Spielerinnen

Ein Film von Aysun Bademsoy.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Vor 30 Jahren begann die Filmemacherin Aysun Bademsoy eine Langzeitbeob­achtung der ers­ten tür­ki­schen Frauen-Fußballmannschaft außer­halb der Türkei. Mit Mäd­chen am Ball (1995) zeig­te sich, dass der BSC Agrispor in Berlin-Kreuzberg mehr als nur ein Sportverein für die Heranwachsenden war: inmit­ten von Tur­nieren und Freundschaften gewan­nen die Spielerinnen ein neu­es Selbstbild in einem Land und zu einer Zeit, in der Rassismen wie­der offen in die Straßen ge­tragen wur­den. Zwei Jahre danach folg­te Nach dem Spiel, und erst elf Jahre spä­ter Ich gehe jetzt rein.
Viel hat sich ver­än­dert in der Zeit, nicht nur im Leben von Türkan, Nalan, Na­zan und Arzu. Im vier­ten Teil Spielerinnen hat sich der Kreis der Protagonistinnen auf die nächs­te Generation erwei­tert. Durch die­sen Fo­kus – Jugendliche, die in Berlin gebo­ren und aufge­wachsen sind, sich aber den­noch ent­frem­det von einer Mehrheitsgesellschaft füh­len und in kon­ser­va­ti­ve Rollenbilder flüch­ten – wirft die Filmemacherin sub­til die drän­gen­den Fragen unse­rer Gegenwart auf. Welche Perspektiven bie­tet Deutschland jun­gen Menschen und wie ver­bun­den ist die zwei­te Einwanderer­generation noch mit den Erfahrungen ihrer Eltern?

Credits:

DE 2024, 86 Min., deutsch, tür­ki­sche OmU
Regie: Aysun Bademsoy

Kamera: Isabelle Casez, Ines Thomsen
Schnitt: Maja Tennstedt

Trailer:
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A film by Aysun Bademsoy. In German & Turkish with Turkish and German subtitles

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Aysun Bademsoy’s long-term obser­va­ti­on of Turkish fema­le soc­cer play­ers in Berlin-Kreuzberg focu­ses on the next gene­ra­ti­on 30 years after their first encoun­ter. Born and rai­sed in Germany, they still ask them­sel­ves the ques­ti­on: Do we real­ly feel accept­ed here? It seems as if a cul­tu­ral rift still defi­nes their lives. Referring back to the 1990s, their mothers today remi­nis­ce about a youth in which the game of soc­cer pro­vi­ded the space for emancipation.

Credits:

DE 2024, 86 Min., deutsch, tür­ki­sche OmU
Regie: Aysun Bademsoy

Kamera: Isabelle Casez, Ines Thomsen
Schnitt: Maja Tennstedt

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