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  • Die Wildente

    Die Wildente

    Ein Film von Simon Stone. Ab 27.10. im fsk.

    Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie neh­men ihm zu glei­cher Zeit das Glück.“ so heißt es in dem gleich­na­mi­gen Stück des Norwegers Henrik Ibsen, das die­ser Verfilmung zu Grunde liegt. Wie wir sehen wer­den, gilt dies nicht nur für Christian, der aus den USA zur Hochzeit sei­nes Vaters nach Hause in sein Heimatdorf zurück­kehrt. Seine geschei­ter­te Ehe und sei­ne Alkoholsucht ver­heim­licht er dort lie­ber. Da er die Heirat sei­nes Vaters mit einer viel zu jun­gen Frau und bis­he­ri­gen Angestellten für unan­ge­mes­sen hält, ver­bringt Christian die (mehr …)

  • Dieses Sommergefühl

    Dieses Sommergefühl

    Ein Film von Mikhaël Hers. Ab 3.11.16 im fsk.

    Durch ihren plötz­li­chen Tod wird die jun­ge Französin Sasha aus dem Leben von Lawrence geris­sen. Vollkommen unvor­be­rei­tet bleibt er rat­los allein zurück im Leben. Er hält Konktakt zu Sashas Familie und all­mäh­lich ent­wi­ckelt sich eine tie­fe Freundschaft zwi­schen ihm und Sashas Schwester Zoé. Im Fluss der Zeit ver­än­dern sich bei­der Leben: wäh­rend Zoé mit ihrem Mann eine Familie grün­det, zieht Lawrence aus Berlin, streift Paris und ent­schei­det sich schließ­lich dafür, zurück in sein Heimatland Amerika zu gehen. Sommer ver­ge­hen und begin­nen und (mehr …)

  • Paterson

    Paterson

    Ein Film von Jim Jarmusch. Ab 17.11. im fsk.

    William Carlos Williams war Arzt, ver­brach­te die meis­te Zeit sei­nes Lebens in sei­ner Heimatstadt Rutherford in New Jersey und schrieb Gedichte und Prosa, unter ande­rem ein sehr sehr lan­ges Gedicht mit dem Titel „Paterson“, das gan­ze fünf Bände füllt. „Paterson” ist auch der Titel des neu­en Films von Jim Jarmusch und für die Hauptfigur des Films, für den Busfahrer Paterson, der in der Stadt Paterson lebt, ist William Carlos Williams eine Art Vorbild, ein Foto von ihm hängt (mehr …)

  • Die Ökonomie der Liebe

    Die Ökonomie der Liebe

    Ein Film von Joachim Lafosse. Ab 3.11.im fsk.

    Marie (Bérénice Bejo) und Boris (Cédric Kahn) sind ver­hei­ra­tet und haben zwei klei­ne Töchter. Obwohl sie sich vor Kurzem getrennt haben, leben bei­de noch zusam­men in der geräu­mi­gen Eigentumswohnung, denn Boris fin­det kei­ne ande­re Wohnung, die Miete dafür könn­te er sich auch gar nicht leis­ten, weil er momen­tan kaum Arbeit hat. Um sich inner­halb der Wohnung so gut (mehr …)

  • Die Geschwister

    Die Geschwister

    Ein Film von Jan Krüger.

    Thies arbei­tet für eine Immobilienverwaltung und weiß des­halb, wer auf dem ange­spann­ten Berliner Markt eine Chance auf eine Wohnung hat und wer nicht. Die Geschwister Bruno und Sonja, die er bei einer Wohnungsbesichtigung ken­nen­lernt, haben ohne fes­tes Einkommen und einem unge­klär­ten Aufenthaltsstatus kaum wel­che. Thies besorgt den bei­den Geschwistern eine kos­ten­lo­se Unterkunft unter der Hand, beginnt eine Affäre mit Bruno und ver­strickt sich immer tie­fer in das Schicksal zwei­er Menschen, die aus ihrer Heimat geflo­hen sind. (mehr …)

  • Where is Rocky II?

    Where is Rocky II?

    Ein Film von Pierre Bismuth.

    Ausgangspunkt die­ses ver­gnüg­li­chen Spiels aus Inszenierung, Dokument und Experiment ist ein geheim­nis­vol­les Kunstwerk, das nach sei­ner Fertigstellung in den 1970-er Jahren ver­schwand, weil es prak­tisch unsicht­bar ist: ein rie­si­ger, aus Fiberglas gefer­tig­ter Stein namens Rocky II (Rocky I war aus Pappmaschee und daher sehr end­lich), der irgend­wo in der Mojave-Wüste zwi­schen sei­nen ech­ten Kollegen abge­legt wur­de und dann nicht mehr von ihnen zu (mehr …)

  • Die Geträumten

    Die Geträumten

    Ein Film von Ruth Beckermann.

    [indie­ki­no Club]

    Um Liebe und Hass, um rich­ti­ge und fal­sche Worte, geht es in dem Film „Die Geträumten“. Im Zentrum ste­hen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die sich im Nachkriegswien ken­nen­ge­lernt haben. Deren Briefwechsel bil­det die Textgrundlage. (mehr …)

  • Der zornige Buddha

    Der zornige Buddha

    bei uns nur am Sonntag, 16.10.16, Beginn 15:45Uhr

    Ein beob­ach­ten­der Dokumentarfilm von Stefan Ludwig,

    aus­ge­zeich­net als Bester Dokumentarfilm beim intern. 5‑Seen-Filmfestival 2016

    AT/DE 2016, 98 min, Stefan Ludwig

    Sajókaza, ein Dorf in Ost-Ungarn. János Orsós hat hier ein bud­dhis­ti­sches Gymnasium für Roma-Jugendliche gegrün­det. In einer ras­sis­tisch auf­ge­heiz­ten Umgebung will er den Teenagern (mehr …)

  • Seit die Welt Welt ist

    Seit die Welt Welt ist

    Ein Film von Günter Schwaiger. Ab 20.10. im Kino.

    Heavy Metal live auf dem Dorfplatz – das gibt es nicht nur in Schleswig-Holstein, auch im Hochland von Kastilien gehört es – neben Freiluftkino – zu den som­mer­li­chen Abwechslungen. Dies ist aller­dings nur ein klei­ner Aspekt von SEIT DIE WELT WELT IST – eigent­lich geht es eher ruhig und kon­tem­pla­tiv zu im Portrait der Familie von Gonzalo und Rosa, dem Kleinbauern und der Krankenschwester und ihren Söhnen, und des Dorfes Vadocondes. (mehr …)

  • Saint Amour

    Saint Amour

    Ein Film von Gustave Kervern & Benoît Delépine. Ab 13.10. im fsk.

    Ein wei­te­res Juwel im Subgenre der Agrarkomödien ist „Saint Amour“. Depardieu und Poelvoorde (zuletzt ‚Gott‘ in „Das brand­neue Testament“) sind Vater und Sohn. Die Landwirtschaftsmesse in Paris wird zum Ausgangspunkt ihrer Reise in die Weite der fran­zö­si­schen Provinz, ein sanf­tes Aufeinanderzustolpern zwei­er sehr unter­schied­li­cher Charaktere. Die Regisseure Kevern & Delépine wid­men sich seit jeher beson­ders inten­siv (mehr …)