Archiv: Termine

  • [:de]Motel Destino[:]

    [:de]Motel Destino[:]

    [:de]

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In grel­len Neonfarben strahlt das abge­le­gen an der nord­bra­si­lia­ni­schen Küste gele­ge­ne Stundenhotel Motel Destino unter der gren­zen­lo­sen Weite des leuch­tend blau­en Himmels. Hier stran­det der jun­ge Heraldo nach einem miss­glück­ten Raubüberfall, auf der Flucht vor der Polizei und sei­nen eige­nen Komplizen. Der undurch­sich­ti­ge Betreiber Elias und sei­ne Frau Dayana stel­len nicht viel Fragen: Für Elias kommt Heraldo als bil­li­ge, ganz ans Motel gefes­sel­te Arbeitskraft gele­gen, und Dayana, zuneh­mend frus­triert von der Enge ihres Lebens, ist fas­zi­niert von dem selt­sam nai­ven jun­gen Mann. Ein gefähr­li­ches Spiel beginnt, ein Tanz der Macht, des Begehrens, der Loyalitäten, der Liebe, ein Kräftemessen, in dem der Wunsch nach Freiheit immer drän­gen­der wird.

    Motel Destino“ ist ein Tropical Noir vol­ler Licht, Farben und Körper, Sehnsucht, Gewalt, Begehren und Zärtlichkeit, mit den groß­ar­ti­gen Igor Xavier, Nataly Rocha und Fabio Assunção in den Hauptrollen, wun­der­bar gefilmt von Kamerafrau Hélène Louvart und mon­tiert von Nelly Quettier. Alles, was hier pas­siert, drückt sich in und durch die Körper aus, die Gewalt in einer nach den Jahren der Bolsonaro-Regierung zer­rüt­te­ten Gesellschaft, die Sehnsucht nach einem eige­nen Leben, das Begehren und Aufbegehren einer Jugend, die ver­zwei­felt ver­sucht, das Schicksal in die eige­nen Hände zu nehmen.

    Obwohl Brasilien ein katho­li­sches Land ist, leben die Menschen ihre Sexualität dort rela­tiv frei aus. Und die ein­zi­ge Möglichkeit für mich, eine glaub­wür­di­ge Verbindung zwi­schen Dayana und Heraldo her­zu­stel­len, war durch die Begegnung zwei­er Körper, die ver­schmel­zen und eins wer­den. Die Fragen, die ich mir gestellt habe, waren: Wenn ich den Sex zei­ge, war­um? Was will ich damit sagen? Es kommt dabei in ers­ter Linie immer auf die Körperstellungen an, auf die Intensität, auf den Rhythmus, auf die Begegnung ihrer Blicke. Denn es ist nicht nur eine Sexszene, sie hat eine Bedeutung und die muss man nach­voll­zie­hen kön­nen. Bei Dayana und Heraldo kommt noch dazu, dass ihre Beziehung nicht auf Liebe basiert, son­dern auf Leidenschaft. Und die­se Art von Leidenschaft ist der ers­te Funke einer jeden Revolution.“ Karim Aïnouz

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., por­tu­gie­si­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Karim Aïnouz. In Portugese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The neon-hued Motel Destino is a roadsi­de sex hotel under the bur­ning blue ski­es of the coast of Northern Brazil, run by the boo­rish Elias and his frus­tra­ted, beau­tiful wife Dayana. When 21 year-old Heraldo finds hims­elf at the motel, after mes­sing up a hit and going on the run from both the poli­ce and the gang he let down, Dayana finds hers­elf intrigued and lets him stay. As the two navi­ga­te a dance of power, desi­re and libe­ra­ti­on, a dan­ge­rous plan for free­dom emer­ges. In this tro­pi­cal noir, loyal­ties and desi­res intert­wi­ne, reve­al­ing that desti­ny has its own enig­ma­tic design.

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., Portugiesisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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    [:]
  • No Other Land

    No Other Land

    [:de]

    Ein Film von Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Basel Adra, ein jun­ger paläs­ti­nen­si­scher Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland, kämpft seit sei­ner Kindheit gegen die Vertreibung sei­ner Gemeinschaft durch die israe­li­sche Besatzung. Er doku­men­tiert die schritt­wei­se Auslöschung der Dörfer sei­ner Heimatregion, wo Soldatinnen im Auftrag der israe­li­schen Regierung nach und nach Häuser abrei­ßen und ihre Bewohnerinnen ver­trei­ben. Irgendwann begeg­net er Yuval, einem israe­li­schen Journalisten, der ihn in sei­nen Bemühungen unter­stützt. Eine unwahr­schein­li­che Allianz ent­steht. Die Beziehung der bei­den wird durch die enor­me Ungleichheit zwi­schen ihnen zusätz­lich belas­tet: Basel lebt unter mili­tä­ri­scher Besatzung, Yuval frei und ohne Einschränkungen. Der Film eines paläs­ti­nen­sisch-israe­li­schen Kollektivs vie­rer jun­ger Aktivist*innen ent­stand als Akt des krea­ti­ven Widerstands auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit.
    Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024

    Credits:

    PS/NO 2024, 95 Min., Arabisch, Hebräisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor

    Kamera: Rachel Szor 

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor. In Arabic, Hebrew and English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Basel Adra, a young Palestinian acti­vist from Masafer Yatta on the West Bank, has been fight­ing the mass expul­si­on of his com­mu­ni­ty by Israel’s occu­pa­ti­on sin­ce child­hood. He docu­ments the slow-moti­on era­di­ca­ti­on of the vil­la­ges in his home regi­on whe­re sol­diers deploy­ed by the Israeli govern­ment are gra­du­al­ly demo­li­shing hou­ses and dri­ving out their resi­dents. At some point, he meets Yuval, an Israeli jour­na­list, who sup­ports him in his efforts. An unli­kely alli­ance deve­lo­ps. But the rela­ti­onship bet­ween the two is strai­ned by the enorm­ous ine­qua­li­ty bet­ween them: Basel lives under mili­ta­ry occu­pa­ti­on while Yuval lives free­ly and wit­hout rest­ric­tions.
    This film by a Palestinian-Israeli coll­ec­ti­ve of four young acti­vists has been made as an act of crea­ti­ve resis­tance on the path to grea­ter justice.

    Credits:

    PS/NO 2024, 95 Min., Arabisch, Hebräisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor

    Kamera: Rachel Szor 

    Trailer:
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    [:]
  • [:de]Frau aus Freiheit[:]

    [:de]Frau aus Freiheit[:]

    [:de]

    Ein Film von Małgorzata Szumowska & Michał Englert. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Polen in den frü­hen 1980ern. Während das Land dem Kommunismus all­mäh­lich den Rücken kehrt und sich zu einem demo­kra­ti­schen Staat wan­delt, sucht Aniela Wesoły in einer Kleinstadt ihre Freiheit als Frau. Schon wäh­rend ihrer Kindheit und Jugend beginnt sie, sich anders zu füh­len. Ihre Umgebung reagiert mit Unverständnis und Verdrängung. Doch weder die Widerstände in ihrer Familie noch staat­li­che Repressionen kön­nen sie davon abhal­ten, end­lich die Person zu wer­den, die sie schon immer war.

    Vor dem Hintergrund der jün­ge­ren his­to­ri­schen Entwicklungen in Polen erzählt „Frau aus Freiheit“ von der Selbstermächtigung einer Frau über 50 Jahre. Der neue Filme von Małgorzata Szumowska und Michał Englert („33 Szenen aus dem Leben“, „Im Namen des…“, „Body“) ist ein bewe­gend gespiel­tes Figurenporträt von epi­scher Wucht, das sich nicht vor gesell­schaft­li­chen Themen scheut, die auch im Polen von heu­te noch höchs­te Brisanz haben. Der Film wur­de im Wettbewerb von Venedig gefei­ert und glaubt, ganz im Geiste des gro­ßen Regisseurs Andrzej Wajda dar­an, dass Kino die Kraft der Veränderung in sich trägt!

    Credits:

    Kobieta Z…
    PL/SE 2023, 132 Min., poln. OmU
    Regie: Małgorzata Szumowska & Michał Englert

    Kamera: Michał Englert
    Schnitt: Jarosław Kamiński
    mit: Małgorzata Hajewska, Joanna Kulig, Mateusz Więcławek, Bogumiła Bajor

    Trailer:
    Frau aus Freiheit – OmU – Trailer
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    [:en]

    A film by Małgorzata Szumowska & Michał Englert. In Polish with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Set against the land­scape of the Polish trans­for­ma­ti­on from com­mu­nism to capi­ta­lism, Kobieta z… spans 45 years of the life of Aniela Wesoły and her jour­ney to find per­so­nal liber­ty as a trans woman. She faces hard­ships in fami­ly life and com­pli­ca­ted atti­tu­des in her envi­ron­ment. What choices will Aniela have to make to beco­me who she tru­ly is?

    Credits:

    Kobieta Z…
    PL/SE 2023, 132 Min., poln. OmU
    Regie: Małgorzata Szumowska & Michał Englert

    Kamera: Michał Englert
    Schnitt: Jarosław Kamiński
    mit: Małgorzata Hajewska, Joanna Kulig, Mateusz Więcławek, Bogumiła Bajor

    Trailer:
    Frau aus Freiheit – OmU – Trailer
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    [:]
  • [:de]Motel Destino[:]

    [:de]Motel Destino[:]

    [:de]

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In grel­len Neonfarben strahlt das abge­le­gen an der nord­bra­si­lia­ni­schen Küste gele­ge­ne Stundenhotel Motel Destino unter der gren­zen­lo­sen Weite des leuch­tend blau­en Himmels. Hier stran­det der jun­ge Heraldo nach einem miss­glück­ten Raubüberfall, auf der Flucht vor der Polizei und sei­nen eige­nen Komplizen. Der undurch­sich­ti­ge Betreiber Elias und sei­ne Frau Dayana stel­len nicht viel Fragen: Für Elias kommt Heraldo als bil­li­ge, ganz ans Motel gefes­sel­te Arbeitskraft gele­gen, und Dayana, zuneh­mend frus­triert von der Enge ihres Lebens, ist fas­zi­niert von dem selt­sam nai­ven jun­gen Mann. Ein gefähr­li­ches Spiel beginnt, ein Tanz der Macht, des Begehrens, der Loyalitäten, der Liebe, ein Kräftemessen, in dem der Wunsch nach Freiheit immer drän­gen­der wird.

    Motel Destino“ ist ein Tropical Noir vol­ler Licht, Farben und Körper, Sehnsucht, Gewalt, Begehren und Zärtlichkeit, mit den groß­ar­ti­gen Igor Xavier, Nataly Rocha und Fabio Assunção in den Hauptrollen, wun­der­bar gefilmt von Kamerafrau Hélène Louvart und mon­tiert von Nelly Quettier. Alles, was hier pas­siert, drückt sich in und durch die Körper aus, die Gewalt in einer nach den Jahren der Bolsonaro-Regierung zer­rüt­te­ten Gesellschaft, die Sehnsucht nach einem eige­nen Leben, das Begehren und Aufbegehren einer Jugend, die ver­zwei­felt ver­sucht, das Schicksal in die eige­nen Hände zu nehmen.

    Obwohl Brasilien ein katho­li­sches Land ist, leben die Menschen ihre Sexualität dort rela­tiv frei aus. Und die ein­zi­ge Möglichkeit für mich, eine glaub­wür­di­ge Verbindung zwi­schen Dayana und Heraldo her­zu­stel­len, war durch die Begegnung zwei­er Körper, die ver­schmel­zen und eins wer­den. Die Fragen, die ich mir gestellt habe, waren: Wenn ich den Sex zei­ge, war­um? Was will ich damit sagen? Es kommt dabei in ers­ter Linie immer auf die Körperstellungen an, auf die Intensität, auf den Rhythmus, auf die Begegnung ihrer Blicke. Denn es ist nicht nur eine Sexszene, sie hat eine Bedeutung und die muss man nach­voll­zie­hen kön­nen. Bei Dayana und Heraldo kommt noch dazu, dass ihre Beziehung nicht auf Liebe basiert, son­dern auf Leidenschaft. Und die­se Art von Leidenschaft ist der ers­te Funke einer jeden Revolution.“ Karim Aïnouz

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., por­tu­gie­si­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Karim Aïnouz. In Portugese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The neon-hued Motel Destino is a roadsi­de sex hotel under the bur­ning blue ski­es of the coast of Northern Brazil, run by the boo­rish Elias and his frus­tra­ted, beau­tiful wife Dayana. When 21 year-old Heraldo finds hims­elf at the motel, after mes­sing up a hit and going on the run from both the poli­ce and the gang he let down, Dayana finds hers­elf intrigued and lets him stay. As the two navi­ga­te a dance of power, desi­re and libe­ra­ti­on, a dan­ge­rous plan for free­dom emer­ges. In this tro­pi­cal noir, loyal­ties and desi­res intert­wi­ne, reve­al­ing that desti­ny has its own enig­ma­tic design.

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., Portugiesisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

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  • [:de]Motel Destino[:]

    [:de]Motel Destino[:]

    [:de]

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In grel­len Neonfarben strahlt das abge­le­gen an der nord­bra­si­lia­ni­schen Küste gele­ge­ne Stundenhotel Motel Destino unter der gren­zen­lo­sen Weite des leuch­tend blau­en Himmels. Hier stran­det der jun­ge Heraldo nach einem miss­glück­ten Raubüberfall, auf der Flucht vor der Polizei und sei­nen eige­nen Komplizen. Der undurch­sich­ti­ge Betreiber Elias und sei­ne Frau Dayana stel­len nicht viel Fragen: Für Elias kommt Heraldo als bil­li­ge, ganz ans Motel gefes­sel­te Arbeitskraft gele­gen, und Dayana, zuneh­mend frus­triert von der Enge ihres Lebens, ist fas­zi­niert von dem selt­sam nai­ven jun­gen Mann. Ein gefähr­li­ches Spiel beginnt, ein Tanz der Macht, des Begehrens, der Loyalitäten, der Liebe, ein Kräftemessen, in dem der Wunsch nach Freiheit immer drän­gen­der wird.

    Motel Destino“ ist ein Tropical Noir vol­ler Licht, Farben und Körper, Sehnsucht, Gewalt, Begehren und Zärtlichkeit, mit den groß­ar­ti­gen Igor Xavier, Nataly Rocha und Fabio Assunção in den Hauptrollen, wun­der­bar gefilmt von Kamerafrau Hélène Louvart und mon­tiert von Nelly Quettier. Alles, was hier pas­siert, drückt sich in und durch die Körper aus, die Gewalt in einer nach den Jahren der Bolsonaro-Regierung zer­rüt­te­ten Gesellschaft, die Sehnsucht nach einem eige­nen Leben, das Begehren und Aufbegehren einer Jugend, die ver­zwei­felt ver­sucht, das Schicksal in die eige­nen Hände zu nehmen.

    Obwohl Brasilien ein katho­li­sches Land ist, leben die Menschen ihre Sexualität dort rela­tiv frei aus. Und die ein­zi­ge Möglichkeit für mich, eine glaub­wür­di­ge Verbindung zwi­schen Dayana und Heraldo her­zu­stel­len, war durch die Begegnung zwei­er Körper, die ver­schmel­zen und eins wer­den. Die Fragen, die ich mir gestellt habe, waren: Wenn ich den Sex zei­ge, war­um? Was will ich damit sagen? Es kommt dabei in ers­ter Linie immer auf die Körperstellungen an, auf die Intensität, auf den Rhythmus, auf die Begegnung ihrer Blicke. Denn es ist nicht nur eine Sexszene, sie hat eine Bedeutung und die muss man nach­voll­zie­hen kön­nen. Bei Dayana und Heraldo kommt noch dazu, dass ihre Beziehung nicht auf Liebe basiert, son­dern auf Leidenschaft. Und die­se Art von Leidenschaft ist der ers­te Funke einer jeden Revolution.“ Karim Aïnouz

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., por­tu­gie­si­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

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    [:en]

    A film by Karim Aïnouz. In Portugese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The neon-hued Motel Destino is a roadsi­de sex hotel under the bur­ning blue ski­es of the coast of Northern Brazil, run by the boo­rish Elias and his frus­tra­ted, beau­tiful wife Dayana. When 21 year-old Heraldo finds hims­elf at the motel, after mes­sing up a hit and going on the run from both the poli­ce and the gang he let down, Dayana finds hers­elf intrigued and lets him stay. As the two navi­ga­te a dance of power, desi­re and libe­ra­ti­on, a dan­ge­rous plan for free­dom emer­ges. In this tro­pi­cal noir, loyal­ties and desi­res intert­wi­ne, reve­al­ing that desti­ny has its own enig­ma­tic design.

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., Portugiesisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

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  • [:de]Johatsu – Die sich in Luft auflösen – mit Gast[:en]Johatsu – Die sich in Luft auflösen – with guest[:]

    [:de]Johatsu – Die sich in Luft auflösen – mit Gast[:en]Johatsu – Die sich in Luft auflösen – with guest[:]

    [:de]

    Ein Film von Andreas Hartmann, Arata Mori. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Night Moving Company - was kann man sich dar­un­ter vor­stel­len? Jedes jahr wer­den in Japan ca. 80.000 Menschen als ver­misst gemel­det. Viele tau­chen wie­der auf, aber Tausende blei­ben ver­schwun­den. Sie wer­den „Johatsu“ genannt, die „ver­duns­ten, sich in Luft auf­lö­sen“. Ihre Gründe kön­nen eine gewalt­tä­ti­ge Umgebung, Verwicklung in kri­mi­nel­le Machenschaften oder Scham wegen ver­meint­li­chem Versagen sein. Nicht weni­ge davon davon haben sicher die Dienste einer „Night Moving Company“ in Anspruch genom­men, die bei der Flucht, der neu­en Identität, dem neu­en Ort, viel­leicht auch beim Job hilft und mora­li­sche Unterstützung gibt. Saita ist die Chefin eines sol­chen – weit­ge­hend legal agie­ren­den – Unternehmens. Sie gibt Auskunft über ihre Aufgabe, und der Film geht den Schicksalen eini­ger ihrer Kund:innen nach. Eine Mutter wie­der­um lässt seit Jahren ihren ver­schwun­de­nen Sohn suchen, und der beauf­trag­te Detektiv berich­tet auch von den Schwierigkeiten sei­ner Arbeit.
    „Die bei­den Dokumentarfilmer, Andreas Hartmann und Arata Mori, kom­men die­sen Menschen durch behut­sa­me Fragen und gedul­di­ge, aber inti­me Kameraarbeit (Andreas Hart­mann) sehr nahe. Und durch die­se Nähe erfährt der Zuschauer eben auch haut­nah, wel­che Verletzungen Menschen davon­tra­gen, die sich den Prinzipien einer Gesellschaft unterwer­fen, in der das Scheitern als unaus­lösch­li­che Schande begrif­fen wird. … Der Film stimmt nach­denk­lich, er wirkt beun­ru­hi­gend. Die japa­ni­sche Gesellschaft, die der Film zeigt, ist unse­ren euro­päi­schen Lebensmodellen mitt­ler­wei­le zu nahe­ge­kom­men, als dass man die­sen kommerziali­sierten Identitätsverlust als exo­tisch abtun könn­te.“ Gabi Sikorski | programmkino.de

    Credits:

    DE/JP 2024, 86 Min., japan. OmU
    Regie: Andreas Hartmann, Arata Mori

    Kamera: Andreas Hartmann
    Schnitt: Kai Eiermann (BFS)

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Andreas Hartmann, Arata Mori. In Japanese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Japanese night moving com­pa­nies spe­cia­li­se in the art of dis­ap­pearance and help tho­se who need or want to lea­ve their for­mer lives behind. On their night­ly mis­si­ons they dis­crete­ly and effi­ci­ent­ly orchest­ra­te people’s tran­si­ti­on to a new exis­tence. In the pro­cess, they often skirt the boun­da­ries of lega­li­ty due to the diver­se moti­va­tions behind the dis­ap­pearan­ces. Eva Weinmann

    Credits:

    DE/JP 2024, 86 Min., japan. OmU
    Regie: Andreas Hartmann, Arata Mori

    Kamera: Andreas Hartmann
    Schnitt: Kai Eiermann (BFS)

    Trailer:
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  • [:de]Shambhala[:]

    [:de]Shambhala[:]

    [:de]

    Ein Film von Min Bahadur Bham.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Pema, eine jun­ge Frau aus der obe­ren Himlaya-Region Nepals, hei­ra­tet. Zu erst ein­mal Tashi, aber zugleich wer­den der Tradition nach sei­ne bei­den Brüder Kama und Dawa auch ihre Ehemänner.
    Nach den Flitterwochen muss Tashi auf eine län­ge­re Handelsreise, Karma kehr­te zurück ins Kloster, nur der vor­lau­te Schuljunge Dawa bleibt an ihrer Seite, und wird zum Problem. Pema ist schwan­ger, und er streut das Gerücht, nicht Tashi, son­dern der Schullehrer sei der Vater des Kindes. Als Tashi nicht mit den ande­ren Männern zurück­kehrt, befürch­tet Pema, er habe auch davon gehört und blie­be des­halb in den Bergen. Um ihn zu fin­den, begibt sie sich auf eine beschwer­li­che, aber gleich­sam erkennt­nis­rei­che Reise in über­wäl­ti­gen­der Landschaft.
    „Der Film lebt von sei­nen beein­dru­cken­den, zum Teil sen­sa­tio­nell präch­ti­gen Aufnahmen. Bewundernswert ist auch, wie die Darsteller auch bei Eiseskälte die im Schnee spie­len­den Szenen meis­tern. Bham ist ein sehr sorg­fäl­ti­ger Beobachter und bedäch­ti­ger Erzähler. Die Gefühle der Figuren zei­gen sich in klei­nen Gesten; die Story ent­wi­ckelt sich anhand all­täg­li­cher Handlungen und Begebenheiten.
    Bham [ver­zich­tet] auf jede dra­ma­ti­sche Übersteigerung, was den Film aus dem von Hektik und Effekthascherei gepräg­ten Strom fil­mi­scher Erzeugnisse her­aus­ra­gen lässt. Doch es lohnt sich, sich auf Shambhala und sei­ne inne­re Geruhsamkeit ein­zu­las­sen. Außerdem soll­te man im Hinterkopf behal­ten, dass Rinpoche ein Titel ist, der vor­wie­gend an Menschen ver­ge­ben wird, die als Wiedergeburt eines frü­he­ren Meisters aner­kannt wer­den. Erst dann ver­steht man näm­lich, was Karma wäh­rend der Reise zu Pema sagt: dass näm­lich die Frage nach der bio­lo­gi­schen Vaterschaft belang­los sei, weil sich das wah­re Wunder des Lebens erst mit der Geburt offen­ba­re. Das wird zum eigent­li­chen Schlüssel die­ses wun­der­schö­nen Films, der weni­ger über weib­li­che Emanzipation als viel­mehr von der Weisheit des (Zusammen-)Lebens erzählt.”
    Irene Genhart | Filmdienst.

    Credits:

    NP/FR/NO/HK/CN/TK/TW/US/QA 2024, 150 Min.,
    Tibetisch, Nepali Originalfassung mit deut­schen und eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Min Bahadur Bham
    Kamera: Aziz Zhambakiyev
    Schnitt: Liao Ching Sung, Kiran Shrestha
    mit: Thinley Lhamo, Sonam Topden, Tenzin Dalha, Karma Wangyal Gurung, Karma Shakya, Loten Namling, Tsering Lhamo Gurung, Janga Bahadur Lama 

    Trailer:
    SHAMBHALA l OmU Trailer
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    [:en]

    A film by Min Bahadur Bham. In Tibetian and Nepali with German and English subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In the heart of the Nepalese Himalayas, the spi­ri­ted Pema embraces a poly­and­rous mar­ria­ge with Tashi and his two youn­ger brot­hers. They initi­al­ly lead a har­mo­nious life, but when Tashi fails to return from a tra­ding trip to Lhasa, the legi­ti­ma­cy of Pema’s unborn child is ques­tio­ned by her com­mu­ni­ty. Determined to pro­ve her love and puri­ty, she embarks on a quest to find Tashi. Accompanied by her brot­her-in-law, her now de fac­to spou­se Karma, she goes into the wil­der­ness. Karma is a monk. After initi­al­ly resis­ting giving up his monastic life, he gra­du­al­ly comes to app­re­cia­te the simp­le exis­tence of a secu­lar life. However, urgent duties call him back to the monas­tery and Pema is left alo­ne. As she navi­ga­tes the harsh Himalayan ter­rain, her quest tran­s­cends the search for her miss­ing hus­band. Pema beco­mes incre­asing­ly immer­sed in a spi­ri­tu­al search for mea­ning in which every step brings her clo­ser to self-dis­co­very and liberation.

    Credits:

    NP/FR/NO/HK/CN/TK/TW/US/QA 2024, 150 Min.,
    Tibetisch, Nepali Originalfassung mit deut­schen und eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Min Bahadur Bham
    Kamera: Aziz Zhambakiyev
    Schnitt: Liao Ching Sung, Kiran Shrestha
    mit: Thinley Lhamo, Sonam Topden, Tenzin Dalha, Karma Wangyal Gurung, Karma Shakya, Loten Namling, Tsering Lhamo Gurung, Janga Bahadur Lama 

    Trailer:
    SHAMBHALA l OmU Trailer
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  • [:de]Das Imperium[:]

    [:de]Das Imperium[:]

    [:de]

    Ein Film von Bruno Dumont. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Disneys STAR WARS trifft TWIN PEAKS trifft fran­zö­si­sche Coming-of-Age-Sommerkömodie: Keinen Deut weni­ger skur­ril und schwer loka­li­sier­bar ist die Weggabelung, an der Bruno Dumonts DAS IMPERIUM (L’EMPIRE) sitzt und auf Godot war­tet. In sei­ner Weird Wave-haf­ten Satire kämpft Gut gegen Böse unter Einsatz von Lichtschwertern, mora­lisch aber unter­schei­det sie nichts. Es wird elek­trisch ver­zerrt rück­wärts gespro­chen und höl­zern zu Jazzklängen getanzt, aber ob dem eine außer­ir­di­sche Kultur oder purer Surrealismus zugrun­de liegt, bleibt offen. Junge Menschen fal­len auf Fischerbooten über­ein­an­der her, aber von Liebe kei­ne Spur. L’EMPIRE fühlt sich wohl im No Man’s Land der Transgression.

    So sieht es dort aus: In einem nord­fran­zö­si­schen Dorf gibt es zwei Geheimgesellschaften außer­ir­di­schen Ursprungs, die mensch­li­che Körper bevöl­kern. Die „Einsen“ woh­nen in flie­gen­den goti­schen Kathedralen und wol­len das Gute im Menschen ver­meh­ren. Das Mutterschiff der „Nullen“ ist eine flug­zeug­trä­ger­ar­ti­ge Kopie des Schloss Versailles, Ziel: Die Weltherrschaft. Es ent­brennt ein krie­ge­ri­scher Streit um Freddy, den Sohn eines Fischers, mytho­lo­gisch der Thronfolger eines dunk­len Königreichs.

    Dumonts Film, der im Wettbewerb der 74. Berlinale lief, ver­schränkt und ver­quirlt auch ästhe­tisch Gegensätze: som­mer­lich-über­be­lich­te­ten Realismus und opu­len­te CGI-Designs. Die Science-Ficition-Elemente sind dabei nicht nur hoch­krea­tiv, son­dern sehen auch in jedem Detail nach Triple‑A aus. Sie allei­ne dürf­ten Millionen gekos­tet haben. Wer aber dem­ge­mäß drei Akte, klar gezeich­ne­te Identifikationsfiguren oder auch nur kohä­ren­te Anschlussszenen erwar­tet, wird bei IMPERIUM ent­täuscht in einem nichts­sa­gen­den Steinbruch an der Opalküste allein gelas­sen. Der Film dürf­te an eben die­ser Stelle hof­när­ri­sche Freude haben.

    Christopher Suss | indiekino

    Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären — Preis der Jury auf der Berlinale 2024

    Credits:

    L’Empire
    FR/ DE/ IT/ BE/ PT 2024, 110 Min. fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Bruno Dumont
    Kamera: David Chambille
    Schnitt: Desideria Rayner, Bruno Dumont
    mit: Camille Cottin, Lyna Khoudri, Fabrice Luchini, Anamaria Vartolomei, Bernard Pruvost

    Trailer:
    DAS IMPERIUM | Trailer | Film von Bruno Dumont (2024) [OmU DE] ᴴᴰ
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    [:en]

    A film by Bruno Dumont. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The Opal Coast, nor­t­hern France. In a quiet and pic­tures­que fishing vil­la­ge, some­thing final­ly hap­pens: a spe­cial baby is born. A child so uni­que and pecu­li­ar that it unleas­hes a secret war bet­ween extra­ter­restri­al forces of good and evil.

    Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären — Preis der Jury auf der Berlinale 2024

    Credits:

    L’Empire
    FR/ DE/ IT/ BE/ PT 2024, 110 Min. fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Bruno Dumont
    Kamera: David Chambille
    Schnitt: Desideria Rayner, Bruno Dumont
    mit: Camille Cottin, Lyna Khoudri, Fabrice Luchini, Anamaria Vartolomei, Bernard Pruvost

    Trailer:
    DAS IMPERIUM | Trailer | Film von Bruno Dumont (2024) [OmU DE] ᴴᴰ
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    [:]
  • No Other Land

    No Other Land

    [:de]

    Ein Film von Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Basel Adra, ein jun­ger paläs­ti­nen­si­scher Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland, kämpft seit sei­ner Kindheit gegen die Vertreibung sei­ner Gemeinschaft durch die israe­li­sche Besatzung. Er doku­men­tiert die schritt­wei­se Auslöschung der Dörfer sei­ner Heimatregion, wo Soldatinnen im Auftrag der israe­li­schen Regierung nach und nach Häuser abrei­ßen und ihre Bewohnerinnen ver­trei­ben. Irgendwann begeg­net er Yuval, einem israe­li­schen Journalisten, der ihn in sei­nen Bemühungen unter­stützt. Eine unwahr­schein­li­che Allianz ent­steht. Die Beziehung der bei­den wird durch die enor­me Ungleichheit zwi­schen ihnen zusätz­lich belas­tet: Basel lebt unter mili­tä­ri­scher Besatzung, Yuval frei und ohne Einschränkungen. Der Film eines paläs­ti­nen­sisch-israe­li­schen Kollektivs vie­rer jun­ger Aktivist*innen ent­stand als Akt des krea­ti­ven Widerstands auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit.
    Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024

    Credits:

    PS/NO 2024, 95 Min., Arabisch, Hebräisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor

    Kamera: Rachel Szor 

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor. In Arabic, Hebrew and English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Basel Adra, a young Palestinian acti­vist from Masafer Yatta on the West Bank, has been fight­ing the mass expul­si­on of his com­mu­ni­ty by Israel’s occu­pa­ti­on sin­ce child­hood. He docu­ments the slow-moti­on era­di­ca­ti­on of the vil­la­ges in his home regi­on whe­re sol­diers deploy­ed by the Israeli govern­ment are gra­du­al­ly demo­li­shing hou­ses and dri­ving out their resi­dents. At some point, he meets Yuval, an Israeli jour­na­list, who sup­ports him in his efforts. An unli­kely alli­ance deve­lo­ps. But the rela­ti­onship bet­ween the two is strai­ned by the enorm­ous ine­qua­li­ty bet­ween them: Basel lives under mili­ta­ry occu­pa­ti­on while Yuval lives free­ly and wit­hout rest­ric­tions.
    This film by a Palestinian-Israeli coll­ec­ti­ve of four young acti­vists has been made as an act of crea­ti­ve resis­tance on the path to grea­ter justice.

    Credits:

    PS/NO 2024, 95 Min., Arabisch, Hebräisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor

    Kamera: Rachel Szor 

    Trailer:
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  • [:de]Motel Destino[:]

    [:de]Motel Destino[:]

    [:de]

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In grel­len Neonfarben strahlt das abge­le­gen an der nord­bra­si­lia­ni­schen Küste gele­ge­ne Stundenhotel Motel Destino unter der gren­zen­lo­sen Weite des leuch­tend blau­en Himmels. Hier stran­det der jun­ge Heraldo nach einem miss­glück­ten Raubüberfall, auf der Flucht vor der Polizei und sei­nen eige­nen Komplizen. Der undurch­sich­ti­ge Betreiber Elias und sei­ne Frau Dayana stel­len nicht viel Fragen: Für Elias kommt Heraldo als bil­li­ge, ganz ans Motel gefes­sel­te Arbeitskraft gele­gen, und Dayana, zuneh­mend frus­triert von der Enge ihres Lebens, ist fas­zi­niert von dem selt­sam nai­ven jun­gen Mann. Ein gefähr­li­ches Spiel beginnt, ein Tanz der Macht, des Begehrens, der Loyalitäten, der Liebe, ein Kräftemessen, in dem der Wunsch nach Freiheit immer drän­gen­der wird.

    Motel Destino“ ist ein Tropical Noir vol­ler Licht, Farben und Körper, Sehnsucht, Gewalt, Begehren und Zärtlichkeit, mit den groß­ar­ti­gen Igor Xavier, Nataly Rocha und Fabio Assunção in den Hauptrollen, wun­der­bar gefilmt von Kamerafrau Hélène Louvart und mon­tiert von Nelly Quettier. Alles, was hier pas­siert, drückt sich in und durch die Körper aus, die Gewalt in einer nach den Jahren der Bolsonaro-Regierung zer­rüt­te­ten Gesellschaft, die Sehnsucht nach einem eige­nen Leben, das Begehren und Aufbegehren einer Jugend, die ver­zwei­felt ver­sucht, das Schicksal in die eige­nen Hände zu nehmen.

    Obwohl Brasilien ein katho­li­sches Land ist, leben die Menschen ihre Sexualität dort rela­tiv frei aus. Und die ein­zi­ge Möglichkeit für mich, eine glaub­wür­di­ge Verbindung zwi­schen Dayana und Heraldo her­zu­stel­len, war durch die Begegnung zwei­er Körper, die ver­schmel­zen und eins wer­den. Die Fragen, die ich mir gestellt habe, waren: Wenn ich den Sex zei­ge, war­um? Was will ich damit sagen? Es kommt dabei in ers­ter Linie immer auf die Körperstellungen an, auf die Intensität, auf den Rhythmus, auf die Begegnung ihrer Blicke. Denn es ist nicht nur eine Sexszene, sie hat eine Bedeutung und die muss man nach­voll­zie­hen kön­nen. Bei Dayana und Heraldo kommt noch dazu, dass ihre Beziehung nicht auf Liebe basiert, son­dern auf Leidenschaft. Und die­se Art von Leidenschaft ist der ers­te Funke einer jeden Revolution.“ Karim Aïnouz

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., por­tu­gie­si­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Karim Aïnouz. In Portugese with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The neon-hued Motel Destino is a roadsi­de sex hotel under the bur­ning blue ski­es of the coast of Northern Brazil, run by the boo­rish Elias and his frus­tra­ted, beau­tiful wife Dayana. When 21 year-old Heraldo finds hims­elf at the motel, after mes­sing up a hit and going on the run from both the poli­ce and the gang he let down, Dayana finds hers­elf intrigued and lets him stay. As the two navi­ga­te a dance of power, desi­re and libe­ra­ti­on, a dan­ge­rous plan for free­dom emer­ges. In this tro­pi­cal noir, loyal­ties and desi­res intert­wi­ne, reve­al­ing that desti­ny has its own enig­ma­tic design.

    Credits:

    BR/DE/FR 2024, 115 Min., Portugiesisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Nelly Quettier
    mit: Fábio Assunção, Nataly Rocha, Iago Xavier

    Trailer:
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