Senora Teresas Aufbruch in ein neues Leben

Ein Film von Ceci­lia Atán & Vale­ria Piva­to. Ab 30.11. im fsk.

Die 54 Jah­re alte Tere­sa arbei­tet seit Jahr­zehn­ten als Haus­mäd­chen für eine Fami­lie in Bue­nos Aires. Als die Fami­lie ihr Haus ver­kau­fen muss, ist Tere­sa gezwun­gen, eine Arbeits­stel­le im weit ent­fern­ten San Juan anzu­neh­men. Obwohl ihr das Rei­sen nicht beson­ders gefällt, bricht sie auf, die Wüs­te zu durch­que­ren. Bei ihrem ers­ten Zwi­schen­stopp ver­liert sie ihre Tasche mit all ihren Hab­se­lig­kei­ten. Durch die­sen Zwi­schen­fall lernt sie El Grin­go ken­nen, einen fah­ren­den Händ­ler, der ihr als Ein­zi­ger wei­ter­hel­fen kann, ihre Tasche wie­der­zu­fin­den. Sei­ne Zurück­hal­tung in der Insze­nie­rung und sei­ne ent­schleu­nig­te Erzähl­wei­se öff­nen Räu­me. Das Bedeu­ten­de im Mini­ma­len und nicht im Spek­ta­kel zu ent­de­cken, macht den Reiz aus. Lei­der wird die­se Art von Fil­men wenig beach­tet, ja gera­de­zu über­se­hen, und ist des­we­gen häu­fig nur auf Fes­ti­vals zu ent­de­cken.

La Novia del Desier­to, Arg./Chile 2017, 78 Min., span. OmU,
Regie: Ceci­lia Atán, Vale­ria Piva­to,
Kame­ra: Ser­gio Arm­strong,
Schnitt: Andrea Chi­gno­li,
mit: Pau­li­na Gar­cia, Clau­dio Ris­si u.a.


Im Kino mit deut­schen Unter­ti­teln.