Manifesto

Ein Film von Juli­an Rose­feldt. Ab 23. Nov. im fsk.

Mani­fes­te und Tex­te, vom Kom­mu­nis­ti­schen über Kunst­ma­ni­fes­te wie Dada, Flu­xus, Pop Art bis hin zu Dogma95 und den Gol­de­nen Regeln des Fil­me­ma­chens von Jim Jar­musch kom­men in Aus­zü­gen zur Auf­füh­rung, ver­mit­telt von Cate Blan­chett in 12 Rol­len. Wir sehen sie als Obdach­lo­se, Punk, Kran­ar­bei­te­rin, Bör­sen­mak­le­rin, Cho­reo­gra­phin, Gale­ris­tin, Wis­sen­schaft­le­rin, Wit­we, kon­ser­va­ti­ve Mut­ter, Nachrichtensprecherin/ Repor­te­rin, Pup­pen­spie­le­rin und als Leh­re­rin. Die Zusam­men­stel­lung von Text und Sze­ne ist mal wit­zig, mal irri­tie­rend, erscheint mal dis­so­nant, aber immer gilt:
„Was dar­aus ent­steht, sind unge­heu­er pro­duk­ti­ve Rei­bun­gen, die den ursprüng­li­chen Sinn der Tex­te wie­der frei­le­gen, das Herz­blut sicht­bar machen, mit dem sie der­mal­einst nie­der­ge­schrie­ben wur­den, in der Hoff­nung auf die Zukunft, im Bewusst­sein der Not­wen­dig­keit von Ver­än­de­rung. Die Lun­te wird auf der Lein­wand gezün­det, die Explo­si­on aber fin­det im Kopf der Zuschaue­rin statt.“ Alex­an­dra Seitz | epd Film

D/Ö 2017, 98 Min., engl. OmU,
Regie: Juli­an Rose­feldt
Kame­ra: Chris­toph Krauss
Schnitt: Bob­by Goode
mit:
Cate Blan­chett, Ruby Busta­man­te, Ralf Tem­pel

Do., 23. Nov.:Fr., 24. Nov.:Sa., 25. Nov.:So., 26. Nov.:Mo., 27. Nov.:Di., 28. Nov.:Mi., 29. Nov.: