Evidence

Evidence

Ein Film von Lee Anne Schmitt. Ab 3.9. im fsk.

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Vergiftetes Wasser, ver­seuch­ter Boden und stei­gen­de Krebsraten: Umweltsanierungsflächen sind eine der Hinterlassenschaften des US-ame­ri­ka­ni­schen Chemie- und Munitionskonzerns „Olin Corporation“. Eine wei­te­re ist die John M. Olin Foundation, die zwi­schen den 1970ern und frü­hen 2000ern mit Millionenspenden kon­ser­va­ti­ve Inhalte vor­an­trieb. Ob als Nebeneffekt oder bewusst gesteu­ert, hat­ten die Olin Corporation und ande­re kon­ser­va­ti­ve Think Tanks tief­grei­fen­den Einfluss auf Amerikas Politik, auf Familienwerte und die Frauengesundheit. In ihrem neu­en 16mm-Essayfilm des New Left Cinema ver­knüpft Lee Anne Schmitt eine gan­ze Reihe von Themen, Büchern und Objekten und reflek­tiert das Erstarken der Neocon-Bewegung sowie die Auswirkungen des Dark Money auf die US-Politik und Kultur. In ihrem zwei­fel­los bis­lang per­sön­lichs­ten Film – ihr eige­ner Vater arbei­te­te für Olin – beginnt Schmitt, kurz nach­dem sie selbst Mutter wur­de, über die­se Werte und ihre Folgen nach­zu­den­ken. Angesichts der erschre­cken­den Angriffe auf das bio­lo­gi­sche Selbstbestimmungsrecht der Frau und die gegen­wär­ti­ge Dominanz der Republikaner ist Evidence ein ernüch­tern­des Lehrstück zum Zustand der heu­ti­gen USA.

Evidence
Credits:

US 2025 , 76 Min., Englisch mit deut­schen Untertiteln
Regie, Kamera, Schnitt: Lee Anne Schmitt 

Trailer:
„Evidence” | Clip | Berlinale 2025

im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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