Oeconomia

A film by Car­men Los­mann. Starts Octo­ber 15th at the fsk. In Ger­man and Eng­lish with Ger­man sub­tit­les.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

In sei­nem Essay „Die Fabrik des ver­schul­de­ten Men­schen“ aus dem Jahr 2011 schreibt der Phi­lo­soph Mau­ri­zio Laz­za­ra­to: „Die Schul­den stel­len kein Hemm­nis für das Wachs­tum dar; im Gegen­teil, sie sind der öko­no­mi­sche und sub­jek­ti­ve Motor zeit­ge­nös­si­scher Öko­no­mie. Die Fabri­ka­ti­on der Schul­den, also die Kon­struk­ti­on und Ent­wick­lung des Macht­ver­hält­nis­ses Gläu­bi­ger-Schuld­ner, bil­det das stra­te­gi­sche Zen­trum neo­li­be­ra­ler Poli­tik.“ Mit Oeco­no­mia unter­nimmt Car­men Los­mann eine Rei­se in die­ses stra­te­gi­sche Zen­trum. Das ist ohne Fra­ge ein ehr­gei­zi­ges Unter­fan­gen, denn vie­le Vertreter*innen des Ban­ken- und Finanz­sek­tors reden lie­ber nicht vor einer Kame­ra, und denen, die sich dar­auf ein­las­sen, feh­len mehr als ein­mal die Wor­te. So trans­pa­rent die Archi­tek­tur von Ban­ken und Geld­in­sti­tu­ten sich gibt, so schnell ver­schlie­ßen sich die Türen für die recher­chie­ren­de Regis­seu­rin. Sie macht aus der Not eine Tugend, indem sie unter ande­rem Tele­fon­pro­to­kol­le und com­pu­ter­ge­ne­rier­te Bil­der ein­setzt, damit das Abs­trak­te und schwer Ver­ständ­li­che anschau­li­cher wird.

 
Credits:

DE 2020, 89 Min., dt. engl. OmU
Regie, Buch: Car­men Los­mann
Kame­ra: Dirk Lüt­ter
Mon­ta­ge: Henk Drees, Car­men Los­mann

Ter­mi­ne:

  • noch kei­ne

 
Trai­ler:

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