Achtung Berlin – Active Vocabulary

Montag, 20.4 18:30  (Wettbewerb Dokumentarfilm)
DE 2025, 82 Min.
Sprache [eng­lisch], [deutsch], [rus­sisch], [kir­gi­sisch] UT [eng­lisch]
Regie, Buch: Yulia Lokshina

[Tickets]

Eine Frau mit Plastiktüten an den Füßen steht im Wald, am Rand von Moskau. Sie ist ehe­ma­li­ge Lehrerin. Es ist Winter und alles vol­ler Schnee. Um sie her­um sind jun­ge Tagelöhner aus Zentralasien, die die­sen Wald abhol­zen sol­len. Die Frau ver­tei­digt mit aller Kraft den Wald. Der Wald soll dem Bau einer neu­en Schule wei­chen. Die Schule wie­der­um wird zur Trägerin der Staatsideologie wer­den, die die äuße­re mili­tä­ri­sche Expansion legi­ti­mie­ren soll. Es ist Mitte Februar 2022. Es ist kurz vor dem Krieg, Die Gesetzeslage ver­schärft sich, Lehrkräfte und Schüler*innen tre­ten in gegen­sei­ti­ge Beobachtung: Kurz nach der Invasion spricht sich eine jun­ge rus­si­sche Lehrerin gegen den Krieg aus. Sie wird heim­lich auf­ge­zeich­net und von einer Schülerin denun­ziert. Sie flieht nach Berlin, wo eine deut­sche Schulklasse ihren Fall nach­stellt und zu ver­ste­hen ver­sucht, wie es zu dem Verrat kam. Der Film folgt die­sen Ereignissen, um über Prozesse der poli­ti­schen Überwältigung und die Bedingungen des Widerstands nachzudenken.

In col­la­bo­ra­ti­on with a school class in Berlin, Active Vocabulary re-enacts the case of a young Russian tea­cher who was repor­ted by a pupil for spea­king out against the war, in order to reflect on the dyna­mics of poli­ti­cal power and the con­di­ti­ons of resistance.

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