Ein Film von Faek Falak.
[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]
Das Leben der Frauen, die in To My Sisters zu Wort kommen, wurde durch Krieg, Gewalt und extremistisches Gedankengut geprägt. Zwischen Kriegserfahrung, Erinnerung und Verantwortung entfaltet der Film drei weibliche Perspektiven.
Die syrische Kurdin Haval Berxwedan hat sich im Alter von 18 Jahren gegen die Gründung einer eigenen Familie und für den bewaffneten Widerstand gegen Unterdrückung und Verfolgung entschieden. Als Kommandeurin einer Einheit der kurdischen Frauentruppe YPJ kämpft sie gegen IS-Terroristen, um ihre und die Freiheit ihres Volkes zu verteidigen.
Die kurdischsprachige Jesidin Sepan Ajo wurde im Sommer 2014, als die nordirakische Region Sindschar von IS-Milizen besetzt wurde, von dort verschleppt. Sie war sieben Jahre lang systematischer sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Bei einem zwangsweisen Transfer in den Libanon konnte sie fliehen und fand in Deutschland Zuflucht.
Die Deutsche Zakia lebte als Frau zweier IS-Kämpfer mit ihren Kindern jahrelang in Syrien, bis sie gefangen genommen wurde. Da Deutschland sie als „Gefährderin“ nicht wieder aufnehmen will, bleibt sie mit ihren Kindern dort im Lager.
Der Film des 2014 aus Syrien nach Deutschland gekommenen Regisseurs verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen und macht deutlich, dass diese Konflikte längst nicht abgeschlossen sind. So steht die Frage nach den langfristigen Folgen von Gewalt und Radikalisierung im Zentrum und zeigt, dass die Ideologien hinter diesen Verbrechen bis heute fortbestehen. Sie verändern ihre Form, gewinnen unter neuen Akteuren erneut Einfluss und werfen auch in Europa Fragen nach Freiheit, Frauenrechten und gesellschaftlicher Stabilität auf.
Mit seltenem Zugang vor Ort und unter außergewöhnlichen Bedingungen gedreht, eröffnet der Film einen unmittelbaren Einblick in eine Realität, die oft verdrängt wird. Dadurch entwickelt er sich weniger zu einer klassischen Kriegsdokumentation als vielmehr zu einer persönlichen und politischen Auseinandersetzung über Selbstbestimmung und Widerstand.




Credits:
DE 2026, 96 Min., kurdisch, arabisch und deutsche OmU
Regie: Faek Falak
Kamera: Noah Schuller
Schnitt: Kristina Bogen
Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App
Trailer:
nach oben
![[:de]fsk Kino Logo[:]](https://fsk-kino.peripherfilm.de/wp-content/uploads/2022/08/kino-fsk-logo-dark.png)


































