Schwesterherz

Ein Film von Sarah Miro Fischer.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Rose und ihr älte­rer Bruder Sam haben eine enge Bindung. Als Sam der Vergewaltigung beschul­digt wird, soll Rose im Rahmen der Ermittlungen gegen ihn aus­sa­gen. Das stellt sowohl die Beziehung der bei­den als auch Roses mora­li­sche Integrität auf die Probe.
Regisseurin Sarah Miro Fischer erkun­det in Schwesterherz eine inni­ge Geschwisterbeziehung. Sie unter­sucht, inwie­fern die Nähe zu einer Person den Blick auf die Realität ver­stel­len kann und wel­che Ereignisse die Kraft haben, auch die engs­ten Bindungen zu zer­stö­ren. In ihrer Arbeit mit den Schauspieler*innen legt sie beson­de­ren Wert auf kör­per­li­chen Ausdruck, um Geschichten auch jen­seits des gespro­che­nen Worts erzäh­len zu können.

Credits:

DE/ES 2025, 96 Min.,
In Deutsch (das meis­te) und Englisch, mit eng­li­schen und deut­schen Untertiteln
Regie: Sarah Miro Fischer
Kamera: Selma von Polheim Gravesen
Schnitt: Elena Weihe
mit: Marie Bloching, Anton Weil, Proschat Madani, Laura Balzer, Jane Chirwa

Trailer:
https://vimeo.com/1114836033?fl=pl&fe=sh
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Kategorie: Vorstellung

  • Schwesterherz

    Schwesterherz

    Ein Film von Sarah Miro Fischer.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Rose und ihr älte­rer Bruder Sam haben eine enge Bindung. Als Sam der Vergewaltigung beschul­digt wird, soll Rose im Rahmen der Ermittlungen gegen ihn aus­sa­gen. Das stellt sowohl die Beziehung der bei­den als auch Roses mora­li­sche Integrität auf die Probe.
    Regisseurin Sarah Miro Fischer erkun­det in Schwesterherz eine inni­ge Geschwisterbeziehung. Sie unter­sucht, inwie­fern die Nähe zu einer Person den Blick auf die Realität ver­stel­len kann und wel­che Ereignisse die Kraft haben, auch die engs­ten Bindungen zu zer­stö­ren. In ihrer Arbeit mit den Schauspieler*innen legt sie beson­de­ren Wert auf kör­per­li­chen Ausdruck, um Geschichten auch jen­seits des gespro­che­nen Worts erzäh­len zu können.

    Credits:

    DE/ES 2025, 96 Min.,
    In Deutsch (das meis­te) und Englisch, mit eng­li­schen und deut­schen Untertiteln
    Regie: Sarah Miro Fischer
    Kamera: Selma von Polheim Gravesen
    Schnitt: Elena Weihe
    mit: Marie Bloching, Anton Weil, Proschat Madani, Laura Balzer, Jane Chirwa

    Trailer:
    https://vimeo.com/1114836033?fl=pl&fe=sh
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  • White Snail

    White Snail

    Ein Film von Elsa Kremser und Levin Peter. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Von zwei sehr ver­schie­de­nen Menschen, die der Welt abge­wandt erschei­nen und sich für eine Zeit Halt geben kön­nen, erzählt der ers­te Spielfilm des bis­her auf doku­men­ta­ri­sches spe­zia­li­sier­ten Regieduos Elsa Kremser und Levin Peter. Reine Fiktion ist es den­noch nicht, denn immer­hin spie­len die bei­den eine Version ihrer selbst.
    Mascha geht auf eine Modelschule und hat gute Chancen, danach in China zu arbei­ten. Der eini­ge Jahre älte­re Misha arbei­tet im Leichenschauhaus und ver­ar­bei­tet dies in dras­ti­schen Gemälden. Die im Film ange­leg­te Freundschaft zwi­schen der gra­zi­len, fast durch­schei­nend wir­ken­den jun­gen Frau und dem über und über täto­wier­tem, zurück­ge­zo­gen leben­den Maler ent­wi­ckelt sich, als Mascha nach einem Suizidversuch im Krankenhaus mit dem Tod eines Mitpatienten kon­fron­tiert wird. Fasziniert davon schleicht sie sich in das Leichenschauhaus, und lernt dort Misha ken­nen.
    „Zwei kon­trast­rei­che Welten – bei­de um den Körper und sei­ne Darstellung zen­triert, doch auf zutiefst unter­schied­li­che Weise aus­ge­drückt – brin­gen wir in einem fik­tio­na­len Gefüge gezielt zum Zusammenstoß. Gemeinsam träu­men sie vom Ausbruch, doch ihre Hoffnungen wer­den gefes­selt von Angst und Scham – der Scham, als Künstler unge­se­hen zu blei­ben, der Scham im Kampf mit
    Depressionen. Im Zentrum der Geschichte steht ein grund­le­gen­der Konflikt: die Wahl, sich einem ande­ren zu öff­nen und dadurch Verletzungen zu ris­kie­ren – oder sich zu iso­lie­ren und Einsamkeit und Stillstand zu akzep­tie­ren. …
    Mit White Snail wol­len wir Verbundenheit spür­bar machen – das Gefühl, in unse­ren Kämpfen nicht allein zu sein, und den Mut, unse­re Schwächen nicht zu ver­ber­gen. Wir möch­ten sicht­bar machen, was meist ver­bor­gen bleibt – jen­seits von Nostalgie und ost­eu­ro­päi­schen Klischees. Wir erzäh­len von einem Land, des­sen Stimmen nur noch sel­ten über sei­ne Grenzen hin­aus­drin­gen.“ Regiekommentar
    „Kemser und Peter fol­gen nie den gän­gi­gen Prinzipien und Mustern vie­ler inhalt­lich ähn­lich aus­ge­rich­te­ter Romanzen.… ruhig und gemäch­lich ent­wi­ckelt sich die Verbindung der bei­den Hauptcharaktere in die­sem unkon­ven­tio­nel­len, dring­li­chen Mix aus Drama und Romanze.“ Filmstarts.de 


    Credits:

    DE/AT 2025, 115 Min., Russian, Belarusian, English, Mandarin OmU
    Regie: Elsa Kremser, Levin Peter
    Kamera: Mikhail Khursevich
    Schnitt: Stephan Bechinger
    mit: Marya Imbro, Mikhail Senkov

    Trailer:
    WHITE SNAIL – Offizieller Trailer
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  • Silent Friend

    Silent Friend

    Ein Film von Ildikó Enyedi. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Die Ungarin Ildiko Enyedi über­rascht immer wie­der von Neuem. Ihr Debüt Mein 20. Jahrhundert ver­bin­det mär­chen­haft-poe­tisch das Leben zwei­er auf geheim­nis­vol­le Weise getrenn­ter Zwillingsschwestern mit dem Fortschrittsglauben um 1900 und wird bei den 42. Filmfestspielen in Cannes sofort aus­ge­zeich­net. In Körper und Seele ste­hen zwei ein­sa­me Menschen, aber auch Tiere und Träume im Vordergrund. Das unge­wöhn­li­che Werk über­zeugt die Jury der 67. Berlinale und bekommt den Hauptpreis zuge­spro­chen. Silent Friend fei­ert letz­tes Jahr in Venedig sei­ne viel beach­te­te Premiere, und Luna Wedler wird „Beste Nachwuchsschauspielerin“.
    In die­sem neu­en Werk dre­hen sich die drei zu ver­schie­de­nen Zeiten spie­len­den Kapitel um die Verbindung von Natur und Universum, vor allem aber um Pflanzen, dar­un­ter beson­ders um einen alten Ginkgo-Baum im Alten Botanischen Garten Marburg (wegen des Zeitabstandes der Episoden gab es aber noch zwei wei­te­re Baum-Darsteller unter­schied­li­chen Alters). – Als die Universität in Marburg erst­mals Frauen zum Studium zulässt, schafft es die jun­ge Grete, sich von den pro­vo­kan­ten Fragen der männ­li­chen Jury nicht aus der Ruhe brin­gen zu las­sen und wird zum Biologie-Studium zuge­las­sen. Dann erobert sie eine wei­te­re männ­li­che Domäne und ent­deckt die fan­tas­ti­schen Möglichkeiten der Fotografie für sich. Gefilmt wur­de die­ser Teil auf mono­chro­men 35mm-Material. – In den 1970-er Jahren ver­liebt sich der zurück­hal­ten­de Hannes in sei­ne auf­ge­schlos­se­ne Kommilitonin Gundula und wird durch sie in die Geheimnisse der Kommunikation mit Pflanzen ein­ge­weiht, ein­ge­fan­gen mit kör­ni­gem 16mm-Farbfilm. – Die Jetzt-Zeit wur­de digi­tal auf­ge­nom­men: Der asia­ti­sche Neurobiologe Tony (Tony Leung in sei­ner ers­ten euro­päi­schen Rolle) steckt auf­grund des Corona-Shutdowns in Marburg fest. Er muss sei­ne Zeit mit dem knur­ri­gen Hausmeister der Uni ver­brin­gen und beginnt die Erforschung des mäch­ti­gen, weib­li­chen Ginkgos.
    Das ist alles nicht nur inter­es­sant und wun­der­schön anzu­se­hen, son­dern auch
    „ein komi­scher, oft über­ra­schen­der, zeit­wei­se ganz schön durch­ge­knall­ter Film.“ Wolfgang Höbel | Der Spiegel

    Credits:

    DE/HU/FR 2025, 147 Min., deutsch, eng­li­sche OmU
    Regie: Ildikó Enyedi
    Kamera: Gergely Pálos
    Schnitt: Károly Szala
    mit: Tony Leung Chiu-wai, Luna Wedler, Enzo Brumm, Sylvester Groth, Martin Wuttke, Johannes Hegemann, Rainer Bock, Marlene Burow, Léa Seydoux

    Trailer:
    SILENT FRIEND I HD-Trailer I Ab15.01.2026 im Kino
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  • Ein einfacher Unfall

    Ein einfacher Unfall

    Ein Film von Jafar Panahi. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein ein­fa­cher Unfall, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist eine furcht­lo­se Leistung des Filmemachers Jafar Panahi – zugleich hoch­po­li­tisch und zutiefst mensch­lich. Mit uner­bitt­li­cher Klarheit stellt der Film mora­li­sche Fragen nach Wahrheit und Ungewissheit, Rache und Gnade.
    Als der Automechaniker Vahid zufäl­lig auf den Mann trifft, der ihn mut­maß­lich im Gefängnis gefol­tert hat, ent­führt er ihn, um Vergeltung zu üben. Doch der ein­zi­ge Hinweis auf Eghbals Identität ist das unver­kenn­ba­re Quietschen sei­ner Beinprothese. Auf der Suche nach Gewissheit wen­det sich Vahid an einen zer­streu­ten Kreis ande­rer, inzwi­schen frei­ge­las­se­ner Opfer. Doch je tie­fer sie in ihre Vergangenheit ein­tau­chen und je mehr ihre unter­schied­li­chen Weltanschauungen auf­ein­an­der­pral­len, des­to grö­ßer wer­den die Zweifel: Ist er es wirk­lich? Und was hie­ße Vergeltung überhaupt?

    Die Figuren des Films sind zwar fik­tiv, doch die Geschichten, die sie erzäh­len, basie­ren auf rea­len Ereignissen, die von ech­ten Gefangenen erlebt wur­den. Echt ist auch die Vielfalt die­ser Figuren und ihrer Reaktionen. Einige wer­den sehr gewalt­tä­tig und von Rachegelüsten getrie­ben. Andere wie­der­um ver­su­chen, einen Schritt zurück­zu­tre­ten und über lang­fris­ti­ge Strategien nach­zu­den­ken. Einige waren stark poli­ti­siert – oder wur­den es. Andere waren es über­haupt nicht und wur­den fast zufäl­lig ver­haf­tet. Letzteres trifft auf Vahid, die Hauptfigur, zu: Er war ein Arbeiter, der ein­fach nur sei­nen Lohn ein­for­der­te. Das Regime macht kei­nen Unterschied zwi­schen die­sen Menschen. Jede der ande­ren Figuren reprä­sen­tiert eine der vie­len, mehr oder weni­ger fest orga­ni­sier­ten Oppositionsgruppen. Diese Gruppen gera­ten oft anein­an­der, sogar
    hin­ter Gittern. Sie alle sind sich einig, dass sie das Regime ableh­nen, aber dar­über hin­aus gehen die Meinungen aus­ein­an­der. Seit dem Tod von Mahsa Amini und dem Aufkommen von „Frau, Leben, Freiheit” hat sich die Ablehnung des Regimes weit ver­brei­tet. Oft wis­sen die Menschen jedoch nicht, womit sie es erset­zen sol­len. Das sieht man heu­te deut­lich: Zum Beispiel zei­gen sich vie­le Frauen nun ohne Hidschab in der Öffentlichkeit. Eine sol­che Form des mas­si­ven zivi­len Ungehorsams war vor weni­gen Jahren noch undenk­bar. Die Szenen im Film, die mit unver­schlei­er­ten Schauspielerinnen auf der Straße gedreht wur­den, spie­geln jedoch die heu­ti­ge Realität wider. Es sind die ira­ni­schen Frauen, die die­sen Wandel her­bei­ge­führt haben.„
    Jafar Panahi

    Auch im fsk: Jafar Panahis vor­letz­ter Film No Bears (Spezialpreis der Jury, Venedig)

    Credits:

    Yek tasa­def sadeh یک تصادف ساده,
    IR/FR/LU 2025, 102 Min., far­si OmU
    Regie: Jafar Panahi
    Kamera: Amin Jafari
    Schnitt: Amir Etminan
    mit: Vahid Mobasseri, Maryam Afshari, Ebrahim Azizi, Hadis Pakbaten

    Trailer:
    EIN EINFACHER UNFALL Trailer OmU German | Deutsch
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  • White Snail

    White Snail

    Ein Film von Elsa Kremser und Levin Peter. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Von zwei sehr ver­schie­de­nen Menschen, die der Welt abge­wandt erschei­nen und sich für eine Zeit Halt geben kön­nen, erzählt der ers­te Spielfilm des bis­her auf doku­men­ta­ri­sches spe­zia­li­sier­ten Regieduos Elsa Kremser und Levin Peter. Reine Fiktion ist es den­noch nicht, denn immer­hin spie­len die bei­den eine Version ihrer selbst.
    Mascha geht auf eine Modelschule und hat gute Chancen, danach in China zu arbei­ten. Der eini­ge Jahre älte­re Misha arbei­tet im Leichenschauhaus und ver­ar­bei­tet dies in dras­ti­schen Gemälden. Die im Film ange­leg­te Freundschaft zwi­schen der gra­zi­len, fast durch­schei­nend wir­ken­den jun­gen Frau und dem über und über täto­wier­tem, zurück­ge­zo­gen leben­den Maler ent­wi­ckelt sich, als Mascha nach einem Suizidversuch im Krankenhaus mit dem Tod eines Mitpatienten kon­fron­tiert wird. Fasziniert davon schleicht sie sich in das Leichenschauhaus, und lernt dort Misha ken­nen.
    „Zwei kon­trast­rei­che Welten – bei­de um den Körper und sei­ne Darstellung zen­triert, doch auf zutiefst unter­schied­li­che Weise aus­ge­drückt – brin­gen wir in einem fik­tio­na­len Gefüge gezielt zum Zusammenstoß. Gemeinsam träu­men sie vom Ausbruch, doch ihre Hoffnungen wer­den gefes­selt von Angst und Scham – der Scham, als Künstler unge­se­hen zu blei­ben, der Scham im Kampf mit
    Depressionen. Im Zentrum der Geschichte steht ein grund­le­gen­der Konflikt: die Wahl, sich einem ande­ren zu öff­nen und dadurch Verletzungen zu ris­kie­ren – oder sich zu iso­lie­ren und Einsamkeit und Stillstand zu akzep­tie­ren. …
    Mit White Snail wol­len wir Verbundenheit spür­bar machen – das Gefühl, in unse­ren Kämpfen nicht allein zu sein, und den Mut, unse­re Schwächen nicht zu ver­ber­gen. Wir möch­ten sicht­bar machen, was meist ver­bor­gen bleibt – jen­seits von Nostalgie und ost­eu­ro­päi­schen Klischees. Wir erzäh­len von einem Land, des­sen Stimmen nur noch sel­ten über sei­ne Grenzen hin­aus­drin­gen.“ Regiekommentar
    „Kemser und Peter fol­gen nie den gän­gi­gen Prinzipien und Mustern vie­ler inhalt­lich ähn­lich aus­ge­rich­te­ter Romanzen.… ruhig und gemäch­lich ent­wi­ckelt sich die Verbindung der bei­den Hauptcharaktere in die­sem unkon­ven­tio­nel­len, dring­li­chen Mix aus Drama und Romanze.“ Filmstarts.de 


    Credits:

    DE/AT 2025, 115 Min., Russian, Belarusian, English, Mandarin OmU
    Regie: Elsa Kremser, Levin Peter
    Kamera: Mikhail Khursevich
    Schnitt: Stephan Bechinger
    mit: Marya Imbro, Mikhail Senkov

    Trailer:
    WHITE SNAIL – Offizieller Trailer
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  • Ein einfacher Unfall

    Ein einfacher Unfall

    Ein Film von Jafar Panahi. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ein ein­fa­cher Unfall, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist eine furcht­lo­se Leistung des Filmemachers Jafar Panahi – zugleich hoch­po­li­tisch und zutiefst mensch­lich. Mit uner­bitt­li­cher Klarheit stellt der Film mora­li­sche Fragen nach Wahrheit und Ungewissheit, Rache und Gnade.
    Als der Automechaniker Vahid zufäl­lig auf den Mann trifft, der ihn mut­maß­lich im Gefängnis gefol­tert hat, ent­führt er ihn, um Vergeltung zu üben. Doch der ein­zi­ge Hinweis auf Eghbals Identität ist das unver­kenn­ba­re Quietschen sei­ner Beinprothese. Auf der Suche nach Gewissheit wen­det sich Vahid an einen zer­streu­ten Kreis ande­rer, inzwi­schen frei­ge­las­se­ner Opfer. Doch je tie­fer sie in ihre Vergangenheit ein­tau­chen und je mehr ihre unter­schied­li­chen Weltanschauungen auf­ein­an­der­pral­len, des­to grö­ßer wer­den die Zweifel: Ist er es wirk­lich? Und was hie­ße Vergeltung überhaupt?

    Die Figuren des Films sind zwar fik­tiv, doch die Geschichten, die sie erzäh­len, basie­ren auf rea­len Ereignissen, die von ech­ten Gefangenen erlebt wur­den. Echt ist auch die Vielfalt die­ser Figuren und ihrer Reaktionen. Einige wer­den sehr gewalt­tä­tig und von Rachegelüsten getrie­ben. Andere wie­der­um ver­su­chen, einen Schritt zurück­zu­tre­ten und über lang­fris­ti­ge Strategien nach­zu­den­ken. Einige waren stark poli­ti­siert – oder wur­den es. Andere waren es über­haupt nicht und wur­den fast zufäl­lig ver­haf­tet. Letzteres trifft auf Vahid, die Hauptfigur, zu: Er war ein Arbeiter, der ein­fach nur sei­nen Lohn ein­for­der­te. Das Regime macht kei­nen Unterschied zwi­schen die­sen Menschen. Jede der ande­ren Figuren reprä­sen­tiert eine der vie­len, mehr oder weni­ger fest orga­ni­sier­ten Oppositionsgruppen. Diese Gruppen gera­ten oft anein­an­der, sogar
    hin­ter Gittern. Sie alle sind sich einig, dass sie das Regime ableh­nen, aber dar­über hin­aus gehen die Meinungen aus­ein­an­der. Seit dem Tod von Mahsa Amini und dem Aufkommen von „Frau, Leben, Freiheit” hat sich die Ablehnung des Regimes weit ver­brei­tet. Oft wis­sen die Menschen jedoch nicht, womit sie es erset­zen sol­len. Das sieht man heu­te deut­lich: Zum Beispiel zei­gen sich vie­le Frauen nun ohne Hidschab in der Öffentlichkeit. Eine sol­che Form des mas­si­ven zivi­len Ungehorsams war vor weni­gen Jahren noch undenk­bar. Die Szenen im Film, die mit unver­schlei­er­ten Schauspielerinnen auf der Straße gedreht wur­den, spie­geln jedoch die heu­ti­ge Realität wider. Es sind die ira­ni­schen Frauen, die die­sen Wandel her­bei­ge­führt haben.„
    Jafar Panahi

    Auch im fsk: Jafar Panahis vor­letz­ter Film No Bears (Spezialpreis der Jury, Venedig)

    Credits:

    Yek tasa­def sadeh یک تصادف ساده,
    IR/FR/LU 2025, 102 Min., far­si OmU
    Regie: Jafar Panahi
    Kamera: Amin Jafari
    Schnitt: Amir Etminan
    mit: Vahid Mobasseri, Maryam Afshari, Ebrahim Azizi, Hadis Pakbaten

    Trailer:
    EIN EINFACHER UNFALL Trailer OmU German | Deutsch
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  • Silent Friend

    Silent Friend

    Ein Film von Ildikó Enyedi. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Die Ungarin Ildiko Enyedi über­rascht immer wie­der von Neuem. Ihr Debüt Mein 20. Jahrhundert ver­bin­det mär­chen­haft-poe­tisch das Leben zwei­er auf geheim­nis­vol­le Weise getrenn­ter Zwillingsschwestern mit dem Fortschrittsglauben um 1900 und wird bei den 42. Filmfestspielen in Cannes sofort aus­ge­zeich­net. In Körper und Seele ste­hen zwei ein­sa­me Menschen, aber auch Tiere und Träume im Vordergrund. Das unge­wöhn­li­che Werk über­zeugt die Jury der 67. Berlinale und bekommt den Hauptpreis zuge­spro­chen. Silent Friend fei­ert letz­tes Jahr in Venedig sei­ne viel beach­te­te Premiere, und Luna Wedler wird „Beste Nachwuchsschauspielerin“.
    In die­sem neu­en Werk dre­hen sich die drei zu ver­schie­de­nen Zeiten spie­len­den Kapitel um die Verbindung von Natur und Universum, vor allem aber um Pflanzen, dar­un­ter beson­ders um einen alten Ginkgo-Baum im Alten Botanischen Garten Marburg (wegen des Zeitabstandes der Episoden gab es aber noch zwei wei­te­re Baum-Darsteller unter­schied­li­chen Alters). – Als die Universität in Marburg erst­mals Frauen zum Studium zulässt, schafft es die jun­ge Grete, sich von den pro­vo­kan­ten Fragen der männ­li­chen Jury nicht aus der Ruhe brin­gen zu las­sen und wird zum Biologie-Studium zuge­las­sen. Dann erobert sie eine wei­te­re männ­li­che Domäne und ent­deckt die fan­tas­ti­schen Möglichkeiten der Fotografie für sich. Gefilmt wur­de die­ser Teil auf mono­chro­men 35mm-Material. – In den 1970-er Jahren ver­liebt sich der zurück­hal­ten­de Hannes in sei­ne auf­ge­schlos­se­ne Kommilitonin Gundula und wird durch sie in die Geheimnisse der Kommunikation mit Pflanzen ein­ge­weiht, ein­ge­fan­gen mit kör­ni­gem 16mm-Farbfilm. – Die Jetzt-Zeit wur­de digi­tal auf­ge­nom­men: Der asia­ti­sche Neurobiologe Tony (Tony Leung in sei­ner ers­ten euro­päi­schen Rolle) steckt auf­grund des Corona-Shutdowns in Marburg fest. Er muss sei­ne Zeit mit dem knur­ri­gen Hausmeister der Uni ver­brin­gen und beginnt die Erforschung des mäch­ti­gen, weib­li­chen Ginkgos.
    Das ist alles nicht nur inter­es­sant und wun­der­schön anzu­se­hen, son­dern auch
    „ein komi­scher, oft über­ra­schen­der, zeit­wei­se ganz schön durch­ge­knall­ter Film.“ Wolfgang Höbel | Der Spiegel

    Credits:

    DE/HU/FR 2025, 147 Min., deutsch, eng­li­sche OmU
    Regie: Ildikó Enyedi
    Kamera: Gergely Pálos
    Schnitt: Károly Szala
    mit: Tony Leung Chiu-wai, Luna Wedler, Enzo Brumm, Sylvester Groth, Martin Wuttke, Johannes Hegemann, Rainer Bock, Marlene Burow, Léa Seydoux

    Trailer:
    SILENT FRIEND I HD-Trailer I Ab15.01.2026 im Kino
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  • Preview: The Chronology of Water

    Preview: The Chronology of Water

    Ein Film von Kristen Stewart. Am 5.3. im fsk. Preview am 3.2. um 20:30.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Was für ein Debüt! US-Schauspielerin Kristen Stewart, bekannt gewor­den durch die „Twilight“-Blockbuster nach Stephenie Meyer, eman­zi­piert sich mit ihrer ers­ten Regiearbeit end­gül­tig vom Konsenskino Hollywoods. Die Charakterstudie „The Chronology of Water“, eine Verfilmung der gleich­na­mi­gen Memoiren Lidia Yuknavitchs, bewegt sich mit ihrer bruch­stück­haf­ten Erzählweise, ihrer eigen­wil­li­gen Bildsprache und ihrer scho­nungs­los ergrün­de­ten Missbrauchsthematik deut­lich abseits des Mainstreams. Ein furio­ser, manch­mal auch anstren­gen­der Trip, der einen unter Garantie kräf­tig durchschüttelt.

    Sich nicht ver­ein­nah­men und auf bestimm­te Rollen fest­le­gen zu las­sen, das hat Kristen Stewart nach ihrem Erfolg mit der „Twilight“-Saga geschafft. Dass die US-Darstellerin mehr sein woll­te als eine wei­te­re rund um den Globus ver­ehr­te Blockbuster-Ikone, ver­deut­lich­ten schon ihre ers­ten Ausflüge ins euro­päi­sche Autorenkino mit Olivier Assayas‘ Werken „Die Wolken von Sils Maria“ (2014) und „Personal Shopper“ (2016). Anspruchsvolle Rollen und eher unkon­ven­tio­nel­le Projekte spra­chen Stewart auch in der Folgezeit an. Mit Pablo Larraín dreh­te sie das Biopic „Spencer“ (2021) über Prinzessin Diana. Unter der Regie David Cronenbergs ent­stand der Scifi-Bodyhorror-Streifen „Crimes of the Future“ (2022). Und von Rose Glass ließ sich das frü­he­re Teenageridol in der quee­ren, femi­nis­ti­schen Thriller-Romanze „Love Lies Bleeding“ (2024) inszenieren.

    The Chronology of Water“, ihr Debüt als Filmemacherin, wirkt wie der logi­sche nächs­te Schritt in der Entwicklung einer Frau, die mehr und mehr ihre eige­ne Stimme fin­det – was Stewart dann auch sehr stark mit der Geschichte ihrer Protagonistin ver­bin­det. Die Charakterstudie basiert auf den gleich­na­mi­gen Memoiren der frü­he­ren Schwimmerin und heu­ti­gen Schriftstellerin Lidia Yuknavitch, die in jun­gen Jahren von ihrem Vater sexu­ell miss­braucht wur­de und irgend­wann den Drogen und dem Alkohol ver­fiel. Harter Stoff, den die Neuregisseurin ohne Netz und dop­pel­ten Boden in ihr Erstlingswerk überführt.

    Auch wenn sich Stewart in den letz­ten Jahren im Mainstreamkino rar­mach­te, besitzt ihr Name noch immer eine enor­me Strahlkraft. Dennoch scheint es nicht leicht gewe­sen zu sein, ihren ers­ten eige­nen Film auf die Beine zu stel­len. Das las­sen zumin­dest die vie­len im Vorspann genann­ten Produktionsfirmen und damit die breit­ge­fä­cher­te Finanzierung ver­mu­ten. Kein Wunder! Denn „The Chronology of Water“ schil­dert auf radi­ka­le, expe­ri­men­tel­le Weise eine von Gewalt, Zweifeln und Selbstzerstörung gepräg­te Lebensgeschichte.

    Stewarts kom­pro­miss­lo­ser Ansatz zeigt sich schon zu Anfang des in meh­re­re Kapitel unter­teil­ten Dramas. Als Zuschauer sucht man irgend­wie Halt, bemüht sich, dem Gezeigten Sinn zu geben. Aber zunächst stürzt auf uns ein Schwall an Bildern, Tönen, Wort- und Satzfetzen ein. Das grob­kör­ni­ge 16mm-Analogmaterial ver­leiht dem Ganzen sofort einen betont sub­jek­ti­ven Anstrich. Was sich aus den teils in extre­men Nahaufnahmen gefilm­ten Fragmenten mit der Zeit her­aus­le­sen lässt: In ihrem Elternhaus durch­lebt die klei­ne Lidia (Anna Wittowsky) die Hölle. Während ihre Mutter (Susannah Flood) kon­se­quent weg­schaut, hat ihr sexu­ell über­grif­fi­ger Vater (mit furcht­ein­flö­ßen­der Präsenz: Michael Epp) ein auf abso­lu­te Kontrolle aus­ge­rich­te­tes Terrorregime eta­bliert, vor dem Lidias älte­re Schwester Claudia (als Erwachsene von Thora Birch ver­kör­pert) Reißaus nimmt.

    Auch der Protagonistin (im Teenager- und im Erwachsenenalter von Imogen Poots gespielt) gelingt dank eines Schwimmstipendiums irgend­wann der Absprung. Drogen- und Alkoholmissbrauch, Beziehungsfrust und eine Fehlgeburt wer­fen die jun­ge Frau aller­dings immer wie­der aus der Bahn. Ihre Bestimmung und eine Möglichkeit, sich aus­zu­drü­cken, fin­det sie erst in der Literatur. Doch der Weg zur Heilung ist lang, da die Schatten der Vergangenheit nicht so ein­fach ver­schwin­den wollen.

    The Chronology of Water“ erzählt den Werdegang nicht streng chro­no­lo­gisch, son­dern sprung­haft und asso­zia­tiv. Ganz ähn­lich eben, wie die mensch­li­che Erinnerung funk­tio­niert. Geräusche, Personen oder bestimm­te Gegenstände lösen einen Impuls aus, der frü­he­re Eindrücke wie­der hoch­schwemmt und dama­li­ge Gefühle repro­du­ziert. Ständig erklingt über den Bildern die Stimme der Hauptfigur, die mal aus­führ­li­cher, mal kryp­ti­scher Dinge kom­men­tiert. Am schwie­rigs­ten zu fas­sen ist sicher­lich der Einstieg. Im wei­te­ren Verlauf gibt es immer­hin eini­ge Passagen, in denen die Zersplitterung etwas nachlässt.

    So her­aus­for­dernd das aus vie­len grö­ße­ren und klei­ne­ren Bruchstücken bestehen­de Geschehen auch sein mag – auf Kurs gehal­ten wird der Film von Imogen Poots, die sich mit einer fast schon furcht­ein­flö­ßen­den Unerschrockenheit in ihre Rolle wirft. Ihr Gesicht häu­fig in Großaufnahme ein­ge­fan­gen, gibt sich die Britin ganz der Kamera hin und spielt sich im wahrs­ten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib. Lust, Ausgelassenheit, Ekel, Schmerz, Verzweiflung – jede Emotion lebt die Hauptdarstellerin mit vol­ler Intensität. Nach die­sem Dreh kann sie eigent­lich nur völ­lig aus­ge­pumpt gewe­sen sein! Was mimi­sche Qualität bewir­ken kann, zeigt auch das Beispiel Jim Belushis, der in sei­nen weni­gen Szenen als (real exis­tie­ren­der) Schriftsteller Ken Kesey (unter ande­rem Autor von „Einer flog über das Kuckucksnest“) eine raum­grei­fen­de, in Erinnerung blei­ben­de Figur erschafft. Wer sich mit Kristen Stewarts Kunstanspruch, ihrem unan­ge­pass­ten Stil schwer­tut, kann sich wenigs­tens von die­sen bei­den Performances mit­rei­ßen las­sen. Christopher Diekhaus | programmkino.de

    Credits:

    US/FR/LV 2025, 128 Min., engl. OmU
    Regie: Kristen Stewart
    Kamera: Corey C. Waters
    Schnitt: Olivia Neergaard-Holm
    mit: Imogen Poots, Thora Birch, Susannah Flood, Tom Sturridge, Kim Gordon, Michael Epp, Jim Belushi

    Trailer:
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  • Schwesterherz

    Schwesterherz

    Ein Film von Sarah Miro Fischer.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Rose und ihr älte­rer Bruder Sam haben eine enge Bindung. Als Sam der Vergewaltigung beschul­digt wird, soll Rose im Rahmen der Ermittlungen gegen ihn aus­sa­gen. Das stellt sowohl die Beziehung der bei­den als auch Roses mora­li­sche Integrität auf die Probe.
    Regisseurin Sarah Miro Fischer erkun­det in Schwesterherz eine inni­ge Geschwisterbeziehung. Sie unter­sucht, inwie­fern die Nähe zu einer Person den Blick auf die Realität ver­stel­len kann und wel­che Ereignisse die Kraft haben, auch die engs­ten Bindungen zu zer­stö­ren. In ihrer Arbeit mit den Schauspieler*innen legt sie beson­de­ren Wert auf kör­per­li­chen Ausdruck, um Geschichten auch jen­seits des gespro­che­nen Worts erzäh­len zu können.

    Credits:

    DE/ES 2025, 96 Min.,
    In Deutsch (das meis­te) und Englisch, mit eng­li­schen und deut­schen Untertiteln
    Regie: Sarah Miro Fischer
    Kamera: Selma von Polheim Gravesen
    Schnitt: Elena Weihe
    mit: Marie Bloching, Anton Weil, Proschat Madani, Laura Balzer, Jane Chirwa

    Trailer:
    https://vimeo.com/1114836033?fl=pl&fe=sh
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  • White Snail

    White Snail

    Ein Film von Elsa Kremser und Levin Peter. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Von zwei sehr ver­schie­de­nen Menschen, die der Welt abge­wandt erschei­nen und sich für eine Zeit Halt geben kön­nen, erzählt der ers­te Spielfilm des bis­her auf doku­men­ta­ri­sches spe­zia­li­sier­ten Regieduos Elsa Kremser und Levin Peter. Reine Fiktion ist es den­noch nicht, denn immer­hin spie­len die bei­den eine Version ihrer selbst.
    Mascha geht auf eine Modelschule und hat gute Chancen, danach in China zu arbei­ten. Der eini­ge Jahre älte­re Misha arbei­tet im Leichenschauhaus und ver­ar­bei­tet dies in dras­ti­schen Gemälden. Die im Film ange­leg­te Freundschaft zwi­schen der gra­zi­len, fast durch­schei­nend wir­ken­den jun­gen Frau und dem über und über täto­wier­tem, zurück­ge­zo­gen leben­den Maler ent­wi­ckelt sich, als Mascha nach einem Suizidversuch im Krankenhaus mit dem Tod eines Mitpatienten kon­fron­tiert wird. Fasziniert davon schleicht sie sich in das Leichenschauhaus, und lernt dort Misha ken­nen.
    „Zwei kon­trast­rei­che Welten – bei­de um den Körper und sei­ne Darstellung zen­triert, doch auf zutiefst unter­schied­li­che Weise aus­ge­drückt – brin­gen wir in einem fik­tio­na­len Gefüge gezielt zum Zusammenstoß. Gemeinsam träu­men sie vom Ausbruch, doch ihre Hoffnungen wer­den gefes­selt von Angst und Scham – der Scham, als Künstler unge­se­hen zu blei­ben, der Scham im Kampf mit
    Depressionen. Im Zentrum der Geschichte steht ein grund­le­gen­der Konflikt: die Wahl, sich einem ande­ren zu öff­nen und dadurch Verletzungen zu ris­kie­ren – oder sich zu iso­lie­ren und Einsamkeit und Stillstand zu akzep­tie­ren. …
    Mit White Snail wol­len wir Verbundenheit spür­bar machen – das Gefühl, in unse­ren Kämpfen nicht allein zu sein, und den Mut, unse­re Schwächen nicht zu ver­ber­gen. Wir möch­ten sicht­bar machen, was meist ver­bor­gen bleibt – jen­seits von Nostalgie und ost­eu­ro­päi­schen Klischees. Wir erzäh­len von einem Land, des­sen Stimmen nur noch sel­ten über sei­ne Grenzen hin­aus­drin­gen.“ Regiekommentar
    „Kemser und Peter fol­gen nie den gän­gi­gen Prinzipien und Mustern vie­ler inhalt­lich ähn­lich aus­ge­rich­te­ter Romanzen.… ruhig und gemäch­lich ent­wi­ckelt sich die Verbindung der bei­den Hauptcharaktere in die­sem unkon­ven­tio­nel­len, dring­li­chen Mix aus Drama und Romanze.“ Filmstarts.de 


    Credits:

    DE/AT 2025, 115 Min., Russian, Belarusian, English, Mandarin OmU
    Regie: Elsa Kremser, Levin Peter
    Kamera: Mikhail Khursevich
    Schnitt: Stephan Bechinger
    mit: Marya Imbro, Mikhail Senkov

    Trailer:
    WHITE SNAIL – Offizieller Trailer
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