If Pigeons Turned to Gold © CLAW films

If Pigeons Turned to Gold

Ein Film von Pepa Lubojacki. Ab 5.11. im fsk.

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Über fünf Jahre doku­men­tiert Pepa Lubojacki vier Familienmitglieder, allen vor­an Bruder David, der alko­hol­ab­hän­gig und ohne Obdach ist. In einer hoch­per­sön­li­chen, tage­buch­ar­ti­gen Collage unter­nimmt Lubojacki den Versuch, die Wurzeln gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Unglücks frei­zu­le­gen, das sei­nen Ausdruck immer wie­der in schwe­ren Suchterkrankungen fin­det. Dabei ver­schmel­zen Textskulpturen, Langzeitbeobachtung, Synthie-Beats und mit KI ani­mier­te Fotografien aus der Kindheit zu einer mar­kant-ver­spiel­ten, scho­nungs­lo­sen und doch lie­ben­den Offenlegung. If Pigeons Turned to Gold ist Kapitulation und Hoffnungsschimmer glei­cher­ma­ßen, Kraftakt und Lösungsprozess. Pepa Lubojacki bringt die Vergangenheit zum Sprechen und schafft auf die­se Weise einen Kontext, der David und die eben­falls sucht­kran­ken Cousins dem rich­ten­den Urteil der Außenwelt ent­zieht – und auch deren Ignoranz. In der behut­sa­men Begegnung wer­den sie für einen Moment erneut zu ein­sa­men Kindern. Weniger auf der Suche nach Schuld als nach Heilung, steht am Ende die Möglichkeit einer Transformation, ver­sinn­bild­licht im ver­fal­le­nen Haus des Vaters, das Pepa in einen geschütz­ten Ort ver­wan­delt: Home, I’m coming.

Credits:

CZ/SK 2026, 110 Min., Tschechisch, Englisch OmU
Regie, Buch, Schnitt: Pepa Lubojacki
Kamera: Pepa Lubojacki, Tomáš Šťastný

Trailer:
If Pigeons Turned to Gold | Clip | SFF26

Im Kino mit deut­schen Untertitleln.

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