Ha’Mishlahat

[:de]Delegation[:]

[:de]

Ein Film von Asaf Saban. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Wie Tausende ande­re jun­ge Menschen aus Israel reist eine Gruppe quer durch Polen, um an authen­ti­schen Schauplätzen etwas über die Geschichte ihrer Vorfahren und dere­nys­te­ma­ti­sche Vernichtung durch die deut­schen NS-Besatzer zu erfah­ren. Dabei wer­den Frisch, Ido, Nitz und ihre Klassenkamerad*innen nicht nur von Zeitzeugen beglei­tet, son­dern auch von Sehnsüchten und Sorgen, wel­che alle Teenager in die­sem Alter umtrei­ben – die ers­te Liebe, die ers­te Enttäuschung, die ers­te Identitätssuche, die ers­te Fernreise ohne den kon­trol­lie­ren­den Blick der Eltern.

Das Coming-of-Age-Roadmovie zeigt einer­seits eine Reise, die pro­to­ty­pisch für jene Mischung aus hoch­emo­tio­na­ler Geschichtsstunde und Partytour ist, wie sie vie­le Jugendliche aus Israel erlebt haben, bevor sie in die Armee ein­ge­zo­gen wur­den. Gleichzeitig schil­dert der Film ein fili­gra­nes Beziehungsdreieck, das von einer Überdosis an Impressionen und Hormonen kräf­tig durch­ge­rüt­telt wird. Der Film schafft es gekonnt, die Bustour weder als blo­ßes Erinnerungskultur-Theater zu dis­kre­di­tie­ren noch sie pathe­tisch zu über­hö­hen. Vielmehr zeich­net er ein warm­her­zi­ges, glaub­wür­di­ges Panorama über das Erwachsenwerden und die Schwierigkeiten der
Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert – auch dank der her­aus­ra­gen­den Leistungen der jun­gen Hauptdarsteller*innen, allen vor­an Neomi Harari als drauf­gän­ge­ri­sche und gleich­zei­tig ver­letz­li­che Nitzan.
[Rainer Mende]

Credits:

Ha’Mishlahat
IL/PL/DE 2023, 101 Min., Polish, English, Hebrew
OmU
Regie: Asaf Saban
Kamera: Bogumił Godfrejów
Schnitt: Michal Oppenheim
mit: Neomi Harari, Yoav Bavly, Leib Lev Levin,
Ezra Dagan, Alma Dishy u. a.

Trailer:
Delegation | Trailer [HD]
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[:en]

A film by Asaf Saban. In Polish, English, Hebrew with German subtitles.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

They want you to say some­thing in Hebrew. Like a pray­er or bles­sing.” – “I don’t know what to say, so … like … I pre­fer not to do that.” – “Ok, but just some­thing short. And then they’ll lea­ve you alone.”

The end of school is approa­ching. Together with their class and a Shoah sur­vi­vor, Frisch, Nitzan and Ido embark on a bus trip through Poland to visit for­mer con­cen­tra­ti­on camps and memo­ri­als of the Shoah. The trip, which is cus­to­ma­ry for teen­agers in Israel, con­fronts them with their iden­ti­ty, some­ti­mes in a very emo­tio­nal way. Simultaneously, as on every school trip, group dyna­mics, emo­tio­nal con­fu­si­on and con­flicts of desi­re are also pre­sent. Ha’Mishlahat tells of a cul­tu­re of remem­brance from the per­spec­ti­ve of young Israelis, who­se lively ener­gy col­l­i­des with a sta­tic sys­tem of memo­ri­al sites and modes. tells of a cul­tu­re of remem­brance from the per­spec­ti­ve of young Israelis, who­se lively ener­gy col­l­i­des with a sta­tic sys­tem of memo­ri­al sites and modes.

Credits:

Ha’Mishlahat
IL/PL/DE 2023, 101 Min., Polish, English, Hebrew
OmU
Regie: Asaf Saban
Kamera: Bogumił Godfrejów
Schnitt: Michal Oppenheim
mit: Neomi Harari, Yoav Bavly, Leib Lev Levin,
Ezra Dagan, Alma Dishy u. a.

Trailer:
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