Kategorie: archiv

  • Living the light – Die Bilderwelten des Robby Müller

    Living the light – Die Bilderwelten des Robby Müller

    Ein Film von Claire Pijman.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Robby Müller (1940–2018) war eine Lichtgestalt, nur anders, als man die­ses Wort gemein­hin ver­steht. Er hät­te gut einen der wei­sen und wort­kar­gen Indianer in Jim Jarmuschs Spätwestern „Dead Man“ dar­stel­len kön­nen. Das ging nur nicht, weil er für die­sen Film als Director of Photography fun­gier­te und dort wie in rund 70 ande­ren Meisterwerken des inter­na­tio­na­len Autorenkinos sein spe­zi­el­les, einer­seits fest und wie gemalt, aber zugleich durch­schei­nend und flir­rend sich geben­des Licht auf die Leinwand zauberte.

    Über Jahrzehnte führ­te der Kameramann ein Videotagebuch, das die Filmemacherin Claire Pijman bereits für die gro­ße Ausstellung „Master of Light“ im Amsterdamer Filmmuseum EYE auf­ar­bei­te­te und wel­ches sie nun in ihrem eige­nen Film „Living the Light“ als zen­tra­len Bildfundus nutzt. Über einer Sequenz zwi­schen Dennis Hopper und Nicholas Ray aus Wim Wenders’ „Der ame­ri­ka­ni­sche Freund“ erzählt die Kamerakollegin Agnès Godard, dass Meisterschaft für sie erst dar­in zum Ausdruck kommt, wenn sich die Grandezza einer Kameraarbeit in den Szenen sel­ber zum Verschwinden gebracht hat, weil sie wie selbst­ver­ständ­lich dar­in ent­hal­ten ist. Seltsam, dass man Robby Müllers Bilder fast immer auch zu hören glaubt. In „Living the Light“ wird die­ser Eindruck for­ciert durch fein impro­vi­sier­te Soundscapes von Jim Jarmusch und Carter Logan.

    Ralph Eue | Dok Leipzig

    LIVING THE LIGHT ist nicht nur eine inter­es­san­te Biographie und span­nen­der Lehrfilm in Sachen Kameraarbeit, Lichtsetzung etc., son­dern auch sehr anre­gend. Beim Schauen bekommt man gro­ße Lust auf Filme, bei denen ROBBY MÜLLER Kameramann war. Deshalb zei­gen wir eine Auswahl an den fol­gen­den Wochenend- und Feiertag-Nachmittagen:

    ALICE IN DEN STÄDTEN von Wim Wenders
    BRD 1973/1974, 112 Min. Format: 16mm blow up 35mm schwarz-weiß, 4K Scan und 2K Restaurierung 2014, 2K DCP R.: Wim Wenders D.: Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer

    Der Journalist Phillip Winter will eine Story über Amerika schrei­ben, bekommt aber außer einer Serie von Polaroids nichts auf die Reihe und tritt ent­täuscht die Heimreise nach Deutschland an. Dabei läßt er sich wider­wil­lig dar­auf ein, die klei­ne Alice (Yella Rottländer) für eine kur­ze Zeit in sei­ne Obhut zu neh­men. Die dann fol­gen­de unfrei­wil­li­ge gemein­sa­me Odyssee von New York über Amsterdam nach Wuppertal und durch das Ruhrgebiet gestal­tet sich zunächst schwie­rig, sind doch bei­de Reisende gleich lau­nisch und eigensinnig.

    DOWN BY LAW von Jim Jarmusch
    USA 1986 106 Min. engl. OmU
    R., B.: Jim Jarmusch
    D.: John Lurie, Tom Waits, Roberto Benigni
    Drei sehr unter­schied­li­che Männer, Roberto Benigni auf der einen, Tom Waits (der übri­gens gera­de 70 wur­de) und John Lurie auf der ande­ren Seite, pral­len im rus­ti­ka­len Landgefängnis im Süden auf­ein­an­der. Obwohl sie sich nicht aus­ste­hen kön­nen, was Benigni wegen sei­ner stän­di­gen Quassellei nicht merkt, bre­chen sie gemein­sam aus und pad­deln durch die male­ri­sche Sumpflandschaft Louisianas in die Freiheit.

    DANCER IN THE DARK von Lars von Trier
    DK SE FIN 2000 139 Min. OmU (eng­li­sche OV mit dt. Untertiteln)
    R., B.: Lars von Trier
    D.: Björk (auch Musik), Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare

    Der letz­te Teil sei­ner Trologie über „tra­gi­sche Frauengestalten, die sich für ande­re auf­op­fern und deren Liebe nicht davon abhängt wie sie – vom Schicksal oder von den Menschen – behan­delt wer­den“ (von Trier) wur­de in Cannes mit der Goldenen Palme aus­ge­zeich­net, wor­an neben der Kamera die unge­wöhn­li­che Musical-Form und die eben­falls dort aus­ge­zeich­ne­te Hauptdarstellerin Björk sicher­lich einen gro­ßen Anteil hatten.

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    Credits:

    NL DE 2018 86 Min. OmU (Engl., Niederl., Franz. mit deut­schen Untertiteln)
    Regie : Claire Pijman
    Kamera : Robby Muller, Claire Pijman
    Schnitt: Katharina Wartena
    Music: Squrl (Jim Jarmusch and Carter Logan)

    offi­zi­el­le Webseite (engl.) livingthelight.nl

    Termine:

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    Termine Filme Robby Müller:

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    Trailer:

    Living the Light – die Bilderwelten des Robby Müller / Trailer from Chromosom Film on Vimeo.

     A film by Claire Pijman. In English, French and Dutch with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Robby Müller (1940–2018) was a lumi­na­ry, but not in the way this term is com­mon­ly used. He could easi­ly have play­ed one of the wise and taci­turn Indians in Jim Jarmusch’s Acid Western “Dead Man”. But that was impos­si­ble becau­se he was the DOP of this film, for which he con­ju­red his spe­cial, firm and almost pain­ter­ly, but also trans­pa­rent and shim­me­ring light onto the screen, as he did for around 70 other mas­ter­pie­ces of inter­na­tio­nal auteur cinema.

    Over deca­des the cine­ma­to­grapher kept a video dia­ry which the film­ma­ker Claire Pijman alre­a­dy work­ed with for the gre­at exhi­bi­ti­on “Master of Light” at the Amsterdam EYE Film Museum and which she now uses as the cen­tral pool of images for her own film, “Living the Light”. Fellow cine­ma­to­grapher Agnès Godard says about a sequence bet­ween Dennis Hopper and Nicholas Ray from Wim Wenders’ “The American Friend” that mas­ter­ship for her is achie­ved only when the gran­deur of the cine­ma­to­gra­phy makes its­elf vanish from a sce­ne becau­se it beco­mes its natu­ral com­po­nent. Strange that one always feels that one can almost hear Robby Müller’s images. In “Living the Light”, this impres­si­on is under­li­ned by deli­ca­te­ly impro­vi­sed sound­scapes by Jim Jarmusch and Carter Logan.

    Ralph Eue

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    Credits:

    NL DE 2018 86 Min. OmU (Engl., Niederl., Franz. mit deut­schen Untertiteln)
    Regie : Claire Pijman
    Kamera : Robby Muller, Claire Pijman
    Schnitt: Katharina Wartena
    Music: Squrl (Jim Jarmusch and Carter Logan)

    offi­zi­el­le Webseite (engl.) livingthelight.nl

    Termine:

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    Trailer:

    Living the Light – die Bilderwelten des Robby Müller / Trailer from Chromosom Film on Vimeo.

     

  • Havelland Fontane

    Havelland Fontane

    Ein Film von Bernhard Sallmann.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Mit Havelland Fontane schließt Bernhard Sallmann sei­ne 2016 begon­ne­ne vier­tei­li­ge Serie zu Theodor Fontanes (1819−1898) Reisereportagen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ab. Während die ers­ten drei Filme Erkundungen des länd­li­chen Raums sind, ist in Havelland Fontane auch die Verschmelzung einer Flusslandschaft mit dem Großraum Berlin-Potsdam ein zen­tra­les Thema. Fontane legt die Grundlagen der Entstehung der Mark frei und schil­dert das Ringen der natur­re­li­giö­sen wen­di­schen Kultur mit der aus dem Westen andrän­gen­den christ­li­chen im 12. Jahrhundert. Er schil­dert dabei an vie-len Beispielen die Austauschverhältnisse der Mark mit der rasch wach­sen­den Großstadt. In den gemäl­de­haf­ten und lang ver­wei­len­den Tableaus ent­steht ein Resonanzraum, der Zeiten, Orte und ver­blüf­fen­de Geschichten amalgamiert.

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    Credits:

    DE 2019, 109 Min.,
    Regie, Kamera: Bernhard Sallmann

    Termine:

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    Trailer:

  • Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

    Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão

    Ein Film von Karim Aïnouz.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Rio de Janeiro, 1950. Die unzer­trenn­li­chen Schwestern Eurídice und Guida sind vol­ler Träume: Eurídice will Konzertpianistin wer­den, Guida träumt von Liebe und Freiheit. Doch in der Enge des kon­ser­va­ti­ven Elternhauses ist kein Platz für sol­che Pläne. Vater Manoel schaut sich viel­mehr nach viel­ver­spre­chen­den poten­ti­el­len Ehemännern für sei­ne Töchter um. Doch Guida, unsterb- lich ver­liebt in den Seemann Yorgos, geht mit ihm heim­lich nach Griechenland. Als sie Monate spä­ter zurück­kehrt, ver­las­sen und schwan­ger, weist ihr Manoel die Tür. Er lässt sie glau­ben, Eurídice sei zum Klavierstudium nach Wien gegan­gen und wol­le kei­nen Kontakt mehr zu Guida. So leben die Schwestern über Jahre in Rio, ohne von­ein­an­der zu wis­sen. Jede kämpft für sich dar­um, ein eige­nes, selbst­be­stimm­tes Leben zu haben. Eurídice ver­folgt ihren Traum der Musik- kar­rie­re gegen alle Widerstände wei­ter, auch als sie längst ver­hei­ra­tet und Mutter ist, wäh­rend sich Guida mit Hilfe ihrer Nachbarin Filomena lang­sam so etwas wie ein eige­nes Zuhause auf- baut. Was ihnen Kraft gibt, ist die nie ver­sie­gen­de Hoffnung, sich eines Tages wiederzufinden.

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    Credits:

    A Vida Invisível De Eurídice Gusmão
    BR/DE 2019, 139 Min., por­tu­gi­schi­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Heike Parplies
    mit:
    Fernanda Montenegro
    Carol Duarte
    António Fonseca
    Gregório Duvivier
    Júlia Stockler

    Termine:

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    Trailer:

     A film by Karim Aïnouz. Portuguese with German subtitles.-

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Rio de Janeiro, 1950. Eurídice, 18, and Guida, 20, are two inse­pa­ra­ble sis­ters living at home with their con­ser­va­ti­ve par­ents. Although immer­sed in a tra­di­tio­nal life, each one nou­ris­hes a dream: Eurídice of beco­ming a renow­ned pia­nist, Guida of fin­ding true love. In a dra­ma­tic turn, they are sepa­ra­ted by their father and forced to live apart. They take con­trol of their sepa­ra­te desti­nies, while never giving up hope of fin­ding each other. Adapted from a novel, Karim Aïnouz’s film is an astu­te anti-racist melo­dra­ma that reve­als the mecha­nisms of patri­ar­chal socie­ty. Behind the his­to­ric back­drop lies the dream of a Brazil based on jus­ti­ce, equa­li­ty, and diversity.

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    Credits:

    A Vida Invisível De Eurídice Gusmão
    BR/DE 2019, 139 Min., por­tu­gi­schi­sche OmU
    Regie: Karim Aïnouz
    Kamera: Hélène Louvart
    Schnitt: Heike Parplies
    mit:
    Fernanda Montenegro
    Carol Duarte
    António Fonseca
    Gregório Duvivier
    Júlia Stockler

    Termine:

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    Trailer:

     

  • Jam

    Jam

    Ein Film von Sabu.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    JAM ist eine schwarz­hu­mo­ri­ge Komödie und erzählt im klas­si­schen SABU-Stil drei Geschichten, die zu einem ful­mi­nan­ten und aber­wit­zi­gen Finale ver­wo­ben wer­den: Hiroshi ist Schlagersänger und vor allem bei Damen mitt­le­ren Alters beliebt. Takeru ver­dient sein Geld als Chauffeur. Seine Freundin Misaki ist schwer krank und liegt im Sterben. Tetsuo ist frisch aus dem Gefängnis ent­las­sen. Als er sei­nen Punker-Kumpel Tamaki besucht, begrüßt die­ser ihn mit einem Fausthieb. SABU lässt die drei Leben sei­ner unwis­sen­den Protagonisten wie Schnellzüge auf­ein­an­der zu rasen.

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    Credits:

    JP 2018, 90 Min., jap. OmU
    Regie: Sabu
    Buch: Sabu

    mit:Sho Aoyagi, Keita Machida, Nobuyuki Suzuki

    Termine:

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    Trailer:

     A film by Sabu. In Japanese with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Hiroshi (Sho Aoyagi), Takeru (Keita Machida) and Tetsuo (Nobuyuki Suzuki) all live in the same city. Hiroshi is an unpo­pu­lar idol sin­ger and he feels a void in his life. He is pla­ced under con­fi­ne­ment by his fan Masako. Takeru belie­ves that a girl returns to con­scious­ness. Tetsuo deci­des to take reven­ge on a yaku­za who sent him to prison.

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    Credits:

    JP 2018, 90 Min., jap. OmU
    Regie: Sabu
    Buch: Sabu

    mit:Sho Aoyagi, Keita Machida, Nobuyuki Suzuki

    Termine:

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  • Mishima

    Mishima

    Ein Film von Paul Schrader.

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    Durch die Wiederaufführung des für Cannes frisch digi­ta­li­sier­tem Director‘s Cut des Regisseurs und Taxi-Driver-Autors Paul Schrader (zuletzt bei uns mit First Reformed) kön­nen wir uns ein neu­es Bild machen von sei­nem 1985 gedreh­ten fünf­ten Spielfilm. Damals war es ein Flop an der Kinokasse, war das Werk doch zu unkon­ven­tio­nell, zu eigen­wil­lig und viel­schich­tig. Das Biopic über Leben und vor allem Tod des berühm­ten, aber auch schrä­gen japa­ni­schen Schriftstellers Yukio Mishima, der sich in sei­nem Streben nach abso­lu­ter Schönheit in einen faschis­to­iden Ästhetizismus und einen Kult der Gewalt ver­stieg und schließ­lich 1970 ritu­el­len Selbstmord beging, ist „ein wich­ti­ger Versuch über das schwie­ri­ge Verhältnis zwi­schen Kunst und Leben, Ästhetik und Moral“ sagt das Lexikon des inter­na­tio­na­len Films.

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    Credits:

    JP/US 1985, 121 Min., Regie: Paul Schrader, mit: Ken Ogata, Masayuki Shionoya, Hiroshi Mikami, Junya Fukuda

    Termine:

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    Trailer:

     A film by Paul Schrader.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    The film sets in on November 25, 1970, the last day in Mishima’s life. He is shown finis­hing a manu­script. Then, he puts on a uni­form he desi­gned for hims­elf and meets with four of his most loy­al fol­lo­wers from his pri­va­te army.

    In flash­backs high­light­ing epi­so­des from his past life, the view­er sees Mishima’s pro­gres­si­on from a sick­ly young boy to one of Japan’s most acclai­med wri­ters of the post-war era (who in adult­hood trains hims­elf into the acme of mus­cu­lar disci­pli­ne, owing to a mor­bid and mili­ta­ristic obses­si­on with mas­cu­li­ni­ty and phy­si­cal cul­tu­re). His loathing for the mate­ria­lism of modern Japan has him turn towards an extre­mist tra­di­tio­na­lism. He sets up his own pri­va­te army and pro­claims the rein­sta­ting of the emper­or as head of state.

    The bio­gra­phi­cal sec­tions are inter­wo­ven with short dra­ma­tiza­ti­ons of three of Mishima’s novels: In The Temple of the Golden Pavilion, a stut­te­ring aspi­rant sets fire to the famous Zen Buddhist temp­le becau­se he feels infe­ri­or at the sight of its beau­ty. Kyoko’s House depicts the sado­ma­so­chi­stic (and ulti­m­ate­ly fatal) rela­ti­onship bet­ween a midd­le-aged woman and her young lover, who is in her finan­cial debt. In Runaway Horses, a group of young fana­tic natio­na­lists fails to over­throw the govern­ment, with its lea­der sub­se­quent­ly com­mit­ting sui­ci­de. Dramatizations, frame sto­ry, and flash­backs are seg­men­ted into the four chap­ters of the film’s title, named Beauty, Art, Action, and Harmony of Pen and Sword.

    The film cul­mi­na­tes in Mishima and his fol­lo­wers taking hos­ta­ge a General of the Japan Self-Defense Forces. He addres­ses the garrison’s sol­diers, asking them to join him in his strugg­le to rein­sta­te the Emperor as the nation’s sove­reign. His speech is lar­ge­ly igno­red and ridi­cu­led. Mishima then returns to the General’s office and com­mits seppuku.

    (wiki­pe­dia)

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    Credits:

    JP/US 1985, 121 Min., Regie: Paul Schrader, mit: Ken Ogata, Masayuki Shionoya, Hiroshi Mikami, Junya Fukuda

    Termine:

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    Trailer:

     

  • 19. Französische Filmwoche Berlin

    19. Französische Filmwoche Berlin

    Wir freu­en uns sehr, die­ses Jahr Partnerkino der fran­zö­si­schen Filmwoche Berlin zu sein.

    In unse­rem aus­ge­such­tem Programm fin­den sich bekann­te Namen wie Agnes Vardas, deren letz­ten Film und Berlinale-Beitrag VARDA PAR AGNÈS wir zei­gen (Sa., 20:00), oder der Eröffnungsfilm von Venedig von Cannes-Gewinner Kore-Eda, LA VÉRITÉ, der erst­mals außer­halb Japans dreh­te, dafür mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche (Di., 3.12., 20:00 Uhr). Auch Catherine Corsini ist kei­ne Unbekannte, dies­mal setzt sie mit UN AMOUR IMPOSSIBLE (So., 1.12., 20:15) einen Bestseller in Szene. Ihre Hauptdarstellerin Virginie Efira hat bei uns am Sonntag ein Doppel: in SIBYL, Justine Triets Wettbewerbsbeitrag von Cannes, spielt sie eine Autorin und Psychotherapeutin.

    Besuch bekom­men wir von zwei recht neu­en Gesichtern in der Filmwelt: Claire Burger (Party Girl) stellt C’EST ÇA L’AMOUR, eine Scheidungsgeschichte mit Bouli Lanners vor (29.12., 20:00), und Stéphane Batut sei­ne Geist-Geschichte VIF-ARGENT / DER FLÜSSIGE SPIEGEL, der in Cannes in der span­nen­den Nebenreihe ACID sei­ne Premiere hat­te (2.12. 20:00)

    Eröffnet wird „unse­re“ Filmwoche mit dem Dokumentarfilm über Leidenschaft für Klänge und Geräusche, L’ESPRIT DES LIEUX (28.12., 20:00), abschlie­ßen wer­den wir mit dem neus­ten Film der mit ihren Filmen bei uns gern gese­he­nen Mia Hansen-Løve (Un amour de jeu­nesse, L’avenir), MAYA, der einem Fotoreporter, der gera­de aus Geiselhaft befreit wur­de, nach Goa folgt (4.12. 20:00). Alle Filme lau­fen in der franz. Originalfassung mit deut­schen oder eng­li­chen Untertiteln.

    Einige Werke haben 2020 regu­lä­re Starts, u.a. VARDA PAR AGNÈS, LA VÉRITÉ, VIF-ARGENT, SIBYL, und auch der Eröffnungsfilm LES MISERABLES (unter dem dt.Titel DIE WÜTENDEN) wird bei uns im Januar zu sehen sein.

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  • Alles was Du willst

    Alles was Du willst

    Ein Film von Francesco Bruni.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Alzheimerpatienten ist zwar kein neu­er Drehbucheinfall, erhält sei­ne Glaubwürdigkeit aber durch den per­sön­li­chen Hintergrund des Regisseurs.

    Der 22-jäh­ri­ge Alessandro hat sein Studium abge­bro­chen. Am liebs­ten hängt er mit Freunden auf der Piazza ab, wo sie vom gro­ßen Geld träu­men, da wird er ver­don­nert, einen Betreuungsjob anzu­neh­men. „Alzheimer – ist das anste­ckend?“ ist sei­ne ers­te abweh­ren­de Reaktion, aber irgend­wie rau­fen sich der jun­ge Nichtsnutz und der demen­te Dichter zusam­men, und sei es beim gemein­sa­men Fußballabend. Als der alte Mann einen ver­gra­be­nen Schatz erwähnt, ent­wi­ckelt Alessandro plötz­lich uner­war­te­te Initiative.

    »Geschichten, wie die­ser Film sie erzählt, bege­ben sich auf heik­les Terrain: Es ist ver­mint mit Vorhersehbarem. Originalität stellt zwar einen will­kom­me­nen Mehrwert da, aber zählt noch zur Pflicht. Die Kür hin­ge­gen besteht in einer auf­rich­ti­gen Liebe zu den Figuren, die die­se Geschichte bevöl­kern. Wie Francesco Bruni sie bewäl­tigt, ist ein sach­tes Wunder.« Gerhard Midding | epd Film

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    Credits:

    Tutto quello che vuoi
    Italien 2017, 106 Min., ital. OmU
    Regie: Francesco Bruni
    Kamera: Arnaldo Catinari
    Schnitt: Cecilia Zanuso
    mit: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo, Donatella Finocchiaro

    Termine:

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    Trailer:

    Trailer „Alles was du willst”
    film by Francesco Bruni. In Itlaian with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    A young man named Alessandro begrud­gin­gly accepts a job as a com­pa­n­ion for Giorgio, an elder­ly poet with Alzheimer’s. As they ban­ter during their dai­ly walks, they slow­ly pie­ce tog­e­ther Giorgio’s long-buried memo­ries, reve­al­ing clues to a hid­den treasure.

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    Credits:

    Tutto quello che vuoi
    Italien 2017, 106 Min., ital. OmU
    Regie: Francesco Bruni
    Kamera: Arnaldo Catinari
    Schnitt: Cecilia Zanuso
    mit: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo, Donatella Finocchiaro

    Termine:

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    Trailer:

    Trailer „Alles was du willst”
  • Angelo

    Angelo

    Ein Film von Markus Schleinzer. 

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    „Ihr ers­ter gro­ßer Sieg auf dem Weg, Mensch zu wer­den.“ lobt die Comtess den Jungen nach sei­nem Flötenvortrag, und sie meint das durch­aus aner­ken­nend. Der Junge, den sie auf­zieht, dem sie Manieren und Kuschen bei­bringt und eine sprach­lich-musi­ka­li­sche Ausbildung zukom­men lässt, wur­de vor­her nach ihrem Wunsch auf den Namen Angelo getauft, und noch frü­her mit vie­len ande­ren Leidensgenossen aus sei­ner afri­ka­ni­schen Heimat ver­schleppt, um in Europa ver­kauft zu wer­den. Der jetzt Angelo genann­te kommt im Höfischen unter, wo er als „edler Wilder“ durch­ge­reicht wird. Schlau genug jedoch zu erken­nen, dass es ihn als Sklave viel schlim­mer hät­te tref­fen kön­nen, lässt er vie­les über sich erge­hen, schweigt bei Tafel, hört zu und lernt. Schließlich nutzt er die Lust an der Exotik sei­nes Publikums, des­sen Projektionsfigur er per­fekt ver­kör­pert, zu sei­nem Vorteil, ver­in­ner­licht aber nach und nach sei­nen Stand als „Hofmohr“. Zudem ist ihm natür­lich kei­ner­lei Abweichung von den Erwartungen und Regeln erlaubt. Nachdem die heim­li­che Heirat mit einer wei­ßen Angestellten auf­fliegt, beraubt man ihm sei­ner Privilegien und ent­lässt ihn in die „Freiheit“, wo er durch sei­ne Hautfarbe immer als Außenseiter wahr­ge­nom­men wer­den wird.

    Lose ange­lehnt als die Geschichte von Angelo Soliman (1721–1796), der es in Wien als Vorzeigeobjekt zu eini­ger Bekanntheit brach­te, hat Schleinzer (Michael) eine klu­ge Auseinandersetzung mit Kolonialismus und den Folgen geschaf­fen. In kunst­vol­len Tableaus erzählt er von den vie­len Facetten des euro­zen­tri­schen Rassismus und über­führt die fal­sche soge­nann­te Toleranz. Das Schicksal von Angelo Soliman wird damit stell­ver­tre­tend für den Umgang Europas mit ‚dem Anderen‘. Ein hoch­ak­tu­el­ler Stoff, der hier in einer kunst­fer­ti­gen und ana­ly­tisch schar­fen Bilderwelt auf­geht und ein wei­te­rer Beweis für die außer­ge­wöhn­li­che Eigensinnigkeit des öster­rei­chi­schen Kinos.

     

    Credits:

    AT/LU 2018, 111 Min., fran­zö­sisch-deut­sche OmU-Fassung
    Regie: Markus Schleinzer
    Kamera: Gerald Kerkletz
    Schnitt: Pia Dumont
    mit: Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko

    Termine:

    Trailer:

     

     

    A film by Markus Schleinzer.  In French and German with German sub­tit­les.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    In the ear­ly 18th cen­tu­ry, a group of young slaves is brought to Europe. Among them is a 10-year-old boy whom a mar­chio­ness sel­ects to be an object of stu­dy. Given the name Angelo, he recei­ves a com­pre­hen­si­ve edu­ca­ti­on in lan­guages and music and is pas­sed around from Messina to Vienna as an exo­tic but Europeanized valet. Only Magdalena regards him as more than a deco­ra­ti­ve exhi­bi­ti­on pie­ce. Following his high­ly acclai­med fea­ture-film debut MICHAEL (2011), Austrian direc­tor Markus Schleinzer traces the true sto­ry of Angelo Soliman in well-com­po­sed tableaux vivants. This peri­od film was shot in the clas­sic 4:3 aspect ratio, cor­re­spon­ding to Angelo’s nar­ro­wed per­spec­ti­ve of being put on dis­play. The results are powerful imagery and an evo­ca­ti­ve film that exami­nes the exces­ses of colo­nia­lism both in their his­to­ri­cal con­text and in the pre­sent day.  [nbsp] Credits: AT/LU 2018, 111 Min., fran­zö­sisch-deut­sche OmU-Fassung Regie: Markus Schleinzer Kamera: Gerald Kerkletz Schnitt: Pia Dumont mit: Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko Termine:
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    [nbsp] Trailer:
       
  • Was gewesen wäre

    Was gewesen wäre

    Ein Film von Florian Koerner von Gustorf.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Paul und Astrid woll­ten ein roman­ti­sches Wochenende in Ungarn ver­brin­gen. Doch als Astrid in einem ande­ren Hotelgast ihre Jugendliebe wie­der­erkennt, wird die Pärchenreise zu Trip in die Vergangenheit.

    WAS GEWESEN WÄRE ist eine kom­ple­xe Ost-West-Geschichte, die vor­sich­tig Gegenwart und Vergangenheit ver­flicht und ein Gefühl dafür ver­mit­telt, wie viel­fäl­tig die Wendeerfahrungen sind und wie vie­le Geschichten aus die­ser Zeit noch uner­zählt. Die Gegenwart spielt in Budapest. Paul (Ronald Zehrfeld) und Astrid (Christiane Paul), bei­de Mitte 40 und seit ein paar Monaten ein Paar, ver­brin­gen dort einen Städteurlaub im Grand Hotel. Für Astrid ist es eine Reise in die Vergangenheit – seit ihrer Ausreise damals aus der DDR über Ungarn in die BRD hat sie die Stadt nicht mehr gese­hen – und für bei­de die Gelegenheit, ein­an­der bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Das war jeden­falls Pauls Idee, doch als Astrid in einem ande­ren Hotelgast ihre Jugendliebe Julius (Sebastian Hülk) wie­der­erkennt, ist die Vergangenheit auf ein­mal prä­sen­ter als geplant. Astrid drif­tet immer wie­der in schö­ne und schmerz­haf­te Erinnerungen ab, und mit Astrid erin­nert sich auch der Film zurück – an eine Party am See, den Ausreiseantrag der bes­ten Freundin, die On-Off Liebesgeschichte mit Julius und den Bruch, der lose Enden hin­ter­las­sen hat. Dass Regisseur Florian Koerner von Gustorf die meis­ten von Christian Petzolds Filmen pro­du­ziert hat, merkt man sei­nem Regiedebüt vor allem an der etwas sprö­den, melan­cho­li­schen Tonlage und den blau-grau­en Alltagsfarben an. Dessen Faible für die Überhöhungen des Genrekinos teilt er dage­gen nicht. Stattdessen erzäh­len von Gustorf und Gregor Sander, der das Drehbuch zu sei­nem eige­nen Roman ver­fass­te, sehr dif­fe­ren­ziert von erwach­se­nen Menschen, die vor­sich­tig, mit Brüchen, Sackgassen, Umwegen und Missverständnissen eine Gegenwart navi­gie­ren, in der die jewei­li­gen Vorgeschichten wie Untiefen im Unsichtbaren prä­sent sind und erst­mal kar­to­gra­fiert wer­den müssen.

    Toni Ohms | indiekino

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    Credits:

    DE 2019, 90 Min.,
    Regie: Florian Koerner von Gustorf
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Mona Bräuer
    mit: Christiane Paul, Ronald Zehrfeld, Sebastian Hülk

    Termine:

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    Trailer:

    WAS GEWESEN WÄRE – Trailer HD

     A film by Florian Koerner von Gustorf. In German with English subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Paul and Astrid want to spend a roman­tic weekend in Hungary, but when Astrid reco­gni­zes one of the other hotel guests as her child­hood swee­the­art, the couple‘s trip turns into a trip to the past.

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    Credits:

    DE 2019, 90 Min.,
    Regie: Florian Koerner von Gustorf
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Mona Bräuer
    mit: Christiane Paul, Ronald Zehrfeld, Sebastian Hülk

    Termine:

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    WAS GEWESEN WÄRE – Trailer HD

     

  • Marriage Story

    Marriage Story

    Ein Film von Noah Baumbach.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

    Es beginnt mit zwei gegen­sei­ti­gen Liebeserklärungen: Was ich am ande­ren mag. Doch es sind nur Aufgaben aus einer Paartherapie und schnell wird klar: das Paar wird sich tren­nen. Sie ist Schauspielerin, er Theaterregisseur. Beide arbei­ten zusam­men in New York im Off-Theater, haben ein Kind und als Sie ein Angebot für eine Fernsehserie in LA annimmt, beginnt das Auseinenderleben bis zur Scheidung. Der Film beglei­tet die­sen Prozess. Erst ver­su­chen es die Beiden im guten, bald gibt es ihre Anwältin, dann sei­nen lie­ben ers­ten Anwalt, spä­ter den aus­ge­buff­ten Zweiten. Der Wechsel von der per­sön­li­chen zur juris­ti­schen Ebene ist für alle schwer zu ertra­gen, wird immer wie­der zurück­ge­fah­ren um wenigs­tens noch eine Basis für das zukünf­ti­ge, unver­meid­li­che Miteinanderumgehen zu bewaren.

    „Baumbachs Film ist dabei aber kein Kramer vs. Kramer rel­oa­ded, kein Rosenkrieg. Es sei ihm, schreibt er sel­ber, nicht dar­um gegan­gen, die Geschichte einer zer­bre­chen­den Familie zu erzäh­len, son­dern die Liebesgeschichte in der Trennung zu fin­den. Drehbuch und Dialoge von Noah Baumbach (Frances Ha, Gefühlt Mitte Zwanzig) sind auf den Punkt geschrie­ben – und was Scarlett Johansson und Adam Driver ablie­fern, ist unglaub­lich gros­ses und facet­ten­rei­ches Schauspiel. Sie beherr­schen alle Töne die­ser „Szenen einer Ehe“, die lei­sen, melan­cho­li­schen, die ver­nünf­ti­gen, aber auch die sehr lau­ten, ver­let­zen­den. Noah Baumbachs Virtuosität besteht unter ande­rem dar­in, mir als Zuschauerin kei­ne Seite auf­zu­zwin­gen, kei­ne Sympathien vor­zu­ge­ben. Selbst die gewitz­ten Scheidungsanwälte (Laura Dern & Ray Liotta), die mit har­ten Bandagen kämp­fen, sind nicht nur die unsym­pa­thi­schen Geldfresser. Für Laura Dern als Anwältin Nora gab’s bei einem lei­den­schaft­lich femi­nis­ti­schen Plädoyer sogar Szenenapplaus. Am Ende steht das Ehepaar nicht ein­fach nur vor dem gros­sen Scherbenhaufen sei­ner kaput­ten Ehe – es bleibt auch das Gefühl, trotz­dem als Familie, die sie ja wei­ter­hin sind, sich irgend­wie arran­giert zu haben und bestehen zu kön­nen.“ Brigitte Häring | Sennhausers Filmblog

    Der Film wird von einem gro­ßen Streamingdienst ver­trie­ben, gehört aber defi­ni­tiv auf die (unse­re) Leinwand.

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    Credits:

    USA 2019, 134 Min., engl. OmU
    Regie: Noah Baumbach
    Musik: Randy Newman
    Kamera: Robbie Ryan
    Schnitt: Jennifer Lame
    mit: Scarlett Johansson, Adam Driver, Laura Dern, Alan Alda, Ray Liotta, Julie Hagerty

    Termine:

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    Trailer:

     

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    A film by Noah Baumbach. In English with German subtitles.

    [Credits] [Termine] [Trailer]

     Charlie (Adam Driver) is a play­w­right who wants to stay in New York. Nicole (Scarlett Johansson) is an actress who has been given a desi­ra­ble tele­vi­si­on role and has the­r­e­fo­re moved to Los Angeles. The distance bet­ween the two is tearing their alre­a­dy ten­se rela­ti­onship apart. The film goes back and forth through time, show­ing how Charlie and Nicole fell in love and built a life tog­e­ther along­side a chro­nic­le of their marital dismantling.

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    Credits:

    USA 2019, 134 Min., engl. OmU
    Regie: Noah Baumbach
    Musik: Randy Newman
    Kamera: Robbie Ryan
    Schnitt: Jennifer Lame
    mit: Scarlett Johansson, Adam Driver, Laura Dern, Alan Alda, Ray Liotta, Julie Hagerty

    Termine:

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    Trailer:

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