Dahlienfeuer

Ein Film von Ste­fan Hayn. Am 4.2. und 5.2. im fsk. Am 4.2. mit anschlie­ßen­dem Film­ge­spräch.

Ein son­ni­ger Herbst­tag in Ber­lin. Im Süden Neu­köllns ver­sam­meln sich die Besucher*innen des Dah­li­en­feu­ers, einer jähr­li­chen Gar­ten­aus­stel­lung im Brit­zer Gar­ten. Sie bewun­dern die bun­te Blü­ten­pracht, machen einen Fami­li­en­aus­flug und suchen nach Ruhe, schö­nen Stun­den oder dem nächs­ten Motiv für ihre Foto­samm­lung. Zwi­schen ihnen bewegt sich der Fil­me­ma­cher. Sein Inter­es­se gilt weni­ger den Pflan­zen, mögen sie auch noch so anspre­chend in 4:3 kadriert sein. Viel­mehr rich­tet er den Blick auf den Men­schen und das, was ihn umtreibt.  Mit höf­li­chen, fast naiv anmu­ten­den Fra­gen nähert sich Hayn einem Lebens­ge­fühl an, einem Moment, das an die­sem Tag, an die­sem Ort, in und an der Luft liegt. Ein klei­ner Aus­schnitt, der einen gro­ßen Ein­blick erlaubt – in die Köp­fe der Protagonist*innen, die Lage einer Nati­on und die Foto­ka­len­der für das nächs­te Weih­nachts­fest. Denn immer wie­der geht es auch um den Akt es Auf­neh­mens, des Ein­fan­gens – und vor allem um die Fra­ge, wel­che Beob­ach­tun­gen für uns Bedeu­tung erlan­gen.

D 2016, 67 Min.,
Regie: Ste­fan Hayn
Kame­ra: Ber­na­det­te Paa­ßen

Dah­li­en­feu­er