Archiv: Termine

  • [:de]Simón de la montaña[:]

    [:de]Simón de la montaña[:]

    [:de]

    Ein Film von Federico Luis.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Simóns Verhältnis zu sei­ner Mutter ist schon län­ger schwie­rig. Wirklich zu Hause fühlt er sich nur bei Pehuén und den ande­ren an der Schule für Menschen mit kör­per­li­chen und geis­ti­gen Behinderungen. Dort hat er das Gefühl, er selbst sein zu dür­fen, auch wenn er anders ist als alle anderen.

    In lose ver­bun­de­nen Vignetten tau­chen wir in das Leben einer Gruppe ver­hal­ten­so­ri­gi­nel­ler Jugendlicher ein. Unser Titelheld fühlt sich vor allem an der Seite von Pehuén und Colo wohl (wie die ande­ren kogni­tiv Eingeschränkten von Laien gespielt) – ein­mal, als die bei­den Sex haben, steht er sogar für sie Schmiere. Doch irgend­wann fragt sich, was Simón an die­ser Schule eigent­lich ver­lo­ren hat und war­um er sich hier zuge­hö­rig fühlt. Luis’ unge­wöhn­li­ches Drama stellt unse­re Wahrnehmung von Menschen, die wir als „anders“ qua­li­fi­zie­ren, auf die Probe. Sein Plädoyer lässt vie­les offen, aber kei­nen Zweifel: Verbundenheit kann nur durch Offenheit ent­ste­hen. (Roman Scheiber)

    Credits:

    Argentinien, Uruguay, Chile 2024, 97 Min., span. OmU
    Regie: Federico Luis
    Kamera: Marcos Hastrup
    Schnitt: Tomás Murphy, Andrés Medina
    mit: Lorenzo Ferro, Pehuén Pedre, Kiara Supini, Laura Nevole, Agustín Toscano, Camila Hirane

    Trailer:
    Simón de la Montana ab 27.03.25 im Kino
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    [:en]

    A film by Federico Luis. Im Spanish with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    The film is far from a straight­for­ward por­tra­y­al of its sub­ject. It doesn’t just focus on good and noble fee­lings, nor does it fall into the sort of sim­pli­stic bina­ries that set the “puri­ty” of peo­p­le with disa­bi­li­ties against the cyni­cism of socie­ty. Simón is deceitful, more than hap­py to lie and una­fraid to get his fri­ends into trou­ble, yet they never judge or punish him nor label him as pro­ble­ma­tic. At home, whe­re his mother’s good­will has been exhaus­ted, a sen­se of apa­thy has set in that threa­tens to usurp the obvious love she feels for him. Luis’ film smart­ly refrains from jud­ging her, as she seems unable to find a solu­ti­on to her son’s unex­plai­ned anti­cs; she only wat­ches in sur­pri­se as Simón speaks less and less, imi­ta­tes phy­si­cal tics and retre­ats into his own per­so­nal ver­si­on of disa­bi­li­ty. Engrossing, and nar­ra­ted with gre­at intel­li­gence and subt­le­ty, the film lay­ers nuan­ce upon nuan­ce in its sui­ta­b­ly ambi­va­lent por­trait of the titu­lar cha­rac­ter. With ano­ther enig­ma­tic, yet empa­the­tic per­for­mance by up-and-coming actor Lorenzo Ferro, SIMÓN DE LA MONTAÑA is a remar­kab­le debut fea­ture that dares to explo­re the mur­ky waters of human beha­viour. (Diego Lerer)

    Credits:

    Argentinien, Uruguay, Chile 2024, 97 Min., span. OmU
    Regie: Federico Luis

    Kamera: Marcos Hastrup
    Schnitt: Tomás Murphy, Andrés Medina
    mit: Lorenzo Ferro, Pehuén Pedre, Kiara Supini, Laura Nevole, Agustín Toscano, Camila Hirane

    Trailer:
    Simón de la Montana ab 27.03.25 im Kino
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  • [:de]Achtung Berlin: All we ever wanted[:]

    [:de]Achtung Berlin: All we ever wanted[:]

    [:de]

    Mittwoch, 17.4. 18:30  Frédéric Jaeger, 80 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Aus dem sor­gen­frei­en Lifestyle-Urlaub, den Désirée mit ihrem Lover Elias und ihrem bes­ten Freund Sal geplant hat­te, wird ein Selbstfindungstrip in der Wüste. Désirées Mutter dreht ihr den Geldhahn zu und lässt sie aus dem Ferienhaus mit Pool wer­fen. In der kar­gen Landschaft Fuerteventuras bewe­gen sich die drei Freunde wie auf einem lee­ren Feld der Sinnsuche. Sie begeh­ren ein­an­der, for­dern sich her­aus, schlüp­fen in neue Rollen. Es ent­spinnt sich ein Spiel, über dem das alles bestim­men­de Dreieck aus Class, Race und Gender schwebt.

    Deutschland | 2024 | 80 Min.
    Deutsch mit eng­li­schen UT
    Berlin-Premiere

    Regie Frédéric Jaeger Buch Frédéric Jaeger, Naomi Bechert Schauspiel Charity Collin, Mehmet Sözer, Michael Ifeandu, Tommaso Marinaro Kamera Maximilian Andereya Schnitt Maja Tennstedt

    All We Ever Wanted – Official Trailer

    wei­te­re Achtung Berlin Termine:

    • vorbei 
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  • [:de]Mond[:]

    [:de]Mond[:]

    [:de]

    Ein Film von Kurdwin Ayub.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sarahs Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin geht zu Ende, statt in den Ring zu stei­gen, wird sie zukünf­tig Kinder trai­nie­ren. Ein plötz­li­ches Angebot aus Jordanien, die Töchter einer rei­chen Familie zu unter­rich­ten – MMA sei dort gera­de der letz­te Schrei – hört sich da sehr exo­tisch und ver­füh­re­risch an. Sarah sagt ja und packt ihre Sachen. Dort ange­kom­men, muss sie bald erken­nen, dass die Familie viel rei­cher ist als gedacht, und soviel Einfluss besitzt, dass man ihr im Hotel, wo sie unter­ge­bracht ist, nichts dar­über erzäh­len mag. Außerdem ist unschwer zu erken­nen, dass die drei jun­gen Frauen kein wirk­li­ches Interesse am Sport haben. Viel lie­ber sit­zen sie im Wohnzimmer, lackie­ren sich die Nägel und schau­en Soaps. Dabei ste­hen sie immer unter Aufsicht, auch bei gele­gent­li­chen Shopping-Ausflügen beglei­tet sie ein Bodyguard. Als auf­ge­klär­te Frau aus dem Westen denkt sich Sarah ihren Teil, und als sie gefragt wird, glaubt sie, Nour, Shaima und Fatima hel­fen zu kön­nen und zu müssen.

    Mir war wich­tig, dass das Publikum Sarah folgt und sich die­sel­ben Fragen stellt wie sie. Auch Sarah sieht nie das gan­ze Bild. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie soli­da­risch agie­ren soll. Dieser Zweifel soll­te bis zum Ende bestehen. Mich hat dabei die Geschichte von Prinzessin Latifah, der Tochter des Königs von Dubai, inspi­riert. Sie ist mit ihrer fin­ni­schen Capoeira-Lehrerin geflüch­tet. Tatsächlich kam aber nicht die Prinzessin heil davon, son­dern die Europäerin. Das fand ich inter­es­sant und woll­te die­ses Gefühl in Mond wie­der­ge­ben: Wem glaubt man? Was ist wirk­lich pas­siert? Sind mei­ne eige­nen Vorurteile im Weg?” Kurdwin Ayub im ray-Magazin

    Nach Sonne ist dies der zwei­te Teil einer geplan­ten Trilogie der kur­disch-öster­rei­chi­schen Regisseurin Kurdwin Ayub, die dafür beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury aus­ge­zeich­net wurde.

    Credits:

    AT 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU
    Regie: Kurdwin Ayub
    Kamera: Klemens Hufnagl,
    Schnitt: Roland Stöttinger,

    mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Kurdwin Ayub. In German, Arabic and English with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Kurdwin Ayub elec­trified with her wide­ly-lau­ded fea­ture debut SONNE (2022), depic­ting a Muslim girl’s expe­ri­en­ces gro­wing up in Vienna. She flips the per­spec­ti­ve in MOND, fol­lo­wing an Austrian woman on a work trip to Jordan. In an inspi­red cas­ting choice, cho­reo­grapher and per­for­mance artist Florentina Holzinger plays Sarah, a reti­red mixed mar­ti­al arts figh­ter hired as a per­so­nal trai­ner by a wealt­hy fami­ly in Amman. What initi­al­ly appears like a dream job—swanky hotel, pri­va­te driver—quickly turns troubling. The teenage sis­ters she is sup­po­sed to train show no inte­rest in the sport. Their pala­ti­al home is always deser­ted, apart from the clea­ning staff and seve­ral body­guards, who pat­rol the house as if it were a pri­son. The girls aren’t allo­wed to access the WiFi net­work and seem shut off from the out­side world. When Sarah enqui­res about the iden­ti­ty of her employ­ers at the hotel bar and men­ti­ons their fami­ly name, the pre­vious­ly fri­end­ly bar­man abrupt­ly ends the con­ver­sa­ti­on. While kee­ping the sto­ry in a rea­list regis­ter, Ayub bor­rows tro­pes from the thril­ler and hor­ror gen­res to gene­ra­te moun­ting sus­pen­se and upend the arche­ty­pe of the white saviour, thus for­cing view­ers to con­front their own pre­con­cep­ti­ons. (Giovanni Marchini Camia)

    Credits:

    AU 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU
    Regie: Kurdwin Ayub
    Kamera: Klemens Hufnagl,
    Schnitt:
    Roland Stöttinger,
    mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.

    Trailer:
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  • [:de]Achtung Berlin: Ungeduld des Herzens[:]

    [:de]

    Mittwoch 9.4. 20:45 Lauro Cress, 104 Min., (Wettbewerb Spielfilm)
    [Tickets]

    Issac, Bundeswehrsoldat, genießt den Ausgang auf der Bowlingbahn. Ein betrun­ke­ner Versuch, bei Ilona zu lan­den, endet in einer fol­gen­rei­chen Episode: Als er ihre Schwester Edith zum Bowlen auf­for­dert, sackt die­se zu Boden und er stellt fest, dass Edith gelähmt ist. Es folgt ein Handgemenge mit ande­ren Gästen. Beschämt beschließt Isaac, am nächs­ten Tag das Bild, das die bei­den Schwestern von ihm gewon­nen haben, zu kor­ri­gie­ren. Zwischen ihm und Edith ent­wi­ckelt sich eine uner­war­te­te Freundschaft. Als Edith sich in ihn ver­liebt und Issac, im Glauben, sie hei­len zu kön­nen, immer ver­zwei­fel­ter nach Sinn und Anerkennung sucht, nimmt das Unglück sei­nen Lauf.

    Deutschland | 2025 | 104 Min.
    Deutsch mit eng­li­schen UT
    Berlin-Premiere

    Regie Lauro Cress Buch Lauro Cress, Florian Plumeyer Schauspiel Giulio Brizzi, Ladina von Frisching, Thomas Loibl, Livia Matthes, Jan Fassbender, Sira Faal, Ludwig Blochberger Kamera Jan David Gunther Schnitt Ilya Gavrilenkov 

    wei­te­re Achtung Berlin Termine:

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