Ein Film von Jonas Ulrich,. Ab 21.5. im fsk.
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Mittendrin in der Black-Metal-Szene ist Regisseur Jonas Ulrich mit seinem Film Wolves, aber nicht nur das. Beim Max Ophüls-Preis in Saarbrücken erhielt er den Preis der Jugendjury und den der Filmkritik.
Luana arbeitet als Erzieherin und lebt bei ihrer Mutter in Zürich. Zu ihrem Cousin Dominik hat sie ein gutes Verhältnis und teilt seine Black-Metal Vorliebe. Kurz vor einer Tournee steigt in dessen Band WLVS ein neuer Frontmann ein. Nicht nur Wiktors außergewöhnlicher Gesang fasziniert Luana, der junge Pole ist auch charmant und enigmatisch. Sie quittiert die Arbeit und überredet Dominik, sie bei der Provinz-Tour als Social-Media-Managerin mitzunehmen. Die Rechnung geht auf, Wiktor interessiert sich auch für sie. Nach und nach wird jedoch klar, dass ihr neuer Freund ideologisch in eine fragwürdige Richtung tendiert. Hinweise wie spezielle Tattoos, merkwürdige Fans und mehr werden aber immer wieder relativiert oder weggeredet.
Der Film stellt nicht die Frage, wie weit man Kompromisse aushandeln oder eingehen soll. Er fragt, wann man erkennt, dass es höchste Zeit ist, zusammenzupacken und das Weite zu suchen. Er weiß aber auch, wie schwierig das, nicht nur in einer Beziehung, sein kann.
„In Bildern von großer Schönheit erzählt dieses Drama von Grenzen, die sich verschieben, und Abgründen, die sich auftun, wobei die kleine auf die große Welt verweist. Mutig und authentisch blickt der Film in einen unbekannten Kosmos, den wir durch die Augen der Protagonistin erleben. Im Kontrast zwischen weichem Licht und scharfer Musik baut sich eine intensive Kinoatmosphäre auf.“
Jurybegründung Preis der Filmkritik MOP



Credits:
CH 2025, 96 Min., engl, schweizerdeutsch OmU
Regie & Schnitt: Jonas Ulrich
Kamera: Tobias Kubli
mit: Bartosz Bielenia, Selma Kopp, Fabian Künzli, Anna Sauter-McDowell, Moritz Fabian
Trailer:
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