Ein Film von Aslı Özge. Am 21.1. mit anschließendem Filmgespräch mit Aslı Özge
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Der über 90-jährige Faruk wird zusehends zur Hauptfigur des Films, den seine Tochter über den drohenden Abriss seines Wohnblocks in Istanbul dreht. In der Hoffnung, den Abriss des Hauses, in dem er mehrere Jahrzehnte seines Lebens verbracht hat, noch abzuwenden, besucht Faruk regelmäßig Sitzungen der Gebäudeverwaltung. Während die Tochter ihren Vater filmt, beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen.
Gedreht an Originalschauplätzen, basierend auf wahren Begebenheiten und inspiriert von realen Personen, gibt Aslı Özges neuer Film Einblick in das Leben eines betagten Mannes in der lebhaften Metropole Istanbul. Im Vordergrund stehen dabei neben den Folgen von Gentrifizierung auch die Verstrickungen innerhalb einer komplexen Vater-Tochter-Beziehung.
„Es ist schön zu sehen, wie sparsam und beiläufig Aslı Özge kleine Pointen setzt, so wie das Leben selbst: Was dem alten Mann an der zukünftigen Wohnung missfällt, ist nicht zuletzt, dass sie keinen Balkon mehr haben wird, nur einen französischen. Dabei hat er seinen alten nie mehr benutzt. Nicht, seit seine Frau gestorben war. Der leere Balkon bewahrt ihr Andenken.“ Kerstin Decker | Tsp.



Credits:
DE/TR/FR 2024, 97 Min., türkische OmU
Regie: Aslı Özge
Kamera: Emre Erkmen
Schnitt: Andreas Samland, Aslı Özge
mit: Faruk Özge, Derya Erkenci, Gönül Gezer, Nurdan Çakmak, Semih Arslanoğlu, Fikret Özge
Trailer:
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