5 Filme gegen das Schweigen über sexualisierte Gewalt

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LARA, ein Krisen- und Bera­tungs­zen­trum für ver­ge­wal­tig­te und sexu­ell beläs­tig­te Frau­en in Ber­lin zeigt eine Film­rei­he mit 5 Fil­men in denen sexua­li­sier­te Gewalt the­ma­ti­siert wird. Fil­me in denen Frau­en zu Wort kom­men und ihre Geschich­te erzäh­len. Anschlie­ßend gibt es jeweils ein Gespräch mit Mitarbeiter_innen der Bera­tungs­stel­le und wei­te­ren Expert_innen. Gezeigt wer­den:

29. Okto­ber
18 Uhr
India‘s Daugh­ter
Doku­men­tar­film, 2015, Omen­g­lU, 58 min
Die Mas­sen­ver­ge­wal­ti­gung und der Tod der indi­schen
Medi­zin­stu­den­tin Jyo­ti Singh Pan­dey lös­te 2012
wochen­lan­ge Pro­tes­te in Indien aus. In dem Film
kom­men die Ange­hö­ri­gen und Freund_innen der jun­gen
Frau zu Wort, eben­so wie die ver­ur­teil­ten Täter und
ihre Anwäl­te. Der Film ist ein erschre­cken­des Zeug­nis
patri­ar­cha­ler Gewalt aber auch ein muti­ger Appell für
Ver­än­de­rung durch Wider­stand.

5. Novem­ber
18 Uhr
Out in the night
Doku­men­tar­film, 2014, OV Eng­li­sch, 75 min
Der Doku­men­tar­film erzählt die Geschich­te von sie­ben
les­bi­schen afro­ame­ri­ka­ni­schen Frau­en, die in New York
City von einem Mann ange­grif­fen wer­den. Die Frau­en
setz­ten sich zur Wehr und wer­den in der Öffent­lich­keit
als „Gang der Killer-Lesben“ dar­ge­stellt.

15. Novem­ber
15 Uhr
Höl­len­le­ben
Doku­men­tar­film, 2001, Deut­sch, 75 min
Höl­len­le­ben doku­men­tiert die Spu­ren­su­che von Nicki
und der Bären­ban­de, einer Über­le­ben­den ritu­ell­lem
Miss­brauchs. Nicki wur­de von ihren Eltern und deren
Umfeld miss­braucht, in den Film begibt sie sich auf die
Suche nach Tat­or­ten und Täter_innen – und durch­bricht
mit die­sem Pro­jekt den Teu­fels­kreis aus Gewalt, Angst
und Ohn­macht.
Die Prot­ago­nis­tin ist anwe­send. Ein­tritt kos­ten­los.

22. Novem­ber
14.45 Uhr
Kal­tes Land
Spiel­film, 2005, Deut­sch, 126 min
Min­ne­so­ta in den 70er Jah­ren: Ame­ri­ka­ni­sche
Minen­ar­bei­te­rin­nen weh­ren sich gegen die sexu­el­len
Beläs­ti­gun­gen, die sie täg­li­ch an ihrem Arbeits­platz
erle­ben. 1988 geht ihr Fall als ers­te Sam­mel­kla­ge wegen
sexu­el­ler Beläs­ti­gung in die Jus­tiz­ge­schich­te ein.

26. Novem­ber
18 Uhr
Kai­ro 678
Spiel­film, 2010, OmU, 100 min
Drei Frau­en in Kai­ro, jede aus einer ande­ren Schicht,
alle erle­ben sexu­el­le Beläs­ti­gung und Über­grif­fe. Das
Dra­ma zeigt die Frau­en bei ihrem Wider­stand gegen die
all­täg­li­che sexu­el­le Unter­drü­ckung.
Im Anschluss an die Fil­me laden wir zur
Dis­kus­si­on mit Exper­tin­nen ein.

* Die­se Ver­an­stal­tung ist eine Koope­ra­ti­on mit dem Bil­dungs­werk Ber­lin der
Heinrich-Böll-Stiftung ist und wird u.a. finan­ziert mit Mit­teln der Stif­tung
Deut­sche Klas­sen­lot­te­rie Ber­lin.