Une sale histoire

UNE SALE HISTOIRE (1977) besteht aus zwei Filmen: Zunächst ent­stand ein 16-mm-Film, gedreht im Stil des Cinéma véri­té, in der ein Mann von sei­nen voy­eu­ris­ti­schen Erlebnissen in der Toilette eines Pariser Cafés erzählt, wo er ein Loch in der Wand zur Damentoilette ent­deckt hat. Seinen Text ließ Eustache spä­ter, auf 35mm gedreht, von einem pro­fes­sio­nel­len Schauspieler spre­chen. Die Filme wer­den aller­dings in umge­kehr­ter Reihenfolge vor­ge­führt, also die Fiktion vor der Dokumentation – wobei sich natür­lich auch die Frage stellt, was an der von Picq erzähl­ten Geschichte echt ist und was nicht. Auf die­se Weise gelang Eustache eine ein­zig­ar­ti­ge Reflexion über das Verhältnis von Dokumentarischem und Fiktivem. (31.8.)

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