Evidence

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Ein Film von Lee Anne Schmitt. Ab 3.9. im fsk.

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Ein lie­be­vol­ler Vater, der von sei­nen Geschäftsreisen typi­sche Puppen aus aller Welt als Geschenk mit­bringt, und was macht die Tochter, wenn sie erwach­sen ist und erkennt, für welch‚ umwelt­schä­di­gen­de und poli­tisch ein­fluss­rei­che Firma der Vater arbei­te­te? Lee Ann Smitt macht einen Essayfilm. Arbeitgeber ihres Vaters war die Olin Corporation, lang­jäh­ri­ger Hersteller von Munition und Chemikalien und damit ver­ant­wort­lich für unglaub­li­che Umweltverseuchungen, und nicht nur das. Die ange­schlos­se­ne Foundation trieb zwi­schen den 1970ern und 2000ern mit Millionenspenden kon­ser­va­ti­ve Inhalte vor­an und hat­te zusam­men mit gleich­ge­sinn­ten Think Tanks tief­grei­fen­den Einfluss auf Amerikas Politik und gesell­schaft­li­che Werte. Der Film, der zugleich eine Darstellung des moder­nen ame­ri­ka­ni­schen Konservatismus ist (von Medienkritikern bis hin den Richtern am Obersten Gerichtshof), wird durch zeit­ge­nös­si­sches Filmmaterial unter­malt, das durch­aus scho­ckie­rend wirkt. „Die Vereinigten Staaten basie­ren auf gehei­men Plänen und Hinterzimmerabsprachen, und ob man von die­sen Vereinbarungen pro­fi­tiert oder dar­un­ter lei­det, ist rei­ne Glückssache.“ NYFF Die Frage aber ist: nur dort?

Evidence
Credits:

US 2025 , 76 Min., Englisch mit deut­schen Untertiteln
Regie, Kamera, Schnitt: Lee Anne Schmitt 

Trailer:
„Evidence” | Clip | Berlinale 2025

im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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