Ein Film von Piet Baumgartner. Ab 17.9.. im fsk.
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Eine Familie lebt und arbeitet im gemeinsamen Familienbetrieb, der Bagger vermietet, verkauft und repariert. Während sie mit dem Alltag und den Anforderungen des Geschäfts beschäftigt sind, fällt es ihnen schwer, offen über Gefühle, Liebe und Intimität zu sprechen. Als ihre Tochter bei einem Unfall tödlich verunglückt, gerät das Leben der Familie aus den Fugen. Der Sohn fühlt sich unverstanden und zieht es vor, in die USA zu gehen, statt den Betrieb zu übernehmen. Der Vater sucht Ablenkung und verliebt sich in die neue Chorleiterin, während die Mutter isoliert mit dem Hund im Haus zurückbleibt. Die Trauer führt zu Sprachlosigkeit, Missverständnisse häufen sich und entladen sich in Wut und Konflikte. „Bagger Drama“ erzählt von einer Familie, die trotz aller Herausforderungen versucht, mit Verlust, Liebe und Schmerz umzugehen – ein berührender Heimatfilm über Menschen, die suchen, und Maschinen, die unermüdlich weiterarbeiten.
„Eine Familie scheint unzerstörbar, ausser sie tut es selbst. Ich bin erstaunt
und fasziniert zugleich, wie wenig man innerhalb einer Familie auszusprechen vermag, was einem am meisten beschäftigt. Dort, wo ich herkomme, werden Probleme nicht besprochen, man macht solche Dinge mit sich selbst aus.
Mein Weg raus aus diesem Familien-Vakuum ist das Erzählen. Interessanterweise wird die Geschichte weder besser noch schlechter, aber das Erzählen schafft eine Distanz. So kann ich als Beteiligter selbst auf die Geschichte schauen. Dann kann die Verarbeitung beginnen. Es ist meine bisher persönlichste Arbeit.” Piet Baumgartner




Credits:
CH 2024, 96 min., Schweizerdeutsch, Englisch OmU,
Regie: Piet Baumgartner
Kamera: Pascal Reinmann
Montage: Tania Stöcklin
mit: Bettina Stucky, Phil Hayes, Vincent Furrer, Maximilian Reichert, Karin Pfammatter, Ramona Saluz, Nathanael Schaer u.v.a.
Trailer:
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