Señora Teresas Aufbruch in ein neues Leben

Ein Film von Cecilia Atán & Valeria Pivato.

Die 54 Jahre alte Teresa arbei­tet seit Jahrzehnten als Hausmädchen für eine Familie in Buenos Aires. Als die Familie ihr Haus ver­kau­fen muss, ist Teresa gezwun­gen, eine Arbeitsstelle im weit ent­fern­ten San Juan anzu­neh­men. Obwohl ihr das Reisen nicht beson­ders gefällt, bricht sie auf, die Wüste zu durch­que­ren. Bei ihrem ers­ten Zwischenstopp ver­liert sie ihre Tasche mit all ihren Habseligkeiten. Durch die­sen Zwischenfall lernt sie El Gringo ken­nen, einen fah­ren­den Händler, der ihr als Einziger wei­ter­hel­fen kann, ihre Tasche wie­der­zu­fin­den. Seine Zurückhaltung in der Inszenierung und sei­ne ent­schleu­nig­te Erzählweise öff­nen Räume. Das Bedeutende im Minimalen und nicht im Spektakel zu ent­de­cken, macht den Reiz aus. Leider wird die­se Art von Filmen wenig beach­tet, ja gera­de­zu über­se­hen, und ist des­we­gen häu­fig nur auf Festivals zu entdecken.


 
Credits:
OT: La Novia del Desierto,
Arg./Chile 2017, 78 Min., span. OmU,
Regie: Cecilia Atán, Valeria Pivato,
Kamera: Sergio Armstrong,
Schnitt: Andrea Chignoli,
mit: Paulina Garcia, Claudio Rissi u.a.

 
Termine:

 

Im Kino mit deut­schen Untertiteln.