filmPOLSKA 2020

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Das pol­ni­sche Filmfestival in Berlin fin­det die­ses Jahr vom 27.August bis 2. September statt:

Die Filme im fsk:

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filmPolska@home 2020 trai­ler 5

Im Foyer gibt es wäh­rend filmPOLSKA eine Lichtinstalltion von

Sylwester Łuczak – Cinema of Light

Die Lichtinstallationen wer­den vom pol­ni­schen Künstlern Sylwester Luczak gestal­tet und in drei Berliner Kinos prä­sen­tiert: im Bundesplatzkino, im FSK und im Wolf Kino. Diese Aktion im öffent­li­chen Raum ist ein wesent­li­ches Zeichen des Zusammenlebens der deutsch-pol­ni­schen Kinolandschaft und ‑kul­tur.

Für unse­ren Space – „Eingriff“ in den öffent­li­chen Raum möch­ten wir mit den Kinos und dem Festival deren Stellenwert im Kulturleben mar­kie­ren und eine kla­re Aussage abge­ben: in Zeiten von Covid 19 sind Kulturbrücken mehr als notwendig.

Sylwester Luczak hat meh­re­re Dutzend Werke fer­tig gestellt. Jedes Projekt ist eine Konfrontation mit einem völ­lig ande­ren Raum. Er arran­giert klei­ne, inti­me Orte, Innenräume moder­ner und his­to­ri­scher Gebäude, gan­ze archi­tek­to­ni­sche Einrichtungen, ver­schie­de­ne Konzert- und Konferenzräume sowie: Galerien, Museen, Theater, Kinos, Hotels, Restaurants, Tempel, Denkmäler.

Seine Arbeiten grei­fen in den öffent­li­chen Raum ein, bil­den neue Assoziationen oder dekon­stru­ie­ren das Bestehende: Straßen, Amphitheater, Innenhöfe, Fassaden und gan­ze Gebäude.

Er ver­wen­det auch ver­schie­de­ne Techniken der Eingriffe in den vor­han­de­nen Raum – haupt­säch­lich: Projektionen, Licht, Ton.

Seine Arbeiten zeich­nen sich dadurch aus, in Kombination mit Licht- und Videoprojektionen extrem plas­ti­sche Effekte im Kulturraum zu erzie­len. Dadurch ent­ste­hen vir­tu­el­le Szenarien, mit der sie ori­gi­nel­le, dyna­mi­sche und inter­ak­ti­ve Formen bil­den, die mit der Dramaturgie des Ereignisses har­mo­niert oder die szen­o­gra­phi­sche Störung des vor­han­de­nen Raums ermöglicht.


Wind. A Documentary Thriller / Wiatr. Thriller dokumentalny

PL 2019, R/B: Michał Bielawski, 75 min, OmeU
K: Bartek Solik, S: Hubert Pusek, M: Lukáš Kobela

Podhale, die süd­polni­sche Region am Fuß der Karpaten, ist eine beschau­li­che, länd­li­che Gegend. Es gibt hüb­sche Landschaften, pit­to­res­ke Holzhäuser und exzel­len­ten Räucherkäse – hier könn­te das Paradies sein. Aber hier gibt es auch den Halny – ein Wetterphänomen, das den Einwohnern das Leben schwer macht. In unre­gel­mä­ßi­gen Abständen wälzt sich die­ser war­me, tro­cke­ne Fönwind ins Tal und reißt alles mit, was nicht fest­ge­na­gelt oder tief ver­wur­zelt ist.

Auch an Mensch und Tier geht der gewal­ti­ge Sturm nicht spur­los vor­bei. Die rapi­de Druckveränderung, ver­bun­den mit einem plötz­li­chen Temperaturanstieg, macht Kreislauf und Psyche zu schaf­fen. Die Selbst-/Mordrate steigt, die Menschen kämp­fen mit Depressionen, mög­li­cher­wei­se geht sogar die eine oder ande­re Revolution auf das Konto des Halny.

Bielawski wirft sich furcht­los mit­ten in die Naturgewalten und schil­dert in atem­be­rau­ben­den Bildern, wie die Einheimischen mit ihrem Schicksal und dem unsicht­ba­ren, unbe­re­chen­ba­ren Gegner ringen.

Michał Bielawski stu­dier­te Interdisziplinäre Geistes- und Gesellschaftswissenschaft in Warschau. Er dreh­te zahl­rei­che Dokumentarfilme und ‑seri­en, die sich sowohl mit Film und Kino als auch mit Sport beschäftigten.

27/08/2020, 20:30,  [Tickets]

Vorfilm: Pointless Sodomy, 10´


Supernova

PL 2019, R/B: Bartosz Kruhlik, 78 min, OmU
K: Michał Dymek, S: Magdalena Chowańska, M: Endy Iden,
D: Marek Braun, Marcin Hycnar, Marcin Zarzeczny, Agnieszka Skibicka u.a.

Eine son­nen­über­flu­te­te som­mer­li­che Dorfstraße. Nichts pas­siert, die Luft flirrt, eine Kuh schiebt sich behä­big durch das Bild. Kein guter Ort für gro­ßes Kino? Oh doch, denn in nur weni­gen Minuten ent­wi­ckelt sich hier aus einem Familienkrach und einem Verkehrsunfall eine Tragödie anti­ker Dimensionen, die in rasen­der Unumkehrbarkeit immer mehr Beteiligte in ihren Strudel zieht. In der Zeitung wären die­se Ereignisse maxi­mal eine Randnotiz wert, aber aus der schmerz­haf­ten Nähe der uner­müd­li­chen Kamera sind sie unend­lich tra­gisch, weil schmerz­haft menschlich.

Dem Überraschungs-Debütanten Kruhlik gelingt es, auf kleins­tem Raum, mit spar­sa­mer Ausstattung (Handkamera, Verzicht auf Musik und künst­li­ches Licht) und einem klei­nen, aus unver­brauch­ten Gesichtern bestehen­den Ensemble nahe­zu in Echtzeit ein Drama zu ent­wi­ckeln, das den Zuschauer förm­lich ein­saugt. Darüber hin­aus ver­mit­telt die Handlung in ihrer Alltäglichkeit eine Metaebene: Eine Supernova ist ein hell explo­die­ren­der Stern kurz vor sei­nem Untergang, eine ster­ben­de Welt – und gleich­zei­tig der Beginn von etwas Neuem.

Bartosz Kruhlik (geb. 1985) stu­dier­te Regie in Łódź und dreh­te ein Dutzend Kurz- und Dokumentarfilme, mit denen er diver­se Preise gewann. „Supernova“ ist sein Langspiel-Debüt.

28/08/2020, 20:30, [Tickets]

Vorfilm: Marcel, 25´, OmeU


All for my mother / Wszystko dla mojej matki

PL 2019, R/B: Małgorzata Imielska, 103 min, OmU
K: Tomasz Naumiuk, S: Agnieszka Glińska, M: Włodzimierz Pawlik,
D: Zofia Domalik, Jowita Budnik u.a.

Ola (gran­di­os: Zofia Domalik) hat es im Leben nie leicht gehabt. Mit fünf Jahren wur­de sie ihrer Mutter, einer Leistungssportlerin, weg­ge­nom­men. Bei den Adoptiveltern ging es ihr nicht viel bes­ser und so sitzt sie nun in einer trost­lo­sen Anstalt für straf­fäl­lig gewor­de­ne Mädchen und hat nur einen Wunsch: Sie will ihre Mutter wie­der­fin­den, denn sie ist davon über­zeugt, dass die­se ihre Tochter wie­der in die Arme schlie­ßen will.

Olas Vorteil: Sie kann lau­fen. Sie kann durch­hal­ten, auch wenn die Kräfte schwin­den. Und sie kann sich immer wie­der auf­rap­peln, wenn sie gestürzt ist – im wört­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinne. Und sie stürzt oft, denn das Leben rollt ihr unun­ter­bro­chen Hindernisse in den Weg.

Imielska gibt uns ein Genre zurück, das in Polen einst Meisterwerke her­vor­brach­te und in den letz­ten Jahren etwas in Vergessenheit geriet – das klas­si­sche Sozialdrama. Sie führt uns in Welten, die sonst für uns ver­schlos­sen sind, und erzählt dabei trotz­dem eine uni­ver­sa­le Geschichte, die mit jedem von uns etwas zu tun hat.

Małgorzata Imielska (geb. geb. 1969) stu­dier­te in Kraków sowie Katowice und dreh­te knapp 30 Dokumentarfilme, bevor sie mit „Wszystko dla mojej mat­ki“ ihren ers­ten Spielfilm auf die Leinwand brachte. 

29/08/2020, 20:30, [Tickets]

Vorfilm: Ulica Jodłowa / Jodlowa Street, 5´


Corpus Christi / Boże Ciało

PL 2019, R: Jan Komasa, 115 min, OmU
B: Mateusz Pacewicz, K: Piotr Sobociński jr., S: Przemys­ław Chruścielewski, M: Evgueni Galperine, Sacha Galperine
D: Bartosz Bielenia, Aleksandra Konieczna, Eliza Rycembel, Tomasz Ziętek u.a.

In der Logik des Christentums ist Gott nicht nur in der Kirche prä­sent, son­dern über­all. Auch in der Strafanstalt für jun­ge Männer, in der wir Daniel ken­nen­ler­nen – einen fra­gi­len Jungen mit kla­rem, unschul­di­gen Blick, der bei den Knast-Gottesdiensten auf­blüht und doch als Vorbestrafter kei­ne Chance hat, jemals Priester zu werden.

Beim Arbeitseinsatz in einem Karpatendorf bie­tet sich plötz­lich unver­hofft die Gelegenheit: Der jun­ge Mann wird für einen Geistlichen gehal­ten und schlüpft zuneh­mend bereit­wil­lig in die ersehn­te Rolle. Und es geschieht das Erstaunliche: Die Menschen hören ihm zu, wenn er im Freestyle zu ihnen spricht. Zunehmend beginnt er, sich in die Geschicke des Dorfs ein­zu­mi­schen. Wie lan­ge kann die­ses ris­kan­te Spiel gut gehen?

Komasa mischt Krimi mit Sozialstudie und Romanze mit Thriller. Dabei kann er sich vor allem auf sei­nen gran­dio­sen Hauptdarsteller Bartosz Bielenia ver­las­sen, der glaub­wür­dig den Spagat zwi­schen einem Straßenjungen mit Drogenerfahrung und einer bele­se­nen, wei­sen Respektperson schafft.

Jan Komasa (geb. 1981) stu­dier­te an der Filmhochschule Łódź und gewann mit sei­nem Langspiel-Debüt „Sala samo­bó­jców“ (2010) zahl­rei­che Preise. Dank sei­nen eben­falls sehr erfolg­rei­chen Filmen „Miasto 44“ (2014) und „Boże Ciało“ gilt er als einer der talen­tier­tes­ten Vertreter der jun­gen Regie-Generation.

30/08/2020, 15:30,  [Tickets]


I am REN / Jestem REN

PL 2019, R: Piotr Ryczko, ?? min, OmU
B: Piotr Ryczko, K: Yori Fabian, S: Jakub Kopeć, M: Paweł Stolarczyk,
D: Marta Król, Marcin Sztabiński, Olaf Marchwicki, Marieta Żukowska, Janusz Chabior

Das Glück der Liebe ist ein äußerst sel­te­nes und leicht zer­brech­li­ches Gut. Besonders schwer hat es das Glück, wenn sich in den Alltag Kräfte aus dem All einmischen. 

Renata und Jan leben im puren Glück der Liebe: Die Freude in der Beziehung wird durch ein gemein­sa­mes Kind belohnt und das Familienglück des Alltags wächst solan­ge wei­ter, bis das Programm „Glück“ aus dem All infi­ziert wird. Von einem Tag auf den ande­ren wird alles, was bis jetzt für selbst­ver­ständ­lich und schön gehal­ten wur­de, in Frage gestellt – sogar die Echtheit der eige­nen Person und die Liebe und Zuneigung der ande­ren. Es tau­chen bei Renata Fragen um Fragen auf: Sind die gehör­ten Stimmen die eige­nen Gedanken oder Kräfte von außen? Ist das, was ich sehe, da oder nur ein trü­ge­ri­sches Bild der mani­pu­lier­ten Wahrnehmung? Stehen mei­ne Liebsten an mei­ner Seite oder sind es die Handlanger einer frem­den Kraft?

Der Film balan­ciert geschickt zwi­schen Horror und Sciencefiction und ver­setzt den Zuschauer in eine Welt, in der er selbst all­mäh­lich den Boden unter den Füssen verliert.

Piotr Ryczko (geb. 1973) ist auf­ge­wach­sen in Norwegen. Er stu­dier­te Regie an der National Film School in Łódż und an der Wajda Film School. Ryczko ist außer­dem Autor und Blogger. Seine Bücher und Geschichten sind oft Grundlage für sei­ne Filme. So auch für sein Spielfilmdebüt ICH BIN REN.

30/08/2020, 20:30 (mit online-Gast: Piotr Ryczko) ,  [Tickets]

Vorfilm: Story, 5´, OmeU


Monument

PL 2018, R/B: Jagoda Szelc, 90 min, OmU
K: Przemysław Brynkiewicz, S: Anna Garncarczyk, M: Rafał Nowak
D: Zuzanna Lit, Anna Biernacik, Paulina Lasota, Oskar Borkowski, Jakub Zając, Mateusz Czwartosz u.a.

Zwanzig jun­ge Leute absol­vie­ren in einem Waldhotel ein Praktikum. Die stram­me Managerin macht gleich bei der Begrüßung klar, dass das kein Erholungsurlaub wird. Hier wird nicht wider­spro­chen, son­dern geschuf­tet – im Wäschekeller, in der Küche, im Zimmerservice, auf dem Müllplatz. Und ein rät­sel­haf­tes Podest muss jeden Tag neu geschrubbt werden.

Das klingt sim­pel, rea­lis­tisch und unspek­ta­ku­lär, wird aber in der Umsetzung schnell zum Kunstwerk. Denn wäh­rend wir die jun­gen Leute dabei beob­ach­ten, wie sie ihre Arbeit ver­rich­ten, heim­lich Party machen oder die schier end­lo­sen Räume der in die Jahre gekom­me­nen Herberge erkun­den, schlei­chen sich Unklarheiten, Rätselhaftigkeiten und Fragwürdigkeiten ein.

Falls noch jemand auf der Suche nach einem wür­di­gen Nachfolger für David Lynch ist: Hier ist Jagoda Szelc. In ihrem zwei­ten Langfilm „Monument“ zeigt sie wie­der­holt ein­drucks­voll, wie per­fekt sie Spannung auf­bau­en, Unbehagen erzeu­gen und mar­kan­te Figuren auf­bau­en kann. Dabei spart sie sich weit­ge­hend Horror-Effekte, son­dern schafft es, mit Andeutungen und Atmosphäre ein dunk­les Kopfkino in Gang zu setzen.

Jagoda Szelc (geb. 1984) stu­dier­te an der Kunstakademie Wrocław und an der Filmhochschule Łódź. Nach zehn Kurzfilmen folg­ten ihre gefei­er­ten und preis­ge­krön­ten Langspielfilme „Wieża. Jasny dzień / Tower. A Bright Day“ (2017) und „Monument“.

31/08/2020, 20:30 (mit online-Gast: Jagoda Szelc),  [Tickets]

Vorfilm: Sandra, 4´, OmeU


In Touch

PL/ISL 2019, R: Paweł Ziemilski, 61 min, OmeU
B: Paweł Ziemilski, Haukur M. Hrafnsson, Łukasz Długołęcki, K: Filip Drożdż, Asta Julia, Gudjonsdottir, S: Dorota Wardęszkiewicz, M: Arni Valur Kristinsson, Martina Bertoni

Auf den ers­ten Blick ist Stare Juchy im idyl­li­schen Masuren ein Dorf wie vie­le ande­re in Polen. Manche sind geblie­ben, man­che sind gegan­gen und haben Leerstellen hin­ter­las­sen. Das Besondere an die­sem Ort ist, dass fast ein Drittel der Einwohner in den letz­ten 40 Jahren nach Island aus­ge­wan­dert ist. Sie haben weit weg ein neu­es Leben begon­nen. In Stare Juchy lie­ßen sie Verwandte und Freunde zurück.

Mit einem raf­fi­nier­ten Schachzug bringt Ziemliski bei­de Seiten – die Ausgewanderten und die Dagebliebenen – wie­der zusam­men. Wände ver­las­se­ner Häuser, Wohnzimmertapeten, Rasen, Autoscheiben und vie­le ande­re Flächen nutzt er als Projektionsflächen, auf denen er den Zurückgelassenen beweg­te Bilder aus dem Leben der pol­ni­schen Neu-Isländer zeigt. Auf der Tonspur hören wir der­weil Skype-Gespräche über Banalitäten des Alltags. So ent­steht ein bild­ge­wal­ti­ger Essay, in dem Bilder und Worte zu einer Narration über das Verlassen und Vermissen zusammenfließen.

Paweł Ziemilski (geb. 1981) stu­dier­te Regie in Łódź und dreh­te nach zahl­rei­chen Kurzfilmen den Dokumentarfilm „Miejscy kow­bo­je“ (2016). „In Touch“ gewann u.a. bei Festivals in Amsterdam und Saloniki Preise und war für den pol­ni­schen Filmpreis nominiert. 

01/09/2020, 20:30 ,  [Tickets]

Vorfilm: Stawberry Boys, 20´, OmeU


Love and Empty Words / Miłość i pus­te słowa

PL 2018, R/B: Małgorzata Imielska, 77 min, OmU
K: Maciej Kozłowski, S: Marek Skorupski, M: Marek Napiórkowski

Wenn das Schicksal plötz­lich zuschlägt, sind wir meis­tens sprach- und macht­los. Wenn sich aber das Schicksal auf lei­sen Sohlen einer Alzheimer-Erkrankung ein­schleicht, wird der Mensch peu a peu in all sei­nen Funktionen zer­setzt und mutiert zum stum­men Objekt der puren Existenz. 

Adam und Wanda, ein älte­res Ehepaar, haben bereits das höhe­re Stadium der Liebe erreicht, in dem Aufmerksamkeit, Zuneigung und Verständnis den Alltag gestal­ten. Doch das Glück hängt oft an einem sei­de­nen Faden. Die fort­schrei­ten­de Entwicklung der Demenz bei der Frau stellt den Ehemann vor uner­war­te­ten Aufgaben. Adam wird zum Rundumbetreuer und sei­ne gelieb­te Frau Wanda zum hilf­lo­sen Objekt, das in sei­nem Persönlichkeitszerfall 24 Stunden am Tag eine Begleitung braucht. Anziehen, füt­tern, Zähne put­zen, aufs Klo set­zen, abwi­schen, spa­zie­ren füh­ren, bespa­ßen, ins Bett brin­gen – tag­täg­lich und ohne einen Hauch Hoffnung auf Verbesserung. 

Die fein­füh­li­ge Dokumentation über eine Krankheit, die zum Nachdenken über das Menschsein anregt und über die Treue, die Würde und die Grenzen des Zusammenseins erzählt.

Małgorzata Imielska (geb. 1969) Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie stu­dier­te Film- und Fernsehregie an der Fakultät für Radio und Fernsehen der Schlesischen Universität Katowice. Seitdem rea­li­sier­te sie vor allem zahl­rei­che Dokumentar‑, aber auch Fernsehfilme. 

02/09/2020, 20:30,  [Tickets]
Vorfilm: Koniec sezo­nu / The End of the Season, 20´, OmeU