Wilma will mehr

Ein Film von Maren-Kea Freese. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Ende der 1990er Jahre. Wilma hat ihr Leben im Lausitzer Braunkohlerevier ver­bracht. Es war geprägt von Arbeit und Wandel zwei­er poli­ti­scher Systeme. Als ihr per­sön­li­ches und beruf­li­ches Leben zer­bricht, ver­lässt sie Ende der 1990er Jahre ihr Heimatdorf und zieht nach Wien. Dort beginnt sie neu, fin­det fri­sche Perspektiven und ent­deckt alte Utopien wie­der, die sie einst inspi­rier­ten. Mit ihren alten Überzeugungen und neu gewon­ne­ner Kraft setzt sie sich nicht nur für sich selbst, son­dern auch für eine bes­se­re Zukunft und die Umwelt ein. Ein Film über Verlust, Neuanfang und den uner­müd­li­chen Glauben an Veränderung.

Dass es Wilma nach Österreich ver­schlägt und nicht in die alten Bundesländer, erweist sich als geschick­ter Schachzug von Regisseurin und Drehbuchautorin Maren-Kea Freese. Im Westen wäre Wilma sofort auf ihre Herkunft redu­ziert wor­den. Womöglich hät­ten Vorurteile einen Neuanfang erschwert oder ver­ei­telt. Zumindest wäre „Wilma will mehr“ ein gänz­lich ande­rer Film gewor­den. Wien dage­gen, als eigen­stän­di­ge, aus­län­di­sche, aber deutsch­spra­chi­ge Metropole, ist ein ande­res Pflaster. Dort kennt man sich mit deutsch-deut­schen Befindlichkeiten und Streitigkeiten weni­ger aus. Zwar fin­den auch die Ösis, dass die Ossis mit­un­ter naiv sind. Doch wenn Wilma etwas leis­tet – und sie leis­tet viel –, wird das anerkannt.

Eigentlich schert man sich in Wien nicht um Herkunft. Doch wenn Wilma über ihr ver­gan­ge­nes Leben und die Mentalität ihrer Landsleute spricht, stößt sie doch auf Interesse. Bei einem feucht-fröh­li­chen Abend mit einem Dia-Vortrag von Wilma über die Lausitz und ihr ehe­ma­li­ges Kraftwerk wird sie von ihren neu­en Freunden gefei­ert. Man stößt ganz im inter­na­tio­na­lis­ti­schen Sinne auf Karl Marx an und into­niert gemein­sam das DDR-Agitationslied „Sag mir, wo du stehst“.

Dennoch hat sich der Film weder Ostalgie noch eine Analyse der Umbruchszeit auf die Fahnen geschrie­ben. Es geht in ers­ter Linie um eine Frau, die aus der Enge ihrer Heimat her­aus­fin­det und sich nach lan­ger Zeit wie­der ent­fal­ten kann. Als die Arbeits- und Lebensgrundlagen um sie her­um zusam­men­bre­chen, wagt Wilma den Ausbruch und stellt fest, dass sie auch in der Fremde gut zurecht­kommt. Das liegt an ihrer beruf­li­chen Vielseitigkeit, aber auch an ihrem Pragmatismus, mit dem sie sich auf neue Menschen und Mentalitäten ein­las­sen kann. Sie greift Gelegenheiten beim Schopfe – aus Notwendigkeit, aber auch, weil sie die Abenteurerin in sich ent­deckt. Fritzi Haberlandt trägt den Film mit Bravour und wirkt durch und durch glaub­haft. Selbst in Momenten der Verzweiflung rafft sich ihre Figur mit Brandenburger Dialekt wie­der auf. Von dem, was sie in ihrem bis­he­ri­gen Leben gelernt hat, kann sie in Wien jede Menge anwen­den.“
Kira Tazman | filmdienst

Credits:

DE 2025, 112 Min.,
Regie: Maren-Kea Freese
Kamera: Michael Kotschi
Schnitt: Andrea Muñoz
Darsteller*innen: Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann, Xenia Snagowski, Katrin Schwingel, Isabel Schosnig

Trailer:
Kinotrailer „Wilma will mehr” – Kinostart 31. Juli 2025
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Kategorie: Vorstellung

  • Wilma will mehr

    Wilma will mehr

    Ein Film von Maren-Kea Freese. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ende der 1990er Jahre. Wilma hat ihr Leben im Lausitzer Braunkohlerevier ver­bracht. Es war geprägt von Arbeit und Wandel zwei­er poli­ti­scher Systeme. Als ihr per­sön­li­ches und beruf­li­ches Leben zer­bricht, ver­lässt sie Ende der 1990er Jahre ihr Heimatdorf und zieht nach Wien. Dort beginnt sie neu, fin­det fri­sche Perspektiven und ent­deckt alte Utopien wie­der, die sie einst inspi­rier­ten. Mit ihren alten Überzeugungen und neu gewon­ne­ner Kraft setzt sie sich nicht nur für sich selbst, son­dern auch für eine bes­se­re Zukunft und die Umwelt ein. Ein Film über Verlust, Neuanfang und den uner­müd­li­chen Glauben an Veränderung.

    Dass es Wilma nach Österreich ver­schlägt und nicht in die alten Bundesländer, erweist sich als geschick­ter Schachzug von Regisseurin und Drehbuchautorin Maren-Kea Freese. Im Westen wäre Wilma sofort auf ihre Herkunft redu­ziert wor­den. Womöglich hät­ten Vorurteile einen Neuanfang erschwert oder ver­ei­telt. Zumindest wäre „Wilma will mehr“ ein gänz­lich ande­rer Film gewor­den. Wien dage­gen, als eigen­stän­di­ge, aus­län­di­sche, aber deutsch­spra­chi­ge Metropole, ist ein ande­res Pflaster. Dort kennt man sich mit deutsch-deut­schen Befindlichkeiten und Streitigkeiten weni­ger aus. Zwar fin­den auch die Ösis, dass die Ossis mit­un­ter naiv sind. Doch wenn Wilma etwas leis­tet – und sie leis­tet viel –, wird das anerkannt.

    Eigentlich schert man sich in Wien nicht um Herkunft. Doch wenn Wilma über ihr ver­gan­ge­nes Leben und die Mentalität ihrer Landsleute spricht, stößt sie doch auf Interesse. Bei einem feucht-fröh­li­chen Abend mit einem Dia-Vortrag von Wilma über die Lausitz und ihr ehe­ma­li­ges Kraftwerk wird sie von ihren neu­en Freunden gefei­ert. Man stößt ganz im inter­na­tio­na­lis­ti­schen Sinne auf Karl Marx an und into­niert gemein­sam das DDR-Agitationslied „Sag mir, wo du stehst“.

    Dennoch hat sich der Film weder Ostalgie noch eine Analyse der Umbruchszeit auf die Fahnen geschrie­ben. Es geht in ers­ter Linie um eine Frau, die aus der Enge ihrer Heimat her­aus­fin­det und sich nach lan­ger Zeit wie­der ent­fal­ten kann. Als die Arbeits- und Lebensgrundlagen um sie her­um zusam­men­bre­chen, wagt Wilma den Ausbruch und stellt fest, dass sie auch in der Fremde gut zurecht­kommt. Das liegt an ihrer beruf­li­chen Vielseitigkeit, aber auch an ihrem Pragmatismus, mit dem sie sich auf neue Menschen und Mentalitäten ein­las­sen kann. Sie greift Gelegenheiten beim Schopfe – aus Notwendigkeit, aber auch, weil sie die Abenteurerin in sich ent­deckt. Fritzi Haberlandt trägt den Film mit Bravour und wirkt durch und durch glaub­haft. Selbst in Momenten der Verzweiflung rafft sich ihre Figur mit Brandenburger Dialekt wie­der auf. Von dem, was sie in ihrem bis­he­ri­gen Leben gelernt hat, kann sie in Wien jede Menge anwen­den.“
    Kira Tazman | filmdienst

    Credits:

    DE 2025, 112 Min.,
    Regie: Maren-Kea Freese
    Kamera: Michael Kotschi
    Schnitt: Andrea Muñoz
    Darsteller*innen: Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann, Xenia Snagowski, Katrin Schwingel, Isabel Schosnig

    Trailer:
    Kinotrailer „Wilma will mehr” – Kinostart 31. Juli 2025
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  • Vermiglio

    Vermiglio

    Ein Film von Maura Delpero. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Vermiglio, einem Bergdorf in den ita­lie­ni­schen Alpen, wo die Zeit im ewi­gen Rhythmus der Monate ver­geht, ist das Leben beschwer­lich und beschei­den. Wir schrei­ben den Winter 1944, der der Krieg scheint gleich­zei­tig weit weg und doch all­ge­gen­wär­tig zu sein. Attilio, ein jun­ger Einheimischer, kehrt schwer ver­letzt auf den Schultern sei­nes sizi­lia­ni­schen Kameraden Pietro heim. Die Ankunft bringt Unruhe in das Dorfleben, beson­ders in das Haus des Lehrers Cesare und sei­ner gro­ßen Familie. Als Deserteure müs­sen bei­den jun­gen Männer ver­steckt und gepflegt wer­den, letz­te­res macht Lucia, die ältes­te der Lehrertöchter, beson­ders ger­ne. Eine Romanze beginnt, aber nicht nur das. Jeder hier hat sei­ne Geheimnisse, der Lehrer, sei­ne Töchter, und auch Pietro.

    Zunächst mit gerin­ger Kopienzahl gestar­tet, ent­wi­ckel­te sich Maura Delperos von der eige­nen Familiengeschichte inspi­rier­ter zwei­ter Film (nach Maternal) in Italien inner­halb kur­zer Zeit zu einem über­ra­schend gro­ßen Erfolg. Er gewann schließ­lich sie­ben Kategorien des wich­tigs­ten Filmpreises des Landes, dem „David di Donatello“, u.a. für den Besten Film und für die Beste Regie, der damit erst­mals an eine Frau ging.
    Vermiglio ist in sei­ner Bescheidenheit ein wuch­ti­ger Film, weil er die­se emo­tio­na­le und fami­liä­re Sprengkraft völ­lig unauf­ge­regt dar­stellt. Der Regisseurin Maura Delpero gelingt es meis­ter­lich, die­ses Liebesdrama völ­lig unsen­ti­men­tal und zurück­hal­tend zu insze­nie­ren, in schlich­ten, aber sehr bestimm­ten, stim­mi­gen Bilden, gedreht vom Kameramann Michail Kritschmans. Und die Montage lässt einem immer genü­gend Luft zum Durchatmen. Nicht umsonst hat der Film am Internationalen Filmfestival in Venedig 2024 den Silbernen Löwen gewon­nen und bei der inter­na­tio­na­len Presse viel Lob erfah­ren.“ Madeleine Hirsiger | arttv 
    Credits:

    IT/FR/BE 2024, 119 Min., ital. OmU
    Regie: Maura Delpero
    Kamera:  Mikhail Krichman
    Schnitt: Luca Mattei
    mit: Tommaso Ragno, Giuseppe De Domenico, Roberta Rovelli, Martina Scrinzi, Orietta Notari, Carlotta Gamba

    Trailer:
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  • Wilma will mehr

    Wilma will mehr

    Ein Film von Maren-Kea Freese. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ende der 1990er Jahre. Wilma hat ihr Leben im Lausitzer Braunkohlerevier ver­bracht. Es war geprägt von Arbeit und Wandel zwei­er poli­ti­scher Systeme. Als ihr per­sön­li­ches und beruf­li­ches Leben zer­bricht, ver­lässt sie Ende der 1990er Jahre ihr Heimatdorf und zieht nach Wien. Dort beginnt sie neu, fin­det fri­sche Perspektiven und ent­deckt alte Utopien wie­der, die sie einst inspi­rier­ten. Mit ihren alten Überzeugungen und neu gewon­ne­ner Kraft setzt sie sich nicht nur für sich selbst, son­dern auch für eine bes­se­re Zukunft und die Umwelt ein. Ein Film über Verlust, Neuanfang und den uner­müd­li­chen Glauben an Veränderung.

    Dass es Wilma nach Österreich ver­schlägt und nicht in die alten Bundesländer, erweist sich als geschick­ter Schachzug von Regisseurin und Drehbuchautorin Maren-Kea Freese. Im Westen wäre Wilma sofort auf ihre Herkunft redu­ziert wor­den. Womöglich hät­ten Vorurteile einen Neuanfang erschwert oder ver­ei­telt. Zumindest wäre „Wilma will mehr“ ein gänz­lich ande­rer Film gewor­den. Wien dage­gen, als eigen­stän­di­ge, aus­län­di­sche, aber deutsch­spra­chi­ge Metropole, ist ein ande­res Pflaster. Dort kennt man sich mit deutsch-deut­schen Befindlichkeiten und Streitigkeiten weni­ger aus. Zwar fin­den auch die Ösis, dass die Ossis mit­un­ter naiv sind. Doch wenn Wilma etwas leis­tet – und sie leis­tet viel –, wird das anerkannt.

    Eigentlich schert man sich in Wien nicht um Herkunft. Doch wenn Wilma über ihr ver­gan­ge­nes Leben und die Mentalität ihrer Landsleute spricht, stößt sie doch auf Interesse. Bei einem feucht-fröh­li­chen Abend mit einem Dia-Vortrag von Wilma über die Lausitz und ihr ehe­ma­li­ges Kraftwerk wird sie von ihren neu­en Freunden gefei­ert. Man stößt ganz im inter­na­tio­na­lis­ti­schen Sinne auf Karl Marx an und into­niert gemein­sam das DDR-Agitationslied „Sag mir, wo du stehst“.

    Dennoch hat sich der Film weder Ostalgie noch eine Analyse der Umbruchszeit auf die Fahnen geschrie­ben. Es geht in ers­ter Linie um eine Frau, die aus der Enge ihrer Heimat her­aus­fin­det und sich nach lan­ger Zeit wie­der ent­fal­ten kann. Als die Arbeits- und Lebensgrundlagen um sie her­um zusam­men­bre­chen, wagt Wilma den Ausbruch und stellt fest, dass sie auch in der Fremde gut zurecht­kommt. Das liegt an ihrer beruf­li­chen Vielseitigkeit, aber auch an ihrem Pragmatismus, mit dem sie sich auf neue Menschen und Mentalitäten ein­las­sen kann. Sie greift Gelegenheiten beim Schopfe – aus Notwendigkeit, aber auch, weil sie die Abenteurerin in sich ent­deckt. Fritzi Haberlandt trägt den Film mit Bravour und wirkt durch und durch glaub­haft. Selbst in Momenten der Verzweiflung rafft sich ihre Figur mit Brandenburger Dialekt wie­der auf. Von dem, was sie in ihrem bis­he­ri­gen Leben gelernt hat, kann sie in Wien jede Menge anwen­den.“
    Kira Tazman | filmdienst

    Credits:

    DE 2025, 112 Min.,
    Regie: Maren-Kea Freese
    Kamera: Michael Kotschi
    Schnitt: Andrea Muñoz
    Darsteller*innen: Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann, Xenia Snagowski, Katrin Schwingel, Isabel Schosnig

    Trailer:
    Kinotrailer „Wilma will mehr” – Kinostart 31. Juli 2025
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  • Vermiglio

    Vermiglio

    Ein Film von Maura Delpero. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Vermiglio, einem Bergdorf in den ita­lie­ni­schen Alpen, wo die Zeit im ewi­gen Rhythmus der Monate ver­geht, ist das Leben beschwer­lich und beschei­den. Wir schrei­ben den Winter 1944, der der Krieg scheint gleich­zei­tig weit weg und doch all­ge­gen­wär­tig zu sein. Attilio, ein jun­ger Einheimischer, kehrt schwer ver­letzt auf den Schultern sei­nes sizi­lia­ni­schen Kameraden Pietro heim. Die Ankunft bringt Unruhe in das Dorfleben, beson­ders in das Haus des Lehrers Cesare und sei­ner gro­ßen Familie. Als Deserteure müs­sen bei­den jun­gen Männer ver­steckt und gepflegt wer­den, letz­te­res macht Lucia, die ältes­te der Lehrertöchter, beson­ders ger­ne. Eine Romanze beginnt, aber nicht nur das. Jeder hier hat sei­ne Geheimnisse, der Lehrer, sei­ne Töchter, und auch Pietro.

    Zunächst mit gerin­ger Kopienzahl gestar­tet, ent­wi­ckel­te sich Maura Delperos von der eige­nen Familiengeschichte inspi­rier­ter zwei­ter Film (nach Maternal) in Italien inner­halb kur­zer Zeit zu einem über­ra­schend gro­ßen Erfolg. Er gewann schließ­lich sie­ben Kategorien des wich­tigs­ten Filmpreises des Landes, dem „David di Donatello“, u.a. für den Besten Film und für die Beste Regie, der damit erst­mals an eine Frau ging.
    Vermiglio ist in sei­ner Bescheidenheit ein wuch­ti­ger Film, weil er die­se emo­tio­na­le und fami­liä­re Sprengkraft völ­lig unauf­ge­regt dar­stellt. Der Regisseurin Maura Delpero gelingt es meis­ter­lich, die­ses Liebesdrama völ­lig unsen­ti­men­tal und zurück­hal­tend zu insze­nie­ren, in schlich­ten, aber sehr bestimm­ten, stim­mi­gen Bilden, gedreht vom Kameramann Michail Kritschmans. Und die Montage lässt einem immer genü­gend Luft zum Durchatmen. Nicht umsonst hat der Film am Internationalen Filmfestival in Venedig 2024 den Silbernen Löwen gewon­nen und bei der inter­na­tio­na­len Presse viel Lob erfah­ren.“ Madeleine Hirsiger | arttv 
    Credits:

    IT/FR/BE 2024, 119 Min., ital. OmU
    Regie: Maura Delpero
    Kamera:  Mikhail Krichman
    Schnitt: Luca Mattei
    mit: Tommaso Ragno, Giuseppe De Domenico, Roberta Rovelli, Martina Scrinzi, Orietta Notari, Carlotta Gamba

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  • Milch ins Feuer

    Milch ins Feuer

    Ein Film von Justine Bauer. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Katinka woll­te schon als Kind Bäuerin wer­den. Aber im Hohenlohischen, wo sich die 17-Jährige mit ihrer Mutter, dem älte­ren Bruder und den bei­den Schwestern um die Kühe und das Heu küm­mert, erben nun mal die Männer den Hof. Überhaupt wür­de es die Mutter viel bes­ser fin­den, wenn Katinka woan­ders eine Ausbildung anfin­ge. Das Milch­geschäft ren­tiert sich schon lan­ge nicht mehr. Dumm auch, dass Katinkas bes­te Freundin Carina aus­ge­rech­net mit ihrem Bruder geschla­fen hat. Doch wo ande­re kei­ne Zukunft sehen, ver­sucht Katinka, sich eine zu bau­en, den Traditionen zum Trotz.
    Regisseurin Justine Bauer unter­läuft in ihrem Debütfilm sämt­li­che Erwartungen auf erfri­schend humor­vol­le Art. Ohne zu beschö­ni­gen, fei­ert sie das Landleben, einen unver­gess­li­chen Sommer und vor allem: vier jun­ge Frauen, die ihren eige­nen Kopf haben. Auf dem Filmfest München gewann der Film den Förderpreis Neues Deutsches Kino.
    „Denn die Rollen, die Traditionen sind zwar fest­ge­zurrt, aber unter der Oberfläche, bei den jun­gen Frauen, da tut sich was. In vie­len Momenten: die Melkmaschine im Stall, die Heuballen, die von der Ballenpresse gebo­ren wer­den, der Ochse, der nach Kastration sei­ne Wildheit ver­lo­ren hat, auf dem man rei­ten kann. Eine Schwangerschaft, von der jeder weiß, über die nicht gespro­chen wird – die erfah­re­nen Bäuerinnen haben seit jeher träch­ti­ge Kühe erken­nen kön­nen. … Das Frausein, die Mutterschaft, das Leben unter dem Radar des töl­pel­haft machis­ti­schen Patriarchats, das am Rand fast kari­ka­turesk auf­scheint: Das ist das Thema des Films, geschickt ein­ge­floch­ten in die rea­li­täts­na­he Darstellung, und kei­nes­falls auf­ge­setzt, son­dern in son­der­bar poe­ti­scher Weise ver­wo­ben mit der Wirklichkeit. Der Nachbar, der stellt grü­ne Kreuze auf als Protest gegen „die da oben“, die den Bauernstand zer­stö­ren. Später brennt er als Protestaktion sein Heu an und löscht mit Milch, die Lokaljournalistin will vor allem schö­ne Fotos von trau­ri­gen Kindern.“ Harald Mühlberger | kino-zeit

    Credits:

    DE 2024, 78 Min., deut­sche Fassung
    Regie: Justine Bauer

    Kamera:  Pedro Carnicer
    Schnitt: Semih Korhan Güner, Justine Bauer
    mit: Johanna Wokalek, Pauline Bullinger, Anne Nothacker, Sara Nothacker, Lore Bauer

    Trailer:
    MILCH INS FEUER | Trailer | FILMFEST MÜNCHEN 2024
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  • Vermiglio

    Vermiglio

    Ein Film von Maura Delpero. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Vermiglio, einem Bergdorf in den ita­lie­ni­schen Alpen, wo die Zeit im ewi­gen Rhythmus der Monate ver­geht, ist das Leben beschwer­lich und beschei­den. Wir schrei­ben den Winter 1944, der der Krieg scheint gleich­zei­tig weit weg und doch all­ge­gen­wär­tig zu sein. Attilio, ein jun­ger Einheimischer, kehrt schwer ver­letzt auf den Schultern sei­nes sizi­lia­ni­schen Kameraden Pietro heim. Die Ankunft bringt Unruhe in das Dorfleben, beson­ders in das Haus des Lehrers Cesare und sei­ner gro­ßen Familie. Als Deserteure müs­sen bei­den jun­gen Männer ver­steckt und gepflegt wer­den, letz­te­res macht Lucia, die ältes­te der Lehrertöchter, beson­ders ger­ne. Eine Romanze beginnt, aber nicht nur das. Jeder hier hat sei­ne Geheimnisse, der Lehrer, sei­ne Töchter, und auch Pietro.

    Zunächst mit gerin­ger Kopienzahl gestar­tet, ent­wi­ckel­te sich Maura Delperos von der eige­nen Familiengeschichte inspi­rier­ter zwei­ter Film (nach Maternal) in Italien inner­halb kur­zer Zeit zu einem über­ra­schend gro­ßen Erfolg. Er gewann schließ­lich sie­ben Kategorien des wich­tigs­ten Filmpreises des Landes, dem „David di Donatello“, u.a. für den Besten Film und für die Beste Regie, der damit erst­mals an eine Frau ging.
    Vermiglio ist in sei­ner Bescheidenheit ein wuch­ti­ger Film, weil er die­se emo­tio­na­le und fami­liä­re Sprengkraft völ­lig unauf­ge­regt dar­stellt. Der Regisseurin Maura Delpero gelingt es meis­ter­lich, die­ses Liebesdrama völ­lig unsen­ti­men­tal und zurück­hal­tend zu insze­nie­ren, in schlich­ten, aber sehr bestimm­ten, stim­mi­gen Bilden, gedreht vom Kameramann Michail Kritschmans. Und die Montage lässt einem immer genü­gend Luft zum Durchatmen. Nicht umsonst hat der Film am Internationalen Filmfestival in Venedig 2024 den Silbernen Löwen gewon­nen und bei der inter­na­tio­na­len Presse viel Lob erfah­ren.“ Madeleine Hirsiger | arttv 
    Credits:

    IT/FR/BE 2024, 119 Min., ital. OmU
    Regie: Maura Delpero
    Kamera:  Mikhail Krichman
    Schnitt: Luca Mattei
    mit: Tommaso Ragno, Giuseppe De Domenico, Roberta Rovelli, Martina Scrinzi, Orietta Notari, Carlotta Gamba

    Trailer:
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  • Milch ins Feuer

    Milch ins Feuer

    Ein Film von Justine Bauer. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Katinka woll­te schon als Kind Bäuerin wer­den. Aber im Hohenlohischen, wo sich die 17-Jährige mit ihrer Mutter, dem älte­ren Bruder und den bei­den Schwestern um die Kühe und das Heu küm­mert, erben nun mal die Männer den Hof. Überhaupt wür­de es die Mutter viel bes­ser fin­den, wenn Katinka woan­ders eine Ausbildung anfin­ge. Das Milch­geschäft ren­tiert sich schon lan­ge nicht mehr. Dumm auch, dass Katinkas bes­te Freundin Carina aus­ge­rech­net mit ihrem Bruder geschla­fen hat. Doch wo ande­re kei­ne Zukunft sehen, ver­sucht Katinka, sich eine zu bau­en, den Traditionen zum Trotz.
    Regisseurin Justine Bauer unter­läuft in ihrem Debütfilm sämt­li­che Erwartungen auf erfri­schend humor­vol­le Art. Ohne zu beschö­ni­gen, fei­ert sie das Landleben, einen unver­gess­li­chen Sommer und vor allem: vier jun­ge Frauen, die ihren eige­nen Kopf haben. Auf dem Filmfest München gewann der Film den Förderpreis Neues Deutsches Kino.
    „Denn die Rollen, die Traditionen sind zwar fest­ge­zurrt, aber unter der Oberfläche, bei den jun­gen Frauen, da tut sich was. In vie­len Momenten: die Melkmaschine im Stall, die Heuballen, die von der Ballenpresse gebo­ren wer­den, der Ochse, der nach Kastration sei­ne Wildheit ver­lo­ren hat, auf dem man rei­ten kann. Eine Schwangerschaft, von der jeder weiß, über die nicht gespro­chen wird – die erfah­re­nen Bäuerinnen haben seit jeher träch­ti­ge Kühe erken­nen kön­nen. … Das Frausein, die Mutterschaft, das Leben unter dem Radar des töl­pel­haft machis­ti­schen Patriarchats, das am Rand fast kari­ka­turesk auf­scheint: Das ist das Thema des Films, geschickt ein­ge­floch­ten in die rea­li­täts­na­he Darstellung, und kei­nes­falls auf­ge­setzt, son­dern in son­der­bar poe­ti­scher Weise ver­wo­ben mit der Wirklichkeit. Der Nachbar, der stellt grü­ne Kreuze auf als Protest gegen „die da oben“, die den Bauernstand zer­stö­ren. Später brennt er als Protestaktion sein Heu an und löscht mit Milch, die Lokaljournalistin will vor allem schö­ne Fotos von trau­ri­gen Kindern.“ Harald Mühlberger | kino-zeit

    Credits:

    DE 2024, 78 Min., deut­sche Fassung
    Regie: Justine Bauer

    Kamera:  Pedro Carnicer
    Schnitt: Semih Korhan Güner, Justine Bauer
    mit: Johanna Wokalek, Pauline Bullinger, Anne Nothacker, Sara Nothacker, Lore Bauer

    Trailer:
    MILCH INS FEUER | Trailer | FILMFEST MÜNCHEN 2024
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  • La Haine

    La Haine

    Ein Film von Mathieu Kassovitz. Wiederaufführung.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Eine Geste aus die­sem Film wird man so schnell nicht ver­ges­sen. Es ist die wie eine Pistole mit aus­ge­streck­ten Fingern in Anschlag gebrach­te Hand von Vinz, die immer wie­der an die Möglichkeit des Ausbruchs explo­si­ver Gewalt erin­nert. Wie vie­le ande­re Aktionen in dem Film ist die­se Geste sowohl Imponiergehabe, Pose und Spiel als auch tat­säch­li­che Bedrohung. Immer ist die Gefahr gegen­wär­tig, daß das Spiel plötz­lich und unum­kehr­bar furcht­ba­re Zerstörungskräfte aus­löst. Es geht um 24 Stunden des Lebens von drei jun­gen Männern aus der ‚cite‘ ( einer Trabantenstadt an der Peripherie von Paris ). Einer von ihnen wird am Ende tot sein.” Weniger ein bru­ta­ler Film, als viel­mehr ein neu­er ‚film noir‘. – Wer ’71 Fragmente…‘ nicht moch­te (und das, so befürch­te ich, wird die Mehrheit sein), wird die­sen Film sehr mögen, die ande­ren wer­den ihn viel­leicht als ein wenig zu didak­tisch emp­fin­den. Aber wahr­schein­lich ist die­ser Vergleich auch ziem­lich blöd. (fsk Programmhefttext von 1995)

    Die Wucht, mit der Kassovitz den Zuschauer in die Auseinandersetzungen der drei Freunde zieht, resul­tiert aus der fil­mi­schen Gestaltung, aber auch aus dem her­vor­ra­gen­den Spiel der drei Hauptdarsteller, die der Geschichte hohe Authentizität ver­lei­hen. Schwarzweiße Bilder, har­te Schnitte und die aus­schließ­li­che Verwendung von Originaltönen erzeu­gen einen bedrän­gen­den Alltagsrealismus, der nicht nur den „sozia­len Riß” durch die fran­zö­si­sche Gesellschaft spür­bar macht, son­dern auch ein Gefühl für die Ausweglosigkeit sei­ner Helden ver­mit­telt. Wie sehr es dem 27jährigen Kassovitz trotz sei­ner unge­teil­ten Sympathie für die Bewohner der Banlieue doch gelingt, die Balance zwi­schen Parteilichkeit und Stilisierung zu hal­ten, wird immer wie­der in ein­zel­nen Einstellungen deut­lich, in denen sich sei­ne Intentionen zur Metapher ver­dich­ten. Als Vinz den bei­den Gefährten zum ersten­mal die Pistole zeigt, schre­cken die­se zurück und wei­sen ihn ab, indem sie davon­lau­fen; dabei iso­liert die Kamera den kahl­köp­fi­gen Vinz, der selbst­ver­ges­sen über die Waffe streicht und plötz­lich hoch­schreckt, als er merkt, daß er allein ist. Das schöns­te Bild, das Kasssovitz für die über­le­bens­not­wen­di­ge Solidarität unter­ein­an­der fin­det, ist dezent an den Rand gesetzt: nach­dem Saïd und Hubert ver­haf­tet, gequält und ernied­rigt, dann aber wie­der frei­ge­las­sen wur­den und im mon­dä­nen Stadtzentrum auch Vinz wie­der­ge­fun­den haben, wan­delt Saïd im Vorbeigehen mit der Sprühdose einen Werbeslogan ab: Die Welt ist nicht mehr „dein”, son­dern „unser”: Miteinander, nicht getrennt kön­nen sie dem Morgen ent­ge­gen­se­hen. Doch da flim­mert über eine rie­si­ge Videowand die Nachricht vom Tod Abdels.” Josef Lederle | filmdienst

    Credits:

    FR 1995, 98 Min., franz. OmU
    Regie und Buch: Mathieu Kassovitz
    Kamera: Pierre Aïm
    Schnitt: Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson
    mit: Vincent Cassel, Hubert Kounde, Said Taghmaoui

    Trailer:
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  • Vermiglio

    Vermiglio

    Ein Film von Maura Delpero. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    In Vermiglio, einem Bergdorf in den ita­lie­ni­schen Alpen, wo die Zeit im ewi­gen Rhythmus der Monate ver­geht, ist das Leben beschwer­lich und beschei­den. Wir schrei­ben den Winter 1944, der der Krieg scheint gleich­zei­tig weit weg und doch all­ge­gen­wär­tig zu sein. Attilio, ein jun­ger Einheimischer, kehrt schwer ver­letzt auf den Schultern sei­nes sizi­lia­ni­schen Kameraden Pietro heim. Die Ankunft bringt Unruhe in das Dorfleben, beson­ders in das Haus des Lehrers Cesare und sei­ner gro­ßen Familie. Als Deserteure müs­sen bei­den jun­gen Männer ver­steckt und gepflegt wer­den, letz­te­res macht Lucia, die ältes­te der Lehrertöchter, beson­ders ger­ne. Eine Romanze beginnt, aber nicht nur das. Jeder hier hat sei­ne Geheimnisse, der Lehrer, sei­ne Töchter, und auch Pietro.

    Zunächst mit gerin­ger Kopienzahl gestar­tet, ent­wi­ckel­te sich Maura Delperos von der eige­nen Familiengeschichte inspi­rier­ter zwei­ter Film (nach Maternal) in Italien inner­halb kur­zer Zeit zu einem über­ra­schend gro­ßen Erfolg. Er gewann schließ­lich sie­ben Kategorien des wich­tigs­ten Filmpreises des Landes, dem „David di Donatello“, u.a. für den Besten Film und für die Beste Regie, der damit erst­mals an eine Frau ging.
    Vermiglio ist in sei­ner Bescheidenheit ein wuch­ti­ger Film, weil er die­se emo­tio­na­le und fami­liä­re Sprengkraft völ­lig unauf­ge­regt dar­stellt. Der Regisseurin Maura Delpero gelingt es meis­ter­lich, die­ses Liebesdrama völ­lig unsen­ti­men­tal und zurück­hal­tend zu insze­nie­ren, in schlich­ten, aber sehr bestimm­ten, stim­mi­gen Bilden, gedreht vom Kameramann Michail Kritschmans. Und die Montage lässt einem immer genü­gend Luft zum Durchatmen. Nicht umsonst hat der Film am Internationalen Filmfestival in Venedig 2024 den Silbernen Löwen gewon­nen und bei der inter­na­tio­na­len Presse viel Lob erfah­ren.“ Madeleine Hirsiger | arttv 
    Credits:

    IT/FR/BE 2024, 119 Min., ital. OmU
    Regie: Maura Delpero
    Kamera:  Mikhail Krichman
    Schnitt: Luca Mattei
    mit: Tommaso Ragno, Giuseppe De Domenico, Roberta Rovelli, Martina Scrinzi, Orietta Notari, Carlotta Gamba

    Trailer:
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  • Milch ins Feuer

    Milch ins Feuer

    Ein Film von Justine Bauer. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Katinka woll­te schon als Kind Bäuerin wer­den. Aber im Hohenlohischen, wo sich die 17-Jährige mit ihrer Mutter, dem älte­ren Bruder und den bei­den Schwestern um die Kühe und das Heu küm­mert, erben nun mal die Männer den Hof. Überhaupt wür­de es die Mutter viel bes­ser fin­den, wenn Katinka woan­ders eine Ausbildung anfin­ge. Das Milch­geschäft ren­tiert sich schon lan­ge nicht mehr. Dumm auch, dass Katinkas bes­te Freundin Carina aus­ge­rech­net mit ihrem Bruder geschla­fen hat. Doch wo ande­re kei­ne Zukunft sehen, ver­sucht Katinka, sich eine zu bau­en, den Traditionen zum Trotz.
    Regisseurin Justine Bauer unter­läuft in ihrem Debütfilm sämt­li­che Erwartungen auf erfri­schend humor­vol­le Art. Ohne zu beschö­ni­gen, fei­ert sie das Landleben, einen unver­gess­li­chen Sommer und vor allem: vier jun­ge Frauen, die ihren eige­nen Kopf haben. Auf dem Filmfest München gewann der Film den Förderpreis Neues Deutsches Kino.
    „Denn die Rollen, die Traditionen sind zwar fest­ge­zurrt, aber unter der Oberfläche, bei den jun­gen Frauen, da tut sich was. In vie­len Momenten: die Melkmaschine im Stall, die Heuballen, die von der Ballenpresse gebo­ren wer­den, der Ochse, der nach Kastration sei­ne Wildheit ver­lo­ren hat, auf dem man rei­ten kann. Eine Schwangerschaft, von der jeder weiß, über die nicht gespro­chen wird – die erfah­re­nen Bäuerinnen haben seit jeher träch­ti­ge Kühe erken­nen kön­nen. … Das Frausein, die Mutterschaft, das Leben unter dem Radar des töl­pel­haft machis­ti­schen Patriarchats, das am Rand fast kari­ka­turesk auf­scheint: Das ist das Thema des Films, geschickt ein­ge­floch­ten in die rea­li­täts­na­he Darstellung, und kei­nes­falls auf­ge­setzt, son­dern in son­der­bar poe­ti­scher Weise ver­wo­ben mit der Wirklichkeit. Der Nachbar, der stellt grü­ne Kreuze auf als Protest gegen „die da oben“, die den Bauernstand zer­stö­ren. Später brennt er als Protestaktion sein Heu an und löscht mit Milch, die Lokaljournalistin will vor allem schö­ne Fotos von trau­ri­gen Kindern.“ Harald Mühlberger | kino-zeit

    Credits:

    DE 2024, 78 Min., deut­sche Fassung
    Regie: Justine Bauer

    Kamera:  Pedro Carnicer
    Schnitt: Semih Korhan Güner, Justine Bauer
    mit: Johanna Wokalek, Pauline Bullinger, Anne Nothacker, Sara Nothacker, Lore Bauer

    Trailer:
    MILCH INS FEUER | Trailer | FILMFEST MÜNCHEN 2024
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