Trotz alledem

[:de]Trotz alledem – mit Gast[:]

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Ein Film von Robert Krieg. Ab 14.9. im fsk. In Kooperation mit „Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V.” und „docfilm42”. Mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch mit Regisseur Robert Krieg; Beginn: 11.30 Uhr

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Im vom Krieg gezeich­ne­ten Norden Syriens ent­steht etwas Unerwartetes: Hoffnung. Inmitten von Ruinen, Bedrohung und Entbehrung behaup­ten sich Frauen in Rojava mit bemer­kens­wer­ter Entschlossenheit. Sie grün­den Dörfer, unter­rich­ten Kinder, bau­en Werkstätten auf – und ver­tei­di­gen nicht nur ihr Leben, son­dern auch eine Vision von Freiheit und Gleichberechtigung. Der Regisseur Robert Krieg zeigt das all­täg­li­che Überleben und den außer­ge­wöhn­li­chen Mut zur Selbstermächtigung in einer Region, die welt­weit kaum Beachtung fin­det. Ein bewe­gen­der Dokumentarfilm über den lei­sen, aber unauf­halt­sa­men Aufbruch einer neu­en Gesellschaft – getra­gen von Frauen.

In dem Dokumentarfilm erhal­ten wir einen ein­drucks­vol­len Einblick in das Leben selbst­be­stimm­ter Frauen in Rojava, einer auto­nom ver­wal­te­ten Region im Norden und Osten Syriens. Inmitten von Krieg, Zerstörung und poli­ti­scher Unsicherheit kämp­fen sie unbe­irrt für ihre Unabhängigkeit und eine basis­de­mo­kra­ti­sche Gesellschaft.

Die Protagonistinnen des Films – dar­un­ter die tech­nik­af­fi­ne Argin, die Kunsthandwerkerin Jehan, die allein­er­zie­hen­de Delal, die viel­sei­ti­ge Sidan, die Taekwondo-Lehrerin Ghoufran und die gehör­lo­se Seidenstickerin Hiba – ste­hen stell­ver­tre­tend für eine neue Generation muti­ger Frauen. Jede von ihnen geht ihren eige­nen Weg, nutzt ihre Fähigkeiten und über­win­det per­sön­li­che wie gesell­schaft­li­che Hürden.

Der Film erzählt in ruhi­gen, aber kraft­vol­len Bildern von geleb­ter Solidarität, Widerstandskraft und dem Aufbau einer fried­li­chen Zukunft – jen­seits patri­ar­cha­ler Strukturen und trotz wid­rigs­ter Umstände.

Credits:

DE 2025, 90 Min., Kurdisch, Arabisch OmU
Regie: Robert Krieg
Kamera: Mansour Karimian
Schnitt: Hamed Mohammadi (BFS)

Trailer:
Trotz alle­dem / Tevî her tiş­tî [Offizieller Trailer DEUTSCH HD] – Ab 12. Juni im Kino
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[:en]

A film by Robert Krieg. On September 14th at the fsk. 

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Something unex­pec­ted is emer­ging in war-torn nor­t­hern Syria: hope. In the midst of ruins, thre­ats and depri­va­ti­on, women in Rojava are stan­ding their ground with remar­kab­le deter­mi­na­ti­on. They found vil­la­ges, teach child­ren, set up work­shops – and defend not only their lives, but also a visi­on of free­dom and equa­li­ty. Director Robert Krieg shows the ever­y­day sur­vi­val and extra­or­di­na­ry cou­ra­ge of self-empower­ment in a regi­on that recei­ves litt­le atten­ti­on world­wi­de. A moving docu­men­ta­ry film about the quiet but unstoppable awa­ke­ning of a new socie­ty – car­ri­ed by women.

The docu­men­ta­ry film gives us an impres­si­ve insight into the lives of self-deter­mi­ned women in Rojava, an auto­no­mously admi­nis­te­red regi­on in the north and east of Syria. In the midst of war, des­truc­tion and poli­ti­cal uncer­tain­ty, they fight unwa­ve­rin­gly for their inde­pen­dence and a grass­roots demo­cra­tic society.

The film’s prot­ago­nists – inclu­ding the tech-sav­vy Argin, the arti­san Jehan, the sin­gle mother Delal, the ver­sa­ti­le Sidan, the tae­kwon­do tea­cher Ghoufran and the deaf silk embro­ide­rer Hiba – are repre­sen­ta­ti­ve of a new gene­ra­ti­on of cou­ra­ge­ous women. Each of them goes her own way, uti­li­ses her abili­ties and over­co­mes per­so­nal and social hurdles.

In calm but powerful images, the film tells of lived soli­da­ri­ty, resi­li­ence and the buil­ding of a peaceful future – bey­ond patri­ar­chal struc­tures and despi­te the most adver­se circumstances.

Credits:

DE 2025, 90 Min., Kurdisch, Arabisch OmU
Regie: Robert Krieg
Kamera: Mansour Karimian
Schnitt: Hamed Mohammadi (BFS)

Trailer:
Trotz alle­dem / Tevî her tiş­tî [Offizieller Trailer DEUTSCH HD] – Ab 12. Juni im Kino
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