Ein Film von Daniela Magnani Hüller. Ab 14.5. im fsk. Am 14.5. mit anschließendem Filmgespräch.
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Regisseurin Daniela Magnani Hüller hat vor 14 Jahren einen Femizidversuch durch einen damaligen Mitschüler überlebt. In ihrem Dokumentarfilm nähert sie sich der Tat und ihrer Reflexion über die Tat in einer fragmentarischen Erzählung. Vor allem spricht sie mit den Menschen, deren Handeln/Nicht-Handeln damals für sie eine wichtige Rolle gespielt hat. Sie befragt eine Lehrerin, eine ehemalige Mitschülerin, einen Arzt, einen Staatsanwalt, eine Kommissarin, ihre Halbschwester und eine Freundin in Brasilien zu ihren Erinnerungen.
„Hüller macht das vom Mordversuch gespannte Netz der Verantwortungen begehbar. Monströses Gebäude. Hinter jeder Tür dieses kafkaesken Gebildes erwartet ein weiterer, zwar sehr beschämt-betroffen hereinblickender Repräsentant eines Subsystems, doch schlussendlich finden wir lauter „Nicht Verantwortliche“, „Nicht Befugte“, „Oder das sieht-das-Gesetzbuch eben nicht vor“. Doch aus diesen Interviews macht die Regisseurin keine Fallen. Sie stellt zwar konfrontative Fragen – lässt manch einen kalt auflaufen –, doch gestellte Fragen sind ehrlich, es sind Gedanken, die Hüller wohl seit über zehn Jahren mit sich schleppt. Und endlich Klarheit darüber haben will.“ Niklas Michels | kinozeit
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Credits:
DE 2026, 91 Min., deutsch portugiesische OmeU
Regie: Daniela Magnani Hüller
Kamera: Noah Böhm
Montage: Melanie Jilg
Trailer (Ausschnitt):
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