Sarahs Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin geht zu Ende, statt in den Ring zu steigen, wird sie zukünftig Kinder trainieren. Ein plötzliches Angebot aus Jordanien, die Töchter einer reichen Familie zu unterrichten – MMA sei dort gerade der letzte Schrei – hört sich da sehr exotisch und verführerisch an. Sarah sagt ja und packt ihre Sachen. Dort angekommen, muss sie bald erkennen, dass die Familie viel reicher ist als gedacht, und soviel Einfluss besitzt, dass man ihr im Hotel, wo sie untergebracht ist, nichts darüber erzählen mag. Außerdem ist unschwer zu erkennen, dass die drei jungen Frauen kein wirkliches Interesse am Sport haben. Viel lieber sitzen sie im Wohnzimmer, lackieren sich die Nägel und schauen Soaps. Dabei stehen sie immer unter Aufsicht, auch bei gelegentlichen Shopping-Ausflügen begleitet sie ein Bodyguard. Als aufgeklärte Frau aus dem Westen denkt sich Sarah ihren Teil, und als sie gefragt wird, glaubt sie, Nour, Shaima und Fatima helfen zu können und zu müssen.
„Mir war wichtig, dass das Publikum Sarah folgt und sich dieselben Fragen stellt wie sie. Auch Sarah sieht nie das ganze Bild. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie solidarisch agieren soll. Dieser Zweifel sollte bis zum Ende bestehen. Mich hat dabei die Geschichte von Prinzessin Latifah, der Tochter des Königs von Dubai, inspiriert. Sie ist mit ihrer finnischen Capoeira-Lehrerin geflüchtet. Tatsächlich kam aber nicht die Prinzessin heil davon, sondern die Europäerin. Das fand ich interessant und wollte dieses Gefühl in Mond wiedergeben: Wem glaubt man? Was ist wirklich passiert? Sind meine eigenen Vorurteile im Weg?” Kurdwin Ayub im ray-Magazin
Nach Sonne ist dies der zweite Teil einer geplanten Trilogie der kurdisch-österreichischen Regisseurin Kurdwin Ayub, die dafür beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.
Credits:
AT 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU Regie: Kurdwin Ayub Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Roland Stöttinger, mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.
Sarahs Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin geht zu Ende, statt in den Ring zu steigen, wird sie zukünftig Kinder trainieren. Ein plötzliches Angebot aus Jordanien, die Töchter einer reichen Familie zu unterrichten – MMA sei dort gerade der letzte Schrei – hört sich da sehr exotisch und verführerisch an. Sarah sagt ja und packt ihre Sachen. Dort angekommen, muss sie bald erkennen, dass die Familie viel reicher ist als gedacht, und soviel Einfluss besitzt, dass man ihr im Hotel, wo sie untergebracht ist, nichts darüber erzählen mag. Außerdem ist unschwer zu erkennen, dass die drei jungen Frauen kein wirkliches Interesse am Sport haben. Viel lieber sitzen sie im Wohnzimmer, lackieren sich die Nägel und schauen Soaps. Dabei stehen sie immer unter Aufsicht, auch bei gelegentlichen Shopping-Ausflügen begleitet sie ein Bodyguard. Als aufgeklärte Frau aus dem Westen denkt sich Sarah ihren Teil, und als sie gefragt wird, glaubt sie, Nour, Shaima und Fatima helfen zu können und zu müssen.
„Mir war wichtig, dass das Publikum Sarah folgt und sich dieselben Fragen stellt wie sie. Auch Sarah sieht nie das ganze Bild. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie solidarisch agieren soll. Dieser Zweifel sollte bis zum Ende bestehen. Mich hat dabei die Geschichte von Prinzessin Latifah, der Tochter des Königs von Dubai, inspiriert. Sie ist mit ihrer finnischen Capoeira-Lehrerin geflüchtet. Tatsächlich kam aber nicht die Prinzessin heil davon, sondern die Europäerin. Das fand ich interessant und wollte dieses Gefühl in Mond wiedergeben: Wem glaubt man? Was ist wirklich passiert? Sind meine eigenen Vorurteile im Weg?” Kurdwin Ayub im ray-Magazin
Nach Sonne ist dies der zweite Teil einer geplanten Trilogie der kurdisch-österreichischen Regisseurin Kurdwin Ayub, die dafür beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.
Credits:
AT 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU Regie: Kurdwin Ayub Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Roland Stöttinger, mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.
Montag, 7.4. 20:45, Tim Ellrich, 96 Min., (Wettbewerb Spielfilm) [Tickets]
Holles Bruder Sven lebt seit Jahrzehnten in stiller Isolation im Elternhaus. Was in ihm vorgeht, bleibt für alle ein Rätsel. Holle hat den Rückzug ihres Bruders nie ganz hingenommen, dennoch konzentriert sie sich auf ihre neue Berufung als Geistesheilerin. Doch als ihre Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wird, wird Holle zunehmend mit dem sich verschlechternden Zustand ihres Bruders konfrontiert und möchte ihm helfen. Während sich ihre anderen Geschwister abwenden, spürt Holle ein noch viel größeres Problem auf sich zukommen.
Deutschland | 2025 | 96 Min. Deutsch mit englischen UT Deutschland-Premiere
Regie, Buch Tim Ellrich Schauspiel Jenny Schily, Ursula Werner, Manfred Zapatka, Jens Brock, Johannes Zeiler, Kirsten Block, Peter Scheider Kamera Konstantin Pape Schnitt Tobias Wilhelmer
Simóns Verhältnis zu seiner Mutter ist schon länger schwierig. Wirklich zu Hause fühlt er sich nur bei Pehuén und den anderen an der Schule für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Dort hat er das Gefühl, er selbst sein zu dürfen, auch wenn er anders ist als alle anderen.
In lose verbundenen Vignetten tauchen wir in das Leben einer Gruppe verhaltensorigineller Jugendlicher ein. Unser Titelheld fühlt sich vor allem an der Seite von Pehuén und Colo wohl (wie die anderen kognitiv Eingeschränkten von Laien gespielt) – einmal, als die beiden Sex haben, steht er sogar für sie Schmiere. Doch irgendwann fragt sich, was Simón an dieser Schule eigentlich verloren hat und warum er sich hier zugehörig fühlt. Luis’ ungewöhnliches Drama stellt unsere Wahrnehmung von Menschen, die wir als „anders“ qualifizieren, auf die Probe. Sein Plädoyer lässt vieles offen, aber keinen Zweifel: Verbundenheit kann nur durch Offenheit entstehen. (Roman Scheiber)
Sarahs Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin geht zu Ende, statt in den Ring zu steigen, wird sie zukünftig Kinder trainieren. Ein plötzliches Angebot aus Jordanien, die Töchter einer reichen Familie zu unterrichten – MMA sei dort gerade der letzte Schrei – hört sich da sehr exotisch und verführerisch an. Sarah sagt ja und packt ihre Sachen. Dort angekommen, muss sie bald erkennen, dass die Familie viel reicher ist als gedacht, und soviel Einfluss besitzt, dass man ihr im Hotel, wo sie untergebracht ist, nichts darüber erzählen mag. Außerdem ist unschwer zu erkennen, dass die drei jungen Frauen kein wirkliches Interesse am Sport haben. Viel lieber sitzen sie im Wohnzimmer, lackieren sich die Nägel und schauen Soaps. Dabei stehen sie immer unter Aufsicht, auch bei gelegentlichen Shopping-Ausflügen begleitet sie ein Bodyguard. Als aufgeklärte Frau aus dem Westen denkt sich Sarah ihren Teil, und als sie gefragt wird, glaubt sie, Nour, Shaima und Fatima helfen zu können und zu müssen.
„Mir war wichtig, dass das Publikum Sarah folgt und sich dieselben Fragen stellt wie sie. Auch Sarah sieht nie das ganze Bild. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie solidarisch agieren soll. Dieser Zweifel sollte bis zum Ende bestehen. Mich hat dabei die Geschichte von Prinzessin Latifah, der Tochter des Königs von Dubai, inspiriert. Sie ist mit ihrer finnischen Capoeira-Lehrerin geflüchtet. Tatsächlich kam aber nicht die Prinzessin heil davon, sondern die Europäerin. Das fand ich interessant und wollte dieses Gefühl in Mond wiedergeben: Wem glaubt man? Was ist wirklich passiert? Sind meine eigenen Vorurteile im Weg?” Kurdwin Ayub im ray-Magazin
Nach Sonne ist dies der zweite Teil einer geplanten Trilogie der kurdisch-österreichischen Regisseurin Kurdwin Ayub, die dafür beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.
Credits:
AT 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU Regie: Kurdwin Ayub Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Roland Stöttinger, mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.
Simóns Verhältnis zu seiner Mutter ist schon länger schwierig. Wirklich zu Hause fühlt er sich nur bei Pehuén und den anderen an der Schule für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Dort hat er das Gefühl, er selbst sein zu dürfen, auch wenn er anders ist als alle anderen.
In lose verbundenen Vignetten tauchen wir in das Leben einer Gruppe verhaltensorigineller Jugendlicher ein. Unser Titelheld fühlt sich vor allem an der Seite von Pehuén und Colo wohl (wie die anderen kognitiv Eingeschränkten von Laien gespielt) – einmal, als die beiden Sex haben, steht er sogar für sie Schmiere. Doch irgendwann fragt sich, was Simón an dieser Schule eigentlich verloren hat und warum er sich hier zugehörig fühlt. Luis’ ungewöhnliches Drama stellt unsere Wahrnehmung von Menschen, die wir als „anders“ qualifizieren, auf die Probe. Sein Plädoyer lässt vieles offen, aber keinen Zweifel: Verbundenheit kann nur durch Offenheit entstehen. (Roman Scheiber)
Aus dem sorgenfreien Lifestyle-Urlaub, den Désirée mit ihrem Lover Elias und ihrem besten Freund Sal geplant hatte, wird ein Selbstfindungstrip in der Wüste. Désirées Mutter dreht ihr den Geldhahn zu und lässt sie aus dem Ferienhaus mit Pool werfen. In der kargen Landschaft Fuerteventuras bewegen sich die drei Freunde wie auf einem leeren Feld der Sinnsuche. Sie begehren einander, fordern sich heraus, schlüpfen in neue Rollen. Es entspinnt sich ein Spiel, über dem das alles bestimmende Dreieck aus Class, Race und Gender schwebt.
Deutschland | 2024 | 80 Min. Deutsch mit englischen UT Berlin-Premiere
Regie Frédéric Jaeger Buch Frédéric Jaeger, Naomi Bechert Schauspiel Charity Collin, Mehmet Sözer, Michael Ifeandu, Tommaso Marinaro Kamera Maximilian Andereya Schnitt Maja Tennstedt
Sarahs Karriere als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin geht zu Ende, statt in den Ring zu steigen, wird sie zukünftig Kinder trainieren. Ein plötzliches Angebot aus Jordanien, die Töchter einer reichen Familie zu unterrichten – MMA sei dort gerade der letzte Schrei – hört sich da sehr exotisch und verführerisch an. Sarah sagt ja und packt ihre Sachen. Dort angekommen, muss sie bald erkennen, dass die Familie viel reicher ist als gedacht, und soviel Einfluss besitzt, dass man ihr im Hotel, wo sie untergebracht ist, nichts darüber erzählen mag. Außerdem ist unschwer zu erkennen, dass die drei jungen Frauen kein wirkliches Interesse am Sport haben. Viel lieber sitzen sie im Wohnzimmer, lackieren sich die Nägel und schauen Soaps. Dabei stehen sie immer unter Aufsicht, auch bei gelegentlichen Shopping-Ausflügen begleitet sie ein Bodyguard. Als aufgeklärte Frau aus dem Westen denkt sich Sarah ihren Teil, und als sie gefragt wird, glaubt sie, Nour, Shaima und Fatima helfen zu können und zu müssen.
„Mir war wichtig, dass das Publikum Sarah folgt und sich dieselben Fragen stellt wie sie. Auch Sarah sieht nie das ganze Bild. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie solidarisch agieren soll. Dieser Zweifel sollte bis zum Ende bestehen. Mich hat dabei die Geschichte von Prinzessin Latifah, der Tochter des Königs von Dubai, inspiriert. Sie ist mit ihrer finnischen Capoeira-Lehrerin geflüchtet. Tatsächlich kam aber nicht die Prinzessin heil davon, sondern die Europäerin. Das fand ich interessant und wollte dieses Gefühl in Mond wiedergeben: Wem glaubt man? Was ist wirklich passiert? Sind meine eigenen Vorurteile im Weg?” Kurdwin Ayub im ray-Magazin
Nach Sonne ist dies der zweite Teil einer geplanten Trilogie der kurdisch-österreichischen Regisseurin Kurdwin Ayub, die dafür beim Filmfestival von Locarno mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.
Credits:
AT 2024, 93 Min, deutsch/arabisch/englische OmU Regie: Kurdwin Ayub Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Roland Stöttinger, mit: Florentina Holzinger, Andria Tayeh, Celina Antwan, Nagham Abu Baker, u.a.
Issac, Bundeswehrsoldat, genießt den Ausgang auf der Bowlingbahn. Ein betrunkener Versuch, bei Ilona zu landen, endet in einer folgenreichen Episode: Als er ihre Schwester Edith zum Bowlen auffordert, sackt diese zu Boden und er stellt fest, dass Edith gelähmt ist. Es folgt ein Handgemenge mit anderen Gästen. Beschämt beschließt Isaac, am nächsten Tag das Bild, das die beiden Schwestern von ihm gewonnen haben, zu korrigieren. Zwischen ihm und Edith entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft. Als Edith sich in ihn verliebt und Issac, im Glauben, sie heilen zu können, immer verzweifelter nach Sinn und Anerkennung sucht, nimmt das Unglück seinen Lauf.
Deutschland | 2025 | 104 Min. Deutsch mit englischen UT Berlin-Premiere
Regie Lauro Cress Buch Lauro Cress, Florian Plumeyer Schauspiel Giulio Brizzi, Ladina von Frisching, Thomas Loibl, Livia Matthes, Jan Fassbender, Sira Faal, Ludwig Blochberger Kamera Jan David Gunther Schnitt Ilya Gavrilenkov
Gerade noch im üppigen Grün des Waldes herumgestreift, hat sich die Katze im Haus gemütlich zum Schlafen eingerollt, als sie ein sich näherndes Rumoren wahrnimmt – eine riesige Wasserwelle flutet das Land. Unsere Heldin kann sich knapp auf ein vorbeischwimmendes Segelboot retten. Nun gleitet sie dahin über das Meer, durch Urwälder, an spitzen Bergkegeln vorbei, die aus dem Wasser ragen, an Städten, die wie unwirkliche riesige Paläste aussehen, stets angespannt aufmerksam, mit einer Mischung aus Neugierde und Furcht. Genau wie Gints Zilbalodis, der hier erstmals mit einem größeren Team arbeitet, muss sich die kleine schwarze Katze, die bisher alleine lebte, auf Kooperation einstellen. Mit an Bord kommen nämlich ebenfalls unfreiwillig ein verspielter und geiziger Lemur, ein schläfriges Wasserschwein, der immer freundliche Golden Retriever, und der verletzte, hilfsbereite Sekretär. Zum Überleben der Katastrophe müssen die fünf sich zusammenraufen, denn stets und überall lauert Gefahr. Das großartige an Flow ist, dass diese Crew nicht vermenschlicht wird. Alle behalten ihre tierischen Eigenarten, die sie allerdings auf der Fahrt modifizieren müssen. Die Katze wird mutiger, der Hund vorsichtiger, der Lemur lernt zu teilen, der verstoßene Sekretär übernimmt die Führung. Nur das Wasserschwein bleibt phlegmatisch wie eh und je. „Flow ist verträumt, episch, bedrohlich und wunderschön. Das Beste von allem ist, dass die Tiere Tiere sind, wortlos und hauptsächlich mit ihrer eigenen Sicherheit und ihrer nächsten Mahlzeit beschäftigt. Dennoch sind sie gezwungen, miteinander auszukommen, und sie werden zu mehr als der Summe ihrer pelzigen und gefiederten Teile. … Der Regisseur dieser magischen Fabel ist Gints Zilbalodis, ein 30-jähriger lettischer Animator. Möge Hollywood ihn niemals mit Angeboten für Reichtum und Fortsetzungen umwerben …“ Ty Burr | Washington Post
Vor ein paar Jahren hatten wir die Freude, den vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilm Mein Vietnam von Thi Hien Mai und Tim Ellrich innerhalb unserer Reihe „Dok-Termin“ vorstellen zu dürfen, einen sehr persönlicher Einblick in das Leben der Eltern der Regisseurin. In seinem Spielfilm-Debüt schildert Ko- Regisseur Tim Ellrich jetzt ebenfalls eine Geschichte aus seiner nächsten Familie. Holle, esoterische Therapeutin, Tochter und Schwester, muss sich als einzige um ihren Bruder Sven kümmern, bei dem vor vielen Jahren Schizophrenie diagnostiziert wurde. Er verweigerte jede Behandlung und lebt seither zurückgezogen auf dem Dachboden im Haus der Eltern, die sich allmählich, mit zunehmendem Alter, von ihm überfordert fühlen. Als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt, verbringt Holle immer mehr Zeit mit Sven und beim Vater, und vernachlässigt ihre eigene Beziehung dabei sträflich. »Die markante formale Gestaltung von Im Haus meiner Eltern schiebt der allzu direkten Deutung als autobiografische Nabelschau einen Riegel vor. Mit Schwarz-weiß-Bildern und einem schmalen Bildformat verleiht Ellrich der Geschichte einen universellen Charakter. … Das eindrucksvollste Element des stillen Dramas ist die Darstellung des psychisch erkrankten Sven. Fernab klischeehafter Darstellungen von Schizophrenie zeigt Ellrich die Erkrankung als Rückzug ins Innere, womit eine Auflösung für die anderen verbunden ist.“ Christian Horn | FilmDienst Das grandios gespielte und strengem schwarz-weiß gehaltene Familiendrama wurde in IFF Rotterdam mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.
Credits:
DE 2025, 95 Min, Regie: Tim Ellrich Kamera: Konstantin Pape Schnitt: Tobias Wilhelmer mit: Jenny Schily, Ursula Werner, Manfred Zapatka und Jens Brock
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