[:de]Franz K.[:]

[:de]

Ein Film von Agnieszka Holland. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Filme über Kafka und Kafka-Verfilmungen gibt es eini­ge, Kafka-Biografien und ande­re Sekundärliteratur ber­ge­wei­se, lus­tig ver­an­schau­licht in „Franz K.“ bei einem der Ausflüge ins skur­ri­le Heute. Agnieszka Holland und Autor Marek Epstein haben einen sehr leben­di­gen Ansatz für ihre Film-Version gewählt, die erscheint wie eine Kurzgeschichtensammlung. Immer wie­der springt der Film durch die Zeit, zeigt Aus- und Anschnitte von dem, was so bekannt ist aus dem Leben des hoch­sen­si­blen Autors. Mit gro­ßer Experimentierfreude und vie­len Ideen lässt er uns teil­ha­ben am pri­va­ten wie beruf­li­chen Umfeld und inter­pre­tiert Auszüge sei­nes Werkes visu­ell, ohne jedoch das zu befürch­ten­de Feuerwerk „kaf­ka­es­ker“ Bildsprache zu stra­pa­zie­ren. Von Familie, Freundschaft, Druck und Angst, inne­rem und äuße­rem Zwang wird erzählt, oft ver­spielt, dabei aber auch ange­mes­sen ernst­haft, so wie bei der Thematisierung der zuneh­mend bedroh­li­chen Lage der Juden in Europa.

Die tsche­chisch-deutsch-pol­ni­sche Produktion fängt die Härte und Grausamkeit der dama­li­gen Zeit ein, ist häu­fig jedoch auch über­ra­schend humor­voll. Neben dem in sich gekehr­ten, zer­ris­se­nen, hin und wie­der pedan­ti­schen Franz ler­nen wir des­sen aus­ge­las­se­ne Seite ken­nen, etwa wenn der Schriftsteller fröh­lich lachend in einer freund­schaft­li­chen Runde aus Der Prozess vor­liest. Ein schö­ner Gegenentwurf zur Melancholie und zur ver­stö­ren­den Schwere, die häu­fig unser Kafka-Bild prägen.“Andreas Köhnemann | kino-zeit

Credits:

DE CZ 2025, 127 Min., Deutsch, Tschechisch OmU
Regie: Agnieszka Holland
Drehbuch: Marek Epstein
Kamera: Tomasz Naumiuk
mit: Idan Weiss, Peter Kurth, Jenovéfa Boková, Ivan Trojan, Sandra Korzeniak, Katharina Stark

Trailer:
FRANZ K. | Trailer | ab 23. Oktober 2025 im Kino
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[:en]

A film by Agnieszka Holland. In German and Czech with German subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

There are seve­ral films about Kafka and adapt­a­ti­ons of his works, moun­ta­ins of Kafka bio­gra­phies and other secon­da­ry lite­ra­tu­re, humo­rous­ly illus­tra­ted in ‘Franz K.’ during one of the excur­si­ons into the bizar­re pre­sent. Agnieszka Holland and aut­hor Marek Epstein have cho­sen a very lively approach for their film ver­si­on, which appears like a coll­ec­tion of short sto­ries. The film repea­ted­ly jumps through time, show­ing excerp­ts and frag­ments of what is known about the life of the high­ly sen­si­ti­ve aut­hor. With a gre­at wil­ling­ness to expe­ri­ment, it allows us to par­ta­ke in his pri­va­te and pro­fes­sio­nal life and visual­ly inter­prets excerp­ts from his work wit­hout, howe­ver, ove­ru­sing ‘Kafkaesque’ imagery. It tells of fami­ly, fri­end­ship, pres­su­re and fear, inner and outer cons­traints, often in a playful man­ner, but also with appro­pria­te serious­ness, as in its tre­at­ment of the incre­asing­ly threa­tening situa­ti­on of Jews in Europe.

Credits:

DE CZ 2025, 127 Min. Deutsch, Tschechisch OmdU
Regie: Agnieszka Holland
Drehbuch: Marek Epstein
Kamera :Tomasz Naumiuk
mit: Idan Weiss, Peter Kurth, Jenovéfa Boková, Ivan Trojan, Sandra Korzeniak, Katharina Stark

Trailer:
FRANZ K. | Trailer | ab 23. Oktober 2025 im Kino
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