Ein Film von Jim Jarmusch. Ab 26.2. im fsk. Preview am 1.1.
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Father Mother Sister Brother ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.
Father Mother Sister Brother wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
„Mit „Father Mother Sister Brother“ folgt Jarmusch nun einem noch weit schlichteren Konzept – und fast scheint es so, als habe sich der Autorenfilmer zwischenzeitlich Inspiration von einem anderen Regisseur geholt: dem hierzulande noch immer übersehenen Hong-Sang soo („Right Now, Wrong Then“), der nur deshalb so unglaublich produktiv sein kann, weil er für seine Filme kaum mehr braucht als sein Stamm-Ensemble, Tisch und Stühle sowie einen Vorrat an Reiswein. Die meisterliche Observierung sozialer Awkwardness, vor allem aber die von Wiederholungen bestimmte episodische Struktur von „Father Mother Sister Brother“ erinnern unweigerlich an das unverwechselbare Dialogkino des Südkoreaners.” Filmstarts




Credits:
US,FR,IT,DE,IR 2025, 101 Min., Englisch OmU
Regie: Jim Jarmuch
Kamera: Frederick Elmes, Yorick Le Saux
Schnitt: Affonso Gonçalves
mit: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Sarah Greene, Indya Moore, Luka Sabbat, Françoise Lebrun
Trailer:
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