Für immer 16

Ein Film von Brezel Göring. Ab 27.8. im fsk.

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Der Film erzählt die Geschichte von Charlotte, Helena und Oskar – die sich nach lan­ger Zeit wie­der­tref­fen und – ein­ge­la­den von Charlotte – gemein­sam in den Urlaub fah­ren. Sie hat näm­lich Geld, hat Karriere gemacht als Schauspielerin, wäh­rend die ande­ren bei­den nach wie vor Undergroundkunst machen (und völ­lig ver­armt sind). Die drei waren frü­her die Experimentalfilmgruppe „Les enfants ter­ri­ble”, hat­ten sich aber heil­los zer- strit­ten. Und jetzt bre­chen Neid und Eifersucht erneut aus und neh­men sogar an Schärfe zu, als Rudolph in ihr Leben tritt. Alle drei ver­lie­ben sich und haben nach­ein­an­der eine Affäre mit ihm! Sie beschlie­ßen – wie frü­her – einen Undergroundfilm zu dre­hen. Demenzia, eine män­ner­mor­den­de Serienkillerin, gespielt von Helena, bringt unent­wegt Typen um, alle­samt gespielt von Rudolph. Beim letz­ten Dreh kommt Rudolph durch einen Unfall zu Tode. Die drei las­sen die Leiche ver­schwin­den und durch die­se kri­mi­nel­le Aktivität erwacht die alte Freundschaft und die Liebe zuein­an­der erneut.

Der Film Für immer 16 beruht auf einem Roman von Françoise Cactus. Sie hat sich vor­ge­stellt wie es wäre alt zu sein und die Kumpels von frü­her wie­der­zu­se­hen: also Science-Fiction, bezo­gen auf die Individualpsychologie. Sie machen da wei­ter, wo sie
auf­ge­hört haben: 1. sie dre­hen einen Film und 2. sie zan­ken sich!
Neben den Rivalitäten und Streitereien stel­len sich auch grund­sätz­li­che Fragen: wie altern Subversion, schwar­zer Humor, Antimoral, Genderidentitäten, Feminismus, jugend­li­che Fundamentalopposition? Und wie kann man ver­hin­dern, dass Subversion Teil des Mainstreams und der Verwertungskultur wird?
Die drei Hauptpersonen ste­hen für unter­schied­li­che Formen des Scheiterns: Charlotte kom­mer­zia­li­siert sich, Helena ver­bit­tert über der Erfolglosigkeit und Oskar gibt resi­gniert die Kunst auf.

Credits:

DE 2026 74 Min.,
Regie Brezel Göring
Kamera: Stephan Holl
mit:
Lilith Stangenberg, Chang Wang, Mücke, Twiggy, Anton Garber

Trailer:

kommt noch.

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