Der Tod wird kommen

Ein Film von Christoph Hochhäusler. 

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Ein legen­dä­rer, aber in die Jahre gekom­me­ner Gangster namens Mahr (Louis-Do de Lencquesaing, der mir als Alter-Ego von Humbert Balsan in Mia Hansen-Loves groß­ar­ti­gem Der Vater mei­ner Kinder heu­te noch in Erinnerung ist), beauf­tragt die Auftragskillerin Tez den Mord an einem sei­ner Geldkuriere zu rächen. In ihrem klas­sisch nach Film-Noir-Genre-Regeln erzähl­ten, erst­mals auf Französisch rea­li­sier­tem Werk weben Regisseur Christoph Hochhäusler und Co-Autor Ulrich Peltzer zwi­schen den Schnittpunkten Gier, Macht und Manipulation ein raf­fi­nier­tes Geflecht aus Intrigen und Verrat.
„Grundsätzlich nimmt Hochhäusler das Genre beim Wort, ent­le­digt sich jeg­li­chen Überbaus und sucht auch nicht im enge­ren Sinn den Anschluss ans Gesellschaftsdiagnostische, etwa der Finanzwelt, der Mediengesellschaft oder irgend­wel­cher Identitätspolitiken. La mort vien­dra ist ein fata­lis­ti­scher Gangsterfilm nach dem Vorbild von Jean-Pierre Melville, fins­ter, kalt und auf das Notwendigste redu­ziert. Alles basiert auf Knappheit, Enge und Begrenzung: Plot, Räume, Bildausschnitte. … Engmaschig geknüpft sind auch die Erzählfäden; fast ste­hen sich die Figuren gegen­sei­tig auf den Füßen her­um. Es gibt wir und sie. Und dann gibt es auch noch die – nicht in Erscheinung tre­ten­den – Italiener“. Filmdienst, Esther Buss

Credits:

DE/BE/LU 2024, 101 Min., fran­zö­si­che OmU
Regie: Christoph Hochhäusler
Kamera: Reinhold Vorschneider
Schnitt: Stefan Stabenow
mit: Sophie Verbeeck, Louis-Do De Lencquesaing, Marc Limpach, Mourade Zeguendi, Nassim Rachi

Trailer:
Der Tod wird kom­men / La mort vien­dra [Offizieller Trailer FRANZÖSISCH HD] – Ab 12. März im Kino
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