Autor: fsk

  • Das Mädchen und die Spinne

    Das Mädchen und die Spinne

    ein Film von Ramon und Silvan Zürcher

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestri­chen und Schränke auf­ge­baut wer­den, tun sich Abgründe auf, las­sen Sehnsüchte den Raum anschwel­len und ein Begehrenskarussel nimmt immer mehr Fahrt auf.
    In ihrem zwei­ten Film kom­po­nie­ren die Schweizer Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher ein poe­ti­sches Panoptikum mensch­li­cher Beziehungsformen, das sich zwi­schen Alltagsstudie, Märchen und Psychogramm einer brü­chig gewor­de­nen Welt bewegt. Nach ihrem Berlinale-Hit „Das merk­wür­di­ge Kätzchen“ (2013) ist „Das Mädchen und die Spinne“ der zwei­te Teil einer Trilogie über mensch­li­ches Zusammensein. Ein tra­gi­ko­mi­scher Katastrophenfilm. Eine Ballade über das Verlangen nach Nähe und den Schmerz von Trennung, über Veränderung und Vergänglichkeit.
    „Das Mädchen und die Spinne“ fei­er­te sei­ne Weltpremiere auf der Berlinale 2021 und wur­de dort mit dem Encounters-Regiepreis und dem FIPRESCI-Award der Sektion aus­ge­zeich­net.
    „Wie bei unse­rem Erstling „Das merk­wür­di­ge Kätzchen“, in dem es um eine in Zwängen erstarr­te Familie ging, neh­men wir auch bei „Das Mädchen und die Spinne“ eine ver­trau­te, all­täg­li­che Szenerie zum Ausgangspunkt des Films. Diesmal ist es ein Umzug. Er bil­det das Gerüst, um von der Ablösung zwi­schen den Freundinnen Mara und Lisa zu erzäh­len. Lisas Auszug bricht die über Jahre ver­wach­se­ne Einheit mit Mara auf – so als ob sich zwei inein­an­der ver­keil­te Erdplatten von­ein­an­der lösen wür­den. Eine weg­drän­gen­de Kraft prallt auf eine Nähe suchen­de und lässt die Welt um bei­de her­um erschüt­tern.“ Ramon und Silvan Zürcher

    Filmgespräch mit Ramon und Silvan Zürcher
    über ihren Film Das Mädchen und die Spinne

    Credits:

    CH 2021, 98 Min., deut­sche Fassung,
    Regie:
    Ramon Zürcher, Silvan Zürcher
    Kamera: Alex Haßkerl
    Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend
    mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöink

    Trailer:

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    a film by Ramon und Silvan Zürcher

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Over the cour­se of two days and one night, as Lisa moves out of the apart­ment she has shared with Mara and into the one whe­re she will live alo­ne, many things will break and some will be repai­red.
    Like the titu­lar spider’s web, the film has a per­fect, fra­gi­le geo­me­try. Set almost enti­re­ly in inte­ri­ors, it is also an invol­un­t­a­ry sum­ma­ry of the para­do­xi­cal age of the pan­de­mic. The tran­si­ti­on from one abo­de to ano­ther, and the ener­gy that is released bet­ween one sto­ry ending and ano­ther begin­ning, puts the enti­re ensem­ble into an alte­red sta­te of grace. This crea­tes a sort of seduc­ti­ve jam ses­si­on, rep­le­te with the evo­ca­ti­ve pre­sence of tot­emic ani­mals. It is, as they say at one point, “As if a secret force were hol­ding ever­y­thing tog­e­ther”. This weird magne­tism comes from the Zürcher brot­hers’ orga­nic wri­ting and direc­ting. Once again, framing, sca­le and deep focus are all essen­ti­al ele­ments of their cine­ma­tic lan­guage, while the editing orchestra­tes the­mes and figu­res at a relent­less pace. This leads to con­stant for­mal ten­si­on bet­ween move­ments, gazes, sounds, colours and details, which all sup­port each other as if part of a diz­zy­ing house of cards.

    Credits:

    CH 2021, 98 Min., deut­sche Fassung,
    Regie:
    Ramon Zürcher, Silvan Zürcher
    Kamera: Alex Haßkerl
    Schnitt: Ramon Zürcher, Katharina Bhend
    mit: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöink

    Trailer:

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  • Herr Bachmann und seine KlasseHerr Bachmann und seine Klasse 

    Herr Bachmann und seine KlasseHerr Bachmann und seine Klasse 

    Ein Film von Maria Speth.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE por­trä­tiert die Beziehung zwi­schen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In ein­neh­men­der Offenheit begeg­net Herr Bachmann den Kindern mit ihren unter­schied­li­chen sozia­len und kul­tu­rel­len Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine all­ge­gen­wär­ti­ge Sprache, die sich wie selbst­ver­ständ­lich um den zu absol­vie­ren­den Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozia­len Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz bei­läu­fig von den Strukturen einer klei­nen, west­deut­schen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.

    Der neue Dokumentarfilm der Berliner Regisseurin Maria Speth (MADONNEN, 9 LEBEN) fei­ert sei­ne Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021.

    Credits:

    DE 2021, 217 Minuten, dt. OmeU
    Regie: Maria Speth
    Buch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Maria Spethm
    mit: Dieter Bachmann, Aynur Bal, Önder Cavdar und den Schüler*innen der Klassen 6 b und 6 f

    Trailer:

    Ausschnitt
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    A film by Maria Speth. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Where does one feel at home? In Stadtallendorf, a German city with a com­plex histo­ry of both exclu­ding and inte­gra­ting for­eig­ners, geni­al tea­cher Dieter Bachmann offers his pupils the key to at least fee­ling as if they are at home. Aged bet­ween twel­ve and four­teen, the­se pupils come from twel­ve dif­fe­rent nati­ons; some have not quite mas­te­red the German lan­guage. On the brink of reti­re­ment, Bachmann is eager to inspi­re the­se citi­zens-in-the-making with a sen­se of curio­si­ty for a wide ran­ge of crafts, sub­jects, cul­tures and opi­ni­ons. Watching this absor­bing, sen­si­ti­ve docu­men­ta­ry, one is over­whel­med with the rea­li­sa­ti­on that, if only all child­ren were bles­sed with such emo­tio­nal­ly intel­li­gent, ever-pati­ent edu­ca­tors, con­flict would be miti­ga­ted via dis­cus­sion and John Lennon’s “Imagine” could be our rea­li­ty. Those who, like film­ma­ker Maria Speth and her cine­ma­to­grapher Reinhold Vorschneider, are able to reco­g­ni­se and high­light so beau­tiful­ly not only the importance of edu­ca­ti­on but also what a quiet­ly spec­ta­cu­lar pro­cess it can be, are heroes in their own right, too.

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    Credits:

    DE 2021, 217 Minuten, dt. OmeU
    Regie: Maria Speth
    Buch: Maria Speth, Reinhold Vorschneider
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Maria Spethm
    mit: Dieter Bachmann, Aynur Bal, Önder Cavdar und den Schüler*innen der Klassen 6 b und 6 f

    Trailer:

     

    Excerpt
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  • Eine Geschichte von drei Schwestern

    Eine Geschichte von drei Schwestern

    Ein Film von Emin Alper.

    Hier als „Video on demand”:

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem abge­le­ge­nen Dorf in Zentralanatolien. Alle drei wur­den als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch inzwi­schen leben alle drei wie­der zu Hause. Als letz­te von ihnen kehr­te Nurhan zurück: Sie hat­te den Sohn des Arztes der Region geschla­gen, weil die­ser jede Nacht sein Bett näss­te. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwan­ger und wur­de vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel ver­hei­ra­tet. Der Traum von einer bes­se­ren Zukunft scheint sich für die drei jun­gen Frauen nicht zu erfül­len, doch die Bande, die sie ver­bin­den, sind stark. Während sie dar­auf war­ten, dass die ver­schnei­ten Straßen wie­der pas­sier­bar wer­den, ver­trei­ben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten.

    In ein­dring­li­chen Bildern erzählt Emin Alper, der selbst in den ana­to­li­schen Bergen auf­ge­wach­sen ist, ein Märchen. Er the­ma­ti­siert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vor­be­stimm­ten Kreislauf zu durch­bre­chen, und lässt den­noch Raum für Hoffnung.

    [nbsp]
    Credits:

    Kız Kardeşler
    Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019, 108 Min., tür­ki­sche OmU-Fassung
    Buch und Regie: Emin Alper
    Kamera: Emre Erkmen
    Schnitt: Çiçek Kahraman
    mit Cemre Ebüzziya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açıkgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

    Termine:

    • keine 

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    Trailer:

     

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    A film by Emin Alper.

    Here on „Video on demand”:

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The three sis­ters Reyhan (20), Nurhan (16) and Havva (13) all live with their father in a remo­te vil­la­ge in cen­tral Anatolia. One after the other they were sent away to town to work as house­maids, but each of them has now retur­ned. The last of the sis­ters to do so is Nurhan. She beat the local doctor’s son becau­se he wet his bed every night. When Reyhan retur­ned home pregnant, her father hasti­ly mar­ried her off to the she­p­herd, Veysel. One day, the ine­bria­ted Veysel rises up against the vil­la­ge elder; his actions have dra­ma­tic con­se­quen­ces. Even if the dream of a bet­ter future does not come true for any of the­se young women and they always seem to be get­ting into argu­ments with each other, they none­thel­ess stead­fast­ly stick tog­e­ther. While they wait for the snow-cover­ed roads to beco­me pas­sa­ble again, father and daugh­ters pass the time with stories.
    Emin Alper, who grew up in the Anatolian moun­ta­ins hims­elf, unfolds his fairy tale in haun­ting images. He por­trays a socie­ty in which neither women nor men have a chan­ce to break their pre­de­ter­mi­ned cycle, and yet he still lea­ves room for hope

     

    [nbsp]
    Credits:

    Kız Kardeşler
    Türkei/Deutschland/Niederlande/Griechenland 2019, 108 Min., tür­ki­sche OmU-Fassung
    Buch und Regie: Emin Alper
    Kamera: Emre Erkmen
    Schnitt: Çiçek Kahraman
    mit Cemre Ebüzziya, Ece Yüksel, Helin Kandemir, Kayhan Açıkgöz, Müfit Kayacan, Kubilay Tunçer

    Termine:

    • keine 

    [nbsp]
    Trailer:

     

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  • Supernova

    Supernova

    PL 2019, R/B: Bartosz Kruhlik, 78 min, OmU
    K: Michał Dymek, S: Magdalena Chowańska, M: Endy Iden,
    D: Marek Braun, Marcin Hycnar, Marcin Zarzeczny, Agnieszka Skibicka u.a.

    Eine son­nen­über­flu­te­te som­mer­li­che Dorfstraße. Nichts pas­siert, die Luft flirrt, eine Kuh schiebt sich behä­big durch das Bild. Kein guter Ort für gro­ßes Kino? Oh doch, denn in nur weni­gen Minuten ent­wi­ckelt sich hier aus einem Familienkrach und einem Verkehrsunfall eine Tragödie anti­ker Dimensionen, die in rasen­der Unumkehrbarkeit immer mehr Beteiligte in ihren Strudel zieht. In der Zeitung wären die­se Ereignisse maxi­mal eine Randnotiz wert, aber aus der schmerz­haf­ten Nähe der uner­müd­li­chen Kamera sind sie unend­lich tra­gisch, weil schmerz­haft menschlich.

    Dem Überraschungs-Debütanten Kruhlik gelingt es, auf kleins­tem Raum, mit spar­sa­mer Ausstattung (Handkamera, Verzicht auf Musik und künst­li­ches Licht) und einem klei­nen, aus unver­brauch­ten Gesichtern bestehen­den Ensemble nahe­zu in Echtzeit ein Drama zu ent­wi­ckeln, das den Zuschauer förm­lich ein­saugt. Darüber hin­aus ver­mit­telt die Handlung in ihrer Alltäglichkeit eine Metaebene: Eine Supernova ist ein hell explo­die­ren­der Stern kurz vor sei­nem Untergang, eine ster­ben­de Welt – und gleich­zei­tig der Beginn von etwas Neuem.

    Bartosz Kruhlik (geb. 1985) stu­dier­te Regie in Łódź und dreh­te ein Dutzend Kurz- und Dokumentarfilme, mit denen er diver­se Preise gewann. „Supernova“ ist sein Langspiel-Debüt.

  • Das neue Evangelikum (Stream)

    »Milo Rau gehört zu jenen Künstlern, die immer wie­der dahin gehen, wo’s weh­tut. Seine Bühnen- und Film-Essays bear­bei­ten oft, zugleich direkt und reflek­tiert, die Zuschauer*innen stets invol­vie­rend, die Bruchstellen unse­rer Zivilisationslegende: das Verbrechen, den Terror, das Unrecht. Man kann über bei­na­he jedes sei­ner Projekte und über jede Wahl sei­ner Mittel strei­ten. Etwas Besseres kann man von Kunst zur­zeit kaum sagen.« Georg Seeßlen, epd-Film

    Milo Rau insze­niert in der süd­ita­lie­ni­schen Stadt Matera, in der sowohl Pier Paolo Pasolini als auch Mel Gibson ihre legen­dä­ren Filme über das Leben Jesus’ gedreht haben, DAS NEUE EVANGELIUM. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet schafft er einen hoch­po­li­ti­schen Jesus-Film, in dem bibli­sche Erzählung und ver­zwei­fel­te Revolte inein­an­der­flie­ßen. Entstanden ist ein hybri­der Film: eine Verschmelzung von Dokumentarfilm, Spielfilm, poli­ti­scher Aktionskunst und Passionsspiel. DAS NEUE EVANGELIUM ist ein Manifest für die Opfer des west­li­chen Kapitalismus, das ange­sichts der euro­päi­schen Flüchtlingskrise und der welt­wei­ten Black-Lives-Matter-Bewegung aktu­el­ler nicht sein könn­te. Ein authen­tisch poli­ti­sches wie auch thea­tra­li­sches und fil­mi­sches neu­es Evangelium für das 21. Jahrhundert.

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    »Nichts an »Das Neue Evangelium« ist kom­pli­ziert, abs­trakt oder didak­tisch, nichts könn­te als Provokation oder Effekthascherei des­avou­iert wer­den. … »Das Neue Evangelium« ist Milo Raus zugäng­lichs­te, zärt­lichs­te und opti­mis­tischs­te Arbeit bis­lang gewor­den.« schreibt der her­vor­ra­gen­de Georg Seeßlen auch noch.

    Am 17. Dezember hät­te der Film, der bei den Filmfestspielen in Venedig für Aufmerksamkeit sorg­te, auf den gro­ßen Leinwänden star­ten soll. Stattdessen wird die­ser eine exklu­si­ve digi­ta­le Kinoauswertung ab eben die­sem Datum genie­ßen, bei der die teil­neh­men­den Kinos kon­kret und unmit­tel­bar an den Umsätzen betei­ligt sein werden.

     

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    Wie funk­tio­niert das DIGITALE KINO?
    Unter www.dasneueevangelium.de wählt man beim Kauf sei­nes Online-Kinoticket aus, wel­ches Kino man betei­li­gen möch­te. Der Film ist nach Bezahlung 24 Stunden stream­bar. Zusätzlich ist ein Gespräch mit Regisseur Milo
    Rau und Hauptdarsteller & Politaktivist Yvan Sagnet als Bonusmaterial abrufbar.
    Der Vorverkauf star­tet am 1.12., der Film ist ab dem 17.12. abrufbar.
    Ein Einzelticket für 24 Stunden kos­tet 9,99€.Weitere Informationen im bei­lie­gen­den Flyer und bei https://dasneueevangelium.de

  • The Two Sights

    The Two Sights

    Ein Film von Joshua Bonnetta. Bald im fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Laut Abspann wur­de das Material für THE TWO SIGHTS zwi­schen 2017 und 2019 auf der schot­ti­schen Inselgruppe der Äußeren Hebriden „gesam­melt“. Atemberaubende 16-mm-Landschaftsaufnahmen von Felsklippen, Strände und Ebenen, Pflanzen und Tiere, Häuser und Schiffe, wech­sel­haf­te Lichtverhältnisse dazu Geräusche krei­schen­der Vögel, brau­sen­der Wind, tosen­des, gur­geln­des, tröp­feln­des Wasser – und aus dem Off erzählt eine Stimme, auf Englisch und Gälisch, von Hundeskeletten, ver­sun­ke­nen Dörfern, ster­ben­den Angehörigen; manch­mal erklin­gen auch Lieder, hört man den Seewetterbericht, oder es herrscht Stille.

    Wie in jeder guten Sammlung geht es nicht um die ein­zel­nen Bestandteile, es geht um Schnittpunkte, um die Krähe im Stacheldraht, die eine bis­her uner­zählt geblie­be­ne Geschichte evo­ziert, um den Gesang einer Frau, der das Wasser leicht zu kräu­seln scheint, und es geht dar­um, dass jede Erzählung von der rau­schen­den Luft getra­gen wird. Sehen, mit Augen und Ohren – zwei Perspektiven, die ineinanderfließen.

    [nbsp]
    Credits:

    CA, UK 2020, 90 Min., gälisch, eng­li­sche OmU
    Regie, Buch, Kamera, Ton, Schnitt, Musik, Sound Design: Joshua Bonnetta

    Termine:

    • noch keine 

    [nbsp]
    Trailer:

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    A film by Joshua Bonnetta. Soon at the fsk.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The clo­sing titles say The Two Sights was “coll­ec­ted” on various islands of the Outer Hebrides from 2017–19, but what does the film gather? There are the images, cap­tu­red on 16mm, which sur­vey all this ravis­hing land­scape con­ta­ins, taking in its rocky cliffs, bea­ches and plains, ali­ght­ing on its flo­ra and fau­na and the hou­ses and ships sprink­led over it, picking out curr­ents, reflec­tions and shifts in light. Then the­re are the sounds, recor­ded with the mic visi­ble in the first shots, kee­ning birds, the roaring wind, the cras­hing, gurg­ling, trick­ling of the water. In voice­over, a who­le antho­lo­gy of tales can be heard, nar­ra­ted in both English and Gaelic, sto­ries of dog ske­le­tons, drow­ned vil­la­ges, and fami­ly mem­bers pas­sing away, alt­hough songs, silence and the ship­ping fore­cast are just as at home the­re. But like any gre­at coll­ec­tion, it’s not about the indi­vi­du­al ele­ments, but how they over­lap, about how the crow han­ging on bar­bed wire con­ju­res up ano­ther sto­ry never told, about how the ripp­les seem to rever­be­ra­te along with the woman’s har­mo­nies, about how each anec­do­te floats over the rus­hing air. Sight by eye, sight by ear, two sights that ripp­le and flow together.

    [nbsp]
    Credits:

    CA, UK 2020, 90 Min., gälisch, eng­li­sche OmU
    Regie, Buch, Kamera, Ton, Schnitt, Musik, Sound Design: Joshua Bonnetta

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

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  • Bis an die Grenze – Police

    Bis an die Grenze – Police

    Ein Film von Anne Fontaine.

    [Credits] [Ticktes & Termine] [Trailer]

    Virginie, Erik und Aristide arbei­ten bei der Polizei. Sie müs­sen mit der tag­täg­li­chen Gewalt in den Häusern und auf der Straße zurecht­kom­men und den­noch ver­su­chen, ihre Gefühle und ihr per­sön­li­ches Leben im Gleichgewicht zu hal­ten. Eines Abends erhal­ten sie den Auftrag, einen ille­ga­len Einwanderer aus nicht näher genann­ten Gründen zum Flughafen zu trans­por­tie­ren. Unterwegs erfährt Virginie, dass dem Mann in sei­ner Heimat die Todesstrafe droht. Angesichts die­ses uner­träg­li­chen Dilemmas beginnt sie, den Einsatz zu hin­ter­fra­gen. Ihnen bleibt nur eine Nacht, um über das Schicksal des Mannes zu ent­schei­den. Die Regisseurin Anne Fontaine wid­met sich dem dra­ma­ti­schen und höchst aktu­el­len Thema mit der ange­mes­se­nen Ernsthaftigkeit und Empathie. Die her­aus­ra­gen­den fran­zö­si­schen Schauspieler sind eben­so enga­giert, wie ihre Figuren zöger­lich sind, und der Iraner Payman Maadi lie­fert eine erschüt­tern­de Darstellung des Tadschiken, der kein Wort in der Sprache sei­nes „Gast“-Landes ver­steht. Der Versuch, die Vielfalt der Gefühle der Beteiligten ange­sichts der Situation aus­zu­drü­cken, bewegt über das Sagbare hin­aus und hallt lan­ge nach.

    [nbsp]
    Credits:

    FR 2019, 98 Min., frz. OmU
    Regie: Anne Fontaine
    Kamera: Yves Angelo
    Schnitt: Fabrice Rouaud
    mit: Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois

    Trailer:

    POLICE – Trailer F/d

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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    A film by Anne Fontaine.  In French with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Virginie, Erik and Aristide are poli­ce offi­cers. All three try to keep their per­so­nal and emo­tio­nal lives tog­e­ther while deal­ing with dai­ly inci­dents of vio­lence in homes and on the streets. One night, they are assi­gned an unu­su­al mis­si­on: to dri­ve a migrant to the air­port for unspe­ci­fied reasons. On the way the­re, Virginie dis­co­vers that the man will be sen­ten­ced to death if he goes back to his coun­try. Faced with an unbe­ara­ble dilem­ma, she starts to ques­ti­on their mis­si­on. The trio has one night to deci­de a man’s fate. Prolific French film­ma­ker Anne Fontaine tack­les this dra­ma­tic and rele­vant topic with all the inten­si­ty and empa­thy it requi­res. Her stel­lar French actors are as com­mit­ted as the cha­rac­ters they embo­dy are hesi­tant. They are sup­port­ed by Iran’s Payman Maadi who gives a devas­ta­ting per­for­mance as the Tajikistani who can’t speak a word of his “host” country’s lan­guage. Their strugg­le to express a varie­ty of over­whel­ming emo­ti­ons reso­na­tes deep­ly and moves the view­er bey­ond words.

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    Credits:

    FR 2019, 98 Min., frz. OmU
    Regie: Anne Fontaine
    Kamera: Yves Angelo
    Schnitt: Fabrice Rouaud
    mit: Omar Sy, Virginie Efira, Grégory Gadebois (ab 10.12.)

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

    Police | Trailer | Berlinale Special 2020

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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  • Zustand und Gelände

    Zustand und Gelände

    Ein Film von Ute Adamczewski.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    ZUSTAND UND GELÄNDE erzählt die Geschichte einer Eskalation.

    Ausgangspunkt des Films sind soge­nann­te wil­de Konzentrationslager, die unmit­tel­bar nach der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Machtergreifung ab März 1933 zur Ausschaltung poli­ti­scher Gegner*innen ein­ge­rich­tet wur­den und heu­te weit­ge­hend in Vergessenheit gera­ten sind. ZUSTAND UND GELÄNDE han­delt von den Überschreibungen der Orte durch die Zeit und davon, wie sich unter­schied­li­che poli­ti­sche Erinnerungskulturen in sie ein­ge­schrie­ben haben. Der Film verknüpft drei auf­ein­an­der­fol­gen­de Zeiträume der deut­schen Geschichte zu einem losen Narrativ, in dem Gewalt zur Durchsetzung von Macht eine wesent­li­che Rolle spielt.

    Bilder von Straßen, Wohnhäusern, Schlössern und Burgen aus Sachsen tref­fen auf aus dem Off ver­le­se­ne bürokratische Briefwechsel, Tagebucheinträge, lite­ra­ri­sche Fragmente. Zu Beginn ent­stam­men sie dem Jahr 1933, krei­sen the­ma­tisch um die Suche nach, spä­ter die Organisation von Schutzhaft- und Konzentrationslagern, der Unterdrückung bzw. dem Widerstand der poli­ti­schen Opposition, von trau­ma­ti­schen Erfahrungen. Nach und nach kom­men neue Zeitschichten hin­zu – 1945, 1977, 1990, 2011 – und mit ihnen Diskurse der Erinnerungskultur – der Repräsentation die­ser Ereignisse, der Etablierung von Denkmälern, der Definition des Begriffs „Opfer des Faschismus“. Auge und Ohr wer­den von­ein­an­der getrennt, die Gegenwart der Orte im Bild trifft auf deren Nutzung und Deutung in diver­sen, his­to­ri­schen Schichten im Ton. So erzählt ZUSTAND UND GELÄNDE nicht nur von Orten, die im Nationalsozialismus gleich zu Beginn Teil einer netz­ar­ti­gen faschis­ti­schen Infrastruktur wur­den, son­dern die spä­ter – nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Ende der DDR, in der gesamt­deut­schen Gegenwart der NSU – umkämpf­te Räume einer Deutungshoheit von Geschichte und Legitimation poli­ti­scher Linien wurden.

    Daraus ent­steht das drückende Gefühl eines Insistierens der Vergangenheit auf eine Gegenwart, wird Geschichte als Ge-schich­te­tes begreif­bar, in jedem Bild poten­zie­ren sich die Zeitpunkte und Zeiträume und behar­ren auf ihr Jetzt.

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    Credits:

    DE 2019, 118 Min., OmeU, 
    Regie, Buch, Schnitt: Ute Adamczewski
    Kamera: Stefan Neuberger

    Termine:

    • noch keine 

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    Trailer:

    Zustand und Gelände (offi­zi­el­ler Trailer) from Grandfilm on Vimeo.

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    A film by Ute Adamczewski. In German with English subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The title alre­a­dy indi­ca­tes that this is about two levels. History and the pre­sent, archi­ve and pre­sence – the­se are the terms Ute Adamczewski uses to descri­be the ten­si­on bet­ween sta­te and ter­rain. The series of dicho­to­mies could be con­tin­ued with “image and sound”. What we see in the­se two hours are towns, places and land­scapes in Saxony. They all have a con­nec­tion to events imme­dia­te­ly after the Nazis sei­zed power in 1933. At that time the hunt for poli­ti­cal oppon­ents began which affec­ted so many that num­e­rous, part­ly impro­vi­sed pri­sons and camps were built in the area.

    An off-screen woman’s voice calm­ly reads from docu­ments of the peri­od, sup­ple­men­ted and expan­ded by memoirs of tho­se affec­ted from the post-war peri­od. Historical-poli­ti­cal aspects are added suc­ces­si­ve­ly. In the GDR, only tho­se who had fought against fascism were regard­ed as “vic­tims of fascism”. Jews were no vic­tims in that sen­se. This finds a remar­kab­le par­al­lel in the fact that even the Nazis in their attempts to bring order to the per­se­cu­ti­ons of 1933 (still) excluded the Jews: “Foreign des­cent is no reason for pro­tec­ti­ve detenti­on.” An impres­si­ve film about the pre­sence of the past, both in form and content.

    Bert Rebhandl

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2019, 118 Min., OmeU, 
    Regie, Buch, Schnitt: Ute Adamczewski
    Kamera: Stefan Neuberger

    Termine:

    • noch keine 

    [nbsp]
    Trailer:

    Zustand und Gelände (offi­zi­el­ler Trailer) from Grandfilm on Vimeo.

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  • Maternal

    Maternal

    Ein Film von Maura Delpero.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Größer könn­te der Gegensatz kaum sein: auf der einen Seite Frauen, die sich ent­schlos­sen haben, nie eine, expli­zit auch sexu­el­le, Beziehung zu einem Mann ein­zu­ge­hen, und die nach stren­gen Ritualen und Vorschriften leben, auf der ande­ren Seite jun­ge Frauen, die viel zu früh schwan­ger und als Teenager Mütter wur­den, aber mit Liebe und Lust und Leben noch lan­ge nicht abge­schlos­sen haben.
    In ein kirch­li­ches Wohnheim für ledi­ge Mütter, das im Zentrum von Buenos Aires von ita­lie­ni­schen Ordensschwestern betrie­ben wird, kommt die Novizin Paola, um dort ihr letz­tes Gelübte abzu­le­gen. Sie freun­det sich mit zwei der jun­gen Mütter an. Fati, die ruhi­ge und ange­pass­te, erwar­tet schon ihr zwei­tes Baby, ihre wil­de­re Freundin Luciana hat weni­ger Sinn für ihr Kind als für ihren Macho-Freund drau­ßen. Als sie sich wirk­lich davon macht und die klei­ne Nina zurück­lässt, küm­mert sich Paola um das Mädchen, eine Aufgabe, die sie schnell an die Grenzen ihrer Lebensplanung gera­ten lässt.
    Vier Jahre hat die Regisseurin in einem ent­spre­chen­den Heim gear­bei­tet und recher­chiert. Diese Erfahrung und ihre Herkunft vom Dokumentarfilm sieht man dem Film an. Unspektakulär und mit viel Zuneigung zu ihren Protagonistinnen zeich­net sie ein Bild von Solidarität wie von wider­sprüch­li­chem Handeln in einer rei­nen und diver­sen Frauengemeinschaft, ohne den Druck des Patriachats aus­zu­las­sen. »Maternal schil­dert fein­füh­lig und kom­plex das Schicksal min­der­jäh­ri­ger Mütter in kirch­li­cher Obhut. … Er bie­tet kei­ne ein­fa­chen Lösungen, ist weder Kirchensturm noch Nonnenkitsch, son­dern ein mensch­li­ches Drama am Rande der argen­ti­ni­schen Gesellschaft.« Filmdienst

    Credits:

    IT/AR 2019, 91 Min., ital./span. OmU
    Regie: Maura Delpero
    Kamera: Soledad Rodriguez
    Schnitt: Ilaria Fraioli, Luca Mattei
    mit: Lidiya Liberman, Denise Carrizo, Agustina Malale, Isabella Cilia, Alan Rivas, Livia Fernán, Marta Lubos, Renata Palminiello

    Termine:

    • noch keine 

    Trailer:

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    A film by Maura Delpero. In Spanish and Italian with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In a coun­try whe­re abor­ti­on is not yet legal, Delpero’s first fic­tion film deals with a signi­fi­cant social issue by start­ing from an emble­ma­tic set­ting whe­re pregnant and often underage girls coha­bit with women who will never be mothers. The direc­tor subt­ly plays on this under­ly­ing ten­si­on, buil­ding a nar­ra­ti­ve brought to life by the prot­ago­nists’ glan­ces and silen­ces.
    Daniela Persico

    Credits:

    IT/AR 2019, 91 Min., ital./span. OmU
    Regie: Maura Delpero
    Kamera: Soledad Rodriguez
    Schnitt: Ilaria Fraioli, Luca Mattei
    mit: Lidiya Liberman, Denise Carrizo, Agustina Malale, Isabella Cilia, Alan Rivas, Livia Fernán, Marta Lubos, Renata Palminiello

    Termine:

    • noch keine 

    Trailer:

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  • Olanda

    Olanda

    Ein Film von Bernd Schoch.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein wuchern­des Myzel. Der Sternenhimmel über den rumä­ni­schen Karpaten. Die ers­ten zwei Bilder ste­cken die Dimensionen ab, denen sich Olanda wid­met: Details und fei­ne Strukturen auf der einen, Konstellationen und das gro­ße Ganze auf der ande­ren Seite. Im Zentrum steht dabei ein sai­so­na­les Wirtschaftsgut der Gegend – der Pilz. Unter den Menschen sind ihm die Sammler*innen am nächs­ten und der Film ist vor allem bei ihnen: auf Gängen durch den Wald, im Zeltlager, bei Autofahrten und Gesprächen. Von hier aus folgt er den rhi­zom­ar­ti­gen Verästelungen, die sich in Form von Geld immer wei­ter ver­zwei­gen: zu loka­len und inter­na­tio­nal agie­ren­den Händlern, zu einem impro­vi­sier­ten Schuhmarkt auf einer Lichtung, zum Glücksspiel unter Kollegen. Der Film erzählt von die­sen Handelskreisläufen, indem er selbst eine pilz­ähn­li­che Struktur annimmt, ohne dabei je sein gedank­li­ches Zentrum zu ver­lie­ren. Jenseits einer Analyse von öko­no­mi­schen Strukturen aber ist er auch das sinn­li­che Dokument eines Rhythmus des Alltags im Wald, wie ihn die Sammler als ers­tes Glied in der Verwertungskette erle­ben. Im Kino wird er als audio­vi­su­el­ler Pilz-Trip in die magi­sche Welt der kar­pa­ti­schen Wälder erfahr­bar. (Alejandro Bachmann)

    [nbsp]
    Credits:

    DE 2019, 154 Min., rumä­ni­sche OmU
    Regie: Bernd Schoch
    Kamera: Simon Quack
    Schnitt: Bernd Schoch, André Siegers

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    Trailer:

    Olanda | FILMFEST HAMBURG

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    A film by Bernd Schoch. In Romanian with German and English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    A spraw­ling myce­li­um. The star­ry sky over the Romanian Carpathians. The first two images intro­du­ce the dimen­si­ons that are at the core of Olanda: details and fine struc­tures on the one hand, con­stel­la­ti­ons and the big­ger pic­tu­re on the other. The focus is on a sea­so­nal asset of the area – the mush­room. Amongst peo­p­le it is the fora­gers who are nea­rest to them and the focus of the film is on them: on walks through the forest, in the tent camp, during car rides and con­ver­sa­ti­ons. From here it fol­lows the rhi­zo­me-like rami­fi­ca­ti­ons that con­ti­nue to branch out in the form of money: to local and inter­na­tio­nal mer­chants, to an impro­vi­sed shoe mar­ket in a clea­ring, to gambling among col­le­agues. The film tells of the­se tra­ding cycles by assum­ing a mush­room-like struc­tu­re wit­hout ever losing its cent­re of thought. Beyond an ana­ly­sis of eco­no­mic struc­tures, howe­ver, it is also the sen­su­al docu­ment of a rhythm of ever­y­day life in the forest, as expe­ri­en­ced by fora­gers as the first link in the recy­cling chain. In the cine­ma, it can be expe­ri­en­ced as an audio­vi­su­al mush­room-trip into the magi­cal world of the Carpathian forests.

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    Credits:

    DE 2019, 154 Min., rumä­ni­sche OmU
    Regie: Bernd Schoch
    Kamera: Simon Quack
    Schnitt: Bernd Schoch, André Siegers

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    Trailer:

    OLANDA • Trailer EN subs from fuen­fer­film on Vimeo.

     

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