Siebzehn

Ein Film von Monja Art.  (Nicht mit MIT SIEBZEHN verwechseln)

Paula ist sehr gut in der Schule und ver­liebt in eine Mitschülerin. Gleichzeitig wird sie von einem ande­ren Mädchen in ihrer Klasse stän­dig genervt. Ihre Person zeich­net aus, dass sie meist sehr gelas­sen mit den post-puber­tä­ren Ausschweifungen der ande­ren umgeht. Sie scheint ein wenig dar­über zu ste­hen. Fortwährende Intrigen, Aufregungen und Gemeinheiten schei­nen ihr eine Zeit lang nichts anha­ben zu kön­nen, bis sie doch immer mehr in die rück­sichts­lo­sen Machenschaften hin­ein­ge­zo­gen wird. Egoistisches, har­tes Teenagerleben sind mit ihren mil­den, roman­ti­schen Ambitionen unvereinbar.

Der Film ver­zich­tet sehr ange­nehm auf ein­sei­ti­ge Zuweisungen und deu­tet manch­mal die Möglichkeit an, die Erzählung in eine ande­re Richtung lau­fen zu las­sen und so dem Zuschauer punk­tu­ell ande­re Optionen eröff­net. Dabei umschifft er auch glüch­li­cher­wei­se die übli­chen ste­reo­ty­pen und kli­schee­haf­ten Beschreibungen von Personen und deren Umgebung.

Wer sich dabei an den Film „Raus aus Amal“ erin­nert fühlt, liegt über­haut nicht so daneben.

Für ihren ers­ten lan­gen Spielfilm Siebzehn, bei dem sie für Regie und Drehbuch ver­ant­wort­lich zeich­ne­te, wur­de Monja Art 2017 mit dem Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

Begründung der Jury:
„Sensibel und ent­schlos­sen insze­niert erzählt die­ser wun­der­ba­re Film von der ers­ten oder auch der zwei­ten Liebe, tie­fen Sehnsüchten, der inne­ren Unsicherheit und der Suche nach der eige­nen Identität. Es ist über­aus erstaun­lich, dass man die­se wie­der­keh­ren­den Geschichten vom Erwachsenwerden so erfri­schend und emo­tio­nal mit­rei­ßend neu erfin­den kann.“

Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch erhielt den Max Ophüls Preis als bes­te Nachwuchsschauspielerin.

Ö 2017, 104 Min.
Regie, Buch: Monja Art
Kamera: Caroline Bobek
Schnitt: Monja Art, Claudia Linzer
Darsteller: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Alexander Wychodil,
Christopher Schärf u. a.

https://1f5ad49-trailerloop-production.s3.amazonaws.com/uploads/asset_preview/video/file/32925/mp4_XO_4ZgbSrws8uw.mp4A Monja Art Film.

Somewhere in Lower Austria; the school term is dra­wing to a clo­se and the sum­mer holi­days are not far off. Boarding school pupil Paula, seven­teen, is secret­ly in love with her girl­fri­end Charlotte. But Charlotte’s going out with Michael. Lovelorn, Paula deci­des to try and take her mind of things by get­ting invol­ved with school­ma­te Tim, who­se fee­lings for her are at least genui­ne. Paula has no idea how often Charlotte thinks of her. And then there’s Lilli, who is just dying for someone to fan­cy her and tri­es to play the wild seduc­tress. Paula must deci­de if she wants to fol­low her own fee­lings or yield to other people’s.
Lanzenkirchen, mon amour: in her debut as a direc­tor Monja Art por­trays teenage life and love in the sticks as a rol­ler coas­ter ride of the emo­ti­ons in a coll­ec­tion of amo­rous mini-dra­mas. Caught bet­ween dull days at school and dis­so­lu­te nights at the vil­la­ge dis­co, Paula and her fri­ends are like any nor­mal teen­agers: won­derful­ly know-it-all time bombs ticking away on the brink of adult­hood, by which time they may just about have their heads on straight. But for now their grea­test fear is having to stick around in this dump of a back­wa­ter. Outside, the strains of a brass band can be heard, a com­bi­ne har­ves­ter does its rounds and, if you’re lucky, a bus might come.

Ö 2017, 104 Min.
Regie, Buch: Monja Art
Kamera: Caroline Bobek
Schnitt: Monja Art, Claudia Linzer
Darsteller: Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Alexander Wychodil,
Christopher Schärf u. a.