Ein Film von Sebastian Brameshuber. Ab 15.10. im fsk.
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Bobby sitzt fast immer im Auto. Unterwegs auf der Autobahn zwischen Wien und Salzburg. Um Kosten zu sparen, nimmt er andere Menschen mit und unterhält sich auf der Fahrt mit ihnen. Er lernt einen Soldaten kennen, den die Frage beschäftigt, was es bedeutet, zu kämpfen, einen Supermarkt-Azubi auf dem Weg zu seiner Familie, einen Akademiker, der zur Geschichte der Autobahn forscht, und eine queere Frau, die kurz vor ihrer Hochzeit steht. Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Dialekte, unterschiedliche Geschichten – die meisten von ihnen wahr. Bobby hört zu, spricht aber auch über sich selbst, seine Jugend, das Älterwerden und über seinen Freund, der in Salzburg im Krankenhaus im Koma liegt und der Grund für die regelmäßigen Fahrten ist. Stetig ziehen Berge und Wälder hinter den Autofenstern vorüber, zuweilen unterbrochen von Kreuzungen, Absperrungen und Brücken. Mit den Jahreszeiten wechselt das Licht. London ist weder Dokumentar- noch Spielfilm und zeichnet mit seinen Räumen des Dazwischen und den Menschen, die sich durch diese hindurchbewegen, ein unterschwellig politisches Porträt des heutigen Europa. Auch in diesen eigenwilligen Zeiten können Anonymität und Freundlichkeit noch Hand in Hand gehen.
„In einer Zeit, in der Trennendes in den Vordergrund gerückt ist, wollte ich einen Film machen, der betont, was wir gemeinsam haben.“ Sebastian Brameshuber





Credits:
AT 2026, 122 min., deutsche OF mit englischen Untertiteln
Regie: Sebastian Brameshuber
Buch: Sebastian Brameshuber, Anna Lehner
Kamera: Klemens Hufnagl, Patrick Wally
Montage: Dane Komljen, Sebastian Brameshuber
mit: Bobby Sommer, Paul Schild, Asja Ahmetovic, Akin Özuckun, Jon Agolli, Veronika Harb, Anca Cipariu, Clifford Agu, Ted Fendt, Polina Skomorokhova, Lana Prerad u.a.
Trailer:
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