Autor: fsk

  • Das Vorspiel

    Das Vorspiel

    Ein Film von Ina Weisse.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Anna Bronsky ist Geigenlehrerin an einem Musikgymnasium. Sie setzt gegen den Willen ihrer Kollegen die Aufnahme eines Schülers durch, den sie für sehr talen­tiert hält. Engagiert berei­tet sie Alexander auf die Zwischenprüfung vor und ver­nach­läs­sigt dabei ihre Familie. Ihren Sohn Jonas, den sie in Konkurrenz zu ihrem neu­en Schüler bringt und ihren Mann Philippe. Ihr Kollege Christian, mit dem sie eine Affäre hat, über­re­det sie in einem Quintett mitzuspielen.
    Als Anna in einem Konzert als Geigerin einen Fehler macht, ver­zwei­felt sie und treibt in der Folge ihren Schüler zu Höchstleistungen an. Es geht ihr um den Jungen, aber letzt­lich geht es ihr um sich selbst.

    „Der Ursprung (der Geschichte) ist ihre Suche nach dem Absoluten und die Unerbittlichkeit, die Anna sich selbst gegen­über hat. Dazu kom­men ihre Minderwertigkeitsgefühle. Schon als Kind sah sie in einem Lob nichts ande­res als ver­steck­te Kritik. Wir haben ver­sucht, die Zerrissenheit und Unsicherheit die­ser Frau zu beschrei­ben. Wenn man alles in Frage stellt, der Anspruch an sich selbst groß ist und gleich­zei­tig auch die Angst zu schei­tern, wird man ver­letz­lich, weil man weiß, dass einem die Zweifel nie­mand neh­men kann. Annas Überzeugung, dass sich alles der Musik unter­zu­ord­nen hat, dass man kämp­fen muss, dass nie etwas gut genug ist, nie fer­tig, setzt sie unter gro­ßen Druck. Dieser Druck stei­gert sich nach ihrem Versagen im Quintett, wenn sie ihren Schüler zu Höchstleistungen treibt. (…) Im Beruf des Musikers ste­cken vie­le Widersprüche. Man spielt und muß zugleich vor­aus­den­ken, man muß sich kon­trol­lie­ren und zugleich ver­ges­sen. Man hat einen Plan und muß trotz­dem offen blei­ben. (…) Ich weiß nicht, ob ich Anna als hart bezeich­nen wür­de. Sie zwei­felt, ist zer­ris­sen, sie will die Kontrolle behal­ten, sie ist wider­sprüch­lich, mutig, sie setzt sich ihrer Unzulänglichkeit aus und kämpft damit.“ Ina Weisse

     

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    Credits:

    DE 2019, 90 Min.
    Regie: Ina Weisse
    Kamera: Judith Kaufmann
    Schnitt: Hansjörg Weißbrich
    mit: Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus, Ilja Monti, Serafin Mishiev, Sophie Rois

    Termine:

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    Trailer:

    DAS VORSPIEL – Trailer

     A film by Ina Weisse. In German and french with ger­man subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Anna Bronsky works as a vio­lin tea­cher at a con­ser­va­to­ry. Against her colleague’s will, she agrees to teach a new stu­dent in whom she sees gre­at talent. With full dedi­ca­ti­on, she pre­pa­res Alexander for his mid­term exam –and, by doing so, not only negle­cts her own son Jonas but also drifts apart from her hus­band, the French vio­lin maker Philippe Bronsky. Her col­le­ague Christian, with whom she has an affair, talks her into play­ing the vio­lin hers­elf in a quin­tet. But when Anna loses it at a con­cert, her tea­ching of Alexander gets more and more aggres­si­ve. Then, on the day of the mid­terms, a fatal inci­dent occurs…

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    Credits:

    DE 2019, 90 Min.
    Regie: Ina Weisse
    Kamera: Judith Kaufmann
    Schnitt: Hansjörg Weißbrich
    mit: Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus, Ilja Monti, Serafin Mishiev, Sophie Rois

    Termine:

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    DAS VORSPIEL – Trailer

     

  • Die Wütenden – Les Misérables

    Die Wütenden – Les Misérables

    Ein Film von Ladj Ly.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Zu Beginn: der kol­lek­ti­ve Ausnahmezustand. Der Gewinn der Fussball-WM 2018 brach­te alle, auch den Teenager Issa aus der Banlieue und Freunde, gemein­sam auf die Champs-Elysées – auf dem Plakat zum Film sehen wir also kei­ne Gelbwestendemonstration, son­dern eine Siegesfeier. Danach geht es zurück nach Montfermeil, und damit in einen per­ma­nen­ten Ausnahmenzustand. Zumindest für die­je­ni­gen, denen das Leben dort fremd ist. So wie wir, oder Polizist Stéphane, der sich aus per­sön­li­chen Gründen dort­hin hat ver­set­zen las­sen. Er wird den Kollegen Chris und Gwada zuge­teilt, die in der Gegend schon län­ger unter­wegs sind und sich ihre eige­nen robus­ten Gesetze gezim­mert haben. So beschwe­ren sich ein­mal jun­ge Frauen auf der Straße, dass Chris ihnen die Smartphones abge­nom­men und zer­tre­ten hat. Er darf das, fin­det der – ist er doch das „Gesetz“. Viele Regeln gibt es im Viertel, jede Gruppe hat, wie die Polizisten, die eige­nen: die Jugendcliquen, Dealer, Clans, die Nachbarschaftshilfe und Gläubigen … und alle zusam­men sind wie ein öko­no­misch arbei­ten­des, undurch­sich­ti­gen Netz mit­ein­an­der verstrickt.
    Stéphane ist das frag­wür­di­ge, halb­kri­mi­nel­le Verhalten sei­ner neu­en Kollegen äußerst suspekt. In einer schön gemei­nen Szene will er nach der in der Provinz gelern­ten Art arbei­ten, aber sei­ne kor­rek­te Höflichkeit löst bei den befrag­ten Muslimbrüdern nur gro­ße Irritation aus. Als ein Kid das Löwenbaby aus einem gas­tie­ren­den Zirkus ent­führt, wird die Lage explo­siv. Der Clan will das Tier sofort zurück­ha­ben und ist nicht zim­per­lich mit Drohungen. Um den abzu­se­hen­den Krieg mit Toten zu ver­hin­dern, müs­sen die drei Cops alle lega­len und ille­ga­len Wege nut­zen, um an Informationen zu kom­men. Dabei wird Issa aus­ge­rech­net vom beson­ne­ne­ren Gwada fol­gen­schwer ver­letzt. Regisseur Ladj Ly wuchs selbst in Montfermeil auf. Er sie­delt sein span­nen­des Spielfilmdebüt, das für Frankreich an den Oscar-Start geht, am Schauplatz von Victor Hugos berühm­tem Roman “Les Misérables” an, und gibt damit ein kla­res Statement: Wenig hat sich geän­dert in den letz­ten 150 Jahren in den von Armut und sozia­len Spannungen gepräg­ten Vororten, wo Jugendliche mit Migrationshintergrund im Krieg mit der Polizei lie­gen – und umgekehrt.

    „ …der Mensch im Kinosessel [velässt] den Saal nicht als Ohnmächtiger, son­dern als Wissender. Und das ist schon eine gan­ze Menge.“ Katrin Hildebrand | konkret

    Internationale Filmfestspiele von Cannes: Preis der Jury

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    Credits:

    FR 2019, 103 Min., frz. OmU
    Regie: Ladj Ly
    Kamera: Julien Poupard
    Schnitt: Flora Volpière
    mit: Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djibril Zonga, Jeanne Balibar

    Termine:

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    Trailer:

    LES MISERABLES (Official Trailer, Französich/Deutsch)
    film by Ladj Ly. In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Stéphane (Damien Bonnard) has recent­ly joi­n­ed the Anti-Crime Squad in Montfermeil, in the sub­urbs of Paris, France, whe­re, Victor Hugo set his famed novel “Les Miserables”. Alongside his new col­le­agues Chris (Alexis Manenti) and Gwada (Djebril Zonga) – both expe­ri­en­ced mem­bers of the team – he quick­ly dis­co­vers ten­si­ons run­ning high bet­ween local gangs. When the trio finds them­sel­ves over­run during the cour­se of an arrest, a dro­ne cap­tures the encoun­ter, threa­tening to expo­se the rea­li­ty of ever­y­day life. Inspired by the 2005 Paris riots, and Ladj Ly’s short film of the same name, Les Misérables is a pro­vo­ca­ti­ve insight into the ten­si­ons bet­ween neigh­bor­hood resi­dents and police.

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    Credits:

    FR 2019, 103 Min., frz. OmU
    Regie: Ladj Ly
    Kamera: Julien Poupard
    Schnitt: Flora Volpière
    mit: Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djibril Zonga, Jeanne Balibar

    Termine:

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    Trailer:

    LES MISERABLES (Official Trailer, Französich/Deutsch)
  • Milchkrieg in Dalsmynni

    Milchkrieg in Dalsmynni

    Ein Film von Grímur Hákonarson.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    In der klei­nen bäu­er­li­chen Gemeinde Dalsmynni im Nordwesten Islands war die Gründung einer Kooperative ein­mal eine Frage des Schutzes und des Überlebens. Inzwischen aber kau­fen vie­le Mitglieder ver­bo­te­ner­wei­se bil­li­ges Futter fremd ein, um nur ansatz­wei­se wirt­schaft­lich arbei­ten zu kön­nen. Als Gegenmaßnahme setzt die Verwaltung Spitzel auf die Abweichler an. Milchbauer Reynir, der immer ein gro­ßer Verteidiger des Kooperativen-Gedankens und des gemein­sa­men Handelns war, hat auch gro­ße Rückstände und kann dadurch genö­tigt wer­den, sei­ne Genossen zu beob­ach­ten und zu ver­ra­ten. Dies sickert durch, kurz dar­auf ver­un­glückt Reynir töd­lich. War es ein Unfall, oder lenk­te er den Laster aus Verzweiflung absicht­lich in die Tiefe? Für sei­ne Frau Inga steht bald fest: die mafiö­sen Methoden der Funktionäre sind schuld.
    Inga kam einst der Liebe wegen nach Dalsmynni. Jetzt steht sie allein da, mit einem Haufen Schulden bei der Kooperative und einem 24-Stunden-Job. In ihre Trauer mischen sich Hilflosigkeit und Wut. Gespräche zur Lösung des Einkauf-Konfliktes sind müßig, also geht Inga lang­sam in Angriffsstellung: sie setzt sich per­sön­lich und durch Netzwerke medi­en­wirk­sam für die Gründung einer Unterkooperartive der Milchbauern mit eige­nen Befugnissen ein. Die Funktionäre aber wol­len nichts ändern. Für sie steht das gro­ße Ganze auf dem Spiel, und so sie set­zen die reni­ten­te Bäuerin mas­siv unter Druck. Regisseur Grímur Hákonarson (Sture Böcke) liebt es, auf dem Land zu fil­men und auch die Bevölkerung dort mit ein­zu­be­zie­hen. Zusammen mit der kar­gen Umgebung und beson­ne­nen Kameraarbeit ent­wi­ckelt sich so eine ange­neh­me Natürlichkeit, trotz bri­san­ter Themen weit ent­fernt von Spektakel oder Pathos. Hochaktuell ist das Thema schon: wo ver­läuft die Grenze zwi­schen Machtmissbrauch und Schutz, und bedeu­tet eine Kooperative schon Protektionismus, und ist eine Aufweichung gleich das Ende des Solidarsystems? Der Film stellt sich ein­deu­tig auf die Seite der rebel­li­schen Inga, lie­fert aber genü­gend Stoff für Diskussionen.

    „… ein sozi­al­rea­lis­ti­scher Film über das Leben im Nordwesten Islands, über die Frage, wie viel Gemeinschaft und Abschottung nach außen gut ist. Dabei setzt er nicht auf schrä­ge oder skur­ri­le Charaktere, son­dern auf die Stärke sei­nes Drehbuchs und sei­ner Inszenierung.“ kino-zeit.de

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    Credits:

    The County
    IS/DK/DE/FR 2019, 90 Min., isl. OmU

    Regie: Grímur Hákonarson
    Kamera: Mart Taniel
    Schnitt: Kristján Loðmfjörð
    mit: Arndís Hrönn Egilsdóttir, Hinrik Ólafsson, Sigurður Sigurjónsson, Hannes Óli Ágústsson, Ragnhildur Gísladóttir

    Termine:

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    Trailer:

     

     A film by Grímur Hákonarson.  In Iselandic with German subtitles

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    In this visual­ly impres­si­ve, emo­tio­nal­ly powerful dra­ma from Iceland, a woman sees red and rebels against a cor­rupt agri­cul­tu­ral coope­ra­ti­ve in her dis­trict. Inga has a hea­vi­ly indeb­ted milk farm. After the death of her hus­band, she sta­kes ever­y­thing on a con­fron­ta­ti­on with the source of her mise­ry: the coope­ra­ti­ve, which ruthl­ess­ly exploits its mono­po­li­stic posi­ti­on to the full and puts far­mers under mas­si­ve, Mafia-like pres­su­re. A strugg­le bet­ween David and Goliath beg­ins. Inga attempts to found her own coope­ra­ti­ve against the mas­si­ve resis­tance of the powerful bos­ses, well awa­re that in doing so she is jeo­par­di­sing her own existence.

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    Credits:

    The County
    IS/DK/DE/FR 2019, 90 Min., isl. OmU

    Regie: Grímur Hákonarson
    Kamera: Mart Taniel
    Schnitt: Kristján Loðmfjörð
    mit: Arndís Hrönn Egilsdóttir, Hinrik Ólafsson, Sigurður Sigurjónsson, Hannes Óli Ágústsson, Ragnhildur Gísladóttir

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  • Little Joe

    Little Joe

    Ein Film von Jessica Hausner.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eine bestechen­de Idee, und ihre kon­ge­nia­le Umsetzung: eine klei­ne, strub­be­li­ge Pflanze, die so gen-mani­pu­liert wur­de, dass sie Menschen glück­lich macht, kämpft mit allen ihr zur Verfügung ste­hen­den Mitteln um das Überleben ihrer Art, und geht dabei auch über Leichen.
    Alice, Biologin und füh­ren­de Entwicklerin und anfangs glü­hen­de Verteidigerin die­ses geplan­ten Verkauf-Hits, reimt sich die bedroh­li­chen Veränderungen in ihrer Umgebung so zusam­men. Sie hat einen Prototyp der pur­pur­ro­ten Blume mit nach Hause genom­men, sie „Little Joe“ genannt und ihrem Sohn Joe anver­traut, der sich rüh­rend um sie küm­mert. Jetzt ver­wei­gert der sich aber der Mutter immer mehr. Und was hat das beun­ru­hi­gen­de Verhalten des Hundes der Kollegin her­vor­ge­ru­fen? Und war­um will plötz­lich nie­mand im Labor eine Gefahr erken­nen? Es scheint Alice, als wen­de sich nicht nur Joe, son­dern auch ihre eige­ne Züchtung gegen sie. Aber ist wirk­lich die klei­ne Blume für all das ver­ant­wort­lich? Oder ist es nur ihre Projektion? Joe ist schließ­lich in der Pubertät und Bellas Hund könn­te alters­ver­wirrt sein.
    In die­se moder­ne Body-Snatcher-Version kann viel hin­ein­in­ter­pre­tiert wer­den. Ebenso aber kön­nen die gesell­schaft­li­chen Fragen, die auf­ge­wor­fen wer­den, uns beun­ru­hi­gen. Jessica Hausner beob­ach­tet scharf, lässt Lücken zu und ver­sorgt uns oben­drein noch mit etwas schwar­zem Humor. Mit ihrer uni­chro­men und kom­ple­men­tä­ren Farbgebung, bril­li­an­ter Künstlichkeit und der unge­wöhn­li­chen, aber unauf­dring­li­chen Tonbegleitung macht uns die Regisseurin in ihrem ers­ten eng­lisch­spra­chi­gen Film vor, wie anspre­chend Unbehagen dar­ge­stellt wer­den kann.

    „Wie alle Filme von Hausner birgt des­halb auch Little Joe im Kern ein höchst iro­ni­sches Anliegen. Es geht nicht um die Frage, wer Menschen mani­pu­liert, son­dern viel­mehr dar­um, was uns am ande­ren unver­traut ist. Das Pflänzchen wur­de gezüch­tet, um sei­ne Besitzer durch das „Mutterhormon“ Oxytocin glück­li­cher zu machen. Nun wird es zum Statthalter eines Befremdens, das auch den eige­nen Egoismus ent­larvt.“ Dominik Kamalzadeh | Der Standard

     

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    Credits:

    AT/GB/DE 2019, 109 Min., engl. OmU
    Regie: Jessica Hausner
    Kamera: Martin Gschlacht
    Schnitt: Karina Ressler
    mit: Emily Beecham, Ben Wishaw, Kerry Fox

    Termine:

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    Trailer:

    LITTLE JOE (Official Trailer, Englisch/Deutsch, Französisch)

     A film by Jessica Hausner. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Alice, a sin­gle mother, is a dedi­ca­ted seni­or plant bree­der at a cor­po­ra­ti­on enga­ged in deve­lo­ping new spe­ci­es. She has engi­nee­red a very spe­cial crims­on flower, remar­kab­le not only for its beau­ty but also for its the­ra­peu­tic value: if kept at the ide­al tem­pe­ra­tu­re, fed pro­per­ly and spo­ken to regu­lar­ly, this plant makes its owner hap­py. Against com­pa­ny poli­cy, Alice takes one home as a gift for her teenage son, Joe. They chris­ten it ‘Little Joe’ but as it grows, so too does Alice’s sus­pi­ci­on that her new crea­ti­ons may not be as harm­less as their nick­na­me suggests.

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    Credits:

    AT/GB/DE 2019, 109 Min., engl. OmU
    Regie: Jessica Hausner
    Kamera: Martin Gschlacht
    Schnitt: Karina Ressler
    mit: Emily Beecham, Ben Wishaw, Kerry Fox

    Termine:

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    Trailer:

    LITTLE JOE (Official Trailer, Englisch/Deutsch, Französisch)

     

  • Una Primavera

    Una Primavera

    Ein Film von Valentina Primavera.

    [Credits]  [Trailer]

    Nach der letz­ten Episode von häus­li­cher Gewalt beschließt Fiorella nach 40 Jahre Ehe ihren Mann zu ver­las­sen. Mit 58 Jahren reicht sie die Scheidung ein, und macht sich auf den Weg sich selbst und ihre Freiheit zu finden.

    Ihre Tochter Valentina beglei­tet sie mit ihrer Kamera auf die­ser kom­ple­xen Reise, die sie zuerst nach Berlin und dann wie­der nach Italien zurück­führt. Sie doku­men­tiert mit scho­nungs­los ehr­li­che Blick den Versuch Fiorellas, sich end­lich von ihrem Mann zu tren­nen und ein Leben für sich allei­ne auf­zu­bau­en – was nicht von allen ver­stan­den wird. So kon­fron­tiert die­se Entdeckungsreise nicht nur Fiorella und ihre Tochter mit ihren eige­nen Wünschen, Hoffnungen und Grenzen, son­dern auch mit den patri­ar­cha­len Strukturen ihrer Familie und ihrer Umwelt.

    „Ich habe zu fil­men begon­nen, um einen Moment des Mutes festzuhalten,
    als ein Zeichen mei­ner Bewunderung und Dankbarkeit”
    Valentina Primavera

    „Die Kamera ist ein gna­den­lo­ser Apparat. Ihre Gnadenlosigkeit auszuhalten–darin liegt diephy­si­sche Kraft
    und Anstrengung die­ses Films.“ (Lukas Stern – DOK Leipzig)

    „Ein roher und sehr klu­ger Film über Mütter, Familien und Väter und die Frage
    was es bedeu­tet eine Tochter zu sein.” (Jan Sebening DOK Fest München)

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    Credits:

    AT/IT/DE 2018, 80 Min., ital. OmU
    Regie & Kamera: Valentina Primavera
    Schnitt: Federico Neri

    Termine:

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    Trailer:

     

    A film by Valentina Primavera. In Italian with German subtitles.

    [Credits] [Trailer]

    A wife wants a divorce; her daugh­ter picks up her came­ra. Hope blos­soms. Perhaps the cha­os of suf­fe­ring, con­tempt and vio­lence will final­ly subs­i­de. But fami­lies are fami­lies and fathers remain fathers. Then what about the mother? A homage to a smart, vul­nerable and strong woman.

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    Credits:

    AT/IT/DE 2018, 80 Min., ital. OmU
    Regie & Kamera: Valentina Primavera
    Schnitt: Federico Neri

    Termine:

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    Trailer:

     

  • Gundermann Revier

    Gundermann Revier

    Ein Film von Grit Lemke . Am 13. + 14.12. im fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    „Meine Schaukel steht in einem ver­wun­sche­nen Garten, gleich hin­ter dem Bahndamm. Wenn ich beim Schaukeln ganz oben bin, sehe ich die Züge, die Tag und Nacht quiet­schen und schwar­zen Staub hin­ter­las­sen. Sie kom­men aus den rie­si­gen Löchern, die zwi­schen unse­ren Dörfern klaf­fen. Als Kind den­ke ich, die gan­ze Welt sieht so aus. Löcher mit Dörfern dazwi­schen, in der Mitte mei­ne Schaukel. Und die Züge. Es sind Kohlezüge.“

    Gerhard Gundermann (1955–1998), Liedermacher, Poet und Baggerfahrer im Braunkohletagebau in der Lausitz. In die­ser Region ver­dich­ten sich glo­ba­le Problemstellungen auf loka­ler Ebene wie in einem Brennglas – vom Strukturwandel bis hin zur Klimakrise. Größtenteils unver­öf­fent­lich­te Archivaufnahmen und Gundermanns Lieder gehen dabei einen Dialog ein mit Beobachtungen und Gesprächen in des­sen „Revier“, beglei­tet von der Voice-Over-Stimme der Regisseurin, die nicht min­der im Kohlegebiet ver­wur­zelt ist. Heimat und deren Zerstörung durch den Tagebau, uto­pi­sche Gedanken und die Frage nach der indi­vi­du­el­len Verantwortung durch­zie­hen die Songs eben­so wie die Folgen für Erwerbsarbeit und Umwelt am Ende des Industriezeitalters. Und sie sind heu­te aktu­el­ler denn je: „Wo mei­ne Schaukel stand und spä­ter dein Bagger, ist jetzt ein See.“

    Frederik Lang

    Credits:

    DE 2019, 98 Min.
    Regie: Grit Lemke
    Kamera: Uwe Mann
    Schnitt: Sven Kulik

    Termine:

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    Trailer:

     

    GUNDERMANN REVIER – Trailer from Gregor Streiber on Vimeo.A film by Grit Lemke . On December 13th + 14th at the fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    „My swing stands in an enchan­ted gar­den, just behind the rail­way embank­ment. When I’m at the top of the swing, I see trains sque­al­ing by day and night, lea­ving black dust behind. They come from huge holes gaping bet­ween our vil­la­ges. As a child I thought the who­le world loo­ked like this. Holes with vil­la­ges in bet­ween, my swing in the midd­le. And the trains. They are coal trains.”

    Gerhard Gundermann (1955–1998), sin­ger-song­wri­ter, poet and excava­tor ope­ra­tor in the Lusatian brown coal mines. In this regi­on, glo­bal pro­blems are con­den­sed on a local level as if by a bur­ning glass – from struc­tu­ral chan­ge to cli­ma­te cri­sis. Mostly unpu­blished archi­ve mate­ri­al and Gundermann’s songs enter into a dia­lo­gue with obser­va­tions and con­ver­sa­ti­ons in his “dis­trict”, accom­pa­nied by the voice-over of the direc­tor, who is no less deep­ly roo­ted in the coal mining dis­trict. Home and its des­truc­tion through strip mining, uto­pian ide­as and the ques­ti­on of indi­vi­du­al respon­si­bi­li­ty run through the songs, as do their con­se­quen­ces for gain­ful employ­ment and the envi­ron­ment at the end of the indus­tri­al age. And they are more topi­cal than ever today: “Where my swing stood and later your excava­tor the­re is now a lake.”

    Frederik Lang

     

    Credits:

    DE 2019, 98 Min.
    Regie: Grit Lemke
    Kamera: Uwe Mann
    Schnitt: Sven Kulik

    Termine:

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    Trailer:

     

    GUNDERMANN REVIER – Trailer from Gregor Streiber on Vimeo.

  • Madame

    Madame

    Ein Film von Stéphane Riethauser .

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Madame – das ist Caroline, die Grossmutter von Stéphane Riethauser. Eine alte Dame, die ab den ers­ten Aufnahmen ahnen lässt, dass sich hin­ter ihrer koket­ten Frisur und den bour­geoi­sen Manieren eine sel­te­ne Charakterstärke ver­birgt. Im Mittelpunkt des Films steht ihre Beziehung: Ein dop­pel­tes Selbstporträt, in dem die Matriarchin und ihr Filme machen­der, schwu­ler Enkel sich ein­an­der anver­trau­en. Das üppi­ge Familienarchiv stellt nicht nur das Material einer (fas­zi­nie­ren­den) Familiensaga, son­dern bil­det vor allem das Mittel für eine neue Form des Dialogs zwi­schen dem Filmemacher und sich selbst, mit sei­ner Grossmutter und mit der bür­ger­li­chen Gesellschaft, in der er auf­ge­wach­sen ist. Aus die­sen Bildern und Konfrontationen schöpft der Film sei­ne sub­ver­si­ve Kraft, indem er die Geschlechterklischees, die jeden in einer Rolle gefan­gen hal­ten, mit einer not­wen­di­gen Aufrichtigkeit dekon­stru­iert. Angefangen bei den von Stéphane als Kind gedreh­ten Super-8-Kurzfilmen, deren zen­tra­les Thema die Huldigung des Männlichkeitswahn war, bis hin zu die­sem Film bie­tet er uns die Möglichkeit, den Werdegang eines Mannes zu ver­fol­gen, der es wie einst auch sei­ne Ahnin ver­stand, sich aus den Fesseln einer patri­ar­cha­li­schen Gesellschaft zu befreien.
    Céline Guénot

    Credits:

    CH 2019, 93 Min., frz. OmU
    Regie, Buch & Kamera: Stéphane Riethauser 
    Schnitt: Natali Barrey

    Termine:

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    Trailer:

     

    MADAME (offi­zi­el­ler Trailer/DEU UT) from Stéphane Riethauser on Vimeo.A film by Stéphane Riethauser . In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Madame − that’s Caroline. An elder­ly lady, who imme­dia­te­ly makes it clear that the­re is more to her than just a coquet­tish hair­style and bour­geois man­ners. The focal point of the movie is the rela­ti­onship with her grand­son, film­ma­ker Stéphane Riethauser. Madame is a dou­ble self-por­trait, in which the matri­arch and her gay grand­son con­fi­de in each other. With humor but in a pro­found man­ner and with sub­ver­si­ve force, the film decon­s­tructs gen­der ste­reo­ty­pes and illus­tra­tes the saga of a midd­le-class fami­ly with archi­ve pictures.

    Credits:

    CH 2019, 93 Min., frz. OmU
    Regie, Buch & Kamera: Stéphane Riethauser 
    Schnitt: Natali Barrey

    Termine:

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    Trailer:

     

    MADAME (offi­zi­el­ler Trailer/DEU UT) from Stéphane Riethauser on Vimeo.

  • Living the light – Die Bilderwelten des Robby Müller

    Living the light – Die Bilderwelten des Robby Müller

    Ein Film von Claire Pijman.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Robby Müller (1940–2018) war eine Lichtgestalt, nur anders, als man die­ses Wort gemein­hin ver­steht. Er hät­te gut einen der wei­sen und wort­kar­gen Indianer in Jim Jarmuschs Spätwestern „Dead Man“ dar­stel­len kön­nen. Das ging nur nicht, weil er für die­sen Film als Director of Photography fun­gier­te und dort wie in rund 70 ande­ren Meisterwerken des inter­na­tio­na­len Autorenkinos sein spe­zi­el­les, einer­seits fest und wie gemalt, aber zugleich durch­schei­nend und flir­rend sich geben­des Licht auf die Leinwand zauberte.

    Über Jahrzehnte führ­te der Kameramann ein Videotagebuch, das die Filmemacherin Claire Pijman bereits für die gro­ße Ausstellung „Master of Light“ im Amsterdamer Filmmuseum EYE auf­ar­bei­te­te und wel­ches sie nun in ihrem eige­nen Film „Living the Light“ als zen­tra­len Bildfundus nutzt. Über einer Sequenz zwi­schen Dennis Hopper und Nicholas Ray aus Wim Wenders’ „Der ame­ri­ka­ni­sche Freund“ erzählt die Kamerakollegin Agnès Godard, dass Meisterschaft für sie erst dar­in zum Ausdruck kommt, wenn sich die Grandezza einer Kameraarbeit in den Szenen sel­ber zum Verschwinden gebracht hat, weil sie wie selbst­ver­ständ­lich dar­in ent­hal­ten ist. Seltsam, dass man Robby Müllers Bilder fast immer auch zu hören glaubt. In „Living the Light“ wird die­ser Eindruck for­ciert durch fein impro­vi­sier­te Soundscapes von Jim Jarmusch und Carter Logan.

    Ralph Eue | Dok Leipzig

    LIVING THE LIGHT ist nicht nur eine inter­es­san­te Biographie und span­nen­der Lehrfilm in Sachen Kameraarbeit, Lichtsetzung etc., son­dern auch sehr anre­gend. Beim Schauen bekommt man gro­ße Lust auf Filme, bei denen ROBBY MÜLLER Kameramann war. Deshalb zei­gen wir eine Auswahl an den fol­gen­den Wochenend- und Feiertag-Nachmittagen:

    ALICE IN DEN STÄDTEN von Wim Wenders
    BRD 1973/1974, 112 Min. Format: 16mm blow up 35mm schwarz-weiß, 4K Scan und 2K Restaurierung 2014, 2K DCP R.: Wim Wenders D.: Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer

    Der Journalist Phillip Winter will eine Story über Amerika schrei­ben, bekommt aber außer einer Serie von Polaroids nichts auf die Reihe und tritt ent­täuscht die Heimreise nach Deutschland an. Dabei läßt er sich wider­wil­lig dar­auf ein, die klei­ne Alice (Yella Rottländer) für eine kur­ze Zeit in sei­ne Obhut zu neh­men. Die dann fol­gen­de unfrei­wil­li­ge gemein­sa­me Odyssee von New York über Amsterdam nach Wuppertal und durch das Ruhrgebiet gestal­tet sich zunächst schwie­rig, sind doch bei­de Reisende gleich lau­nisch und eigensinnig.

    DOWN BY LAW von Jim Jarmusch
    USA 1986 106 Min. engl. OmU
    R., B.: Jim Jarmusch
    D.: John Lurie, Tom Waits, Roberto Benigni
    Drei sehr unter­schied­li­che Männer, Roberto Benigni auf der einen, Tom Waits (der übri­gens gera­de 70 wur­de) und John Lurie auf der ande­ren Seite, pral­len im rus­ti­ka­len Landgefängnis im Süden auf­ein­an­der. Obwohl sie sich nicht aus­ste­hen kön­nen, was Benigni wegen sei­ner stän­di­gen Quassellei nicht merkt, bre­chen sie gemein­sam aus und pad­deln durch die male­ri­sche Sumpflandschaft Louisianas in die Freiheit.

    DANCER IN THE DARK von Lars von Trier
    DK SE FIN 2000 139 Min. OmU (eng­li­sche OV mit dt. Untertiteln)
    R., B.: Lars von Trier
    D.: Björk (auch Musik), Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare

    Der letz­te Teil sei­ner Trologie über „tra­gi­sche Frauengestalten, die sich für ande­re auf­op­fern und deren Liebe nicht davon abhängt wie sie – vom Schicksal oder von den Menschen – behan­delt wer­den“ (von Trier) wur­de in Cannes mit der Goldenen Palme aus­ge­zeich­net, wor­an neben der Kamera die unge­wöhn­li­che Musical-Form und die eben­falls dort aus­ge­zeich­ne­te Hauptdarstellerin Björk sicher­lich einen gro­ßen Anteil hatten.

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    Credits:

    NL DE 2018 86 Min. OmU (Engl., Niederl., Franz. mit deut­schen Untertiteln)
    Regie : Claire Pijman
    Kamera : Robby Muller, Claire Pijman 
    Schnitt: Katharina Wartena
    Music: Squrl (Jim Jarmusch and Carter Logan)

    offi­zi­el­le Webseite (engl.) livingthelight.nl

    Termine:

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    Termine Filme Robby Müller:

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    Trailer:

    Living the Light – die Bilderwelten des Robby Müller / Trailer from Chromosom Film on Vimeo.

     A film by Claire Pijman. In English, French and Dutch with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Robby Müller (1940–2018) was a lumi­na­ry, but not in the way this term is com­mon­ly used. He could easi­ly have play­ed one of the wise and taci­turn Indians in Jim Jarmusch’s Acid Western “Dead Man”. But that was impos­si­ble becau­se he was the DOP of this film, for which he con­ju­red his spe­cial, firm and almost pain­ter­ly, but also trans­pa­rent and shim­me­ring light onto the screen, as he did for around 70 other mas­ter­pie­ces of inter­na­tio­nal auteur cinema.

    Over deca­des the cine­ma­to­grapher kept a video dia­ry which the film­ma­ker Claire Pijman alre­a­dy work­ed with for the gre­at exhi­bi­ti­on “Master of Light” at the Amsterdam EYE Film Museum and which she now uses as the cen­tral pool of images for her own film, “Living the Light”. Fellow cine­ma­to­grapher Agnès Godard says about a sequence bet­ween Dennis Hopper and Nicholas Ray from Wim Wenders’ “The American Friend” that mas­ter­ship for her is achie­ved only when the gran­deur of the cine­ma­to­gra­phy makes its­elf vanish from a sce­ne becau­se it beco­mes its natu­ral com­po­nent. Strange that one always feels that one can almost hear Robby Müller’s images. In “Living the Light”, this impres­si­on is under­li­ned by deli­ca­te­ly impro­vi­sed sound­scapes by Jim Jarmusch and Carter Logan.

    Ralph Eue

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    Credits:

    NL DE 2018 86 Min. OmU (Engl., Niederl., Franz. mit deut­schen Untertiteln)
    Regie : Claire Pijman
    Kamera : Robby Muller, Claire Pijman 
    Schnitt: Katharina Wartena
    Music: Squrl (Jim Jarmusch and Carter Logan)

    offi­zi­el­le Webseite (engl.) livingthelight.nl

    Termine:

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    Trailer:

    Living the Light – die Bilderwelten des Robby Müller / Trailer from Chromosom Film on Vimeo.

     

  • Havelland Fontane

    Havelland Fontane

    Ein Film von Bernhard Sallmann.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Mit Havelland Fontane schließt Bernhard Sallmann sei­ne 2016 begon­ne­ne vier­tei­li­ge Serie zu Theodor Fontanes (1819−1898) Reisereportagen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ab. Während die ers­ten drei Filme Erkundungen des länd­li­chen Raums sind, ist in Havelland Fontane auch die Verschmelzung einer Flusslandschaft mit dem Großraum Berlin-Potsdam ein zen­tra­les Thema. Fontane legt die Grundlagen der Entstehung der Mark frei und schil­dert das Ringen der natur­re­li­giö­sen wen­di­schen Kultur mit der aus dem Westen andrän­gen­den christ­li­chen im 12. Jahrhundert. Er schil­dert dabei an vie-len Beispielen die Austauschverhältnisse der Mark mit der rasch wach­sen­den Großstadt. In den gemäl­de­haf­ten und lang ver­wei­len­den Tableaus ent­steht ein Resonanzraum, der Zeiten, Orte und ver­blüf­fen­de Geschichten amalgamiert.

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    Credits:

    DE 2019, 109 Min., 
    Regie, Kamera: Bernhard Sallmann

    Termine:

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    Trailer:

  • Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

    Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Rio de Janeiro, 1950. Die unzer­trenn­li­chen Schwestern Eurídice und Guida sind vol­ler Träume: Eurídice will Konzertpianistin wer­den, Guida träumt von Liebe und Freiheit. Doch in der Enge des kon­ser­va­ti­ven Elternhauses ist kein Platz für sol­che Pläne. Vater Manoel schaut sich viel­mehr nach viel­ver­spre­chen­den poten­ti­el­len Ehemännern für sei­ne Töchter um. Doch Guida, unsterb- lich ver­liebt in den Seemann Yorgos, geht mit ihm heim­lich nach Griechenland. Als sie Monate spä­ter zurück­kehrt, ver­las­sen und schwan­ger, weist ihr Manoel die Tür. Er lässt sie glau­ben, Eurídice sei zum Klavierstudium nach Wien gegan­gen und wol­le kei­nen Kontakt mehr zu Guida. So leben die Schwestern über Jahre in Rio, ohne von­ein­an­der zu wis­sen. Jede kämpft für sich dar­um, ein eige­nes, selbst­be­stimm­tes Leben zu haben. Eurídice ver­folgt ihren Traum der Musik- kar­rie­re gegen alle Widerstände wei­ter, auch als sie längst ver­hei­ra­tet und Mutter ist, wäh­rend sich Guida mit Hilfe ihrer Nachbarin Filomena lang­sam so etwas wie ein eige­nes Zuhause auf- baut. Was ihnen Kraft gibt, ist die nie ver­sie­gen­de Hoffnung, sich eines Tages wiederzufinden.

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    Credits:

    A Vida Invisível De Eurídice Gusmão
    BR/DE 2019, 139 Min., por­tu­gi­schi­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Heike Parplies
    mit:
    Fernanda Montenegro
    Carol Duarte
    António Fonseca
    Gregório Duvivier
    Júlia Stockler

    Termine:

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    Trailer:

     A film by Karim Aïnouz. Portuguese with German subtitles.-

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Rio de Janeiro, 1950. Eurídice, 18, and Guida, 20, are two inse­pa­ra­ble sis­ters living at home with their con­ser­va­ti­ve par­ents. Although immer­sed in a tra­di­tio­nal life, each one nou­ris­hes a dream: Eurídice of beco­ming a renow­ned pia­nist, Guida of fin­ding true love. In a dra­ma­tic turn, they are sepa­ra­ted by their father and forced to live apart. They take con­trol of their sepa­ra­te desti­nies, while never giving up hope of fin­ding each other. Adapted from a novel, Karim Aïnouz’s film is an astu­te anti-racist melo­dra­ma that reve­als the mecha­nisms of patri­ar­chal socie­ty. Behind the his­to­ric back­drop lies the dream of a Brazil based on jus­ti­ce, equa­li­ty, and diversity.

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    Credits:

    A Vida Invisível De Eurídice Gusmão
    BR/DE 2019, 139 Min., por­tu­gi­schi­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Heike Parplies
    mit:
    Fernanda Montenegro
    Carol Duarte
    António Fonseca
    Gregório Duvivier
    Júlia Stockler

    Termine:

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    Trailer: