Basel Adra, ein junger palästinensischer Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland, kämpft seit seiner Kindheit gegen die Vertreibung seiner Gemeinschaft durch die israelische Besatzung. Er dokumentiert die schrittweise Auslöschung der Dörfer seiner Heimatregion, wo Soldatinnen im Auftrag der israelischen Regierung nach und nach Häuser abreißen und ihre Bewohnerinnen vertreiben. Irgendwann begegnet er Yuval, einem israelischen Journalisten, der ihn in seinen Bemühungen unterstützt. Eine unwahrscheinliche Allianz entsteht. Die Beziehung der beiden wird durch die enorme Ungleichheit zwischen ihnen zusätzlich belastet: Basel lebt unter militärischer Besatzung, Yuval frei und ohne Einschränkungen. Der Film eines palästinensisch-israelischen Kollektivs vierer junger Aktivist*innen entstand als Akt des kreativen Widerstands auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit. Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024
Basel Adra, ein junger palästinensischer Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland, kämpft seit seiner Kindheit gegen die Vertreibung seiner Gemeinschaft durch die israelische Besatzung. Er dokumentiert die schrittweise Auslöschung der Dörfer seiner Heimatregion, wo Soldatinnen im Auftrag der israelischen Regierung nach und nach Häuser abreißen und ihre Bewohnerinnen vertreiben. Irgendwann begegnet er Yuval, einem israelischen Journalisten, der ihn in seinen Bemühungen unterstützt. Eine unwahrscheinliche Allianz entsteht. Die Beziehung der beiden wird durch die enorme Ungleichheit zwischen ihnen zusätzlich belastet: Basel lebt unter militärischer Besatzung, Yuval frei und ohne Einschränkungen. Der Film eines palästinensisch-israelischen Kollektivs vierer junger Aktivist*innen entstand als Akt des kreativen Widerstands auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit. Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024
Anfang des letzten Jahrhunderts entstehen in Togo, des damaligen deutschen Übersee-Imperiums namens Togoland, Abenteuer‑, Dokumentar- und sogenannte Kulturfilme, die in Deutschland großen Erfolg haben und wesentlich zum Afrikabild hier beitragen. Im Ursprungsland aber hat niemand sie je zu Gesicht bekommen, oder von ihrer Existenz gewusst. Gedreht wurden sie von Hans Schomburgk, der als Großwildjäger, Tierfänger, Expeditionsleiter, Kartograf, Schriftsteller, Filmproduzent und Regisseur immer wieder nach Afrika reiste, und nach dem 2. Weltkrieg als Autor und mit Vorträgen sein Geld verdiente. Über 100 Jahre später begibt sich Regisseur Jürgen Ellinghaus mit einem mobilen Kino und anhand der Reiseberichte der Schauspielerin Meg Gehrts zu den Original-Drehorten. Was denken die Menschen dort über die Bilder ihrer Vorfahren? Zusammen mit den togolesischen Zuschauer:innen ergründet Ellinghaus den historischen Kontext der Filmbilder, die Realität und die Auswirkungen des Kolonialismus. Was zeigen die Filme, was verschweigen sie über „Togoland“, das seinerzeit als „Musterkolonie“ des Deutschen Reiches gepriesen wurde?
Credits:
DE 2023, 96 Min., div. OmU Regie: Jürgen Ellinghaus Kamera: Rémi Jennequin Schnitt: Nina Khada
Pema, eine junge Frau aus der oberen Himlaya-Region Nepals, heiratet. Zu erst einmal Tashi, aber zugleich werden der Tradition nach seine beiden Brüder Kama und Dawa auch ihre Ehemänner. Nach den Flitterwochen muss Tashi auf eine längere Handelsreise, Karma kehrte zurück ins Kloster, nur der vorlaute Schuljunge Dawa bleibt an ihrer Seite, und wird zum Problem. Pema ist schwanger, und er streut das Gerücht, nicht Tashi, sondern der Schullehrer sei der Vater des Kindes. Als Tashi nicht mit den anderen Männern zurückkehrt, befürchtet Pema, er habe auch davon gehört und bliebe deshalb in den Bergen. Um ihn zu finden, begibt sie sich auf eine beschwerliche, aber gleichsam erkenntnisreiche Reise in überwältigender Landschaft. „Der Film lebt von seinen beeindruckenden, zum Teil sensationell prächtigen Aufnahmen. Bewundernswert ist auch, wie die Darsteller auch bei Eiseskälte die im Schnee spielenden Szenen meistern. Bham ist ein sehr sorgfältiger Beobachter und bedächtiger Erzähler. Die Gefühle der Figuren zeigen sich in kleinen Gesten; die Story entwickelt sich anhand alltäglicher Handlungen und Begebenheiten. Bham [verzichtet] auf jede dramatische Übersteigerung, was den Film aus dem von Hektik und Effekthascherei geprägten Strom filmischer Erzeugnisse herausragen lässt. Doch es lohnt sich, sich auf Shambhala und seine innere Geruhsamkeit einzulassen. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass Rinpoche ein Titel ist, der vorwiegend an Menschen vergeben wird, die als Wiedergeburt eines früheren Meisters anerkannt werden. Erst dann versteht man nämlich, was Karma während der Reise zu Pema sagt: dass nämlich die Frage nach der biologischen Vaterschaft belanglos sei, weil sich das wahre Wunder des Lebens erst mit der Geburt offenbare. Das wird zum eigentlichen Schlüssel dieses wunderschönen Films, der weniger über weibliche Emanzipation als vielmehr von der Weisheit des (Zusammen-)Lebens erzählt.” Irene Genhart | Filmdienst.
Credits:
NP/FR/NO/HK/CN/TK/TW/US/QA 2024, 150 Min., Tibetisch, Nepali Originalfassung mit deutschen und englischen Untertiteln Regie: Min Bahadur Bham Kamera: Aziz Zhambakiyev Schnitt: Liao Ching Sung, Kiran Shrestha mit: Thinley Lhamo, Sonam Topden, Tenzin Dalha, Karma Wangyal Gurung, Karma Shakya, Loten Namling, Tsering Lhamo Gurung, Janga Bahadur Lama
Disneys STARWARS trifft TWINPEAKS trifft französische Coming-of-Age-Sommerkömodie: Keinen Deut weniger skurril und schwer lokalisierbar ist die Weggabelung, an der Bruno Dumonts DASIMPERIUM (L’EMPIRE) sitzt und auf Godot wartet. In seiner Weird Wave-haften Satire kämpft Gut gegen Böse unter Einsatz von Lichtschwertern, moralisch aber unterscheidet sie nichts. Es wird elektrisch verzerrt rückwärts gesprochen und hölzern zu Jazzklängen getanzt, aber ob dem eine außerirdische Kultur oder purer Surrealismus zugrunde liegt, bleibt offen. Junge Menschen fallen auf Fischerbooten übereinander her, aber von Liebe keine Spur. L’EMPIRE fühlt sich wohl im No Man’s Land der Transgression.
So sieht es dort aus: In einem nordfranzösischen Dorf gibt es zwei Geheimgesellschaften außerirdischen Ursprungs, die menschliche Körper bevölkern. Die „Einsen“ wohnen in fliegenden gotischen Kathedralen und wollen das Gute im Menschen vermehren. Das Mutterschiff der „Nullen“ ist eine flugzeugträgerartige Kopie des Schloss Versailles, Ziel: Die Weltherrschaft. Es entbrennt ein kriegerischer Streit um Freddy, den Sohn eines Fischers, mythologisch der Thronfolger eines dunklen Königreichs.
Dumonts Film, der im Wettbewerb der 74. Berlinale lief, verschränkt und verquirlt auch ästhetisch Gegensätze: sommerlich-überbelichteten Realismus und opulente CGI-Designs. Die Science-Ficition-Elemente sind dabei nicht nur hochkreativ, sondern sehen auch in jedem Detail nach Triple‑A aus. Sie alleine dürften Millionen gekostet haben. Wer aber demgemäß drei Akte, klar gezeichnete Identifikationsfiguren oder auch nur kohärente Anschlussszenen erwartet, wird bei IMPERIUM enttäuscht in einem nichtssagenden Steinbruch an der Opalküste allein gelassen. Der Film dürfte an eben dieser Stelle hofnärrische Freude haben.
Basel Adra, ein junger palästinensischer Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland, kämpft seit seiner Kindheit gegen die Vertreibung seiner Gemeinschaft durch die israelische Besatzung. Er dokumentiert die schrittweise Auslöschung der Dörfer seiner Heimatregion, wo Soldatinnen im Auftrag der israelischen Regierung nach und nach Häuser abreißen und ihre Bewohnerinnen vertreiben. Irgendwann begegnet er Yuval, einem israelischen Journalisten, der ihn in seinen Bemühungen unterstützt. Eine unwahrscheinliche Allianz entsteht. Die Beziehung der beiden wird durch die enorme Ungleichheit zwischen ihnen zusätzlich belastet: Basel lebt unter militärischer Besatzung, Yuval frei und ohne Einschränkungen. Der Film eines palästinensisch-israelischen Kollektivs vierer junger Aktivist*innen entstand als Akt des kreativen Widerstands auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit. Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024
Anfang des letzten Jahrhunderts entstehen in Togo, des damaligen deutschen Übersee-Imperiums namens Togoland, Abenteuer‑, Dokumentar- und sogenannte Kulturfilme, die in Deutschland großen Erfolg haben und wesentlich zum Afrikabild hier beitragen. Im Ursprungsland aber hat niemand sie je zu Gesicht bekommen, oder von ihrer Existenz gewusst. Gedreht wurden sie von Hans Schomburgk, der als Großwildjäger, Tierfänger, Expeditionsleiter, Kartograf, Schriftsteller, Filmproduzent und Regisseur immer wieder nach Afrika reiste, und nach dem 2. Weltkrieg als Autor und mit Vorträgen sein Geld verdiente. Über 100 Jahre später begibt sich Regisseur Jürgen Ellinghaus mit einem mobilen Kino und anhand der Reiseberichte der Schauspielerin Meg Gehrts zu den Original-Drehorten. Was denken die Menschen dort über die Bilder ihrer Vorfahren? Zusammen mit den togolesischen Zuschauer:innen ergründet Ellinghaus den historischen Kontext der Filmbilder, die Realität und die Auswirkungen des Kolonialismus. Was zeigen die Filme, was verschweigen sie über „Togoland“, das seinerzeit als „Musterkolonie“ des Deutschen Reiches gepriesen wurde?
Credits:
DE 2023, 96 Min., div. OmU Regie: Jürgen Ellinghaus Kamera: Rémi Jennequin Schnitt: Nina Khada
Pema, eine junge Frau aus der oberen Himlaya-Region Nepals, heiratet. Zu erst einmal Tashi, aber zugleich werden der Tradition nach seine beiden Brüder Kama und Dawa auch ihre Ehemänner. Nach den Flitterwochen muss Tashi auf eine längere Handelsreise, Karma kehrte zurück ins Kloster, nur der vorlaute Schuljunge Dawa bleibt an ihrer Seite, und wird zum Problem. Pema ist schwanger, und er streut das Gerücht, nicht Tashi, sondern der Schullehrer sei der Vater des Kindes. Als Tashi nicht mit den anderen Männern zurückkehrt, befürchtet Pema, er habe auch davon gehört und bliebe deshalb in den Bergen. Um ihn zu finden, begibt sie sich auf eine beschwerliche, aber gleichsam erkenntnisreiche Reise in überwältigender Landschaft. „Der Film lebt von seinen beeindruckenden, zum Teil sensationell prächtigen Aufnahmen. Bewundernswert ist auch, wie die Darsteller auch bei Eiseskälte die im Schnee spielenden Szenen meistern. Bham ist ein sehr sorgfältiger Beobachter und bedächtiger Erzähler. Die Gefühle der Figuren zeigen sich in kleinen Gesten; die Story entwickelt sich anhand alltäglicher Handlungen und Begebenheiten. Bham [verzichtet] auf jede dramatische Übersteigerung, was den Film aus dem von Hektik und Effekthascherei geprägten Strom filmischer Erzeugnisse herausragen lässt. Doch es lohnt sich, sich auf Shambhala und seine innere Geruhsamkeit einzulassen. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass Rinpoche ein Titel ist, der vorwiegend an Menschen vergeben wird, die als Wiedergeburt eines früheren Meisters anerkannt werden. Erst dann versteht man nämlich, was Karma während der Reise zu Pema sagt: dass nämlich die Frage nach der biologischen Vaterschaft belanglos sei, weil sich das wahre Wunder des Lebens erst mit der Geburt offenbare. Das wird zum eigentlichen Schlüssel dieses wunderschönen Films, der weniger über weibliche Emanzipation als vielmehr von der Weisheit des (Zusammen-)Lebens erzählt.” Irene Genhart | Filmdienst.
Credits:
NP/FR/NO/HK/CN/TK/TW/US/QA 2024, 150 Min., Tibetisch, Nepali Originalfassung mit deutschen und englischen Untertiteln Regie: Min Bahadur Bham Kamera: Aziz Zhambakiyev Schnitt: Liao Ching Sung, Kiran Shrestha mit: Thinley Lhamo, Sonam Topden, Tenzin Dalha, Karma Wangyal Gurung, Karma Shakya, Loten Namling, Tsering Lhamo Gurung, Janga Bahadur Lama
Disneys STARWARS trifft TWINPEAKS trifft französische Coming-of-Age-Sommerkömodie: Keinen Deut weniger skurril und schwer lokalisierbar ist die Weggabelung, an der Bruno Dumonts DASIMPERIUM (L’EMPIRE) sitzt und auf Godot wartet. In seiner Weird Wave-haften Satire kämpft Gut gegen Böse unter Einsatz von Lichtschwertern, moralisch aber unterscheidet sie nichts. Es wird elektrisch verzerrt rückwärts gesprochen und hölzern zu Jazzklängen getanzt, aber ob dem eine außerirdische Kultur oder purer Surrealismus zugrunde liegt, bleibt offen. Junge Menschen fallen auf Fischerbooten übereinander her, aber von Liebe keine Spur. L’EMPIRE fühlt sich wohl im No Man’s Land der Transgression.
So sieht es dort aus: In einem nordfranzösischen Dorf gibt es zwei Geheimgesellschaften außerirdischen Ursprungs, die menschliche Körper bevölkern. Die „Einsen“ wohnen in fliegenden gotischen Kathedralen und wollen das Gute im Menschen vermehren. Das Mutterschiff der „Nullen“ ist eine flugzeugträgerartige Kopie des Schloss Versailles, Ziel: Die Weltherrschaft. Es entbrennt ein kriegerischer Streit um Freddy, den Sohn eines Fischers, mythologisch der Thronfolger eines dunklen Königreichs.
Dumonts Film, der im Wettbewerb der 74. Berlinale lief, verschränkt und verquirlt auch ästhetisch Gegensätze: sommerlich-überbelichteten Realismus und opulente CGI-Designs. Die Science-Ficition-Elemente sind dabei nicht nur hochkreativ, sondern sehen auch in jedem Detail nach Triple‑A aus. Sie alleine dürften Millionen gekostet haben. Wer aber demgemäß drei Akte, klar gezeichnete Identifikationsfiguren oder auch nur kohärente Anschlussszenen erwartet, wird bei IMPERIUM enttäuscht in einem nichtssagenden Steinbruch an der Opalküste allein gelassen. Der Film dürfte an eben dieser Stelle hofnärrische Freude haben.
In grellen Neonfarben strahlt das abgelegen an der nordbrasilianischen Küste gelegene Stundenhotel Motel Destino unter der grenzenlosen Weite des leuchtend blauen Himmels. Hier strandet der junge Heraldo nach einem missglückten Raubüberfall, auf der Flucht vor der Polizei und seinen eigenen Komplizen. Der undurchsichtige Betreiber Elias und seine Frau Dayana stellen nicht viel Fragen: Für Elias kommt Heraldo als billige, ganz ans Motel gefesselte Arbeitskraft gelegen, und Dayana, zunehmend frustriert von der Enge ihres Lebens, ist fasziniert von dem seltsam naiven jungen Mann. Ein gefährliches Spiel beginnt, ein Tanz der Macht, des Begehrens, der Loyalitäten, der Liebe, ein Kräftemessen, in dem der Wunsch nach Freiheit immer drängender wird.
„Motel Destino“ ist ein Tropical Noir voller Licht, Farben und Körper, Sehnsucht, Gewalt, Begehren und Zärtlichkeit, mit den großartigen Igor Xavier, Nataly Rocha und Fabio Assunção in den Hauptrollen, wunderbar gefilmt von Kamerafrau Hélène Louvart und montiert von Nelly Quettier. Alles, was hier passiert, drückt sich in und durch die Körper aus, die Gewalt in einer nach den Jahren der Bolsonaro-Regierung zerrütteten Gesellschaft, die Sehnsucht nach einem eigenen Leben, das Begehren und Aufbegehren einer Jugend, die verzweifelt versucht, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.
„Obwohl Brasilien ein katholisches Land ist, leben die Menschen ihre Sexualität dort relativ frei aus. Und die einzige Möglichkeit für mich, eine glaubwürdige Verbindung zwischen Dayana und Heraldo herzustellen, war durch die Begegnung zweier Körper, die verschmelzen und eins werden. Die Fragen, die ich mir gestellt habe, waren: Wenn ich den Sex zeige, warum? Was will ich damit sagen? Es kommt dabei in erster Linie immer auf die Körperstellungen an, auf die Intensität, auf den Rhythmus, auf die Begegnung ihrer Blicke. Denn es ist nicht nur eine Sexszene, sie hat eine Bedeutung und die muss man nachvollziehen können. Bei Dayana und Heraldo kommt noch dazu, dass ihre Beziehung nicht auf Liebe basiert, sondern auf Leidenschaft. Und diese Art von Leidenschaft ist der erste Funke einer jeden Revolution.“ Karim Aïnouz
Introduction of the screening event: „The history of the combat against the pandemic should not be tainted by lies and misleading information; it should be recorded with the CORRECTCOLLECTIVEMEMORY of all mankind. ” Said Foreign Ministry Spokesperson Hua Chun-Ying. „抗疫叙事不能被谎言误导玷污,而应留下正确的人类集体记忆。„中国外交部发言人 华春莹。 „In the great flood of the times, personal memory is often regarded as the superfluous foam, waves and clamor of the times, and will be weeded out, thrown away or flung aside by the times; it will be rendered as silent and speechless as if it had never existed, and thus the great oblivion arrives at the passing of an age of running wheels and water. Flesh and blood with a soul are gone. All is well and quiet, and the small and true fulcrum that could pry the earth is gone. Thus, history becomes a legend, a forgetfulness and an imagination without any basis. ” Said Yan Lian-Ke. „在巨大的时代洪流中,个人记忆往往被视为是时代多余的泡沫、浪花和喧嚣,会被时 代剔除、扔掉或甩到一边去;会让它无声、无言如同从未存在过,从而在一个⻋轮流 水的时代过去时,巨大的遗忘到来了。有灵魂的血肉没有了。一切都安泰静好了,能 够撬动地球那个小而有小的真实支点不在了。如此着,历史就成了无依无据的传说、 遗忘和想像。„阎连科。 In this Chinese Independent Short Film Screening, we hope that these precious personal memories can be preserved, even though personal memories can’t make a difference in the world, they can make us have a true heart. 在这次中国独立短片放映会上,我们希望可以让这些宝贵的个人记忆得以保留,即便 个人记忆改变不了世界,但它可以让我们拥有真实的内心。
The films:
The Memo 备忘录 Produced by Badlands Film Group 制作方:穷山恶水电影小组 Run time: 30min 片⻓:30 分钟 Country: China 国家:中华人⺠共和国 Language: Mandarin, with English and simplified Chinese subtitles. 语言:普通话,配有英文和简体中文字幕 Awards & Festivals: Best Documentary Short Film at the 60th Taiwan Golden Horse Awards. 获奖情况:第 60 届台湾金⻢奖最佳纪录短片奖 Synopsis: This is a video diary of the surreal lockdown made by the filmmaker couple who were trapped in a small, rented apartment in Shanghai. In the face of endless madness, the camera gradually breaks free from the window and observes a vast social isolation unprecedented in the country’s history. 剧情: 这是一部记录了一对电影导演夫妇在上海被困在一间小租公寓中的超现实封锁生活的 视频日记。面对无尽的疯狂,摄影机逐渐突破窗户的束缚,观察到了中国历史上前所 未有的广泛社会隔离。
2023 金馬影展 TGHFF | 備忘錄 The Memo
My Quarantine Bear 我的隔离熊 Director: Weijia Ma 导演:⻢维佳 Run time: 35min 片⻓:35 分钟 Country: China, France 国家:中国,法国 Language: Mandarin, with English subtitle. 语言:普通话,配有英文字幕 Awards & Festivals: Special Mention, Visions du Réel 2021 (World Premiere) 获奖情况:入围第 52 届瑞士真实影展 Synopsis: Weijia Ma was working on an animation film in Strasbourg when COVID descends on France. She very quickly fled to Lyon before returning to Shanghai. From the flight to her quarantine in a hotel on arrival, this filmed diary with its airs of romantic comedy uses humour and great formal invention to retrace the experience of this journey. 剧情: 当导演⻢维佳正在法国斯特拉斯堡工作时,收到了朋友的信息提醒,斯特拉斯堡即将 封城。她很快就逃到了里昂,买了张机票终于回到了上海,在酒店开始了 14 天的隔离 生活。她用自己的镜头记录下了这一路的旅程。
[SIWFF2021] 나의 전염병 검역 곰 / My Quarantine Bear Trailer
Hwarenheit 911 华式 911 Director: Feng Cong 导演:丛峰 Run time: 20min 片⻓:20 分钟 Country: China 国家:中华人⺠共和国 Language: Mandarin, with English subtitle. 语言:普通话,配有英文字幕 Synopsis: Taking „911” incident as a clue, Hwarenheit 911 develops associations with real-life scenes, whether close or far, to explore the “terrorism” in everyday life. 剧情: 从“911”事件出发,展开与现实场景的或近或远的联想,以此来探讨日常生活中的“恐怖 主义”。
Shanghai Reset 二次校准 Director: Qiao Hu 导演:胡峤 Run time: 5min 片⻓:5 分钟 Country: China 国家:中华人⺠共和国 Language: Mandarin, with English and simplified Chinese subtitles. 语言:普通话,配有英文和简体中文字幕 Synopsis: The system appears to be discussing opinions with humans about something. The film came from three days of free travel permission and was shot on the streets of Shanghai at the end of April 2022. 剧情: 系统似乎正在与人类探讨关于一些事物的看法。2022 年 4 月底的上海,当导演被允许 三天自由出行时,他在街头拍摄了这段影片。
《二次校準》預告片|影片拍攝於封城的上海街頭,三天允許自由出行的日子|Giloo紀實影音
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