Typhoon Club

Typhoon Club

Ein Film von Shinji Sōmai.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Für die Retrospektive der Berlinale 2023 wur­den renom­mier­te Filmschaffende gebe­ten, ihre per­sön­li­chen Coming-of-Age-Favoriten aus­zu­wäh­len. Ryūsuke Hamaguchi (DRIVE MY CAR: EVIL DOES NOT EXIST) ent­schied sich für TYPHOON CLUB. Hamaguchi bewun­dert Regisseur Shinji Somai für sei­ne immer noch unnach­ahm­li­che Art, die Lebendigkeit, die in sei­nen Figuren steckt, her­vor­zu­ho­len und sagt, er gebe ihm trotz aller for­ma­len Unterschiedlichkeit Orientierung.
Fünf Tage, wäh­rend derer ein Taifun auf­zieht, wütet und schließ­lich wie­der abklingt, bil­den den zeit­li­chen Rahmen. In einem sich zuspit­zen­den Episodenreigen erzählt der Film von einem „Frühlingserwachen“ an einer Oberschule außer­halb von Tokio. Die Unbeschwertheit und Aufmüpfigkeit der 80er Jahre mischt sich mit jugend­li­cher Borniertheit und exis­ten­tia­lis­ti­schen Fragen wie mit gefähr­li­chen Spielen. Der Film gestal­tet eine aut­ar­ke Welt der Schüler:innen zwi­schen Überschwang und Depression, Übergriffigkeit und Zärtlichkeit, und die Kamera hält respekt­voll Distanz.
Ryūsuke Hamaguchi (DRIVE MY CAR, EVIL DOES NOT EXIST) bewun­dert Regisseur Shinji Somai für sei­ne unnach­ahm­li­che Art, die Lebendigkeit, die in einen Figuren steckt, her­vor­zu­ho­len und ‑heben. Deshalb ent­schied er sich für TYPHOON CLUB als sei­nen per­sön­li­chen Coming-of-Age-Favoriten, als die Retrospektive der Berlinale 2023 renom­mier­te Filmschaffende dazu bat.
Fünf Tage, wäh­rend derer ein Taifun auf­zieht, wütet und schließ­lich wie­der abklingt, bil­den einen zeit­li­chen Rahmen. Im sich zuspit­zen­den Episodenreigen erzählt der Film von einem „Frühlingserwachen“ an einer Oberschule außer­halb von Tokio. In die Unbeschwertheit und Rebellion der 80-er Jahre mischen sich jugend­li­che Überheblichkeit und exis­ten­tia­lis­ti­sche Fragen. Der Film gestal­tet eine aut­ar­ke Welt der Schüler:innen zwi­schen Überschwang und Depression, Übergriffen und Zärtlichkeit, und die Kamera hält respekt­voll Distanz. Eine schö­ne Entdeckung.

Credits:

JP 1985, 115 Min., japan. OmU
Regie: Shinji Sōmai
Kamera: Akihiro Ito
Schnitt: Isao Tomita
mit: Yuichi Mikami, Yūki Kudō, Tomokazu Miura

Trailer:
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A film by Shinji Sōmai. In Japanese with German subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Winner of the Grand Prix at the first Tokyo International Film Festival in 1985, Typhoon Club is wide­ly regard­ed as the semi­nal film of direc­tor Shinji Somai’s care­er. A work of raw, ele­men­tal power, it fol­lows an ensem­ble of juni­or high stu­dents in a pro­vin­cial town, beset by a summer‑y malai­se as a typho­on looms in the air. When the storm makes land­fall, the teens hole up in their school unsu­per­vi­sed, while ano­ther class­ma­te (Yuki Kudo) dis­ap­pears alo­ne on a har­ro­wing trek to the big city. Set adrift in a world sud­den­ly unmoo­red, the stu­dents let loo­se their pent-up angst and bur­geo­ning pas­si­ons in a series of pro­pul­si­ve, phan­tas­mic scenes—part apo­ca­lyp­se, part utopia—as the delu­ge rages on into the night.
Observed in dar­ing long takes, direc­tor Somai gives mate­ri­al form to the stu­dents’ tur­bu­lent inner lives. When day breaks and the rains let up, the youngs­ters open their eyes to a world in ruins—or a world rene­wed. The 10th best Japanese film of all time, accor­ding to Japan’s Kinema Junpo poll.

Credits:

JP 1985, 115 Min., japan. OmU
Regie: Shinji Sōmai
Kamera: Akihiro Ito
Schnitt: Isao Tomita
mit: Yuichi Mikami, Yūki Kudō, Tomokazu Miura

Trailer:
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