Yalda

Ein Film von Mas­soud Bakhshi.

[Credits] [Ter­mi­ne & Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Sie kön­nen immer noch an unse­rem SMS-Wett­be­werb teil­neh­men. Ver­dient Maryam Komi­ja­ni Ver­ge­bung? Sen­den Sie 1 für ja, 2 für nein.“

Die Schein­wer­fer und Kame­ras sind auf Posi­ti­on. Der Mode­ra­tor blickt noch ein­mal auf sei­ne Noti­zen. Die letz­ten Wer­be­se­kun­den lau­fen, noch 5, 4, 3, 2, 1 und die Rea­li­ty-TV-Show beginnt. Aus­ge­rech­net zum per­si­schen Yal­da-Fest der Win­ter­son­nen­wen­de. Zu Gast ist Maryam, eine jun­ge, zum Tode ver­ur­teil­te Frau. Mit ihr im Stu­dio sitzt Mona, die für sie stets wie eine gro­ße Schwes­ter war. Maryam leb­te mit Monas Vater in einer Ehe auf Zeit. Angeb­lich hat sie ihn ermor­det. Vor lau­fen­der Kame­ra und Mil­lio­nen von Zuschauer*innen soll Maryam um Ver­ge­bung und ihr Leben fle­hen. Auf eine rea­le, popu­lä­re ira­ni­sche Sen­dung anspie­lend, wird das Fern­seh­stu­dio zur Büh­ne für ein Kam­mer­spiel, das auch die sozia­len Dimen­sio­nen hin­ter dem per­sön­li­chen Dra­ma in den Fokus nimmt.

 
Credits:

Frank­reich / Deutsch­land / Schweiz / Luxem­burg / Liba­non / Iran 2019, 89 Min., far­si OmU
Regie, Buch: Mas­soud Bakhshi
Kame­ra: Juli­an Atanassov
Mon­ta­ge: Jac­ques Comets 
mit: Sad­af Asga­ri, Beh­naz Jafa­ri, Babak Kari­mi, Fereshteh Sadr Ora­fa­ee, Forough Gha­jebe­glou, Arman Dar­vish, Fereshteh Hosseini 

 
Trai­ler:

Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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