Wunder der Wirklichkeit

Ein Film von Tho­mas Fri­ckel. Am 26. & 27.Mai im fsk

Am 22.12. 1991 stürz­te an einem Berg nahe Hei­del­berg ein Flug­zeug ab, 28 Men­schen star­ben. Unter den Opfern: der Rüs­sels­hei­mer Fil­me­ma­cher Mar­tin Kirch­ber­ger und sein Team. Sie star­ben bei den Dreh­ar­bei­ten für den sati­ri­schen Kurz­film Bun­ker­low. Regis­seur Tho­mas Fri­ckel, ein Freund Kirch­ber­gers, wid­met 25 Jah­re nach dem Unglück sei­nen Doku­men­tar­film Wun­der der Wirk­lich­keit der Künst­ler­grup­pe Cine­ma Con­cet­ta um Kirch­ber­ger und por­trai­tiert deren Schaf­fen. Im pro­vin­zi­el­len Umfeld von Rüs­sels­heim irri­tier­te die Grup­pe mit flu­xus-affi­nen Aktio­nen und pseu­do-doku­men­ta­ri­schen Kurz­fil­men. Kirch­ber­gers Hal­tung: „Viel­leicht war alles umsonst, aber wir hat­ten ein gutes Gefühl.“

Am So., 27.5. gibt es im Anschluss an „Wun­der der Wirk­lich­keit” einen ein­zig­ar­ti­gen Ein­blick in das Schaf­fen der Grup­pe Cine­ma Con­cet­ta rund um Mar­tin Kirch­ber­ger. Erich Schaff­ner, ehe­mals Dar­stel­ler in „Kir­chis“ Fil­men, ent­deckt mit uns das Archiv wie­der: von bren­nen­den Stüh­len, über die Kunst des Gur­ken­ste­ckens, bis hin zu „Bun­ker­low“, dem Film, der dem Team zum Ver­häng­nis wur­de.


 
Credits:
D 2017, 101 Min.
Regie: Tho­mas Fri­ckel
Kame­ra: Tho­mas Fri­ckel, Voxi Bären­klau
Schnitt: Tors­ten Tru­scheit
 
Ter­mi­ne:
Sa., 26. Mai.:So., 27. Mai.: