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  • Numéro Zéro

    Numéro Zéro

    NUMÉRO ZÉRO (1971)– das bezeich­net eine Art Nullpunkt, und tat­säch­lich hat Eustache hier fil­misch noch ein­mal von vorn ange­fan­gen: Er lässt sei­ne Großmutter Odette Robert aus ihrem Leben erzäh­len, unter­bro­chen nur von kur­zen Fragen oder Anmerkungen Eustaches, um den Redefluss in Gang zu hal­ten. 
    FR 1971⁄2002. Regie: Jean Eustache. mit: Odette Robert, Jean Eustache, Boris Eustache. 110 Min. frz. OmU

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  • Une sale histoire

    Une sale histoire

    UNE SALE HISTOIRE (1977) besteht aus zwei Filmen: Zunächst ent­stand ein 16-mm-Film, gedreht im Stil des Cinéma véri­té, in der ein Mann von sei­nen voy­eu­ris­ti­schen Erlebnissen in der Toilette eines Pariser Cafés erzählt, wo er ein Loch in der Wand zur Damentoilette ent­deckt hat. Seinen Text ließ Eustache spä­ter, auf 35mm gedreht, von einem pro­fes­sio­nel­len Schauspieler spre­chen. Die Filme wer­den aller­dings in umge­kehr­ter Reihenfolge vor­ge­führt, also die Fiktion vor der Dokumentation – wobei sich natür­lich auch die Frage stellt, was an der von Picq erzähl­ten Geschichte echt ist und was nicht. Auf die­se Weise gelang Eustache eine ein­zig­ar­ti­ge Reflexion über das Verhältnis von Dokumentarischem und Fiktivem. 
    FR 1977. Regie: Jean Eustache; Film 1: mit: Michael Lonsdale. 28 Min. frz. OmU, Film 2: D: Jean-Noël Picq. 22 Min. frz.. OmU 

    [Tickets]

  • La Rosière de Pessac (1968 & 1979)

    La Rosière de Pessac (1968 & 1979)

    Zwei Dokumentarfilme über die Wahl und das Fest der Rosenkönigin in Pessac bei Bordeaux, die jähr­lich im April und Juni statt­fin­den. Die Zusammenstellung bezieht kei­ne aus­drück­li­che Position zu den Ereignissen; deren schlich­te Dokumentation, 1968 und elf Jahre danach, macht Veränderungen deut­lich.
    FR 1968. Regie: Jean Eustache. Dokumentarfilm. 65 Min. frz. OmU &
    FR 1979. Regie: Jean Eustache. Dokumentarfilm. 67 Min. frz. OmU

    [Tickets]

  • Mes Petites Amoureuses

    Mes Petites Amoureuses

    Ein Film von Jean Eustache. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein Sommer der Unschuld endet abrupt. Der 13-jäh­ri­ge Daniel wird aus sei­nem behü­te­ten Landleben in die Enge der Stadt geris­sen und in die Härte der Erwachsenenwelt gesto­ßen. Statt Schule und Freundschaften bestim­men Arbeit, sozia­le Kälte und ers­te Auseinandersetzungen mit Sexualität sei­nen Alltag. Als Teil von Jean Eustaches auto­bio­gra­fisch gepräg­tem Kino ver­dich­tet der Film per­sön­li­che Erinnerungen zu einem beob­ach­ten­den Blick auf das Erwachsenwerden und eine Jugend, die ver­schwin­det, bevor sie sich ent­wi­ckeln kann.

    Credits:

    FR 1974, 123 Min., fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Jean Eustache
    Kamera: Nestor Almendros,
    Schnitt: Françoise Belleville, Alberto Yaccelini, Vincent Cottrell, Jean Eustache
    mit Martin Loeb, Ingrid Caven, Jacqueline Dufranne, Dionys Mascolo, Henri Martinez, Jean-Noël Picq, Maurice Piala

    Trailer:

    kein Trailer.

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  • La Maman et la Putain

    La Maman et la Putain

    Ein Film von Jean Eustache. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein ziel­lo­ser Flaneur (Jean-Pierre Léaud) ver­bringt sei­ne Tage zwi­schen zwei Frauen, end­lo­sen Gesprächen in Pariser Cafés und der Suche nach sich selbst. Im Zentrum steht eine Dreiecksbeziehung im Nachklang der Umwälzungen des Jahres 1968, die sich mit direk­ter Offenheit zwi­schen Selbstinszenierung, Begehren und emo­tio­na­ler Grausamkeit ent­wi­ckelt. Ein bis heu­te her­aus­for­dern­des Werk über Liebe, Sprache und die Unmöglichkeit, zuein­an­der zu finden.

    Credits:

    FR 1973, 215 Min., fran­zö­si­sche OmU
    Regie: Jean Eustache
    Kamera: Pierre Lhomme
    Schnitt: Jean Eustache, Denise de Casabianca
    mit Jean-Pierre Léaud, Françoise Lebrun, Bernadette Lafont, Isabelle Weingarten

    Trailer:
    LA MAMAN ET LA PUTAIN – Ein Film von Jean Eustache
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  • Dry Leaf

    Dry Leaf

    Ein Film von Alexandre Koberidze. Ab 2.7. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Als die jun­ge Sportfotografin Lisa ver­schwin­det, beschließt ihr Vater sie zu suchen und macht sich mit ihrem bes­ten Freund, dem mys­te­riö­sen Levani, auf eine Reise durch Georgien. Lisa hat­te zuletzt Fußballstadien im gan­zen Land foto­gra­fiert. Mit der vor­bei­zie­hen­den Landschaft und von einem Spielfeld zum nächs­ten ändern sich die Menschen sowie ihre Geschichten. Doch mit jedem Fußballplatz und jedem Dorf schei­nen die Chancen, Lisa zu fin­den, zu schwinden…

    Mit sei­nem neu­en Roadmovie setzt Alexandre Koberidze nach WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? die poe­ti­sche Erkundung sei­nes Heimatlandes Georgien fort.

    Credits:

    DE/GE 2025, 186 Min., georg. OmU-Fassung
    Regie, Kamera, Schnitt: Alexandre Koberidze
    mit: David Koberidze, Otar Nijaradze, Irina Chelidze, Giorgi Bochorishvili, Vakhtang Panchulidze, Manu Tavadze

    Trailer:
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  • In many imperfect ways: Anker der Liebe

    In many imperfect ways: Anker der Liebe

    [:de]

    Ein Film von Carlos Marques-Marcet.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eva (Oona Chaplin) und Kat (Natalia Tena) füh­ren auf ihrem Londoner Hausboot ein unbe­schwer­tes Leben abseits aller Zwänge. Bis Eva, ange­sta­chelt durch ihre Mutter Germaine (Geraldine Chaplin), Kat eines Tages ein Ultimatum stellt: Sie will ein Kind – jetzt!
    Kat ist sofort klar, dass das unwei­ger­lich das Ende ihres unkon­ven­tio­nel­len Lebensstils bedeu­ten wür­de, in dem sie sich mit Eva gera­de so häus­lich ein­ge­rich­tet hat. Da gibt es für Kat nur eines: Widerstand! Doch als Kats bes­ter Freund Roger (David Verdaguer) aus Barcelona zu Besuch kommt, ergibt es sich wie zufäl­lig, dass die drei – gegen Kats Bedenken – die Idee eines gemein­sa­men Babys durch­spie­len. Und sie­he da, schließ­lich sagt auch Kat Ja zum Nachwuchs.
    Aber wie sieht eine Familienplanung, wie eine Zukunft aus – mit drei Eltern? Hier tref­fen ganz unter­schied­li­che Erwartungen an Intimität und Verantwortung auf­ein­an­der, die erst ein­mal gemeis­tert wer­den müssen…
    „Ein klei­nes Wunderwerk – lus­tig, mit­rei­ßend, leicht und bedeu­tend zugleich, abso­lut glaub­wür­dig und vor allem eines: wirk­lich hin­rei­ßend! Einer der schöns­ten, ehr­lichs­ten und über­ra­schends­ten Filme des Jahres.” L.MAG

    Credits:

    Anchor and Hope
    GB 2017, 112 Min., engl. OmU
    Regie: Carlos Marques-Marcet
    Darsteller: Oona Chaplin, Natalie Tena, Geraldine Chaplin, David Verdaguer
    Filmlänge: 112 Minuten

    Termine:

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    Trailer:

    ANKER DER LIEBE – Offizieller deut­scher Trailer

    A film by Marques-Marcet. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Eva and Kat’s hum­ble, yet care­free, life in their London canal boat is tur­ned upsi­de down when Eva gives Kat an ulti­ma­tum: she wants a child. Kat resists, kno­wing that it will end the bohe­mi­an life­style she’s always envi­sa­ged with Eva. When Kat’s best fri­end from Barcelona, Roger, stops by to par­ty with them, the three toy around with the idea of crea­ting a baby tog­e­ther. Feeling backed into a cor­ner, Kat cons­ents. Surprisingly, the unu­su­al do-it-yours­elf donor inse­mi­na­ti­on is suc­cessful. As Eva enjoys her pregnan­cy and Roger fan­ta­sizes about his role in the new fami­ly, Kat beg­ins to feel like a third wheel and starts to distance hers­elf. When Eva has an unex­pec­ted mis­car­ria­ge, everyone’s true fee­lings are laid bare, lea­ding Eva and Kat to break up while Roger pre­pa­res to go back to Barcelona. The three soon rea­li­ze, howe­ver, that they can’t sur­vi­ve wit­hout each other, and a new jour­ney beg­ins to build a family.

    Credits:

    Anchor and Hope
    GB 2017, 112 Min., engl. OmU
    Regie: Carlos Marques-Marcet
    Darsteller: Oona Chaplin, Natalie Tena, Geraldine Chaplin, David Verdaguer
    Filmlänge: 112 Minuten

    Termine:

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    Trailer:

    ANKER DER LIEBE – Offizieller deut­scher Trailer

  • In many imperfect ways: Carmen y Lola

    In many imperfect ways: Carmen y Lola

    [:de]

    Ein Film von Arantxa Echevarría

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Trotz ihres gemein­sa­men Hintergrunds als jun­ge Romnija in Madrid könn­ten Carmen und Lola unter­schied­li­cher nicht sein. Die 17-jäh­ri­ge Carmen hält nicht viel von Bildung und möch­te nach ihrer anste­hen­den Hochzeit ein Leben als Hausfrau und Mutter füh­ren; ganz so, wie es von ihrer Familie erwar­tet wird. Die kaum jün­ge­re Lola hin­ge­gen hat ganz ande­re Pläne. Sie besucht die Schule und will stu­die­ren, um so aus dem tra­di­tio­nel­len Leben einer Romni aus­zu­bre­chen. Und Lola macht sich nichts aus Männern. Sie bevor­zugt das weib­li­che Geschlecht, wenn auch aus Angst vor den Reaktionen ihrer kon­ser­va­ti­ven Familie nur heimlich.

    Ihr Interesse gilt bald der hüb­schen Carmen, und obwohl die­se mit Lolas Cousin ver­lobt ist, nutzt sie jede Gelegenheit, um ihr näher­zu­kom­men. Zwischen den bei­den ent­wi­ckelt sich eine inti­me Freundschaft, die sich bald in Liebe ver­wan­delt. Doch Tradition und Familie stel­len die­se ver­bo­te­ne Liebe auf eine har­te Probe, und die bei­den jun­gen Frauen müs­sen eine schwe­re Entscheidung treffen.

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    Credits:

    Spanien 2018, 103 Min., span. OmU
    Regie: Arantxa Echevarría
    mit: Zaira Romero, Rosy Rodriguez, Moreno Borja, Rafela León, Carolina Yuste

    Termine:

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    Trailer:

    CARMEN & LOLA – Offizieller deut­scher Trailer

     

     [:en]A film by Arantxa Echevarría. In Spanish with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Carmen lives in a gypsy com­mu­ni­ty in the sub­urbs of Madrid. Like every other woman she has ever met, she is desti­ned to live a life that is repea­ted gene­ra­ti­on after gene­ra­ti­on: get­ting mar­ried and rai­sing as many child­ren as pos­si­ble. But one day she meets Lola, an uncom­mon gypsy who dreams about going to uni­ver­si­ty, draws bird graf­fi­ti and likes girls. Carmen quick­ly deve­lo­ps a com­pli­ci­ty with Lola and they dis­co­ver a world that, ine­vi­ta­b­ly, leads them to be rejec­ted by their families.

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    Credits:

    Spanien 2018, 103 Min., span. OmU
    Regie: Arantxa Echevarría
    mit: Zaira Romero, Rosy Rodriguez, Moreno Borja, Rafela León, Carolina Yuste

    Termine:

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    Trailer:

    CARMEN & LOLA – Offizieller deut­scher Trailer

     

     [:]

  • In many imperfect ways: Becks

    In many imperfect ways: Becks

    Ein Film von Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Nach der schmerz­haf­ten Trennung von ihrer Freundin zieht die Folk-Musikerin Becks von Brooklyn zurück in ihre Heimatstadt St. Louis, um sich fern­ab vom New Yorker Künstler_innen-Trubel neu zu fin­den. Doch erst­mal ist sie damit beschäf­tigt, mit ihrer streng katho­li­schen Mutter die Fronten der sexu­el­len Freiheiten zu klä­ren und etwas Geld zu ver­die­nen. Da die Gesangsauftritte in der Bar ihres alten Kumpels Dave nur ein paar Dollar Trinkgeld abwer­fen, ent­schließt sie sich, Gi-tar­ren­un­ter­richt zu geben. Ihre ers­te Schülerin ist die schüch­ter­ne Elyse, die aus­ge­rech­net mit Becks altem High-School-Erzfeind Mitch ver­hei­ra­tet ist. Zwischen den bei­den Frauen ent­wi­ckelt sich rasch eine inni­ge Beziehung, die Elyses bis­he­ri­gen Lebensentwurf gehö­rig ins Wanken bringt …

    Das Regie-Duo Elizabeth Rohrbaugh und Daniel Powell ließ sich für BECKS vom Leben der US-ame­ri­ka­ni­schen Singer/Songwriterin Alyssa Robbins inspi­rie­ren, von der auch die meis­ten der bit­ter­sü­ßen Lie-bes­lie­der im Film stam­men. Neben dem berüh­ren­den Soundtrack wird BECKS vor allem von sei­nem star­ken Darstellerinnen-Ensemble getra­gen: An der Seite von Newcomerin Lena Hall glän­zen „Chicago Hope“-Star Christine Lahti als Becks gläu­bi­ge, aber gut­her­zi­ge Mutter Ann und Mena Suvari („American Beauty“, „American Pie“) als jun­ge Ehefrau Elyse, die zwi­schen den Wänden ihrer rie­si­gen Vorort-Villa an Langeweile und Unlust zu ersti­cken droht. Ein berüh­ren­der Film über Heimkehr, alte Familienkonflikte und ein neu­es Begehren

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    Credits:

    US 2017, 92 Min., engl. OmU
    Regie: Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell
    mit: Lena Hall, Mena Suvari, Christine Lahti u.a.

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Becks (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     

    A film by Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    After a crus­hing break­up with her girl­fri­end, a Brooklyn musi­ci­an moves back in with her Midwestern mother. As she navi­ga­tes her home­town, play­ing for tip money in an old friend’s bar, an unex­pec­ted rela­ti­onship beg­ins to take shape.

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    Credits:

    US 2017, 92 Min., engl. OmU
    Regie: Elizabeth Rohrbaugh & Daniel Powell
    mit: Lena Hall, Mena Suvari, Christine Lahti u.a.

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Becks (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     

  • In many imperfect ways: Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren

    In many imperfect ways: Red Cow – Das Mädchen mit den roten Haaren

    [:de]

    Ein Film von Tsivia Barkai Yacov.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Benny ist 17 und lebt mit ihrem Vater, einem streng­gläu­bi­gen Religionsgelehrten, in der jüdi­schen Gemeinde von Silwan, einem vor­wie­gend von Palästinensern bewohn­ten Stadtteil Ost-Jerusalems. Ihr Haar ist so rot wie das Fell des gera­de zur Welt gekom­me­nen Kalbs, von dem sich ihr Vater und sei­ne Anhänger die lang ersehn­te Erlösung ver­spre­chen. Benny soll sich um das Jungtier küm­mern – dabei fühlt sie sich im reli­giö­sen Dogmatismus ihres Vaters, mit dem sie groß gewor­den ist, schon seit lan­gem nicht mehr zuhau­se. Als die gleich­alt­ri­ge Yael in der Gemeinde kommt, um dort ihren Wehrersatzdienst zu leis­ten, gerät Bennys streng gere­gel­tes Leben gänz­lich aus den Fugen: Plötzlich ist da ein kör­per­li­ches Begehren, das ihren eige­nen Glauben in Frage stellt – und noch mehr den des Vaters…

    Tsivia Barkai Yacov erzählt in ihrem Langfilmdebüt nuan­ciert und bild­stark vom sexu­el­len Erwachen eines Mädchens in einer streng reli­giö­sen Umgebung, die die Regisseurin trotz aller kri­ti­schen Distanz nicht ohne Zuneigung zeich­net. Kraftvoll und zart zugleich spielt Hauptdarstellerin Avigayil Koevary Benny als ein Mädchen, das nicht nur einen Familien- son­dern auch einen Glaubens- und Ideologiekonflikt über­win­den muss, um zu sich selbst zu fin­den. Auf dem Jerusalem Film Festival wur­de DAS MÄDCHEN MIT DEN ROTEN HAAREN für sei­ne fil­mi­sche Ausdruckskraft gefei­ert und mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.

    [nbsp]
    Credits:

    IL 2018, 90 min., hebräi­sche OF mit deut­schen UT
    Regie: Tsivia Barkai Yacov
    mit: Avigayil Koevary, Gal Toren, Moran Rosenblatt, Dana Sorin

    Termine:

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    Trailer:

    Das Mädchen mit den roten Haaren (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

     [:en]A film by Tsivia Barkai Yacov. In Hebrew with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Benny’s hair is as red as the fur of her devout father’s tre­asu­red calf – which he belie­ves will bring sal­va­ti­on. But the 17-year-old feels as lonely and trap­ped as the calf in its enclo­sure. Benny’s mother died giving birth to her, and she grew up alo­ne with her caring yet patri­ar­chal father. He is a figu­re of aut­ho­ri­ty and a men­tor for many peo­p­le in their Jerusalem reli­gious com­mu­ni­ty. Benny beco­mes incre­asing­ly cri­ti­cal of her father’s reli­gious, uto­pian natio­na­lism and then there’s Yael, the self-con­fi­dent young woman who has set off a whirl­wind of lon­ging and emo­ti­ons in her. Avigayil Koevary powerful­ly por­trays the defi­ance and desi­re of a young woman in Tsivia Barkai Yacov’s debut fea­ture film.

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    Credits:

    IL 2018, 90 min., hebräi­sche OF mit deut­schen UT
    Regie: Tsivia Barkai Yacov
    mit: Avigayil Koevary, Gal Toren, Moran Rosenblatt, Dana Sorin

    Termine:

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    [nbsp]
    Trailer:

    Das Mädchen mit den roten Haaren (Trailer) from Salzgeber & Co. Medien GmbH on Vimeo.

     

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