Blog

  • Siebzehn

    Siebzehn

    Ein Film von Monja Art.  (Nicht mit MIT SIEBZEHN verwechseln)

    Paula ist sehr gut in der Schule und ver­liebt in eine Mitschülerin. Gleichzeitig wird sie von einem ande­ren Mädchen in ihrer Klasse stän­dig genervt. Ihre Person zeich­net aus, dass sie meist sehr gelas­sen mit den post-puber­tä­ren Ausschweifungen der ande­ren umgeht. Sie scheint ein wenig dar­über zu ste­hen. Fortwährende Intrigen, Aufregungen und Gemeinheiten schei­nen ihr eine Zeit lang nichts anha­ben zu kön­nen, bis sie doch immer mehr in die rück­sichts­lo­sen Machenschaften hin­ein­ge­zo­gen wird. Egoistisches, har­tes Teenagerleben sind mit ihren mil­den, roman­ti­schen Ambitionen unvereinbar.

    Der Film ver­zich­tet sehr ange­nehm auf ein­sei­ti­ge Zuweisungen und deu­tet manch­mal die Möglichkeit an, die Erzählung in eine ande­re Richtung lau­fen zu las­sen und so dem Zuschauer punk­tu­ell ande­re Optionen eröff­net. Dabei umschifft er auch glüch­li­cher­wei­se die übli­chen ste­reo­ty­pen und kli­schee­haf­ten Beschreibungen von Personen und deren Umgebung.

    Wer sich dabei an den Film „Raus aus Amal“ erin­nert fühlt, liegt über­haut nicht so daneben.

    Für ihren ers­ten lan­gen Spielfilm Siebzehn, bei dem sie für Regie und Drehbuch ver­ant­wort­lich zeich­ne­te, wur­de Monja Art 2017 mit dem Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

    Begründung der Jury:
    „Sensibel und ent­schlos­sen insze­niert erzählt die­ser wun­der­ba­re Film von der ers­ten oder auch der zwei­ten Liebe, tie­fen Sehnsüchten, der inne­ren Unsicherheit und der Suche nach der eige­nen Identität. Es ist über­aus erstaun­lich, dass man die­se wie­der­keh­ren­den Geschichten vom Erwachsenwerden so erfri­schend und emo­tio­nal mit­rei­ßend neu erfin­den kann.“

    Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch erhielt den Max Ophüls Preis als bes­te Nachwuchsschauspielerin.

    Ö 2017, 104 Min.
    Regie, Buch: Monja Art
    Kamera: Caroline Bobek
    Schnitt: Monja Art, Claudia Linzer
    Darsteller: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Alexander Wychodil,
    Christopher Schärf u. a.

    https://1f5ad49-trailerloop-production.s3.amazonaws.com/uploads/asset_preview/video/file/32925/mp4_XO_4ZgbSrws8uw.mp4A Monja Art Film.

    Somewhere in Lower Austria; the school term is dra­wing to a clo­se and the sum­mer holi­days are not far off. Boarding school pupil Paula, seven­teen, is secret­ly in love with her girl­fri­end Charlotte. But Charlotte’s going out with Michael. Lovelorn, Paula deci­des to try and take her mind of things by get­ting invol­ved with school­ma­te Tim, who­se fee­lings for her are at least genui­ne. Paula has no idea how often Charlotte thinks of her. And then there’s Lilli, who is just dying for someone to fan­cy her and tri­es to play the wild seduc­tress. Paula must deci­de if she wants to fol­low her own fee­lings or yield to other people’s.
    Lanzenkirchen, mon amour: in her debut as a direc­tor Monja Art por­trays teenage life and love in the sticks as a rol­ler coas­ter ride of the emo­ti­ons in a coll­ec­tion of amo­rous mini-dra­mas. Caught bet­ween dull days at school and dis­so­lu­te nights at the vil­la­ge dis­co, Paula and her fri­ends are like any nor­mal teen­agers: won­derful­ly know-it-all time bombs ticking away on the brink of adult­hood, by which time they may just about have their heads on straight. But for now their grea­test fear is having to stick around in this dump of a back­wa­ter. Outside, the strains of a brass band can be heard, a com­bi­ne har­ves­ter does its rounds and, if you’re lucky, a bus might come.

    Ö 2017, 104 Min.
    Regie, Buch: Monja Art
    Kamera: Caroline Bobek
    Schnitt: Monja Art, Claudia Linzer
    Darsteller: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Alexander Wychodil,
    Christopher Schärf u. a.

  • Nordlichter 2017

    Nordlichter 2017

    NORDLICHTER, das mobi­le skan­di­na­vi­sche Filmfestival hat (in Zusammenarbeit mit den Nordischen Filmtagen Lübeck) in sei­ner 3. Ausgabe wie­der eine abwechs­lungs­rei­che Mischung von neu­en Filmen aus Island, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen zusam­men­ge­stellt (alle Filme lau­fen natür­lich in der Originalfassung mit deut­schen Untertiteln). So gibt es ein fin­ni­sches Roadmovie von der im Land über­aus popu­lä­ren Schauspielerin Tiina Lymi, das Spielfilmdebut des preis­ge­krön­ten Drehbuchautors Rasmus Heisterberg (Königin und der Leibarzt / Stig Larsons Schändung, Verblendung), einen neu­en Film von Arild Fröhlich, das Spielfilmdebut der islän­di­schen Kino- und Filmlegende Ásgrímur Sverrisson und der sehr unge­wöhn­li­chen und ver­spiel­ten Kleinstadt-Familiengeschichte des Schweden Johan Löfstedt:


    ÄKKILÄHTÖ / OFF THE MAP

    ÄKKILÄHTÖ / OFF THE MAP
    Finnland 2016  98 Min.  fin­ni­sche OmU

    Katri, eine jun­ge Immobilienmaklerin flieht mit einer ihr unbe­kann­ten Göre namens Anna und einer Tasche vol­ler unrecht­mä­ßig erwor­be­nem Geldes in die fin­ni­sche Pampa, zur wehr­haf­ten Großmutter des Mädchens. Ihnen auf der Spur sind ihr (Ex-)Freund und Annas Stiefvater. Spannend, komisch und ein wenig roman­tisch ist das Spielfilmdebut der bekann­ten Schauspielerin Tiina Lymi.

    mit  Lotta Kaihua (Katri), Jussi Vatanen (Johannes), Antti Holma (Mikko), Eedit Patrakka (Anna), Ville Tiihonnen (Tero), Maja Packalen (Großmutter) u.a.

    I BLODET | IN THE BLOODI Blodet (In the blood)
    Dänemark 2016  104 Min.  däni­sche OmU

    Simon (23) stu­diert zusam­men mit sei­nem bes­ten Kumpel Knud Medizin in Kopenhagen. Zwischen Uni und Klausuren fei­ern sie mit ihrer 4er-Männer-WG rau­schen­de Parties. Das tol­le Gemeinschaftsgefühl der WG droht jedoch nach und nach an der Zukunftsplanung der ande­ren zu zer­bre­chen. Simon mag jedoch noch nicht an ein Leben in geord­ne­ten Bahnen den­ken. Gefühlt allein gelas­sen flüch­tet er sich in exzes­si­ve Alkohol- und Drogennächte. Dabei lernt er Emilie ken­nen, die auch nicht auf eine Beziehung aus ist. Es ist der Beginn eines tur­bu­len­ten Sommers  vol­ler Auf- und Umbrüche, in dem das Gefühl gren­zen­lo­ser Freiheit, Verlust und Unsicherheit nah bei­ein­an­der lie­gen… Visuell bemer­kens-wer­ter Debütfilm von Rasmus Heisterberg mit tol­lem Soundtrack (Daft Punk uvm.), der sei­ne Premiere beim Filmfest in in Toronto hatte.

    mit   Esben Dalgaard Andersen (Rune), Julie Andresen (Cecilie), Aske Bang (Søren), Louise Katrine Bartholin (Festdeltager), Kristoffer Bech (Simon), Gerard Bidstrup (Kirurg), u.a.

    REYKJAVÍKREYKJAVÍK
    Island 2016   92 Min.   islän­di­sche OmU

    Kaum noch jemand besucht Hringur (Atli Rafn Sigurðsson) in sei­ner Videothek „Die Amerikanische Nacht”, um, wie einst bei den Buchhandlungen, mit äußerst vagen Angaben und weni­gen Sätzen über Inhalte, zu einem Titel und damit einer DVD zu gelan­gen. Nur noch die weni­gen frü­her Cineasten, heu­te Film-Nerds Genannten kom­men noch, aber von den paar kann der Film-Enthusiast nicht leben. Hringur ist schlicht plei­te. Gerade woll­te er sich gemein­sam mit Gattin Elsa, einer Stewardess der Fluggesellschaft Icelandair, noch ein schö­nes gro­ßes Haus kau­fen, da soll ihnen auch schon die Wohnung weg­ge­pfän­det wer­den. Da hat Elsa, einst von sei­ner Natürlichkeit bezau­bert, genug. Sie will ein moder­nes und vor allem „nor­ma­les” Leben. Hringur muss aus­zie­hen, das Sorgerecht für die Tochter wird auf­ge­teilt. Er nimmt es gelas­sen und zieht auf sein Ladensofa. Aber das Leben geht wei­ter und hält noch eini­ge unvor­her­seh­ba­re Wendungen für alle Beteiligten bereit.
    Der Regisseur Ásgrímur Sverrisson hat auf der Insel eine Art islän­di­sches Cahier du Cinéma auf­ge­baut, das Filmmagazin Land & syn­ir, hat den islän­di­schen Film- und Fernsehpreis Edda-Awards gegrün­det sowie das ers­te Kunst-Kino Reykjavíks eröff­net. Er unter­rich­tet an der dor­ti­gen Filmhochschule, mode­riert im Fernsehen, schreibt Drehbücher und hat mehr­fach Regie geführt bei Kurzfilmen. REYKIAVÍK ist auch ein lako­ni­scher Abgesang aufs Cineastentum, und hat wahr­schein­lich viel mit sei­nem Schöpfer zu tun.

    mit  Atli Rafn Sigurdarson (Hringur), Nanna Kristín Magnúsdóttir, Gudmundur Ingi Thorvaldsson, Gríma Kristjánsdóttir, u.a.

    Grand HotelGRAND HOTEL
    Norwegen 2016  95 Min. nor­we­gi­sche OmU

    Im GRAND HOTEL tref­fen sich der eit­le und hoch­nä­si­ge Schriftsteller Axel und der 10jährige Noah – der eine hat ein Alkoholproblem, der ande­re ein läs­ti­ges Tourette-Syndrom. Es eint sie die Tatsache, dass „die Anderen“ da drau­ßen sie schein­bar nicht mögen und um so inter­es­san­ter ist der Prozess der Annäherung die­ses sehr unglei­chen Paares.
    Die drit­te Regiearbeit von Arild Fröhlich, die nach den bei­den DOKTOR PROKTOR Kinderfilmen in Deutschland ins Kino kommt, ist ein wun­der­schö­ner und teil­wei­se anrüh­ren­der Film über zwei gesell­schaft­li­che Außenseiter, die gemein­sam den Versuch unter­neh­men (müs­sen), sich zu helfen.

    mit  Atle Antonsen (Axel Farstad), Vera Vitali (Hannah), Håkon Bøhmer (Noah), u.a.

    Småstad (Small town curtains)SMÅSTAD / SMALL TOWN CURTAINS
    Schweden 2016  91 Min. schwe­di­sche OmU

    Eine Beerdigung in der Kleinstadt: Björn, der Sohn des Verstorbenen, soll eine Rede auf sei­nen Vater hal­ten, bringt aber kein Wort her­aus. Seit sei­ner Kindheit ist der Bruder von vier Schwestern ein schüch­ter­ner und zurück­hal­ten­der Mensch. Die letz­te Botschaft sei­nes Vaters aber gibt den Anstoß, das eige­ne Leben noch ein­mal zu ändern und Björn beginnt, sich für das Theater zu begeis­tern. Auch sei­ne Schwestern erhal­ten Videonachrichten und den­ken noch ein­mal neu über ihre Arbeit und das Verhältnis zu ihren Liebsten nach.
    Eingeschnitten in den ver­spiel­ten Plot sind alte Familien-Homevideos, die dem Ganzen eine unheim­li­che Authentizität ver­lei­hen. Ist es wohl Zufall, dass fast alle Darsteller auch Verwandte des Regisseurs Johan Löfstedt sind?

    mit  Björn Löfstedt, Pelle Löfstedt, Anna Löfstedt, Bengt Sturzenbecker, Anders Carlsén, Maja Löfstedt, Ludvig Carlsén u.a.

    Die Webseite zur Reihe ist www.nordlichter-film.de.

    Termine:

  • Die Schlösser aus Sand

    Die Schlösser aus Sand

    Ein Film von Olivier Jahan.

    Ein wei­te­res Kleinod, das die Möglichkeiten des fran­zö­si­schen Kinos spie­gelt. Ein roman­ti­sches Kammerspiel, in dem sich Éléonore, die nach dem Tod ihres Vaters das Ferienhaus in der Bretagne ver­kauft und Samuel, der dabei hilft und mit dem sie zusam­men war, an ihre gemein­sa­me Zeit und Liebe erin­nern. An die Sommer, die sie hier am Meer ver­brach­ten, an die Zukunft, die inzwi­schen Vergangenheit ist. Beide spie­len dar­um, wie weit sie gehen kön­nen, ohne sich weh zu tun. Und ob aus Spiel Ernst wer­den kann. Zwischendurch tram­peln poten­ti­el­le Käufer durchs Haus und erschüt­tern die Schlösser aus Sand, bevor die Wellen das ihre tun. Wunderbar besetzt mit Emma de Caunes und Yannick Renier. Aber egal, schaut sich ja sowie­so kei­ner an.

    Originaltitel: Les Châteaux de sable
    Frankreich 2015, 102 Minuten, frz. OmU
    Regie: Olivier Jahan
    Drehbuch: Diastème, Olivier Jahan
    Bildgestaltung: Fabien Benzaquen
    Montage: Jean-Baptiste Beaudoin
    Darsteller: Emma de Caunes, Yannick Renier, Jeanne Rosa, Alain Chamfort, Christine Brücher

    Die Schlösser aus Sand Trailer OmU from Jürgen Lütz on Vimeo.A film by Olivier Jahan. in french  with ger­man sub­tit­les.

    Éléonore is a pho­to­grapher in her thir­ties who has just lost her father. She deci­des to set out for the house which her father had bequea­thed her, with Samuel, her for­mer boyfriend.

    Originaltitel: Les Châteaux de sable
    Frankreich 2015, 102 Minuten, frz. OmU
    Regie: Olivier Jahan
    Drehbuch: Diastème, Olivier Jahan
    Bildgestaltung: Fabien Benzaquen
    Montage: Jean-Baptiste Beaudoin
    Darsteller: Emma de Caunes, Yannick Renier, Jeanne Rosa, Alain Chamfort, Christine Brücher

    Die Schlösser aus Sand Trailer OmU from Jürgen Lütz on Vimeo.

  • Hachimiri Madness – Japanese Indies from the Punk Years

    Hachimiri Madness – Japanese Indies from the Punk Years

    Eine Reihe neu digi­ta­li­sier­ter japa­ni­scher 8‑mm-Filme aus den Jahren 1977 bis 1990.
    Ab 13.4. im fsk. (Karfreitag ist „Hachimiri-Madness-Tag”)

    Unter dem Titel „Hachimiri Madness – Japanese Indies from the Punk Years” zeig­te das Forum 2016 eine Reihe neu digi­ta­li­sier­ter japa­ni­scher 8‑mm-Filme aus den Jahren 1977 bis 1990, die den rebel­li­schen Geist jener Zeit atmen. Viele der heu­te pro­fi­lier­ten Regisseure Nippons debü­tier­ten mit lan­gen Spielfilmen in die­sem Format – die wenigs­ten davon sind je inter­na­tio­nal gezeigt wor­den. Wir freu­en uns, zehn der elf Filme nun als DCPs mit eng­li­schen Untertiteln im fsk zu zeigen.

    Die Auswahl reicht von Klassikern wie Sion Sonos I AM SION SONO!!, in dem sich der damals 22-Jährige dem Publikum non­cha­lant und selbst­be­wusst als Punk-Poet vor­stellt, und sei­nem A Man’s Flower Road, der von den Fesseln des Familienlebens, von Fluchtimpulsen, Rast- und Ratlosigkeit, von der Angst erwach­sen zu wer­den, bis zu den kaum bekann­ten Frühwerken sol­cher Regisseure wie Sogo Ishii (heu­te Gakuryu Ishii), Masashi Yamamoto, Nobuhiro Suwa und Shinobu Yaguchi. In Yamamotos anar­chi­schem Spielfilmdebüt SAINT TERRORISM schießt ein Mädchen im rosa-gel­ben Outfit aus ihrer wei­ßen Handtasche schein­bar wahl­los auf Unschuldige, und uni­for­mier­te Sektenanhänger trans­por­tie­ren die Leichen ab. Yaguchi lässt in dem wun­der­bar melan­cho­li­schen THE RAIN WOMEN zwei jun­ge Frauen mit dem Fahrrad durch den Convenience store brau­sen, unter Verschleiß zahl­rei­cher Regenschirme durch feuch­te Landschaften stol­pern und als J‑Pop-Duo „Singing in the Rain” träl­lern. Und in Suwas Gangster-Ballade HANASASERU GANG gewinnt man den Eindruck, Pierrot le fou habe sich ins Japan der frü­hen Achtziger ver­irrt. In Happiness Avenue zele­briert Katsuyuki Hirano eine auf einem Manga von Katsuhiro Otomo basie­ren­de pro­vo­kan­te Performance, die die mora­li­sche Enge des Kleinstadtmilieus zu spren­gen trach­tet. High-School-Terror beweist Macoto Tezkas Talent als effek­ti­ver und prä­zi­ser Horrorfilm-Regisseur. In Sogo Ishiis stil­prä­gen­dem mit­tel­lan­gen Spielfilm Isolation of 1880000 eska­liert das Klagelied eines Unterdrückten in einem gewalt­sa­men Ausbruch. In Akira Ogatas Kultfilm Tokyo Cabbageman K stellt ein jun­ger Mann eines Morgens fest, dass statt sei­nes Kopfes ein rie­si­ger Chinakohl auf sei­nen Schultern thront. Mit 18 Jahren dreh­te Macoto Tezka UNK, sein 15-minü­ti­gen Remake von Spielbergs Close Encounters. Die char­man­ten Filmtricks sind heu­te noch so wir­kungs­voll wie das hand­ge­kratz­te und bemal­te Filmmaterial der Schlusssequenz.

    Die Reihe wur­de gemein­sam kura­tiert von Keiko Araki (PIA Tokio), Jacob Wong (Hong Kong Film Festival) und Christoph Terhechte (Berlinale Forum).

    Termine:

    14.04.17 (Karfreitag)

    16.00 Saint Terrorism
 – Masashi Yamamoto, 1980, 127 min

    18.30 Isolation of 1880000
 – Sogo Ishii, 1977, 43 min

    High-School-Terror
 – Macoto Tezka, 1979, 6 min

    UNK – Macoto Tezka, 1979, 15 min

    20.00 Hanasareru Gang
 – Nobuhiro Suwa, 1984, 85 min

    21.45 A Man’s Flower Road – Sion Sono, 1986, 110 min

    15.04.17 Karsamstag

    16.00 Happiness Avenue
 – Katsuyuki Hirano, 1986, 93 min

    16.04.17 (Ostersonntag)

    16.00 I Am Sion Sono!! – Sion Sono, 1984, 37 min

    Tokyo Cabbageman K – Akira Ogata, 1980, 59 min

    17.04.17 (Ostermontag)

    16.15 The Rain Women
 – Shinobu Yaguchi, 1990, 72 min

    Beginn jeweils 18.00 Uhr:

    20.4. Isolation of 1880000
 – Sogo Ishii, 1977, 43 min

    High-School-Terror
 – Macoto Tezka, 1979, 6 min

    UNK – Macoto Tezka, 1979, 15 min

    21.4 Hanasareru Gang
 – Nobuhiro Suwa, 1984, 85 min

    22.4. I Am Sion Sono!! – Sion Sono, 1984, 37 min

    Tokyo Cabbageman K – Akira Ogata, 1980, 59 min

    23.4. Happiness Avenue
 – Katsuyuki Hirano, 1986, 93 min

    24.4. The Rain Women
 – Shinobu Yaguchi, 1990, 72 min

    25.4. A Man’s Flower Road – Sion Sono, 1986, 110 min

    26.4. Saint Terrorism
 – Masashi Yamamoto, 1980, 127 min

    Starts 13th April.

    Under the title „Hachimiri Madness – Japanese Indies from the Punk Years”, the fsk cine­ma is show­ing a series of new­ly digi­ti­sed and sub­tit­led Japanese 8‑mm films from 1977 to 1990 which brea­the the rebel­lious spi­rit of that era. Many of the hig­hest pro­fi­le direc­tors Japan has to offer today made their debut fea­tures in this for­mat – very few of them have ever been shown inter­na­tio­nal­ly. The series was joint­ly cura­ted by Keiko Araki (PIA Tokyo), Jacob Wong (Hong Kong Film Festival) and Christoph Terhechte (Berlinale Forum).

    I Am Sion Sono!! by Sion Sono, Japan 1984

    The series includes Sion Sono’s I am Sion Sono!!, in which the then 22-year-old intro­du­ced hims­elf to audi­en­ces as a punk poet in non­cha­lant, self-con­fi­dent style, and Shinya Tsukamoto’s The Adventure of Denchu-Kozo, a huge­ly crea­ti­ve, wild cyber­punk dra­ma, whilst also taking in the lar­ge­ly unknown ear­ly works of direc­tors such as Sogo Ishii (today Gakuryu Ishii), Masashi Yamamoto, Nobuhiro Suwa and Shinobu Yaguchi.

    In Yamamoto’s anar­chic fea­ture debut Saint Terrorism, a girl in a pink and yel­low out­fit shoots inno­cent peo­p­le at see­ming ran­dom with a gun con­cea­led in her white hand­bag, with the bodies being car­ri­ed off by the uni­form-wea­ring mem­bers of a cult. Yaguchi’s won­derful­ly melan­cho­ly The Rain Women has two women ride their bikes through a con­ve­ni­ence store, wear out count­less umbrel­las whilst wan­de­ring through the sog­gy land­scape and warb­le “Singing in the Rain” dres­sed as a J‑Pop duo. And in Suwa’s gangs­ter bal­lad Hanasaseru Gang, it’s hard to escape the impres­si­on that Pierrot le fou has wan­de­red into the Japan of the ear­ly 80s.

    Dates:

    14.04.17 (Good Friday) 

    16.00 Saint Terrorism
 – Masashi Yamamoto, 1980, 127 min

    18.30 Isolation of 1880000
 – Sogo Ishii, 1977, 43 min

    High-School-Terror
 – Macoto Tezka, 1979, 6 min

    UNK – Macoto Tezka, 1979, 15 min

    20.00 Hanasareru Gang
 – Nobuhiro Suwa, 1984, 85 min

    21.45 A Man’s Flower Road – Sion Sono, 1986, 110 min

    15.04.17 Saturday

    16.00 Happiness Avenue
 – Katsuyuki Hirano, 1986, 93 min

    16.04.17 (Easter Sunday)

    16.00 I Am Sion Sono!! – Sion Sono, 1984, 37 min

    Tokyo Cabbageman K – Akira Ogata, 1980, 59 min

    17.04.17 (Easter Monday)

    16.15 The Rain Women
 – Shinobu Yaguchi, 1990, 72 min

    All the dates below beginn at 18.00:

    20.4. Isolation of 1880000
 – Sogo Ishii, 1977, 43 min

    High-School-Terror
 – Macoto Tezka, 1979, 6 min

    UNK – Macoto Tezka, 1979, 15 min

    21.4 Hanasareru Gang
 – Nobuhiro Suwa, 1984, 85 min

    22.4. I Am Sion Sono!! – Sion Sono, 1984, 37 min

    Tokyo Cabbageman K – Akira Ogata, 1980, 59 min

    23.4. Happiness Avenue
 – Katsuyuki Hirano, 1986, 93 min

    24.4. The Rain Women
 – Shinobu Yaguchi, 1990, 72 min

    25.4. A Man’s Flower Road – Sion Sono, 1986, 110 min

    26.4. Saint Terrorism
 – Masashi Yamamoto, 1980, 127 min

  • ALFILM – 8. Arabisches Filmfestival BerlinALFILM – 8th Arab Film Festival Berlin 

    ALFILM – 8. Arabisches Filmfestival BerlinALFILM – 8th Arab Film Festival Berlin 

    Vom 31. März bis 7. April prä­sen­tiert das 8. Arabische Filmfestival Berlin künst­le­risch anspruchs­vol­les Kino aus der ara­bi­schen Welt mit aktu­el­len Spiel- und Dokumentarfilmen, die neue Perspektiven auf gesell­schaft­li­che Herausforderungen auf­zei­gen, aber auch Fragen nach Identität und Selbstverwirklichung stel­len. (Presseankündigung)
    Weitere Informationen gibt es auf www.alfilm.de, sowie im aus­lie­gen­den Programmheft.

    Im fsk sind fol­gen­de Vorstellungen geplant:
    ✪ = Mit Gast

    Montag, 3.4.
    20:00 Uhr
    BEZNESS AS USUAL (92′) ✪
    22:00 Uhr
    SPEED SISTERS (80′)

    Dienstag, 4.4.
    20:00 Uhr
    BLESSED BENEFIT (85′) ✪
    22:00 Uhr
    SHORTS PROGRAM IITIME  ✪

    Mittwoch, 5.4.
    20:00 Uhr
    THE BEACH HOUSE (75′) ✪
    22:00 Uhr
    ASPHALT (69′)

    Donnerstag, 6.4.
    20:00 Uhr
    SAMIR IN THE DUST (61′) ✪
    22:00 Uhr
    CLASH (98′)31. March – 7. April 2017

    Screenings at the fsk:
    ✪ = With Guests

    Monday, 3.4.
    20:00 Uhr
    BEZNESS AS USUAL (92′) ✪
    22:00 Uhr
    SPEED SISTERS (80′)

    Tuesday, 4.4.
    20:00 Uhr
    BLESSED BENEFIT (85′) ✪
    22:00 Uhr
    SHORTS PROGRAM IITIME  ✪

    Wednesday, 5.4.
    20:00 Uhr
    THE BEACH HOUSE (75′) ✪
    22:00 Uhr
    ASPHALT (69′)

    Thursday, 6.4.
    20:00 Uhr
    SAMIR IN THE DUST (61′) ✪
    22:00 Uhr
    CLASH (98′)

  • Don’t blink – Robert Frank

    Don’t blink – Robert Frank

    Ein Film von Laura Israel.

    Was wäre die moder­ne Fotografie ohne das Werk von Robert Frank? Sein Stil ver­än­der­te in den 1950er Jahren die Spielregeln der Fotokunst, sein Buch „The Americans” gilt heu­te als „das viel­leicht ein­fluss­reichs­te Fotografiebuch des 20. Jahrhunderts” (The Guardian 2014).
    Robert Frank wur­de in Zürich gebo­ren als Kind einer Schweizerin und eines deutsch-jüdi­schen Vaters. 1947 emi­grier­te er in die USA und ver­öf­fent­lich­te bald sei­ne ers­ten Fotobände. Als „The Americans“ 1959 erschien, schrieb Jack Kerouac das Vorwort. Doch weni­ge Kritiker erkann­ten zunächst die bahn­bre­chen­de Kunst Franks. Robert Frank wand­te sich pha­sen­wei­se von der Fotografie ab und dreh­te Filme wie „Pull My Daisy” mit den Beat Poets Allen Ginsberg und Gregory Corso. Mit den Rolling Stones koope­rier­te er für den Tourfilm „Cocksucker Blues” und das Cover-Artwork des Albums „Exile On Main St.”. Walker Evans und Patti Smith, William S. Burroughs und Edward Lachman – zahl­rei­che Kunstschaffende, die die zwei­te Hälfte des 20. Jahrhundert präg­ten, such­ten die Zusammenarbeit mit dem stil­bil­den­den Künstler.
    Die Filmemacherin Laura Israel such­te den heu­te 92-jäh­ri­gen Robert Frank auf und sprach mit ihm über sei­ne Kunst und die Stationen sei­nes Lebens. DON‘T BLINKROBERT FRANK zeigt einen anfangs ver­kann­ten Giganten der Fotokunst, der sich trotz per­sön­li­cher Schicksalsschläge bis ins hohe Alter sei­nen Sinn für Humor und einen unkon­ven­tio­nel­len Blick auf die Welt bewahrt hat.

    USA/Frankreich 2015, 82 Min., engl. OmU
    Regie: Laura Israel
    Kamera: Lisa Rinzler, Ed Lachman
    Schnitt: Alex Bingham

    A Laura Israel film. In eng­lish with ger­man subtitles.

    Robert Frank is reluc­tant to allow hims­elf to be wired up to a micro­pho­ne; one of the world’s most renow­ned pho­to­graph­ers does not want to pose in front of ano­ther person’s lens – and sim­ply lea­ves the frame. This sce­ne from an ear­ly inter­view alre­a­dy reve­als much about his per­so­na­li­ty and his under­stan­ding of art. Bent over his ear­ly pho­to­graphs, which cap­tu­re dai­ly life on the mar­gins of American socie­ty, he explains his approach. ‘It’s best’ he says, ‘if peo­p­le don’t noti­ce that you are pho­to­gra­phing them.’ His por­traits are snapshots that cap­tu­re the moment – in the truest sen­se of the term – whe­ther they depict the lives of London ban­kers, Welsh miners or rock stars like the Stones. Robert Frank opens up in front of the came­ra of his long-stan­ding col­la­bo­ra­tor and edi­tor Laura Israel and looks back, self-con­fi­dent­ly but also self-depre­ca­tingly, at his life and work. The film shows us an artist in action; the wit­ness of an era who remem­bers the years with Jack Kerouac and Allen Ginsberg – with whom he made films in the caden­ces of the Beat gene­ra­ti­on. Robert Frank: always a maverick and anar­chist – in any situa­ti­on that life throws at him. (Berlinaletext)

    USA/Frankreich 2015, 82 Min., engl. OmU
    Regie: Laura Israel
    Kamera: Lisa Rinzler, Ed Lachman
    Schnitt: Alex Bingham

  • Von Bananenbäumen träumenDreaming of Banana Plants

    Von Bananenbäumen träumenDreaming of Banana Plants

    Ein Film von Antje Hubert.

    Innovativ, gera­de­zu aben­teu­er­lich wirkt das Geschäftsmodell,  bei dem mit Hilfe von Gülle (gibt es dort in Fülle), afri­ka­ni­schen Welsen und letzt­end­lich Bananenbäumen der Erhalt eines Dorfes gesi­chert wer­den soll.
    Oberndorf an der Oste in der nord­deut­schen Marsch hat, wie zwei Dritel aller länd­li­chen Gemeinden, mit Landflucht und Höfesterben zu kämp­fen. Als die Samtgemeinde auch noch die orts­ei­ge­ne Schule schlie­ßen will, reicht es den Bewohnern – neue Wege müs­sen gefun­den wer­den, um das Dorf zu ret­ten, und dazu braucht es dies­mal auch Hilfe von außen.
    Regisseurin Antje Hubert wird zu einer der wöchent­li­chen Kinovorstellungen (einer ihrer Filme wird gezeigt) ein­ge­la­den und erfährt sie von den Schwierigkeiten. 3 Jahre lang begleit sie dar­auf­hin die Anstrengungen, die Diskussionen und das Engagement vie­ler alt-Eingesessener wie neu-Zugenzogener mit der Kamera – ein Ökonomie-Crash-Kurs im Kleinen und berüh­ren­des Dorfportrait gleichermaßen.
    Zur Premiere am 23.3. wer­den die Regisseurin und Vertreter der neu­en Kampagne »Dörfer im Aufbruch«, ini­iert von den Berliner Projektentwicklern, anwe­send sein.

    D 2016  92 Min.
    B., R.:  Antje Hubert
    K.: Andreas Stonawski
    S.:Magdolna Roko
    mit den Bürgerinnen und Bürgern von Oberndorf und Projektentwicklern aus Berlin

    https://youtu.be/MwX_RvRBmyQA film by Antje Hubert.

    The resi­dents of Oberndorf could no lon­ger stand pas­si­ve­ly by as their vil­la­ge went fur­ther and fur­ther into decli­ne. The first action was a café run by vol­un­teers. But when the school clo­ses down, the locals and peo­p­le who had moved the­re later rea­li­sed they were facing a much grea­ter chall­enge. The town nee­ded to make money to keep young fami­lies from moving away. With the help of a pro­ject deve­lo­per, they come up with a bold plan and set up a public limi­t­ed com­pa­ny. They busi­ness model is based on liquid manu­re, which is available in vast quan­ti­ties. The idea is to build a bio­gas plant. With the ener­gy, they would rai­se African cat­fi­sh – a tasty fish – and build green­hou­ses to grow exo­tic fruits like bana­nas, all in a clo­sed, was­te-free sys­tem. The idea takes off. But there’s a long way to go befo­re the first fish are rea­dy for market.

    D 2016  92 Min. German Version
    B., R.:  Antje Hubert
    K.: Andreas Stonawski
    S.:Magdolna Roko
    mit den Bürgerinnen und Bürgern von Oberndorf und Projektentwicklern aus Berlin

    Von Bananenbäumen träu­men – Trailer 1 – Deutsch
  • Kommunion

    Kommunion

    Ein Film von Anna Zamecka.

    Die 14-jäh­ri­ge Ola küm­mert sich um ihren jün­ge­ren autis­ti­schen Bruder Nikodem, der bald zum ers­ten Mal die hei­li­ge Kommunion emp­fan­gen soll. Bedingung für Letzteres ist aller­dings, dass er die münd­li­che Prüfung besteht, des­halb lernt Ola mit ihm all das, was ein Katholik über sei­nen Glauben wis­sen soll­te, und malt in den schwär­zes­ten Farben aus, was pas­sie­ren könn­te, wenn er durch­fällt. Mit Hilfe von Bananenscheiben wird schließ­lich auch geübt, wie man die Hostie rich­tig ent­ge­gen nimmt. Daneben küm­mert sich Ola um den Haushalt und dar­um, dass der Vater, den es immer wie­der in die Kneipe zieht, bald wie­der zu Hause ist. Zur Mutter besteht nur tele­fo­nisch Kontakt, bei jedem Gespräch mit ihr ver­sucht Ola sie zu über­re­den, zur Kommunionfeier von Nikodem zu kom­men – mit dem Hintergedanken, dass sich die Familie dabei ja auch wie­der ver­ei­nen und die Mutter dann zurück zu ihnen zie­hen könnte.
    Im Direct Cinema-Stil gedreht, beschränkt sich KOMMUNION ganz dar­auf, den Lebensalltag von Ola und Nikodem zu doku­men­tie­ren. Dabei ent­fal­tet sich das wech­sel­vol­le und inten­si­ve Verhältnis zwi­schen den bei­den sich selbst über­las­se­nen Jugendlichen.

    Der Realität, die kaum Raum zum Atmen lässt, ein­ge­fan­gen mit beklem­men­der Unmittelbarkeit, set­zen die Teenager all ihre Lebenskraft entgegen.”
    Katalogtext Dok Leipzig | Lars Meyer

    Ola sitzt auf einer rüt­teln­den Waschmaschine und hält wäh­rend­des­sen die Spüle fest, die neben­an steht und mit­schep­pert. Es macht den Eindruck, als wür­de ihr, wür­de sie nicht mit dem Körper gegen­steu­ern, die Welt um die Ohren flie­gen. Ihr jun­ger, dün­ner Körper wird mit einer ein­zi­gen Einstellung zum Atlas. Sie ist vier­zehn Jahre alt, und auf ihr las­tet ein enor­mer Druck. Anna Zameckas Kommunion zeigt uns, wie Ola den Haushalt schmeißt, die Schulhefte für ihren jün­ge­ren, autis­ti­schen Bruder Nikodem sor­tiert und ihn auf die anste­hen­de Kommunion vor­be­rei­tet, die in der pol­ni­schen Provinz nicht unwe­sent­lich zum Leben gehört. Nur ein­mal sehen wir Ola in einer Art Kinderdisko, in der Jungen und Mädchen auf getrenn­ten Seiten tan­zen. Dort tritt sie auf wie eine Einheizerin. Ihre Bewegungen sind die aus­la­dends­ten, sie ist die Einzige, die in die Musik hin­ein­brüllt, die Kontakt mit der Jungsseite auf­nimmt, indem sie Stinkefinger hin­über­schickt. Mit dem Anschwellen der Musik ermäch­tigt sich Ola über Raum und Menschen. Sie wird zur zen­tra­len, das Geschehen struk­tu­rie­ren­den Figur – und es ist ihr Tanz, es sind ihre aggres­si­ven und zugleich aus­ge­las­se­nen Bewegungskonfigurationen, die das leisten. ”
    critic.de – Lucas Stern

    Young Eyes Film Award | Dok Leipzig 2016
    Bester Dokumentarfilm | Polnischer Filmpreis 2017
    Gläserne Kugel | Gewinner des filmPOLSKA Wettbewerbs
    Bester Dokumentarfilm | Europäischer Filmpreis 2017

    OT: Komunia
    Polen 2016, 72 Min., pol­ni­sche OmU
    Regie & Buch: Anna Zamecka
    Produktion: Anna Wydra, Anna Zamecka, Zuzanna Król, Hanka Kastelicova, Izabela Łopuch
    Kamera: Małgorzata Szyłak
    Schnitt: Agnieszka Glińska, Anna Zamecka, Wojciech Janas

    [Pres­se­zo­ne]

    Ver­leih unter­stützt von:

    Trailer zum Film Kommunion from Peripher Filmverleih on Vimeo.An Anna Zamecka film. Starts 4. May.

    When the adults are inef­fec­ti­ve, the child­ren have to grow up more quick­ly. Ola is 14 and has to take care of her dys­func­tion­al father, her autis­tic brot­her and her mother who lives away from home. Dreaming about reu­ni­ting the fami­ly, she plans the cele­bra­ti­on of her brother’s First Communion.

    Young Eyes Film Award | Dok Leipzig 2016
    Best Documentary | Polish Film award 2017
    Best Documentary | European Film award 2017

    OT: Komunia
    Polen 2016, 72 Min., pol­ni­sche OmU
    Regie & Buch: Anna Zamecka
    Produktion: Anna Wydra, Anna Zamecka, Zuzanna Król, Hanka Kastelicova, Izabela Łopuch
    Kamera: Małgorzata Szyłak
    Schnitt: Agnieszka Glińska, Anna Zamecka, Wojciech Janas

    Ver­leih unter­stützt von:

    Trailer zum Film Kommunion from Peripher Filmverleih on Vimeo.

Vertrag widerrufen