THERE IS A STONE

There is a Stone

Ein Film von Tatsunari Ota.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Eine zufäl­li­ge Begegnung am Fluss, ein flüch­ti­ges Zusammensein, ein Tag Auszeit – Tatsunari Otas Film erkun­det eine Welt ohne Produktivität und fin­det Freude an Müßiggang und Verspieltheit – wun­der­schön in sei­ner Beiläufigkeit, über­ra­schend in Details.
Eine jun­ge Frau recher­chiert für ein neu­es Reiseprojekt. Von der Burg, die sie sucht, ist jedoch außer einer Hinweistafel nichts mehr zu fin­den. Auf dem Weg zurück zur Bahn kommt sie an ein Flussbett und ent­deckt auf der ande­ren Seite einen Mann, der geschickt Steine übers Wasser sprin­gen lässt. Nach anfäng­li­cher Unsicherheit spa­zie­ren sie zusam­men am Fluss ent­lang, und als er ver­schie­de­ne Spiele vor­schlägt, ver­gisst sie all­mäh­lich Arbeit und Zeit. Beide ver­tie­fen sich in die Suche nach ihren „Lieblingssteinen”, jon­glie­ren mit Ästen und ver­brin­gen Zeit mit­ein­an­der, als wären sie wie­der Kinder. Doch als die Sonne unter­geht, geht die Zeit, die sie gemein­sam ver­bracht haben, zu Ende.
Vertändelt man sei­ne Zeit beim Schauen eines Films, der sei­nen Blick auf das Vertändeln von Zeit, das Spiel, und schein­bar unnüt­zes Tun rich­tet?
John Berra von Screen-Daily meint, ganz sicher nicht:
„Die Aufnahmen des Kameramanns Yuji Fukaya sind gera­de­zu hyp­no­ti­sie­rend. Er nutzt die Academy Ratio, um ein Gefühl der Abgeschlossenheit in der länd­li­chen Umgebung zu erzeu­gen. … Obwohl eine Reihe von ange­mes­sen zurück­hal­ten­den Arrangements des Komponisten Shu Oh spar­sam ein­ge­setzt wird, besteht die Hauptbegleitung in Naru Sakamotos Sounddesign, das das sanf­te Plätschern des Baches und ande­re natür­li­che Elemente mit trance­ar­ti­ger Wirkung unter­streicht.
An Ogawa und Tsuchi Kano sind in ihren namen­lo­sen Rollen völ­lig unge­küns­telt und stel­len ein Paar sehn­süch­ti­ger, aber vor­sich­ti­ger Seelen dar, ohne dass es einer Hintergrundgeschichte bedarf. Diese flüch­ti­ge Freundschaft hat einen ganz eige­nen Rhythmus, aber wer sich dar­auf ein­lässt, wird in There Is A Stone einen loh­nen­den Ausflug fin­den, der aus dem schein­bar Alltäglichen behut­sam beson­ders ech­te Momente herausholt.“

Credits:

Ishi ga aru – 石がある
Jp 2022, 104 Min., japan. OmU
Regie: Tatsunari Ota
Kamera: Yuji Fukaya
Schnitt: Keiko Okawa
mit:An Ogawa, Tsuchi Kanou

Trailer:
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A film by Tatsunari Ota. In japa­ne­se with German subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

As ele­gant and decep­tively simp­le as its title, Tatsunari Ota’s Ishi ga aru, redu­ces nar­ra­ti­ve and plot to ques­ti­ons of time, move­ment, and encoun­ter.
The film opens with a name­l­ess woman arri­ving in a small town, out of see­ming nowhe­re. “Is the­re any­thing nice around here?” she asks a local, “Something fasci­na­ting?” Her inquiry met with a near-blank sta­re, she thus drifts, even­tual­ly encoun­tering a man skip­ping stones by the river. Together they pass the after­noon enga­ged in playful out­door acti­vi­ties like balan­cing sticks, stack­ing stones and more. Finally, they part – their time tog­e­ther curtail­ed by the ine­vi­ta­ble waning day­light – with the unex­pec­ted emo­tio­nal import of their time tog­e­ther left ripp­ling like the water over one of their sub­mer­ged peb­bles.
While struc­tu­red around cen­tral cha­rac­ters and nar­ra­ti­ve in natu­re, the film invi­tes a form of spec­ta­tor­ship more clo­se­ly asso­cia­ted with dance or per­for­mance art. Throughout, Ota empha­si­s­es the phy­si­cal and emo­tio­nal exch­an­ges bet­ween stran­gers, as well as bet­ween humans and natu­re. As if in respon­se to the woman’s ear­ly query, Ishi ga aru quiet­ly reo­ri­ents our expec­ta­ti­ons and under­stan­ding of fascination.

Credits:

Ishi ga aru – 石がある
Jp 2022, 104 Min., japan. OmU
Regie: Tatsunari Ota
Kamera: Yuji Fukaya
Schnitt: Keiko Okawa
mit:An Ogawa, Tsuchi Kanou

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