Ein Film von Koya Kamura. Ab 5.2. im fsk.
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In Sokcho, einer kleinen Stadt am Meer in Südkorea, führt die 23-jährige Soo-Ha ein routiniertes Leben zwischen den Besuchen bei ihrer Mutter, einer Fischhändlerin, der Beziehung zu ihrem Freund Jun-oh und ihrer Arbeit im Hotel. Normalerweise hat Soo-Ha im Winter nicht viel zu tun, da sich kaum jemand in den unspektakulären Badeort verirrt. Doch dieses Mal ist alles anders: Der französische Comickünstler Yan Kerrand checkt in dem Hotel ein, in dem sie arbeitet. Gewissenhaft nimmt sie sich seiner an. Seine Ankunft weckt in Soo-Ha auch Fragen über ihre eigene Identität, denn ihr Vater, den sie nie kennenlernte, war Franzose.
Während der Schnee die Stadt betäubt, beobachten sich die junge Frau und der Zeichner gegenseitig, prüfen sich und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung. Es ist, als öffneten sich auf ihren langen gemeinsamen Ausflügen zwei verwundete Seelen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem, reißt er doch unwissentlich eine alte Wunde auf.
„Nicht mit großen Emotionen versucht so ‚Hiver à Sokcho‘ das Publikum zu überwältigen, sondern schleicht sich gerade mit seiner Zartheit und Beiläufigkeit langsam ins Herz ein, berührt und wirkt mit seinem ausgeprägten, aber unaufdringlichen Stilwillen und seinem Feingefühl nach.“
Walter Gaspari | film-netz.com




Credits:
Hiver à Sokcho
FR 2024, 105 Min., Französisch, Koreanisch, Englisch OmU
Regie: Koya Kamura
Kamera: Élodie Tahtane
Schnitt: Antoine Flandre
mit: Bella Kim & Roschdy Zem
Trailer:
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