Manifesto

Ein Film von Julian Rosefeldt.

Manifeste und Texte, vom Kommunistischen über Kunstmanifeste wie Dada, Fluxus, Pop Art bis hin zu Dogma95 und den Goldenen Regeln des Filmemachens von Jim Jarmusch kom­men in Auszügen zur Aufführung, ver­mit­telt von Cate Blanchett in 12 Rollen. Wir sehen sie als Obdachlose, Punk, Kranarbeiterin, Börsenmaklerin, Choreographin, Galeristin, Wissenschaftlerin, Witwe, kon­ser­va­ti­ve Mutter, Nachrichtensprecherin/ Reporterin, Puppenspielerin und als Lehrerin. Die Zusammenstellung von Text und Szene ist mal wit­zig, mal irri­tie­rend, erscheint mal dis­so­nant, aber immer gilt:
„Was dar­aus ent­steht, sind unge­heu­er pro­duk­ti­ve Reibungen, die den ursprüng­li­chen Sinn der Texte wie­der frei­le­gen, das Herzblut sicht­bar machen, mit dem sie der­mal­einst nie­der­ge­schrie­ben wur­den, in der Hoffnung auf die Zukunft, im Bewusstsein der Notwendigkeit von Veränderung. Die Lunte wird auf der Leinwand gezün­det, die Explosion aber fin­det im Kopf der Zuschauerin statt.“ Alexandra Seitz | epd Film

Credits:

D/Ö 2017, 98 Min., engl. OmU, 
Regie: Julian Rosefeldt
Kamera: Christoph Krauss
Schnitt: Bobby Goode
mit:
Cate Blanchett, Ruby Bustamante, Ralf Tempel

Termine: