A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe

ein Film von Nicolette Krebitz. Ab 16.6. im fsk.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Die glanz­vol­len Tage als Schauspielerin sind für die 60-jäh­ri­ge Anna vor­bei. Sie lebt allein, hat aber in ihrem Nachbarn Michel, der eben­falls Single ist, einen Freund und Vertrauten. Widerwillig nimmt Anna einen Auftrag als Sprachcoach für den 17-jäh­ri­gen Adrian an, der eine Sprachstörung hat. In dem Außenseiter erkennt sie den jun­gen Mann, der ihr neu­lich auf der Straße die Handtasche geklaut hat …
Unwiderstehlich – mit die­sem Wort lässt sich die leicht­fü­ßig und humor­voll erzähl­te Geschichte einer unmög­li­chen Liebe zwi­schen einem Dieb und einer Dame beschrei­ben. Behutsam nimmt sich Regisseurin Nicolette Krebitz des heik­len Balanceakts zwi­schen dem Diktat der Gesellschaft und dem des Herzens an. Ein fri­scher, frei­heit­li­cher Wind durch­weht den Film, der mit dem alten Westberlin flir­tet, Deutschlands fran­zö­si­sche Nachbarn auf die Schippe nimmt und sogar ein Gespenst ver­jagt, um Raum für neue Möglichkeiten zu schaf­fen. Vor allem aber ist A E I O U ein lei­den­schaft­li­cher „lett­re d’amour“ an Sophie Rois und mit ihr an alle bril­lan­ten Schauspieler*innen, die von einer auf neue Gesichter fixier­ten Branche ver­nach­läs­sigt wer­den. Dabei zeigt sich, dass die­se neu­en Gesichter – hier ver­tre­ten durch Milan Herms – nicht nur zu ihren erfah­re­ne­ren Kolleg*innen auf­schau­en, son­dern sie wahr­haf­tig lieben.

Credits:

DE/FR 2022, 104 Min., dt.OmeU
Regie: Nicolette Krebitz
Kamera: Reinhold Vorschneider
Schnitt: Bettina Böhler
mit: Sophie Rois, Udo Kier, Milan Herms, Nicolas Bridet

Trailer:
AEIOU — A Quick Alphabet of Love new clip offi­cial from Berlin Film Festival 2022 – 23
nach oben