Unsere Dekorationsabteilung hat ganz Arbeit geleistet und zum Start von Paterson das Foyer adäquat umgestaltet.
Man beachte vor Ort auch die Trinkhalme.
Autor: fsk
-

Deko
-

Rudolf Thome – Überall Blumen
ein Film von Serpil Turhan.
[im Kino] [Pressezone]
Hanns Zischler, Bruno Ganz, Hannelore Elsner, Hannah Herzsprung – sie alle haben sich in den Filmen von Rudolf Thome die Zähne geputzt – denn, so Thome: Jeder putzt sie sich anders und das sei doch lustig. Jetzt steht Thome selbst vor dem Badezimmerspiegel bzw. vor der Kamera, dahinter und im Off zu hören ist Serpil Turhan, die ihrerseits in Thomes (mehr …)
-

Krieg und Spiele
Ein Film von Karin Jurschick. Ab 18.8. im fsk. Am 19.8. in Anwesenheit der Regisseurin.
Treffen Maschinen die besseren Entscheidungen, weil sie frei sind von Gefühlen und nicht getrieben von Rachegedanken? Oder müsste man nicht umgekehrt die gefühllosen Computer mit einer Ethiksoftware ausstatten? Wie verändert sich Krieg, wenn sich die gegnerische Seite nicht im Kriegsgebiet befindet, sondern Soldaten weit entfernt davon, an einem geschützten Ort vor einem Computerbildschirm sitzen und überwachen, was die Maschine im Kriegsgebiet tut? Wenn deshalb einerseits die Distanz zunimmt, gleichzeitig (mehr …)
-

1001 Nacht – Teil 1- 3
Ein Film von Miguel Gomes. Aufgeteilt in 3 Teile:
- Teil 1: Der Ruhelose – 125 min ab 28.7.
- Teil 2: Der Verzweifelte – 131 min ab 11.8.
- Teil 3: Der Entzückte – 125 min ab 25.8.
„Ein poetisches Epos, das den Wahnwitz von Finanzkrise und Verschuldung in Gelächter auflöst.“ Tagesanzeiger – CH
Einen Film über Portugal nach dem verordneten finanzielllen Sparprogramm und seinen Folgen zu drehen, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit für Miguel Gomez: „Du kannst keinen militanten Film machen, der seine Militanz bald vergisst und anfängt der Realität zu entfliehen. Das ist Betrug. Disengagement. Dandyism.…“ Aber der Regisseur findet einen (mehr …) -

La isla mínima
Ein Film von Alberto Rodríguez. Ab 4.8. im fsk.
Ein verschlafener Ort in Andalusien – der junge Kriminalbeamte Pedro (Raúl Arévalo) ist wenig begeistert, als er aus der Hauptstadt nach Villafranco del Guadalquivir versetzt wird. Hier teilt man ihm als Kollegen den erfahrenen, ebenfalls aus Madrid stammenden Juan (Javier Gutiérrez) zu. Man kann sich auf Anhieb nicht leiden, aber was hilft’s, ein heikler Fall ist zu lösen: Zwei Schwestern im Teenageralter sind verschwunden, und am Ort zeigt kaum (mehr …)
-

Out 1, noli me tangere
Ein zwölfeinhalb Stunden langer Film von Jacques Rivette. Am 20.& 21.8. in 2 Teilen im fsk.
Anläßlich des DVD-Releases gibt es bei uns eine einmalige Vorführung im Kinoformat von
Jaqcues Rivettes sehr langem (12,5 Std.) Theater-Realitäts-Improvisationsfilm u.a. mit Jean Pierre Leaud und Juliet Berto in den Hauptrollen. Er wird in 2 Teilen an einem Wochenende gezeigt:- 20.8.: 11:00 Out 1, noli me tangere Teil 1 – OmU (mit Pause)
- 21.8.: 11:00 Out 1, noli me tangere Teil 2 – OmU (mit Pause)
Zwei Theatergruppen proben Stücke von Aischylos, ein taubstummer junger Mann (Jean-Pierre Léaud) zieht durch Pariser Cafés, legt Schicksalsbotschaften auf die Tische und spielt Mundharmonika, ein Mädchen im roten Häkelponcho (Juliet Berto) betrügt in einem anderen Café frech und sehr charmant diverse Männer um diverse Francs. Beide stoßen auf die Spuren eines Geheimbunds und einer Verschwörung. Rivettes Opus magnum erzählt frei nach Balzacs Histoire des 13 in beinahe 13 Stunden und acht Episoden die Geschichten von 13 Menschen, die in Paris leben und irgendwie miteinander verbunden sind, aber nicht (mehr …)
-

Seefeuer
Ein Film von Gianfranco Rosi. Ab 28.7. im fsk.
Samuele ist zwölf und lebt auf einer Insel im Mittelmeer, weit entfernt vom Festland. Wie alle Jungen seines Alters geht er nicht immer gern zur Schule. Viel lieber klettert er auf Uferfelsen, hantiert mit seiner Schleuder oder streift am Hafen umher. Doch seine Heimat ist keine Insel wie alle anderen. Schon seit Jahren ist sie das Ziel von Männern, Frauen und Kindern, die in viel zu kleinen Booten und altersschwachen Schiffen aus Afrika überzusetzen versuchen. Die Insel heißt Lampedusa und gilt als Metapher für die Fluchtbewegung nach Europa, die Hoffnungen und Nöte, das Schicksal hunderttausender Emigranten. Sie sehnen sich nach Frieden, Freiheit und Glück und werden oft nur noch tot aus dem Wasser geborgen. So sind die Einwohner von Lampedusa tagtäglich Zeugen der größten humanitären Tragödie unserer Zeit. (mehr …)
-

Alles was kommt
Ein Film von Mia Hansen-Løve. Ab 18.8. im fsk.
Die Welt von Nathalie (gespielt von Isabelle Huppert) gerät ins Wanken: An der Schule, an der sie Philosophie unterrichtet, streiken die politisierten Schüler gegen die Reformpolitik, aber davon will Nathalie nichts wissen, obwohl ihr linke Denker am Herzen liegen. Kurze Zeit später erfährt sie, dass ihr Mann sie betrügt. Der zieht bald aus und weil die gemeinsamen Kinder erwachsen sind und schon lange ihre eigenen Wege gehen, ist sie plötzlich alleine (mehr …)
-

90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden
Ein Film von Eyan Halfon.
Der Eröffnungsfilm des Jüdischen Filmfestes Berlin-Brandenburg heißt im Original „The 90-Minute-War“ – bei uns wurde der Krieg in Frieden umgewandelt: „Nach Abpfiff Frieden“ …
Der israelische Regisseur Eyan Halfon spielt hier ein hochgradig absurdes Ausgangsszenario durch, detailreich, einigermaßen naturalistisch, aber mit Hieben nach allen Seiten und Anspielungen auf die Geschichte. Die Ausgangssituation: ein Fußballspiel, oder genauer, die Zeit davor. Die Partie „Israel vs. Palästinensische Gebiete“ soll endlich eine Entscheidung im und ein Ende des Nahost-Konfliktes bringen. Der Sieger erhält das Land, der Verlierer muss gehen.
90 MINUTEN beschäftigt sich nun nicht etwa mit dem alles entscheidenden Spiel, sondern mit dem diplomatischen und sportlichen Hürdenlauf zuvor, und natürlich zeigt sich auch hier: der Teufel steckt in jedem Detail. Die Israelis haben beispielsweise als Trainer Herrn Müller engagiert. Als Zweifel aufkommen, ob Herr Müller sich als Deutscher seiner historischen Aufgabe bewusst ist [„Ich bin kein Historiker, kein Politiker, kein Soldat – es ist nur Fußball!“], werden er und das Team, statt zu trainieren, an historisch bedeutende Orte von der Klagemauer bis Yad Vashem geschickt. Das palästinensische Team dagegen kommt erst gar nicht zum Training, da der Tourbus ständig an israelischen Checkpoints scheitert. Und überhaupt – wer darf bei den Palästinensern mit tun? Schicken die Emirate Spieler zur Unterstützung der Palästinenser – oder spendieren sie nur Fußbälle? Die Frage, zu welchem Team ein arabischer Israeli gehört, zieht sich durch den ganzen Film, aber auch die Einigung auf einen Schiedsrichter scheint unmöglich. Auf Portugal als neutralen Austragungsort kann man sich immerhin einigen, und dort haben dann auch der Stadionchef und seine Frau ein Lösung zumindest für die Schiedsrichterfrage parat.
»Während der Zuschauer die Vorbereitungen auf das Sportevent des Jahrtausends, d.h.„Israel gegen Palästina” begleitet, stellt Eyal Halfon vor allem die Verzweiflung des wahren Lebens bizarr auf den Kopf, verwandelt die Realität in eine humorvolle Fantasie. Entstanden ist eine politische Satire par excellence, die auch ganz leise fragt, warum bisher keine bessere Lösung gefunden werden konnte…» epd-Film






(Milhemet 90 Hadakot)
D/Israel 2015, 85 Min. englisch-arabisch-hebräisch-portugiesische OmU
Regie & Buch: Eyan Halfon
Kamera: Daniel Kedem
Schnitt: Arik Leibovitch
D.: Moshe Ivgy, Norman Issa, Detlev Buck, Pêpê Rapazote90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden Trailer from Camino Filmverleih on Vimeo.
-

Toni Erdmann
Ein Film von Maren Ade. Ab 14.7. im fsk.
Ohne Ankündigung besucht ein Vater seine Tochter im Ausland. Er glaubt, sie habe ihren Humor verloren und überrascht sie mit einem Amoklauf aus Scherzen - so die treffende Kurzsynopsis von Komplizenfilm.
Über nur wenige Filme wurde so ausführlich und begeistert in deutschen Print- Funk- und Internetmedien berichtet, so dass sich critic.de am Ende veranlasst sah, einen Beitrag mit „Wir sind nicht Toni Erdmann“ zu betiteln. Aber auch die internationale Presse gab der Geschichte von der Karrieretochter und dem 68-er-Vater Bestnoten.
»Zwei Welten prallen aufeinander. Gags und Körperkomik sind so perfekt getimt wie die Auseinandersetzungen; überhaupt besticht der Film durch einen guten dramaturgischen Fluss. Doch es geht um weit mehr: Hier stehen zwei völlig unterschiedliche Lebensmodelle und zwei Generationen gleichermaßen auf dem Prüfstand. Lange scheint das auf Kosten von Ines zu gehen: Karrierefrauen wurden ja schon allzu oft als krankhaft ehrgeizig, notorisch unentspannt und unglücklich kompromittiert, ob nun im Kino oder anderswo. Doch Maren Ade untersucht auch, was Winfrieds ewige Scherze und Grenzübertretungen an Schrecklichem anrichten können, und am Ende sehen wir Ines zwar freier agieren, aber sie bleibt ihren Zielen treu – sie ist auf dem nächsten Karrieresprung nach Singapur. Sandra Hüller, ausgewiesene Ausnahmeschauspielerin, verleiht ihrer Unternehmensberaterin noch in der Diszipliniertheit unzählige Facetten. Und Hüllers Gesangsnummer im Film … wurde in Cannes frenetisch bejubelt.« Anke Westphal, Berliner Zeitung
»In einer ungekannten Mischung aus semidokumentarischer Genauigkeit und entfesselter Farce, gelingt eine lange verschüttete Freiheit in der Inszenierung, wie man sie wohl seit Toni Erdmanns Jugend nicht mehr im Kino gesehen hat. In dieser moralischen Komödie ist das Autorenkino förmlich wieder auferstanden. Nur war Filmkunst schon lange nicht mehr derart unterhaltend – und anrührend.« Daniel Kothenschulte, FR
»Der Erfolg des Films beruht zum Teil darauf, wie Ade es schafft, den Bogen dieser Tonlage über die ganze Zeit zu halten, bis die Stimmung am Ende wieder auf Moll, zu Zärtlichkeit und Traurigkeit, zurückkehrt. Es gibt Szenen in Hotelbars, in Büros, und eine leicht perverse Sex-Szene. Wir sehen ein peinliche und gleichzeitig euphorische Karaoke-Darbietung der Witney Houston- Coverversion von „The Greatest Love of all“. Und dann gibt es noch eine sehr surreal anmutende Party mit guter alter deutscher Freikörperkultur: funky moments, die Lars von Trier wohl lieben würde.« Peter Bradshaw| The Guardian
»Surprising, awkward, refreshing and, at times, downright hilarious …« Screen international
Toni Erdmann D / Ö 2016 ‚162 Min.
Buch & Regie:Maren Ade
Kamera: Patrick Orth Schnitt: Heike Parplies
mit Sandra Hüller, Peter Simonischek, Michael Wittenborn, Thomas Loibl u.a.auch von Maren Ade: Der Wald vor lauter Bäumen und Alle anderen
TONI ERDMANN | Offizieller Trailer | Deutsch HD German
![[:de]fsk Kino Logo[:]](https://fsk-kino.peripherfilm.de/wp-content/uploads/2022/08/kino-fsk-logo-dark.png)








