Archiv: Termine

  • [:de]Sorda – Der Klang der Welt[:]

    [:de]Sorda – Der Klang der Welt[:]

    [:de]

    Ein Film von Eva Libertad. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sorda ist das spa­ni­sche Wort für taub. Ein ganz nor­ma­les Paar, Ángela und Héctor, wünscht sich nach län­ge­rer Partnerschaft ein ganz nor­ma­les Kind. Ángela ist fast gehör­los und was an sich schon eine unge­mei­ne Herausforderung für ein Paar wer­den kann, bringt die bei­den an die Grenzen, die zwi­schen bei­der Welten ver­lau­fen. Genauso, wie sich Héctor auf einer Party sei­ner Frau und ihrem gehör­lo­sen Freundeskreis als Randfigur wahr­nimmt, wird Ángela noch bewuss­ter, wie iso­liert sich ein Leben mit ihrem Handicap anfüh­len kann. Und zu wel­cher Gesellschaft wird das erwar­te­te Kind gehö­ren, das viel­leicht auch gehör­los sein wird? Die Intimität und Feinsinnigkeit des Films sind sicher auch der Tatsache geschul­det, dass die gehör­lo­se Hauptdarstellerin Miriam Garlo und die Regisseurin Eva Libertad Schwestern sind.

    Was heißt es, als gehör­lo­se Frau in einer hören­den Mehrheitsgesellschaft Mutter zu sein? Diese Frage stellt sich Protagonistin Ángela in Eva Libertads Sorda, als sie und ihr hören­der Partner Hector gemein­sam ein Kind erwar­ten. Inspiriert von Gesprächen mit ihrer gehör­lo­sen Schwester Garlo, die auch die Hauptrolle über­nimmt, unter­sucht Libertad die Vereinbarkeit der hören­den und gehör­lo­sen Welt, teils anhand von Bevormundung und Ausgrenzung, die Ángela erfährt, ins­be­son­de­re aber durch ein nuan­cier­tes und emo­tio­na­les Porträt einer lie­be­vol­len Paar- und Familiendynamik, die zwi­schen den Welten balan­ciert.” (Charlie Hain, Filmlöwin) 

    SORDA erhielt den Panorama Publikumspreis für den bes­ten Spielfilm der Berlinale 2025.

    Credits:

    ES 2025, 99 Min., Spanisch, Spanische Gebärdensprache mit deut­schen Untertiteln
    Regie, Buch: Eva Libertad
    Kamera: Gina Ferrer García
    Schnitt: Marta Velasco
    mit: Miriam Garlo, Álvaro Cervantes, Elena Irureta, Joaquín Notario

     Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    Trailer SORDA, von Eva Libertad (OV/de), ab 6. November im Kino
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    [:en]

    A film by Eva Libertad. Spanish and Spanish Sign Language with German Subtitles

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Ángela, a deaf woman, and Héctor, her hea­ring part­ner, are expec­ting a child. They are exci­ted about the pregnan­cy, alt­hough they do not yet know whe­ther the baby will be deaf or hea­ring. Despite both clai­ming they can hand­le wha­te­ver comes, their under­ly­ing con­cerns are evi­dent. After a com­pli­ca­ted and emo­tio­nal­ly inten­se labour, Ángela gives birth to their daugh­ter, but the pair will have to wait a cou­ple of months to learn if the baby is hea­ring or not. During this time, Héctor strug­gles to ful­ly grasp the chal­lenges Ángela is facing, while she must come to terms with rai­sing a daugh­ter who may not share her expe­ri­ence of the world. This jour­ney forces both of them to ques­ti­on their roles as part­ners and par­ents, as Ángela grapp­les with her iden­ti­ty in a socie­ty that does not ful­ly accept or under­stand her.

    Credits:

    ES 2025, 99 Min.,
    Spanisch, span. Gebärden mit deut­schen Untertiteln
    Regie, Buch: Eva Libertad
    Kamera: Gina Ferrer García
    Schnitt: Marta Velasco
    mit: Miriam Garlo, Álvaro Cervantes, Elena Irureta, Joaquín Notario

    Trailer:
    Trailer SORDA, von Eva Libertad (OV/de), ab 6. November im Kino
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    [:]
  • [:de]Hysteria[:]

    [:de]Hysteria[:]

    [:de]

    Ein Film von Mehmet Akif Büyükatalay. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Sie haben einen Koran ver­brannt!“ Am Drehort eines fik­tio­na­len Films über den ras­sis­tisch moti­vier­ten Brandanschlag in Solingen 1993, bei dem fünf Frauen star­ben, gibt es Unruhe. In den bren­nen­den Kulissen wur­de eine bren­nen­de Ausgabe eines Korans gefun­den, was meh­re­re Komparsen hef­tig auf­bringt. Regisseur Yigit erklärt sei­ne Entscheidung non­cha­lant mit „Kunstfreiheit“ weist Regieassistentin Elif an, die Wogen zu glät­ten, und außer­dem das gedreh­te Material sicher sei­ne Wohnung zu brin­gen. Die jun­ge Frau ist sehr bemüht, immer alles allen recht zu machen, häuft aller­dings, nach­dem die wich­ti­gen Filmdosen plötz­lich ver­schwun­den sind, aus Angst Lüge auf Lüge. Die Situation eska­liert„ und ein Netz aus Misstrauen und Paranoia schließt sich um alle Beteiligten.
    Mit sei­nem Debut Oray (2019) zeig­te Mehmet Akif Büyükatalay mit einer eige­nen Handschrift, wie man die tür­kisch-mus­li­mi­sche Welt eines jun­gen Mannes in Deutschland unauf­ge­regt auf­re­gend dar­stel­len kann. HYSTERIA geht gekonnt noch einen Schritt wei­ter. Als Film-im-Film arbei­tet er mit dop­pel­tem Boden, als Verschwörungsthriller mit undurch­sich­ti­gen Beziehungen und unvor­her­seh­ba­ren Wendungen. Mit Verhandlungen über Kunst- und Meiniungsfreiheit oder Verantwortung seziert er dabei Rassismus, post­ko­lo­nia­lie Arroganz und gesell­schaft­li­che Machtstrukturen eben­so wie ihre media­le Aufbereitung und Verwertung. Einen Gruß an Ayse Polat („Im toten Winkel“) gibt es pas­send im Abspann.
    Die Jury von Europa Cinemas lob­te den Film „für sei­ne straff kon­stru­ier­te Erzählung und sei­ne pro­vo­kan­ten Themen … Aber über den Unterhaltungswert des Films hin­aus sind wir der Meinung, dass sein bri­san­tes Thema wirk­lich den Dialog för­dern und zu einem bes­se­ren Verständnis der Spannungen in unse­rer heu­ti­gen Gesellschaft bei­tra­gen kann.“ 

    Credits:

    DE 2025, 104 Min., Deutsch, Englisch, Türkisch, Kurdisch, Arabisch OmU
    Regie: Mehmet Akif Büyükatalay
    Kamera: Christian Kochmann
    Schnitt: Denys Darahan, Andreas Menn
    mit Devrim Lingnau, Mehdi Meskar, Serkan Kaya, Nicolette Krebitz, Aziz Çapkurt, Nazmi Kırık

     Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
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    [:en]

    A film by Mehmet Akif Büyükatalay. In German, English, Turkish, Kurdish, Arabic with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    When a bur­ned Quran is found on a film set, the shoot takes a dark turn and the crew are thrown into turm­oil. Caught in the cross­fi­re, an intern, Elif, is drawn into a dan­ge­rous game of secrets, accu­sa­ti­ons and lies. Mehmet Akif Büyükatalay’s ambi­guous, pro­vo­ca­ti­ve con­spi­ra­cy thril­ler plays with the film-within-a-film motif and is rich in unex­pec­ted twists. A pier­cing reflec­tion on the power of images and the dyna­mics of per­cep­ti­on, pro­jec­tion and socie­tal hysteria.

    Credits:

    DE 2025, 104 Min., Deutsch, Englisch, Türkisch, Kurdisch, Arabisch OmU
    Regie: Mehmet Akif Büyükatalay
    Kamera: Christian Kochmann
    Schnitt: Denys Darahan, Andreas Menn
    mit Devrim Lingnau, Mehdi Meskar, Serkan Kaya, Nicolette Krebitz, Aziz Çapkurt, Nazmi Kırık

    Trailer:
    Hysteria by Mehmet Akif Büyükatalay (2025)
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  • [:de]Arsenal on location: Zwischen uns Gott[:]

    [:de]Arsenal on location: Zwischen uns Gott[:]

    [:de]

    Ein Film von Rebecca Hirneise. Am 12.11. um 20:00 im fsk.
    Anschließend Diskussion mit Rebecca Hirneise, Moderation Birgit Kohler

    [Tickets]

    Die seit zehn Jahren in loser Folge im Arsenal am Potsdamer Platz prä­sen­tier­ten Dokumentarfilmpremieren wer­den im Rahmen von Arsenal on Location im und mit dem fsk Kino am Oranienplatz wei­ter­ge­führt – eine nahe­lie­gen­de Kooperation, weil auch dort das zeit­ge­nös­si­sche Dokumentarfilmschaffen einen fes­ten Platz im Programm hat. Die Reihe wird am 12. November mit ZWISCHEN UNS GOTT (Österreich 2024) von Rebecca Hirneise fort­ge­setzt.
    In einer schwä­bi­schen Kleinstadt sitzt eine Gesprächsgruppe im Stuhlkreis, die von Rebecca Hirneise für ihren Debütfilm initi­iert wur­de: Es han­delt sich um ihre Mutter, Onkel und Tanten. Nach Jahren der Funkstille und der bewuss­ten Distanzierung möch­te sie, die Ungläubige, in einer Doppelrolle als Filmemacherin und Familienmitglied mit ihrer (bis auf die Mutter) from­men Verwandtschaft über deren jewei­li­ge Auslegung des christ­li­chen Glaubens reden. Die ruhi­ge Beobachtung nicht span­nungs­frei­er Gesprächskonstellationen, ergänzt mit Hirneises Tagebuchnotizen aus dem Off und Super-8-Filmmaterial des Großvaters, gibt Einblick in eine Welt, die Gott, Konflikte und Verletzungen, aber kei­ne Zweifel kennt. (Birgit Kohler)

    AT 2024, 90 min, OmeU
    Regie: : Rebecca Hirneise
    Kamera: Tilmann Rödiger

    Schnitt: Florian Kecht

    Zwischen uns Gott – Teaser
    Dieses Programm ist Teil der vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Veranstaltungsreihe Arsenal on Location:
    [:en]

    A film by Rebecca Hirneise. On Nov, 12th 8pm at the im fsk.

    [Tickets]

    The docu­men­ta­ry film pre­mie­res that have been pre­sen­ted in suc­ces­si­on over the past ten years at the Arsenal at Potsdamer Platz will now con­ti­nue as part of Arsenal on Location in and with the fsk cine­ma at Oranienplatz – an obvious col­la­bo­ra­ti­on, as con­tem­po­ra­ry docu­men­ta­ry film­ma­king also holds a regu­lar place in the pro­gram the­re. The series con­ti­nues on 12 November with ZWISCHEN UNS GOTT (God Between Us, Austria 2024) by Rebecca Hirneise.
    In a small town in Southern Germany, a dis­cus­sion group sits in a cir­cle of chairs, initia­ted by Rebecca Hirneise for her debut film: it con­sists of her mother, uncle and aunts. After years of silence and deli­be­ra­te distancing, she, the non-belie­ver, wants to talk to her devout rela­ti­ves (except for her mother) about their respec­ti­ve inter­pre­ta­ti­ons of the Christian faith in her dual role as film­ma­ker and fami­ly mem­ber. The calm obser­va­ti­on of ten­se con­ver­sa­ti­on con­stel­la­ti­ons, sup­ple­men­ted by Hirneise’s dia­ry notes from off-screen and Super 8 film foo­ta­ge of her grand­fa­ther, pro­vi­des insight into a world that knows God, con­flicts and hurt, but no doubts. (Birgit Kohler) The film scree­ning will be fol­lo­wed by a dis­cus­sion with direc­tor Rebecca Hirneise, mode­ra­ted by Birgit Kohler (Arsenal).

    AT 2024, 90 min, OmeU
    Regie: : Rebecca Hirneise
    Kamera: Tilmann Rödiger

    Schnitt: Florian Kecht

    Zwischen uns Gott – Teaser
    Dieses Programm ist Teil der vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Veranstaltungsreihe Arsenal on Location:
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  • [:de]Stiller[:]

    [:de]Stiller[:]

    [:de]

    Ein Film von Stefan Haupt. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Wer in der Schulzeit „Homo Faber“ von Max Frisch lesen musste/durfte, hat­te viel­leicht Lust bekom­men mehr von ihm zu lesen. Mir jeden­falls ging es so und auch jetzt noch neh­me ich mir regel­mä­ßig vor, „Stiller“ oder wahl­wei­se „Mein Name sei Gantenbein“ noch ein­mal zu lesen. Aber auch ohne das Buch zu ken­nen, oder gera­de des­halb, sei der Film sehr span­nend, konn­te ich ver­neh­men.
    Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze fest­ge­nom­men. Der Vorwurf: Er sei der vor sie­ben Jahren ver­schwun­de­ne Bildhauer Anatol Stiller, der wegen sei­ner Verwicklung in eine dubio­se poli­ti­sche Affäre gesucht wird. White bestrei­tet sei­ne Schuld und beharrt dar­auf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu über­füh­ren, bit­tet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie ver­mag ihn nicht ein­deu­tig zu iden­ti­fi­zie­ren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offen­ge­legt. Der Staatsanwalt hat eben­falls eine über­ra­schen­de Verbindung zu dem Verschwundenen.  
    Dass sich die Plakate von  STILLER und FRANZ K., der eine Woche vor­her star­tet,  ähneln, ist kaum ein Zufall, geht es doch bei bei­den Titelhelden auch um das Abhandenkommen von sich und der Welt. „Stiller” han­delt an der Oberfläche von Selbst-und Fremdwahrnehmung, also um Identität, doch dar­un­ter liegt auch eine Auseinandersetzung mit der Nachkriegszeit und der Anfangsphase des kal­ten Krieges und wie alles zusam­men­hän­gen könn­te. Wer will, kann also durch­aus Parallelen zur heu­ti­gen Zeit erken­nen.

    „Stefan Haupt hat die Geschichte um Stiller und White erst­mals für das Kino insze­niert und kon­zen­triert sich dabei nur auf den ers­ten Teil des Buches. Wer den Roman kennt und Bedenken hat(te): Das funk­tio­niert tat­säch­lich erstaun­lich gut. Was im Roman über das Schreiben, das Erzählen, die Worte ver­mit­telt ist – Stiller soll im Gefängnis sei­ne Erinnerungen und Gedanken nie­der­schrei­ben, um die Ermittlungen in einem Mordfall vor­an­zu­trei­ben – pas­siert auf der Leinwand über die audio­vi­su­el­le Inszenierung und eben viel weni­ger über die Sprache“ Verena Schmöller | kino-zeit

    Credits:

    CH DE 2025, 99 Min., Deutsch mit eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Stefan Haupt
    Kamera: Michael Hammon
    Schnitt: Franziska Koeppel
    mit: Paula Beer, Albrecht Schuch, Marie Leuenberger, Sven Schelker, Max Simonischek

     Audiodeskriptionen, Untertitel und Hörverstärkung mit der Greta App

    Trailer:
    STILLER | Trailer | Ab 30. Oktober im Kino!
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    [:en]

    A film by Stefan Haupt. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    I’m not Stiller!” When an American named James Larkin White tri­es to enter Switzerland, he’s suspec­ted of being Anatol Stiller, a sculp­tor who had gone into hiding. Even Stiller’s wife Julika initi­al­ly belie­ves that this man is her hus­band. Yet he insists that he is someone else and starts tel­ling a dif­fe­rent story.

    Credits:

    CH DE 2025, 99 Min., Deutsch mit eng­li­schen Untertiteln
    Regie: Stefan Haupt
    Kamera: Michael Hammon
    Schnitt: Franziska Koeppel
    mit: Paula Beer, Albrecht Schuch, Marie Leuenberger, Sven Schelker, Max Simonischek

    Trailer:
    STILLER | Trailer | Ab 30. Oktober im Kino!
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