Ein Film von Hlynur Pálmason.
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Ein weiterer Film des Regisseurs von The Love that Remains, der bisher noch nicht im Kino war.
Wie schon Missionare in anderen Kolonien vor ihm, ist der junge Priester Lucas von seiner Aufgabe, eine christliche Kirche im Heidengebiet Island zu errichten, überzeugt. Um Land und Leute kennenzulernen, segelt er nicht um die Insel, sondern wählt den beschwerlichen Weg quer durch das unwirtliche, fremde Gebiet, was am Ende des 19. Jahrhundert für jemanden unvorbereitetes einer Expedition gleicht. Die mit eindrücklichen Bildern eingefangene erbarmungslose Natur und die Widerspenstigkeit seiner einheimischen Begleiter lässt den Lutheraner den Bezug zur Realität verlieren. Auch die zunehmende Angst überspielt er mit Arroganz, und stößt so bald an seine Grenzen, sprachlich, menschlich und physisch. „Ruhig in der Erzählweise, drängt das unterdrückte Gewaltpotenzial der intensiv gespielten Figuren immer wieder an die Oberfläche, den sich aufdrängenden fatalistischen Blick auf die Menschheit kontert der Film allerdings auch mit Humor und Zärtlichkeit.“ Fimdienst




Credits:
IS/FR/DK/SE 2022, 135 Min., isländische OmU
Regie : Hlynur Pálmason
Kamera: Maria von Hausswolff
Schnitt: Julius Krebs Damsbo
mit: Elliott Crosset Hove, Vic Carmen Sonne, Ingvar Sigurdsson, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Jacob Hauberg Lohmann
Trailer:
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