Autor: fsk

  • Don’t worry, weglaufen geht nicht

    Don’t worry, weglaufen geht nicht

    Ein Film von Gus van Sant.

    Don’t worry, he won’t get far on foot sagt der Cowboy zu sei­nen eben­falls berit­te­nen Begleitern beim Anblick des umge­stürz­ten Rollstuhls im Wüstensand. Ein schön kra­ke­lig gezeich­ne­ter Cartoon, denn der Autor war durch einen Autounfall quer­schnitts­ge­lähmt, er konn­te weder Arme noch Beine wirk­lich gebrau­chen und benutz­te bei­de Hände um den Stift zum Zeichnen zu halten.
    John Callahan hieß der Mann im Rollstuhl und wur­de als Cartoonist in den USA der ab den 70ern bekannt/berüchtigt, sein schwar­zer Humor betraf oft Menschen in sei­ner Lage, die mit Begegnungen mit frei beweg­li­chen Mitmenschen und ihrer gespiel­ten Normalität oder nor­ma­len Aggressivität umge­hen muß­ten. Er hat auch ein Album auf­ge­nom­men, hier wer­den unan­ge­neh­me Selbsterkenntnisse prä­zis auf den Punkt gebracht:
    C F
    Broken veins and Broken Needles
    C                    F           C
    I’m too tired to make a fist
    C F
    Charlie Manson sings the Beatles
    C                             F             C
    I should’ve known it would end like this

    Kann man lei­der nicht auf der Ukulele spie­len, weil die halt immer so jäm­mer­lich plinkern.

    Die Geschichte: Joaquin Phoenix malt. Wände/Decken/Fensterrahmen. Ein Anstreicher. Nach der Arbeit, die ohne Pegel erreichen/halten nicht mög­lich wäre, geht er auf Sauftour mit der Zufallsbekanntschaft Jack Black, dem Unglücksraben. Der über­lebt den selbst­ver­ur­sach­ten Carcrash im VW Vollrausch ohne Schrammen, der besof­fen schla­fen­de Callahan wacht jedoch quer­schnitts­ge­lähmt auf und ver­sucht, den Alkohol los zu wer­den. In sei­ner Selbsthilfegruppe sind Beth Dito und Kim Gordon, sei­ne säu­er­li­che Betreuerin heißt Carry Brownstein und der zärt­li­che Guru wird von Jonah Hill gespielt. Möglicherweise sind das Gründe, um tro­cken zu wer­den. Möglicherweise hat Bill Callahan Johns Zustand bes­ser beschrie­ben: „I used to be dar­ker, then I got ligh­ter, then I got dark again And some­thing too big to be seen was pas­sing over and over me“

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    Credits:
    Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot
    USA 2018, 113 Min., engl. OmU
    Regie, Buch: Gus Van Sant
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Schnitt: Gus Van Sant, David Marks
    Mit:
    Joaquin Phoenix (John Callahan)
    Jonah Hill (Donny)
    Rooney Mara (Annu)
    Jack Black (Dexter)
    Mark Webber (Mike)
    Udo Kier (Hans)
    Carrie Brownstein (Suzanne)
    Beth Ditto (Reba)
    Kim Gordon (Corky)

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    Termine:

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     A film by Gus van Sant. In eng­lish with ger­man subtitles

    John has a pen­chant for off-colour jokes – and a drin­king pro­blem. And so, when some­bo­dy he met at a par­ty sug­gests they go on an all-night ben­der in L.A. he sim­ply can’t refu­se. But after fal­ling asleep in a drun­ken stu­por on his drin­king buddy’s pas­sen­ger seat, he wakes up the next mor­ning in hos­pi­tal, a quad­ri­ple­gic. Becoming a wheel­chair user for life at the age of 21, he now requi­res every last drop of his sen­se of humour to redis­co­ver mea­ning in his exis­tence. He is aided by Annu who brings back his lust for life, as well as Donny, a hip­pie who­se uncon­ven­tio­nal Alcoholics Anonymous mee­tings draw tog­e­ther peo­p­le from all walks of life and help them see things from a who­le new per­spec­ti­ve. John dis­co­vers beau­ty and humour in the depths of human expe­ri­ence and uses his artis­tic talent to turn the­se dis­co­veries into bril­li­ant­ly obser­ved cartoons.
    Gus Van Sant’s bio­pic is based on the memoirs of car­too­nist [wiki­link lang=„en” alt=„John Callahan_(cartoonist)”]John Callahan[/wikilink]. This is a ten­der, melan­cho­ly yet hope-fil­led and life-affir­ming fic­tion­a­li­sed por­trait of a life of limi­ta­ti­ons. As in many of his films, here too Van Sant addres­ses the search for iden­ti­ty in the envi­rons of social sub­cul­tures and unu­su­al milieus.

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    Credits:
    Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot
    USA 2018, 113 Min., engl. OmU
    Regie, Buch: Gus Van Sant
    Kamera: Christopher Blauvelt
    Schnitt: Gus Van Sant, David Marks
    Mit:
    Joaquin Phoenix (John Callahan)
    Jonah Hill (Donny)
    Rooney Mara (Annu)
    Jack Black (Dexter)
    Mark Webber (Mike)
    Udo Kier (Hans)
    Carrie Brownstein (Suzanne)
    Beth Ditto (Reba)
    Kim Gordon (Corky)

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    Termine:

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  • Aus nächster Distanz

    Aus nächster Distanz

    Ein Film von Eran Riklis.

    Eran Riklis, hier­zu­lan­de bekannt für Tragikkommödien wie Die Syrische Braut oder Lemon Tree, hat einen Thriller gedreht, und zwar einen, der den [wikilink]Bechdel-Test[/wikilink] spie­lend besteht.

    Die eins­ti­ge Mossad-Agentin Naomi wird mit einer beson­de­ren Aufgabe aus ihrem Ruhestand gelockt: sie soll die auf­ge­flo­ge­ne Informantin Mona beschüt­zen, beauf­sich­ti­gen und ihr zur Seite ste­hen. Die Libanesin konn­te in letz­ter Sekunde geret­tet wer­den und muss sich nun einer Gesichtsoperation unter­zie­hen, um danach mit ihrem klei­nen Sohn uner­kannt nach Kanada aus­rei­sen zu können.

    Die Situation in dem nun ein­set­zen­den Kammerspiel in der groß­zü­gi­gen Hamburger Altbauwohnung spie­len Golshifteh Farahani und Neta Riskin gekonnt aus. Die gro­ße Frage, wie weit sie sich ver­trau­en kön­nen, und ob über­haupt, ist für die zwei Frauen eine des Überlebens, und zudem ist immer suspekt wer von aus­sen kommt – der ver­se­hent­lich klin­geln­de freund­li­che Nachbar, der Kontaktmann, der Handwerker, der Zeitungsverkäufer vorm Haus – alle könn­ten Feinde sein, sogar die von der glei­chen Seite. Kann es unter die­sen Umständen eine Annäherung der bei­den Zwangsverbündeten geben? Die prag­ma­ti­sche Naomi ist es gewohnt, das Geschehen zu bestim­men, Mona sieht aller­dings nicht ein, sich unter­zu­ord­nen, nach allem, was sie ein­ge­setzt hat. Mit gross­ar­ti­gen Schauspielerinnen ist der Film unter­wegs in der groẞen Politik – auf kleins­tem Raum und span­nend und über­ra­schend bis zum Schluss.

    Eran Riklis nimmt sein Publikum mit auf eine hoch dra­ma­ti­sche Reise, die letzt­lich zeigt, wie sehr sich Menschen nach Schutz und Sicherheit seh­nen und wie sehr dabei jeder auf den ande­ren ange­wie­sen ist. Loyalität, Ver­rat, Gut und Böse – die­se Begriffe ver­schwim­men zu Floskeln ange­sichts der grau­sa­men Wirklichkeit. In­sofern bleibt sich Eran Riklis treu, indem er auch in sei­nem neu­en Film die per­sön­li­che Moral und Integrität über ver­ord­ne­te staat­li­che und reli­giö­se Instanzen stellt.”

    Gaby Sikorski | programmkino.de

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    Credits:
    Deutschland/Frankreich/Israel 2017, 93 min., engl., hebr. OmU
    Drehbuch und Regie: Eran Riklis
    KAMERA – Sebastian Edschmid
    SCHNITT – Richard Marizy
    mit: Golshifteh Farahani, Neta Riskin, Yehuda Almagor, Doraid Liddawi, David Hamade, August Wittgenstein, Mark Waschke
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    Termine:

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    film by Eran Riklis.
    In eng­lish and hebrew with ger­man subtitles.

    Two women who beco­me the match ball of poli­ti­cal power inte­rests: the Lebanese infor­mer Mona and the Israeli Mossad agent Naomi who was sent to pro­tect Mona until she reco­vers from pla­s­tic sur­gery for her new iden­ti­ty. The two women, who have a lot more in com­mon than it at first may seem, spend two weeks tog­e­ther in a secret apart­ment in Hamburg. A safe­house. No one saw what was coming, no one knew that the­se two sup­po­sedly quiet weeks would turn into a night­ma­re. A vexa­tious game of tre­ason, loyal­ty and decis­i­ons which are made that are not their own, put the women’s rela­ti­onship of mutu­al curio­si­ty and sus­pi­ci­on to the test: what makes life worth living and who, in the end, can real­ly be trusted?

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    Credits:
    Deutschland/Frankreich/Israel 2017, 93 min., engl., hebr. OmU
    Drehbuch und Regie: Eran Riklis
    KAMERA – Sebastian Edschmid
    SCHNITT – Richard Marizy
    mit: Golshifteh Farahani, Neta Riskin, Yehuda Almagor, Doraid Liddawi, David Hamade, August Wittgenstein, Mark Waschke
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    Termine:

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  • Gute Manieren

    Gute Manieren

    Ein Film von Juliana Rojas & Marco Dutr.

    Was pas­siert, wenn Frau an den Falschen gerät? Und in der Hitze der Nacht alle Vorsicht fah­ren lässt, so dass es zu schwer­wie­gen­den Spätfolgen kommt? Die hoch­schwan­ge­re Ana erlebt genau das, ihre begü­ter­te Familie hat sie vom Landsitz ent­fernt und in die Stadt ver­bannt. Immerhin in eine gut geschnit­te­ne Eigentumswohnung, aber Ana ist ein­sam und über­for­dert. Sie sucht eine Hausangestellte und Clara stellt sich vor. So rich­tig beein­druckt ihr Lebenslauf zwar nicht, außer­dem ist sie Krankenschwester, aber der Zufall kommt zur Hilfe und sie kriegt den drin­gend benö­tig­ten Job.

    Zwischen den bei­den jun­gen Frauen ent­wi­ckelt sich eine merk­wür­dig inti­me Freundschaft vol­ler Grenzüberschreitungen. Clara lernt dabei Anas dunk­le Seite ken­nen und ihre Ausbildung macht sich bezahlt, beson­ders nach Vollmondnächten. Schließlich kommt der Tag der Geburt des Kindes namens Joel, und das Geschehen nimmt einen unge­ahn­ten Verlauf.

    Souverän stür­zen sich das Regie- und Drehbuchgespann Juliana Rojas und Marco Dutra in die Berg- und Talfahrt ihrer Geschichte vol­ler uner­war­te­ter Wendungen und mit einer Fülle an beun­ru­hi­gen­den Details. Die Welt außer­halb von Anas Wohnung ist sur­re­al, wirkt bedroh­lich und fremd. Im Gegensatz zur Sicherheit der eige­nen vier Wände, mit den gewohn­ten, über­schau­ba­ren Abläufen. Doch der Feind befin­det sich längst im Inneren, war das nicht schon immer so?

    Frauen mit drin­gen­dem Kinderwunsch raten wir vom Besuch des Films ab. Vielen Dank.

    We tried to balan­ce the jour­neys of Clara, Ana and Joel in the film. While they deep­ly affect one ano­ther throug­hout the sto­ry, they also go through a pro­cess of sel­fun­der-stan­ding that is uni­que to each. But all of them are able to embrace the fan­ta­stic at some point, as you would expect from cha­rac­ters belon­ging to a fairy tale, it’s not the exis­tence of the super­na­tu­ral that they ques­ti­on, but the mea­ning of it.“
    (Juliana Rojas & Marco Dutra)

    Der herz­zer­rei­ßen­de Horrorfilm wur­de ver­gan­ge­nes Jahr bei den Filmfestspielen in Locarno als Meisterwerk gefei­ert und mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

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    Credits:
    As Boas Maneiras
    Brasilien, Frankreich 2017, 135 Min., por­tu­gie­si­sche OmU 

    Regie: Juliana Rojas , Marco Dutra 
    Kamera: Rui Poças 
    Schnitt: Caetano Gotardo 
    mit: Isabél Zuaa , Marjorie Estiano , Miguel Lobo , Cida Moreira , Andrea Marquee
    frei­ge­ge­ben ab 12 jahren
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    Termine:

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    Gute Manieren – Trailer für die offi­zi­el­le Website from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

    [nbsp]A film by Juliana Rojas & Marco Dutr. In Portuguese with German subtitles.

    Clara, a lonely nur­se from the out­skirts of São Paulo, is hired by mys­te­rious and wealt­hy Ana as the nan­ny for her unborn child. The two women deve­lop a strong bond, but a fateful night chan­ges their plans.

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    Credits:
    As Boas Maneiras
    Brasilien, Frankreich 2017, 135 Min., por­tu­gie­si­sche OmU 

    Regie: Juliana Rojas , Marco Dutra 
    Kamera: Rui Poças 
    Schnitt: Caetano Gotardo 
    mit: Isabél Zuaa , Marjorie Estiano , Miguel Lobo , Cida Moreira , Andrea Marquee
    frei­ge­ge­ben ab 12 jahren
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    Termine:

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    Gute Manieren – Trailer für die offi­zi­el­le Website from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

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  • Fridas Sommer

    Fridas Sommer

    Ein Film von Carla Simón.

    Wo gehst du hin?“ · „Ich gehe zurück nach Hause.“ · „Warum?“ · „Weil mich hier nie­mand liebt.“ · „Ich habe dich lieb.“

    Schweigend sieht die sechs­jäh­ri­ge Frida zu, wie die letz­ten Gegenstände aus der Wohnung ihrer ver­stor­be­nen Mutter ver­packt wer­den. Zum Abschied lau­fen Freunde win­kend hin­ter dem Auto her. Obgleich sie von der Familie ihres Onkels lie­be­voll auf­ge­nom­men wird, gewöhnt sich Frida fern­ab ihrer Heimatstadt Barcelona nur zöger­lich an ihr neu­es Zuhause auf dem Land. Momente kind­li­cher Ausgelassenheit wan­deln sich zu nach­denk­li­cher Distanziertheit. Abends betet Frida für ihre Mutter, die sie schmerz­lich ver­misst, tags­über ver­sucht sie ihren Platz in die­sem neu­en Leben zu fin­den. Trotz der som­mer­li­chen Farben berüh­ren die erns­ten Untertöne die­ses Coming of Age Dramas, das in behut­sa­men Bildern die Folgen einer unbe­re­chen­ba­ren Krankheit verhandelt.

    Jury der ev. Filmarbeit: Film des Monats August 2018

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    OT: Estiu 1993, 
    Spanien 2016, 96 Min., kata­la­ni­sche OmU
    Buch & Regie: Carla Simón
    Kamera: Santiago Racaj
    Schnitt: Didac Palou, Ana Pfaff
    mit: Laia Artigas, Paula Robles, Bruno Cusí, David Verdaguer, Fermi Reixacha

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    [nbsp]A film by  Carla Simón. In Catalan with German subtitles.

    Where are you going?’ · ‘I’m going back home.’ · ‘Why?’ · ‘Because no one loves me here.’ · ‘I love you.’ 

    Six-year-old Frida looks on in silence as the last objects from her decea­sed mother’s apart­ment are pla­ced in boxes. In a send-off, her fri­ends fol­low her car on foot waving good­bye. Although her uncle’s fami­ly wel­co­mes her with open arms, it’s only very slow­ly that Frida beg­ins to get used to her new home in the coun­try­si­de, far away from her nati­ve Barcelona. Moments of youthful exu­berance give way to rumi­na­ti­ve detach­ment. At night, Frida prays for her mother, who she mis­ses hor­ri­bly, while during the day she attempts to find her place in this new life. In spi­te of its sum­me­ry hues, the serious under­to­nes of this coming of age dra­ma, who­se gent­le images attempt to come to terms with the con­se­quen­ces of an unpre­dic­ta­ble ill­ness, pro­ve to be extra­or­di­na­ri­ly moving.

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    OT: Estiu 1993, 
    Spanien 2016, 96 Min., kata­la­ni­sche OmU
    Buch & Regie: Carla Simón
    Kamera: Santiago Racaj
    Schnitt: Didac Palou, Ana Pfaff
    mit: Laia Artigas, Paula Robles, Bruno Cusí, David Verdaguer, Fermi Reixacha

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  • Auf der Suche nach Ingmar Bergman

    Auf der Suche nach Ingmar Bergman

    Ein Film von Margarethe von Trotta.

    Als Margarethe von Trotta in den 1960er Jahren aus dem muf­fi­gen Deutschland nach Paris ging, lern­te sie dort eine jun­ge, auf­re­gen­de Filmszene ken­nen, die sich um die Filmzeitschrift Cahiers du ciné­ma gebil­det hat­te – die Nouvelle Vague. Ein Idol der jun­gen Filmliebhaber war der schwe­di­sche Regisseur Ingmar Bergman (1918−2007), und als ihre neu­en Freunde von Trotta ins Kino schlepp­ten, um Das sie­ben­te Siegel (1957) zu gucken, war das für sie die Initialzündung, selbst Regisseurin zu wer­den. (Jahre spä­ter schließt sich der Kreis, als Bergman in den 90-er Jahren aus­ge­rech­net von Trottas Die blei­er­ne Zeit als einen sei­nen Lieblingsfilme nennt – der ein­zi­ge Film von einer Frau auf der Liste.)
    Von Trottas Recherche zum 100sten Geburtstag Ingmar Bergmans ori­en­tiert sich an ihrem per­sön­li­chen Bezug. Sie beginnt und endet auf Farö, wo Bergman Das sie­ben­te Siegel dreh­te, führt nach Frankreich, wo von Trotta sei­nen Arbeiten zunächst begeg­ne­te und München, wo Bergman eine Zeit lang leb­te und auch bei von Trotta und Schlöndorf zu Besuch war.“ Hendrike Bake | indiekino

    Auf der Suche nach Ingmar Bergman ist wohl des­halb eine per­sön­li­che und emo­tio­na­le, aber auch cine­as­ti­sche Reise durch das fas­zi­nie­ren­de Universum der Filmlegende. Neben sel­te­nen Archivaufnahmen und Filmausschnitten sind es vor allem Margarethe von Trottas inten­si­ve Gespräche mit Bergmans Familie, Schauspielern und Wegbegleitern, die die facet­ten­rei­che Persönlichkeit des Meisters beleuchten.

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    Credits:
    D 2018, 98 Min., OmU

    Regie: Margarethe von Trotta 
    Co-Regie: Felix Moeller, Bettina Böhler
    Kamera: Börres Weiffenbach, Florian Lampersberger
    Schnitt: Bettina Böhler
    mit: Liv Ullmann, Daniel Bergman, Ruben Östlund, Mia Hansen-Løve, Carlos Saura, Olivier Assayas

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    Termine:

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    A film by Margarethe von Trotta.

    In honor of the filmmaker‘s 100th bir­th­day Margaretha von Trotta and her son Felix Moeller made a film about Bergmann‘s films and his influence on other directors.

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    Credits:
    D 2018, 98 Min., OmU

    Regie: Margarethe von Trotta 
    Co-Regie: Felix Moeller, Bettina Böhler
    Kamera: Börres Weiffenbach, Florian Lampersberger
    Schnitt: Bettina Böhler
    mit: Liv Ullmann, Daniel Bergman, Ruben Östlund, Mia Hansen-Løve, Carlos Saura, Olivier Assayas

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    Termine:

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  • Nico 1988

    Nico 1988

    Ein Film von  Susanna Nicchiarelli.

    [Indiekino Club]

    Nico war bereits ein Star-Model, Musikerin und Schauspielerin, als sie in New York zu Andy Warhols Factory stieß, und auf dem Album The Velvet Underground and Nico eine bedeut­sa­me Rolle spiel­te. Auf die­se Episode in ihrem Leben wird sie zukünf­tig häu­fig redu­ziert, ähn­lich, wie es Marianne Faithful pas­siert, die auch nur als Ex-Freundin von Mick Jagger wahr­ge­nom­men wird, und die ihr 2002 den Song for Nico wid­met. In den 80-Jahren hat die Sängerin die­sen Teil ihres Lebens weit hin­ter sich gelas­sen, nur das Rauschgift und ihr Mythos kamen mit. Nico, die jetzt ger­ne mit ihrem rich­ti­gen Namen Christa ange­spro­chen wer­den möch­te, macht immer noch schön düs­te­re Musik und tourt in klei­ner Besetzung durch Europa, mit immer beson­de­ren Auftritten.
    Der Film setzt 1986 ein. Ihre Drogenabhängigkeit macht Nico/Christa reiz­bar und lau­nisch und die Tournee zur Tour de Force, aber die gedul­di­ge, uner­wi­der­te Liebe ihres Tourmanagers zu ihr schafft man­che Probleme aus dem Weg. Eine gewis­se Weltfremdheit lässt sie über die schwie­ri­ge Beziehung zum Sohn Ari (des­sen Vaterschaft Alain Delon bis heu­te leug­net), sowie poli­ti­sche und ande­re Hindenisse ein­fach hin­weg­se­hen. Dass in die CSSR 1986 kaum Drogen ein­ge­führt wer­den kön­nen und das Konzert ille­gal ist, bekommt die Künstlerin z.B. nur am Rande mit.
    Nico 1988 ist weni­ger ein Biopic als ein Musik-Road-Movie, in dem die däni­sche Schauspielerin Trine Dyrholm die Ikone auf ihre eige­ne, groß­ar­ti­ge Weise ver­kör­pert und deren Songs pas­send inter­pre­tiert. Der Film über­führt die künst­li­che und auf­ge­la­de­ne Athmosphäre die­ser Künstlerwelt in die Realität. Er zeigt eine Musikerin zwi­schen Star-Allüren, Selbstironie und Depressionen und den gele­gent­li­chen Glücksmomenten mit begeis­ter­ten Fans, Limoncello und Spaghetti mit Freunden.

    So geht es Nicchiarelli letzt­lich nicht dar­um einen Künstlermythos auf­zu­grei­fen, son­dern eine Frau zu por­trä­tie­ren, die ihre, von die­sem Mythos über­schat­te­te Identität zu fin­den ver­sucht. Es sind die ein­fa­chen, all­täg­li­chen Momente, die ein­drück­li­cher von der Künstlerin erzäh­len, als es jeder nach­in­sze­nier­te Auftritt könn­te.“ Karsten Munt | programmkino.de

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    Credits:
    It. / Belgien 2017, 93 Min., engl. OmU 

    Regie: Susanna Nicchiarelli 
    Kamera: Crystel Fournier 
    Schnitt: Stefano Cravero 
    Dokumentarfilmmaterial von Jonas Mekas
    mit: Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca, Sandor Funtek

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    Termine:

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    https://eplay-prod.s3-eu-west‑1.amazonaws.com/store/asset_preview/94054/file/video_mp4/2dbd2a0973dabc689a8c6aef209c3544.mp4A film by  Susanna Nicchiarelli. In eng­lish with ger­man subtitles.

    Set bet­ween Paris, Prague, Nuremberg, Manchester, the Polish coun­try­si­de and the Roman sea­si­de, NICO, 1988 is a road-movie dedi­ca­ted to the last years of Christa Päffgen, known by her stage name “Nico”. One of Warhol’s muses, sin­ger of The Velvet Underground and a woman of legen­da­ry beau­ty, Nico lived a second life after the sto­ry known to all, when she began her care­er as a solo artist. NICO, 1988 is the sto­ry of Nico’s last tours with the band that accom­pa­nied her around Europe in the 80s: years in which the “priest­ess of dark­ness”, as she was cal­led, found hers­elf again, shaking off the weight of her beau­ty and rebuil­ding the rela­ti­onship with her only for­got­ten son. It is the sto­ry of a rebirth, of an artist, of a mother, of the woman bey­ond the icon.

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    Credits:
    It. / Belgien 2017, 93 Min., engl. OmU 

    Regie: Susanna Nicchiarelli 
    Kamera: Crystel Fournier 
    Schnitt: Stefano Cravero 
    Dokumentarfilmmaterial von Jonas Mekas
    mit: Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca, Sandor Funtek

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    Termine:

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  • Ryuichi Sakamoto: Coda

    Ryuichi Sakamoto: Coda

    Ein Film von Stephen Nomura Schible.

    Obwohl ich Filmmusiken eher skep­tisch gegen­über­ste­he, hat mich die­ser Film gereizt, und ich wur­de nicht ent­täuscht. Letztendlich hat mich die ruhi­ge und freund­lich-infor­ma­ti­ve Art, die Gestaltung und der Protagonist tat­säch­lich für ihn ein­neh­men las­sen. Der japa­ni­sche Komponist Ryuichi Sakamoto ist in der Filmbranche wohl­be­kannt, zeich­net er doch für teil­wei­se hoch­de­ko­rier­te Soundtracks wie Der letz­te Kaiser oder The Reverent ver­an­wort­lich. David-Bowie-Fans kön­nen sich viel­leicht noch an des­sen Widerpart in Furyo, Merry Christmas Mr Lawrence erin­nern – dies ist Sakamoto, und die Musik zum Film schuf er auch.
    Stephen Nomura Schible arbei­tet fünf Jahre mit Sakamoto und nähert sich dabei dem zurück­hal­tend wir­ken­den Mann vor­sich­tig und respekt­voll. Der Film ver­folgt ohne klas­si­sche Chronologie drei Linien, die des Komponisten und Musikers, des Atomkraftgegners und des Krebskranken.
    Der Künstler begann sei­ne Karriere in den 1970 mit der Band [wiki­link] Yellow Magic Orchestra [/wikilink], die als das japa­ni­sche Pendant zu [wiki­link alt=„Kraftwerk (Band)”]Kraftwerk[/wikilink] gel­ten, bevor er mit elek­tro­ni­scher, klas­si­scher und Weltmusik zum Star avan­cier­te und mit sei­nen Scores welt­weit berühmt wur­de. Für sei­ne akus­ti­schen Kollagen sam­mel­te er von Beginn an Klänge und Naturgeräusche, auch heu­te noch. Seine Erkrankung zwingt den Vielbeschäftigten aller­dings zum Innehalten, und Sakamoto zieht vor dem Hintergrund der öko­lo­gi­schen Situation sei­nes Heimatlandes und sei­ner per­sön­li­chen Lebenskrise Resümee.

    Ruhig und über­legt erzählt der Komponist … selbst von ein­schnei­den­den Erlebnissen und wie­der­keh­ren­den Themen in sei­nem Schaffen. Mit Bescheidenheit und unprä­ten­tiö­sem Charme schafft er es, die Verbindung und Konfrontation von Natur und Kultur, Endlichkeit und Ewigkeit, Melancholie und Witz als Grundmotive sei­ner Musik zu vermitteln.“
    Yorick Berta | Indiekino

     

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    Credits:

    USA/Japan 2017, 102 Min., japa­nisch-eng­li­sche OmU

    Regie: Stephen Nomura Schible
    Kamera: Neo S. Sora, Tom Richmond
    Schnitt: Hisayo Kushida, Yuji Oshige
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    Termine:

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     A film by Stephen Nomura Schible. In English and Japanese with German subtitles.

    Ryuichi Sakamoto was part of the Yellow Magic Orchestra in the 70s and later beca­me a Japanese pop super­star, an expe­ri­men­tal musi­ci­an, and a film com­po­ser (recei­ving an Oscar for THE LAST EMPEROR). He explains the motifs of his music with unpre­ten­tious charm.

    Ryuichi Sakamoto was part of the Yellow Magic Orchestra in the 70s and later beca­me a Japanese pop super­star, an expe­ri­men­tal musi­ci­an, and a film com­po­ser (recei­ving an Oscar for THE LAST EMPEROR). He explains the motifs of his music with unpre­ten­tious charm.

     

    Yorick Berta | Indiekino

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    Credits:

    USA/Japan 2017, 102 Min., japa­nisch-eng­li­sche OmU

    Regie: Stephen Nomura Schible
    Kamera: Neo S. Sora, Tom Richmond
    Schnitt: Hisayo Kushida, Yuji Oshige
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    Termine:

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  • Zentralflughafen T H F

    Zentralflughafen T H F

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    Seit Herbst 2015 die­nen eini­ge Hangars des Flughafengebäudes Tempelhof als Flüchtlingsunterkunft. In klei­nen Zimmern, die kei­ne Decke und einen Vorhang statt Tür haben, leb­ten bis zu 2000 Geflüchtete. Intimsphäre gibt es kaum, außer­dem sind die Hallen nur schlecht beheiz­bar. Es soll­te nur ein Transitraum sein, aber das Warten auf Papiere, Wohnung etc. zog sich für vie­le immer wei­ter hin.

    Der bra­si­lia­ni­sche Filmemacher Karim Aïnouz war eigent­lich hier­her gekom­men, um eine Dokumentation über die ange­kün­dig­te Schließung Tegels zu dre­hen. Als Architekt inter­es­sier­te ihn Tegels Funktionalität, aber da es um Berliner Luftfahrtgeschichte ging, soll­te auch „die Mutter aller Flughäfen“ vor­kom­men, wie Norman Foster Tempelhof ein­mal genannt hat. Das, was er dann vor Ort sah, erschüt­ter­te ihn und er ver­such­te abseits der lau­ten Berichterstattung über die „Flüchtlingskrise“ einen Film zu machen, der das Schicksal der Menschen an die­sem Ort doku­men­tiert. Einfühlsam zeigt er ihr von Unsicherheit, Verstörung, Sehnsucht, aber auch Unbeschwertheit bestimm­tes Leben. Architektur und Jahreszeiten sowie der völ­li­ge Gegensatz zu den Parkbesuchern jen­seits des Zaunes ver­lei­hen dabei der Realität ein sur­rea­les Gesicht. Aïnouz Protagonisten sind der Syrer Ibrahim und der Iraker Qutaiba, bei­de berei­ten sie sich mit Übersetzern, Ärzten, Sprachlehrern und Jobvermittlern auf ein neu­es Zuhause in Deutschland vor.

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    Credits:
    Deutschland / Frankreich / Brasilien 2018, 97 Min.

    Arabisch, Englisch, Deutsch, Russisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Juan Sarmiento G.
    Schnitt: Felix von Boehm

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    Termine:

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    Trailer:

    Zentralflughafen THF (Offizieller Trailer)

    [nbsp]A film by Karim Aïnouz. In ara­bic, ger­man, eng­lish, rus­si­an with ger­man subtitles.

    Tempelhof Airport in Berlin is Europe’s lar­gest heri­ta­ge buil­ding. It beca­me a sym­bol of both National Socialist self-aggran­di­se­ment as well as of free­dom during the air­lift of 1948 – 49. Since autumn 2015 seve­ral han­gars have been pro­vi­ding tem­po­ra­ry shel­ter for refu­gees. Like the other 2,000 peo­p­le here who have fled their home­land, Ibrahim from Syria and Qutaiba from Iraq dream of being able to make a new start. Full of hope, they work with trans­la­tors, doc­tors, lan­guage tea­chers and job agents to prepa­re for life in their new German home. The lack of pri­va­te space and com­mu­ni­ca­ti­on and admi­nis­tra­ti­ve bar­riers are some of the chal­lenges they face while, on the near­by recrea­ti­on area of Tempelhofer Feld, Berliners and tou­rists escape their dai­ly rou­ti­ne. Chaos and harm­o­ny: two very dif­fe­rent worlds in one place.
    Karim Aïnouz spent a year fol­lo­wing the­se men in search of a place they can call home. The film’s sen­si­ti­ve and well-com­po­sed images cap­tu­re their lives that are shaped by uncer­tain­ty, stress and angu­ish, but also jol­li­ty and aspi­ra­ti­ons. The building’s archi­tec­tu­re and the chan­ging sea­sons add a sur­re­al dimen­si­on. A por­trait of a city within a city that is also a snapshot of Europe caught bet­ween uto­pia and crisis.

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    Credits:
    Deutschland / Frankreich / Brasilien 2018, 97 Min.

    Arabisch, Englisch, Deutsch, Russisch OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Juan Sarmiento G.
    Schnitt: Felix von Boehm

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    Termine:

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    Zentralflughafen THF (Offizieller Trailer)

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  • Zama

    Zama

    Ein Film von Lucrecia Martel.

    Der titel­ge­ben­de Protagonist des Films ist ein Offizier der spa­ni­schen Krone, der in einem Ort an der süd­ame­ri­ka­ni­schen Küste dar­auf war­tet, end­lich nach Buenos Aires ver­setzt zu wer­den. Doch der Gouverneur lässt sich viel Zeit, den Bittbrief an den spa­ni­schen König zu schi­cken, und auf eine rasche Antwort vom König darf Don Diego de Zama auch nicht hof­fen. Er steckt also fest und je län­ger er war­tet, des­to mehr ero­diert sein kolo­ni­al­herr­schaft­li­ches Leben; die pracht­vol­le Kleidung ver­schleißt zuse­hends und Zama ver­liert lang­sam an Macht und Einfluss.

    Ein Geduldsspiel mag das sein, ein bewuss­tes Gegenstück zu all den Filmen, die viel zu viel erzäh­len wol­len, hek­tisch von einem Handlungsmoment zum nächs­ten het­zen. Martel dage­gen erzählt von Zuständen, die sie vor allem mit einem aus­ge­feil­ten Sounddesign evo­ziert. Geräusche von Tieren oder dem Wind ver­mi­schen sich zuneh­mend mit einem omi­nö­sen Brummen und Rauschen, Dialogfetzen wie­der­ho­len sich, so als wür­de sich Zamas Bewusstseinszustand zuneh­mend aus der Realität ent­fer­nen. Und lang­sam, ganz lang­sam kommt schließ­lich auch doch noch äuße­re Bewegung in den Film, insze­niert Martel eine Reise ins Herz der Finsternis, die Zama zwar äußer­lich mit der Natur, mit den Ureinwohnern kon­fron­tiert, vor allem aber mit sei­ner Menschlichkeit. … Man muss sich also dar­auf ein­las­sen, nicht schon nach zehn Minuten ohne erkenn­ba­re Handlung unge­dul­dig wer­den, son­dern sich dem Sog einer ein­zig­ar­ti­gen Stimmung über­las­sen, die „Zama“ zu so einem beson­de­ren, bemer­kens­wer­ten Film macht.“ Michael Meyns | programmkino.de

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    Credits:

    Argentinien/ Brasilien/ Spanien/ Frankreich/ Niederlande/ Mexiko/ Portugal/ USA 2017, 114 Min.,
    span. OmU
    Regie: [wikilink]Lucrecia Martel[/wikilink]
    Buch: Lucrecia Martel, nach dem Roman von Antonio di Benedetto
    Kamera: Rui Poças 
    Schnitt: M. Schverdfinger, K. Harley
    Darsteller: Daniel Giménez Cacho, Lola Dueñas, Matheus Nachtergaele, Juan Minujín, Rafael Spregelburd, Nahuel Cano, Mariana Nunes
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    Termine:

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    Zama from tri­gon-film on Vimeo.

    [nbsp]A film by Lucrecia Martel. In spa­nish with ger­man subtitles.

    Zama, an offi­cer of the Spanish Crown born in South America, waits for a let­ter from the King gran­ting him a trans­fer from the town in which he is sta­gna­ting, to a bet­ter place. His situa­ti­on is deli­ca­te. He must ensu­re that not­hing overs­ha­dows his trans­fer. He is forced to accept sub­mis­si­ve­ly every task ent­rus­ted to him by suc­ces­si­ve Governors who come and go as he stays behind. The years go by and the let­ter from the King never arri­ves. When Zama noti­ces ever­y­thing is lost, he joins a par­ty of sol­diers that go after a dan­ge­rous bandit.

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    Credits:

    Argentinien/ Brasilien/ Spanien/ Frankreich/ Niederlande/ Mexiko/ Portugal/ USA 2017, 114 Min.,
    span. OmU
    Regie: Lucrecia Martel
    Buch: Lucrecia Martel, nach dem Roman von Antonio di Benedetto
    Kamera: Rui Poças 
    Schnitt: M. Schverdfinger, K. Harley
    Darsteller: Daniel Giménez Cacho, Lola Dueñas, Matheus Nachtergaele, Juan Minujín, Rafael Spregelburd, Nahuel Cano, Mariana Nunes
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    Termine:

    • noch kei­ne / oder kei­ne mehr 

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    Zama from tri­gon-film on Vimeo.

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  • J F B B 2018 – 24. Jüdisches Filmfestival Berlin und BrandenburgJ F B B 2018 – 24th Jewish Film Festival Berlin and Brandenburg 2018 

    J F B B 2018 – 24. Jüdisches Filmfestival Berlin und BrandenburgJ F B B 2018 – 24th Jewish Film Festival Berlin and Brandenburg 2018 

    Das 24. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg fin­det vom 26.6. bis 5.7. 2018 statt.
    Bei uns gibt es am 27., 28., 29..6. und am 3.7. aus­ge­wähl­te Vorführungen.
    Mehr unter: www.jffb.de

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

    [nbsp]The 24th Jewish Film Festival Berlin & Brandenburg 2018 takes place from 26.6. until 5.7. 2018.
    At the fsk the­re are scree­nings on 27., 28., 29.June. and 3.Juli.
    more: www.jffb.de/en

    Termine:

    • noch kei­ne oder kei­ne mehr 

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