The Chronology of Water

Ein Film von Kristen Stewart. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Schauspielerin Kristen Stewarts Regiedebüt basiert auf dem gleich­na­mi­gen auto­bio­gra­fi­schen Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lidia Yuknavitch. Darin erzählt sie von sexu­el­lem Missbrauch in der Kindheit, von der Entdeckung der Worte und des Wassers als Fluchten. Von Drogen, Selbstzerstörung, Beziehungen. Selbstheilung und einer Begegnung in einem Schreibseminar mit Ken Kesey – dem Autor von „Einer flog über das Kuckucksnest”. Stewart hüllt die Erzählung in traum­glei­che Bilder. Nahaufnahmen, 16-mm-Format, Spiegelungen, schnel­le Schnitte. Sie packt anschei­nend alle Mittel aus der Trickkiste des ana­lo­gen Films aus, setzt die­se aber doch behut­sam genug ein, damit es noch bedacht und nicht zu viel erscheint. Schnell fin­det man sich im Sog der inten­si­ven Bilderwelten und der poe­ti­schen und doch schmerz­li­chen Erzählung im Off. Literaturprogramme. Partys. Die Erkundung der eige­nen Sexualität. Der Verlust eines Kindes. Das Schwimmen als Metapher ihres Lebens. Lidia ver­bin­det die Punkte ihrer Biografie ehr­lich und berüh­rend.
Selbstverständlich kann eine Hollywood-Größe wie Kristen Stewart geschätz­te Kolleg*innen um sich ver­sam­meln, und so ist der Cast ein­fach sehr gut. Kim Gordon hat einen Auftritt. Jim Belushi als lebens­süch­ti­ger Kesey schaut so ver­schmitzt und ver­lo­ren unter sei­nem Anglerhut her­vor, wie man sich einen altern­den Hippie-Autor vor­stel­len mag. Zwischen Kesey und Lidia ent­fal­ten sich auch groß­ar­ti­ge Momente der Intimität und des Ausatmens, die den Fluss an Stilmitteln vor­teil­haft unter­bre­chen und den Fokus auf die Charaktere legen. Imogen Poots schenkt ihrer Lidia ein lau­tes, unge­stü­mes Lachen, mit dem sie hel­den­haft durch alle Höhen und Tiefen navi­giert, ohne zu über­zeich­nen. Eine kraft­vol­le Verfilmung auto­fik­tio­na­ler Literatur, die auf die Komplexität sei­nes Vorbilds und die Sprache des Kinos setzt.“
Clarissa Lempp | indiekino

Credits:

US/FR/LV 2025, 128 Min., engl. OmU
Regie: Kristen Stewart
Kamera: Corey C. Waters
Schnitt: Olivia Neergaard-Holm
mit: Imogen Poots, Thora Birch, Susannah Flood, Tom Sturridge, Kim Gordon, Michael Epp, Jim Belushi

Trailer:
THE CHRONOLOGY OF WATER – Kristen Stewarts radi­ka­les Regiedebüt | Trailer | OmdU
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A film by Kristen Stewart. In English with German subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Based on the bel­oved memoir by Lidia Yuknavitch and mar­king the direc­to­ri­al debut of Kristen Stewart, The Chronology of Water is a raw and unflin­ching por­trait of sur­vi­val, sexua­li­ty, and self-inven­ti­on. The film traces Lidia’s life from her ear­liest memo­ries in the Pacific Northwest, as a pro­mi­sing swim­mer, through frac­tu­red rela­ti­onships, near-mother­hood, addic­tion, and encoun­ters with artis­tic heroes. Told as a flu­id memo­ry wash, the sto­ry trans­forms trau­ma into art, embo­dy­ing Yuknavitch’s defi­ant voice that made her work a modern cult clas­sic. It is not only a chro­nic­le of a woman beco­ming a wri­ter, but a vis­ce­ral jour­ney through the wrecka­ge and resi­li­ence of a life lived against the grain.

Credits:

US/FR/LV 2025, 128 Min., engl. OmU
Regie: Kristen Stewart
Kamera: Corey C. Waters
Schnitt: Olivia Neergaard-Holm
mit: Imogen Poots, Thora Birch, Susannah Flood, Tom Sturridge, Kim Gordon, Michael Epp, Jim Belushi

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THE CHRONOLOGY OF WATER – Kristen Stewarts radi­ka­les Regiedebüt | Trailer | OmdU

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