Auch in diesem Jahr lädt das größte Festival des polnischen Films außerhalb Polens dazu ein, die Vielfalt des polnischen Kinos zu entdecken – mit aktuellen Spiel‑, Dokumentar- und Kurzfilmen, Filmgesprächen mit internationalen Gästen, spannenden Sonderprogrammen sowie zahlreichen Begegnungen rund um den polnischen Film. Im fsk zeigen wir die Wettbewerbsfilme und 2 Specials:
Silver

PL/FI/NO 2025, 78 min, OmdU R/B: Natalia Koniarz / K: Stanisław Cuske / S:
Yael Bitton / M: Yngve Leidulv Sætre, Marcin Lenarczyk
Unmengen von Silber sind im Laufe von fünf Jahrhunderten aus dem Berg Cerro Rico geholt worden. Der bolivianischen Stadt Potosí an seinem Fuß bescherte er großen Reichtum, aber auch unzählige Opfer. Heute gleicht der ausgeweidete Berg einem zerlöcherten Käse, nur noch wenige Todesmutige – oder Verzweifelte – wagen sich in die brüchigen Stollen. Sie haben weder moderne Technik noch Versicherungsschutz oder ein Gesundheitssystem. Die Polizei hat sich zurückgezogen, die Gegend ist gefährlich und kriminell, das Wasser verseucht. Viele der Bergleute sind minderjährig, kaum jemand erlebt seinen 40. Geburtstag.
In ihrer für ein Debüt entwaffnend reifen Milieustudie schickt uns Natalia Koniarz mitten hinein in diese lebensfeindliche Umgebung, in der sich vieles von dem spiegelt, was in der Weltwirtschaft schiefläuft. Sie nimmt uns mit in klaustrophobische Schächte, wo ständig das Dynamit kracht, in notdürftig zusammengezimmerte Hütten ohne Strom, ins Bordell und aufAbraumhalden, die zu Spielplätzen werden. Im Fokus stehen dabei Kinder, die in diese Bedingungen hineingeboren wurden und schon bei ihrer Geburt eigentlich keine Zukunft hatten. Wir taumeln ohne Chronologie und räumliche Orientierung durch die bedrohliche Szenerie und ahnen, dass auch wir Schuld daran tragen. [Rainer Mende]
10.09. / 20:00 / fsk Kino / zu Gast: Natalia Koniarz
[Tickets]
Miasto, które wyjechało / The Town That Drove Away

PL 2025, 70 min, OmdU , R/B/K: Natalia Pietsch, Grzegorz Piekarski / S: Alan Zejer, Michał Buczek / M: Jozef van Wissem, Ali Ayhan
Die uralte Stadt Hasankeyf am Tigris in der schroffen Berglandschaft Nordkurdistans beherbergt eine alte Festung. Auch ihre Höhlen sind von hohem kulturhistorischen Wert. Aber immer wieder erschüttert lautes Krachen den Ort – nicht von Schüssen, sondern von Sprengungen. Die türkische Regierung hat beschlossen, einen riesigen Staudamm zu errichten, der langsam die Stadt überfluten wird.
Allmählich erlischt das Leben, Stück für Stück werden Bauwerke abgetragen und die Bewohnerinnen evakuiert. Ein paar Kilometer entfernt wartet eine nagelneue Stadt auf sie – durchgeplant und effizient, aber geschichts- und seelenlos. Dorthin sollen auch der Friseur Burak mit seinem gehörlosen Vater und die junge Rengin ziehen, die von einem Studium weit weg träumt. Sie gehören zu den letzten, die noch in Hasankeyf ausharren, während nebenan die Bagger die historische Bausubstanz zerlegen. Die Regisseurinnen präsentieren kein politisches Pamphlet über die vorsätzliche Zerstörung von Natur und Kultur, sondern ein feinfühliges Porträt von Menschen, deren vertraute Umgebung einfach verschwindet. Mit statischer Kamera und dezent eingesetzter Musik sammeln sie wie beiläufig kleine Details, die gemeinsam eine große Geschichte erzählen. [Rainer Mende]
11.09. / 20:00 / fsk Kino / zu Gast: Natalia Pietsch & Grzegorz Piekarski
[Tickets]
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Powiedz mi, co czujesz / Tell Me What You Feel

PL 2026, 102 min, OmeU R: Łukasz Ronduda / B: Łukasz Ronduda, Agata K. Koschmieder / K: Weronika Bilska / S: Agata Cierniak D: Jan Sałasiński, Izabella Dudziak, Anita Poddębniak, Adam Szyszkowski, Aleksandra Justa, Andrzej Konopka u. a.
Patryk kommt vom Dorf, wo seine bettelarmen Eltern sich auf einem heruntergekommenen Bauernhof mit Schrottverkauf über Wasser halten. Aber er will nicht Bauer werden – er quartiert sich in Warschau in einem billigen Zimmer ein, trägt knallbunte Second-Hand-Klamotten und versucht, als Künstler Fuß zu fassen.
Eines Tages gerät er in eine Performance-Ausstellung, wo Maria den Besucherinnen Tränen abkauft und diese ausstellt. Sie stammt aus einem reichen Großstadt Elternhaus – doch bei einem Rollenspiel zeigt sich, dass Maria ebenso wie der tränenlose Patryk schwer von Traumata belastet ist. In mancher Hinsicht sind sie Seelenverwandte. Ihre Beziehung entwickelt sich zu einer Berg-und-Tal-Bahn, die auf sozialer, erotischer, emotionaler und künstlerischer Ebene zu einer Zerreißprobe wird. Erneut gelingt Łukasz Ronduda das Meisterstück, künstlerische Fragestellungen und reale Kunstwerke schlüssig in eine Filmhandlung einzubetten, so dass weder der Diskurs zu verkopft noch die Kunst banalisiert wird. Nachdem er in „Heart of Love” (2017) bereits ein Künstlerpaar porträtierte, bringt er nun in eine Beziehungsgeschichte noch den Aspekt des Klassismus ein. Dabei greift er erneut auf reale Vorbilder zurück – Patryks Vorbild ist der Künstler Patryk Różycki, für die Figur der Maria war die bildende Künstlerin Karolina Balcer Patin. [Rainer Mende]
12.09. / 15:00 / fsk Kino / zu Gast: Andrzej Konopka
[Tickets]
Capo / Permit

PL 2025, 90 min, OmdU, R: Robert Kwilman / B: Robert Kwilman, Malwina Górecka, Kirk Kjeldsen / K: Kasper Lorek / S: Ming-Wei Chiang D: Daniel Felipe, Jimenez Vaquez, Ivan Sharan, Josiana Costales, Justa Beatriz Blanco Rojas, Alejandra, Herrera, Victor Venecia Fuentes, Gerson Isai Lam Lopez, Sebastian Stankiewicz, Michał Balicki u. a.
Eine Gruppe von Frauen und Männern aus Lateinamerika wird mit einem kleinen Bus irgendwo in die polnische Provinz gefahren. Dort hält man ihnen Verträge unter die Nase, deren Sprache sie nicht verstehen und in denen die zu Hause versprochenen 3.500 Dollar plötzlich zu 3.500 Złoty geworden sind. Schlimmer noch: Sie müssen ihre Reisepässeabgeben und statt in einem Hotel zu arbeiten, verpflichten sie sich mit diesen Verträgen zur monotonen, aufreibenden Arbeit in einer Fleischerei. Für das schäbige Wohnheim wird ihnen zusätzlich Geld abgeknöpft, Arbeitsschutz ist ein Fremdwort. Was als Aufenthalt zum Geldverdienen geplant war, fühlt sich bald an wie ein Gefängnis mit Zwangsarbeit.
Robert Kwilman erweckt das Sozialkino à la Ken Loach wieder zum Leben und setzt dessen Mittel gekonnt ein. Im Stil eines Dokumentarfilms, mit wackeliger Handkamera, ohne Musik oder künstliches Licht lässt er uns so nah wie möglich an die tragischen Helden des Films heranrücken, die sich bald die Frage stellen: Sollen sie die himmelschreiende Ungerechtigkeit still ertragen, rebellieren oder fliehen? Ohne Beschönigungen zeigt Kwilman ein Polen, das vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland geworden ist, mit all seinen Schattenseiten. [Rainer Mende]
12.09. / 20:00 / fsk Kino / zu Gast: Robert Kwilman
[Tickets]
Dziecko z pyłu / Child of Dust / Kinder des Staubs

PL/VN/CH/CZ/QA 2025, 93 min, OmdU, R/B: Weronika Mliczewska / K: Mikael Lypinski / S: Marcin Sucharski, Mateusz Romaszkan / M: Joaquin Garcia
Sang ist ein „Staubkind” – er hat eine vietnamesische Mutter und einen US-amerikanischen Vater, der nach Ende des Vietnamkriegs das Land verließ und seitdem verschwunden ist. Als vaterloses Kind gemischter ethnischer Abstammung fühlte sich der Slum-Bewohner und Analphabet Zeit seines Lebens ausgegrenzt und lebte stets in prekären Verhältnissen. Aber er hat den Kampf um ein würdevolles Leben nicht aufgegeben – sei es durch die Gründung einer Familie, sei es durch die Suche nach seinem Vater. Und selbst im Dokumentarfilm geschehen manchmal Wunder: Ein Gentest führt Sang zu seinem Vater, dessen Kinder in den USA bisher nichts von ihrem Bruder in Vietnam wussten. Über alle Kultur- und Sprachgrenzen hinweg treten sie in Kontakt und haben bald ein gemeinsames Projekt: Sang in die Vereinigten Staaten zu holen, damit er seiner zweiten Familie nahe sein und irgendwann Frau und Tochter nachholen kann. Weronika Mliczewska hat mit ihrem ersten Film in Kinolänge selbst ein kleines Wunder vollbracht. Erstaunlich nah kommt sie ihren Protagonistinnen und dokumentiert mit der Kamera eine Mischung aus Drama, Krimi und Familientragödie, die vor außergewöhnlichen Szenen und überraschenden Wendungen nur so strotzt. Dabei thematisiert sie in atemlosem Tempo Fragen nach Heimat, sozialem Gefüge, Schuld, Verantwortung und Buße. [Rainer Mende]
13.09. / 15:00 / fsk Kino / zu Gast: Weronika Mliczewska
[Tickets]
Dom Dobry / Home Sweet Home

PL 2025, 107 min, OmdU R/B: Wojciech, Smarzowski / K: Paweł Tybora / S: Krzysztof Komander / M: Mikołaj Trzaska, D: Agata, Turkot, Tomasz Schuchardt, Agata Kulesza, Maria Sobocińska, Łukasz Gawroński, Arkadiusz Jakubik, Magdalena Smalara, Julia Kijowska, Andrzej Konopka u. a.
Die nicht mehr blutjunge Gośka hält es kaum noch bei ihrer biestigen Mutter aus, die selbst zu Weihnachten nicht aufhören kann, zu saufen und an ihrer Tochter herumzunörgeln. Zum Glück taucht der kultivierte Grzesiek auf, der mit beiden Beinen fest im Leben steht. Als es zu Hause wieder kracht, packt Gośka kurzentschlossen ihre Koffer und zieht bei ihm ein.
Schlagartig scheint sich alles zum Guten zu wenden – sie bereisen gemeinsam die Welt, auf den Heiratsantrag in Venedig folgen die Hochzeit und die Geburt einer Tochter. Doch die häusliche Idylle entwickelt sich sukzessive zum Albtraum. Denn in den eigenen vier Wänden wird Grzesiek zum Tyrannen, der vor psychischer und physischer Gewalt nicht zurückschreckt.
Smarzowski schafft es auch mit seinem neunten Kinofilm wieder auf beeindruckende Weise, Kritikerlob und Preise einzusammeln, gleichzeitig die Kinokassen klingeln zu lassen und auch noch eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen. Dabei erweist er sich gemeinsam mit Krzysztof Komander wieder als Meister am Schneidetisch und bewältigt – auch dank der Leistungen von Agata Turkot und Tomasz Schuchardt als Gośka und Grzesiek – den Spagat zwischen allgemein zugänglichem Drama und anspruchsvollem Autorenfilm. [Rainer Mende]
13.09. / 20:00 / fsk Kino / zu Gast: Wojciech Smarzowski
[Tickets]
Królestwo / Kingdom / Königreich

PL 2025, 112 min, OmdU, R/B: Michał Ciechomski / K: Paweł Grabarek / S: Agnieszka Białek-Zaborowska / M: Lubomir Grzelak D: BartoszMikulak, Julian Świeżewski, Jacek Poniedziałek, Aleksander Kaleta, Dawid Piejko, Mateusz Łasowski, Michał Włodarczyk u. a.
Das Polen der Gegenwart ist Kriegsgebiet. Warschaus Wolkenkratzer sind durchlöchert, die Straßen voller Leichen und zerschossener Autos, die Regierung ist abgetaucht und die Zivilbevölkerung versucht aus dem Land zu fliehen, während die „Neobarbaren” weiter angreifen.
Nachdem auch er seine Arbeit verliert, will Dawid sich eigentlich mit seinen Eltern ins
Ausland schleusen lassen. Dann aber folgt er seinem Bruder zu den „Schwarzen Spinnen” – einer dubiosen, straff hierarchisch organisierten Gruppe martialisch auftretender Skinheads, die subtil homoerotische Züge trägt. Sie scheinen die letzten zu sein, die sich den Invasoren noch entgegenstellen und sich mit kleinen militärischen Aktionen auf die letzte Schlacht vorbereiten.
Michał Ciechomskis Langfilm-Debüt ist Filmkunst pur. In seiner virtuos ausgeformten Dystopie ist keine Plansequenz gewöhnlich, jede von Paweł Grabareks Kameraeinstellungen trägt eine originelle Idee in sich. Auch die experimentelle Soundregie von Jacek Hamela folgt konsequent einem kreativen Prinzip. Diese Kriegsvision ist kein heldenhaftes Actionkino, sondern eine audiovisuelle Herausforderung, welche das Zerfallen einer Ordnung nahezu körperlich erfahrbar macht. [Rainer Mende]
14.09. / 20:00 / fsk Kino / zu Gast: Michał Ciechomski
[Tickets]
LARP. Miłość, trolle i inne questy / LARP

PL 2025, 90 min, OmdU, R: Kordian Kądziela / B: Kordian Kądziela, Michał Wawrzecki / K: Cezary Stolecki / S: Magdalena Chowańska / M: Jan Sanejko D: Filip Zaręba, Martyna Byczkowska, Hubert Łapacz, Mikołaj Chilimończyk, Maciej Bisiorek, Agnieszka Rajda, Andrzej Konopka, Edyta Olszówka, Michał Balicki, Bartłomiej Topa u. a.
Die niederschlesische Provinz ist für Heranwachsende nicht unbedingt reich an Attraktionen. Aber ihre Waldgebiete sind die perfekte Kulisse für ausufernde Live-Rollenspiele. Es ist sicher kein Zufall, dass ihr Idol, der gefeierte Fantasy-Autor Lacroix, ausgerechnet aus ihrem Kaff kommt.
Die schwersten Schlachten muss der pubertierende, schlaksige und wenig selbstsichere Sergiusz aber im Alltag schlagen. Vom Sohn des Dorfkrösus wird er pausenlos drangsaliert, sein alleinerziehender Vater würde ihn gerne zum Leistungssportler hochzüchten und die schöne Helena, die auf einmal in der Schule auftaucht, sucht sich die falschen Freunde.
Kordian Kądzielas von der Kritik gefeierter Publikumserfolg hat alles, was ein klassischer Coming-of-Age-Film braucht – soziale Konflikte, eine Liebesgeschichte und eine ordentliche Dosis jugendlichen Übermuts. Was ihn besonders macht, ist neben etlichen originellen visuellen Einfällen (u. a. einem inkonsequenten Neunzigerjahre-Setting) und diversen augenzwinkernden Seitenhieben auf die LARP- und Fantasy-Szene ein grandiosaufspielender Andrzej Konopka, der für seine Rolle als überforderter Vater und Provinz-Polizist mehrfach ausgezeichnet wurde. [Rainer Mende]
15.09. / 20:00 / fsk Kino
[Tickets]
Nie ma duchów w mieszkaniu na Dobrej / No Ghosts On Good Street / Es gibt keine
Geister in der Wohnung in der Guten Straße

PL 2025, 90 min, OmdU, R: Emi Buchwald / B: Emi Buchwald, Karol Marczak / K: Tomasz Gajewski / S: Anna Łuka / M: Katarzyna Gawlik, Jerzy Rogiewicz D: Bartłomiej Deklewa, Izabella Dudziak, Tymoteusz Rożynek, Karolina Rzepa, Piotr Napierała, Daria Muszyńska, Andrzej Kłak, Gabriela Arak, Aleksander Janiszewski, Krzysztof Drozdowski u. a.
Langsam wandert die Kamera durch möblierte Räume, man hört Geräusche aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit, die Altbau-Wohnung scheint leer zu stehen. Doch da sitzt jemand auf dem Fensterbrett – es ist ein Nachtmahr, eine mythische Figur, die sich den Menschen nachts auf die Brust setzt und ihnen die Luft abdrückt.
Die Anwesenheit dieses Nachtmahrs spüren die vier grundverschiedenen Geschwister
deutlich. Ihnen gehört diese Wohnung, obwohl nur einer von ihnen noch dort lebt. Aber nicht Phantasiefiguren sind es, die ihnen die Luft abdrücken, sondern ganz konkrete Sorgen, die junge Menschen auf der Suche nach einem Platz im Leben in einer Großstadt wie Warschau umtreiben – toxische Beziehungen, Panikattacken, Bindungsangst. Mit erfrischender Beiläufigkeit und für ein Debüt erstaunlicher dramaturgischer Reife hält Emi Buchwald ihren Finger an den Puls einer Generation, in der jeder mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Womöglich ist dieser Kampf nur auf eine Weise zu gewinnen – in der Gruppe, oder besser noch: als Familie. Die Alltagsnähe, die sich auch in der für die Gen Z typischen Sprache manifestiert, die Mischung aus Tragik und Komik sowie eine dezent eingesetzte Dosis Metaphysik wirken in den Augen deutscher Zuschauer*innen wie eine gelungene Mischung aus „Der Nachtmahr” von AKIZ und „3 Zimmer/Küche/Bad” von Dietrich Brüggemann. [Rainer Mende]
16.09. / 20:00 / fsk Kino / zu Gast: Emi Buchwald
[Tickets]
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