PJ Harvey – A Dog called Money

Ein Film von Sea­mus Mur­phy. Ab 14.11. im fsk.

[Credits] [Ter­mi­ne] [Trai­ler]

Ein Kin­der­ge­sicht drückt sich neu­gie­rig an die Fens­ter­schei­be eines Autos, in dem die bri­ti­sche Musi­ke­rin PJ Har­vey und der Foto­jour­na­list und Fil­me­ma­cher Sea­mus Mur­phy sit­zen. Sie sind in Kabul, Afgha­ni­stan, einer von drei Sta­tio­nen, die sie neben dem Koso­vo und Washing­ton D.C. berei­sen. Har­vey ist auf der Suche nach Inspi­ra­ti­on, sam­melt Ein­drü­cke und Wor­te, beob­ach­tet, lauscht, nimmt auf. Ihre Gedan­ken sind im Voice-over zu hören. Es ist die Chro­nik einer Frem­den, deren auf­merk­sa­mer Blick sich auf All­tag und Rea­li­tät an den von ihr bereis­ten Orten rich­tet. Aus Inspi­ra­ti­on wer­den Gedich­te, aus denen Songs für ihr Album „The Hope Six Demo­li­ti­on Pro­ject“ ent­ste­hen. In einem eigens erbau­ten Stu­dio in Lon­don spielt PJ Har­vey die Songs mit ihrer Band ein. Das Stu­dio fun­giert als Guck­kas­ten, durch des­sen Ein­weg­fens­ter inter­es­sier­tes Publi­kum den Vor­gang beob­ach­ten kann.
Sea­mus Mur­phy über­setzt die Spu­ren­su­che und den inti­men künst­le­ri­schen Pro­zess, den die Musi­ke­rin durch­läuft, in poe­ti­sche, beein­dru­ckend mon­tier­te Bil­der, ohne ihr jemals ihre enig­ma­ti­sche Aura zu neh­men. Die Visi­on des Künst­lers und der Künst­le­rin ver­bin­den sich in A Dog Cal­led Money zu einer außer­ge­wöhn­li­chen Sym­bio­se.

 
Credits:

IR/GB 2019, 90 Min., engl. OmU
Regie, Buch: Sea­mus Mur­phy
Kame­ra: Sea­mus Mur­phy
Mon­ta­ge: Sebas­ti­an Gol­lek
mit: PJ. Har­vey

Ter­mi­ne:

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Trai­ler: